Top Rezension
Eine Duftsäule wird verramscht?
Vor drei Jahren schrieb ich ein Statement zu Obelisk, jedoch habe ich "Obelisk" bereits 2013 das erste Mal getestet. Immer wieder kam er mir in die Nase. Jedes Mal wollte ich ihn kaufen, dann verschob ich das wieder oder vergaß es.
Jetzt bin ich da angelangt, dass ich alle meine einst gewünschten Düfte noch einmal einer Duftuntersuchung unterziehe. Und mir den einen oder anderen wirklich endgültig zulege.
Vor wenigen Tagen fand ich eine weitere Notiz über einen Test von "Obelisk".
Der Name, der hier zu viel Phantasie angeregt hat, stammt aus dem griechischen und bedeutet laut Duden: "Vierkantige, nach oben spitz zulaufende Säule" weiter nichts.
Diesmal suchte ich den Duft "Obelisk" ernsthaft, fand einen Anbieter mit einem undurchsichtigen Flakon, jedoch bei dem Preis von 10 € für 50 ml wäre es auch bei einem Fehlkauf kein großer Schaden gewesen.
Wie würde "Obelisk" jetzt duften, dachte ich.
Ich suchte noch weiter und fand ihn für den gleichen Preis bei den reitenden Kriegerinnen aus der griechischen Mythologie, jedoch in dem durchsichtigen Flakon wie hier abgebildet.
Kurz, hier steht der Flakon und wie geht es mir nun nach so langer Zeit mit "Obelisk"?
Gut geht es mir damit!
Es ist meiner Ansicht nach der Duft, den ich schon mehrmals getestet habe.
Es gibt da für mich keine Veränderungen, an die ich nach so langer Zeit wirklich erinnern könnte.
Obelisk ist ein würziger Duft. Schon im Start dominieren Gewürze, ich meine auch Zimt und anderes orientalisches Gewürz zu riechen. Zudem beginnt der Verlauf auch moderat frisch-grün. Ich rieche gleich Galbanum mit seiner ganz spezifischen mentholisch-kampferartigen Schärfe sowie leichte Zitrusanklänge.
Sodann folge eine herbe holzig-harzige etwas seifige duftende Phase. Ich kann ganz deutlich Rosenholz riechen, dass als reines Öl bis zu einem gewissen Grad dem Galbanum, wie ich es wahrnehme ähnelt. Leichte blumige Anklänge und Vanille wagen sich hervor. Ich stelle für mich fest, dass "Obelisk" während dieser Phase für mich einen liebenswürdigen Vintagecharakter hat ohne schwülstig, überbordend oder animalisch zu sein.
Von den genannten Blüten kann ich allenfalls einen Hauch Ylang-Ylang mit einiger Sicherheit benennen.
Dann folgt langsam die Basis mit mehr Vanille, Sandelcremigkeit und einer sicher synthetische Ambra die meines Erachtens nicht von Ambroxan stammt. Oder es ist so geschickt verarbeitet, dass ich es nicht als solches wahrnehme.
Moos wird genannt, auch das scheint unter die Gewürze gemischt zu sein.
Zwar hat "Obelisk" einen Verlauf, aber es bleibt ein freundlich-würziger orientalischer Duft. Nie zu stark in der Sillage hält er sich dann über viele Stunden bei mir milder mit einem jetzt leicht wachsig-salbig-balsamischen Ausklang in dem ich auch "gewachste Blumen" wahrnehme.
Zudem finde ich, dass "Obelisk" ein aparter eigenständiger Duft geblieben ist mit vielen Ingredienzen, die ich nicht einzeln herausrieche. Dass er geradezu verramscht wird ist schon eine Schande. Warum wird er nicht eingestellt? Oder mit einem angemessen Preis weiter verkauft. Dann würde er gemäß seinem wirklichen Wert sicher so geschätzt wie seinerzeit, als er neu war und wie er das verdient hat.
Aber dann hätte ich ihn vermutlich immer noch auf meiner 2. Wunschliste.
Fast hätte ich es vergessen: Ich verstehe nicht, warum "Obelisk" als femininer Duft deklariert wird. Ich bin erstaunt darüber. Für mich ist er unisex.
Jetzt bin ich da angelangt, dass ich alle meine einst gewünschten Düfte noch einmal einer Duftuntersuchung unterziehe. Und mir den einen oder anderen wirklich endgültig zulege.
Vor wenigen Tagen fand ich eine weitere Notiz über einen Test von "Obelisk".
Der Name, der hier zu viel Phantasie angeregt hat, stammt aus dem griechischen und bedeutet laut Duden: "Vierkantige, nach oben spitz zulaufende Säule" weiter nichts.
Diesmal suchte ich den Duft "Obelisk" ernsthaft, fand einen Anbieter mit einem undurchsichtigen Flakon, jedoch bei dem Preis von 10 € für 50 ml wäre es auch bei einem Fehlkauf kein großer Schaden gewesen.
Wie würde "Obelisk" jetzt duften, dachte ich.
Ich suchte noch weiter und fand ihn für den gleichen Preis bei den reitenden Kriegerinnen aus der griechischen Mythologie, jedoch in dem durchsichtigen Flakon wie hier abgebildet.
Kurz, hier steht der Flakon und wie geht es mir nun nach so langer Zeit mit "Obelisk"?
Gut geht es mir damit!
Es ist meiner Ansicht nach der Duft, den ich schon mehrmals getestet habe.
Es gibt da für mich keine Veränderungen, an die ich nach so langer Zeit wirklich erinnern könnte.
Obelisk ist ein würziger Duft. Schon im Start dominieren Gewürze, ich meine auch Zimt und anderes orientalisches Gewürz zu riechen. Zudem beginnt der Verlauf auch moderat frisch-grün. Ich rieche gleich Galbanum mit seiner ganz spezifischen mentholisch-kampferartigen Schärfe sowie leichte Zitrusanklänge.
Sodann folge eine herbe holzig-harzige etwas seifige duftende Phase. Ich kann ganz deutlich Rosenholz riechen, dass als reines Öl bis zu einem gewissen Grad dem Galbanum, wie ich es wahrnehme ähnelt. Leichte blumige Anklänge und Vanille wagen sich hervor. Ich stelle für mich fest, dass "Obelisk" während dieser Phase für mich einen liebenswürdigen Vintagecharakter hat ohne schwülstig, überbordend oder animalisch zu sein.
Von den genannten Blüten kann ich allenfalls einen Hauch Ylang-Ylang mit einiger Sicherheit benennen.
Dann folgt langsam die Basis mit mehr Vanille, Sandelcremigkeit und einer sicher synthetische Ambra die meines Erachtens nicht von Ambroxan stammt. Oder es ist so geschickt verarbeitet, dass ich es nicht als solches wahrnehme.
Moos wird genannt, auch das scheint unter die Gewürze gemischt zu sein.
Zwar hat "Obelisk" einen Verlauf, aber es bleibt ein freundlich-würziger orientalischer Duft. Nie zu stark in der Sillage hält er sich dann über viele Stunden bei mir milder mit einem jetzt leicht wachsig-salbig-balsamischen Ausklang in dem ich auch "gewachste Blumen" wahrnehme.
Zudem finde ich, dass "Obelisk" ein aparter eigenständiger Duft geblieben ist mit vielen Ingredienzen, die ich nicht einzeln herausrieche. Dass er geradezu verramscht wird ist schon eine Schande. Warum wird er nicht eingestellt? Oder mit einem angemessen Preis weiter verkauft. Dann würde er gemäß seinem wirklichen Wert sicher so geschätzt wie seinerzeit, als er neu war und wie er das verdient hat.
Aber dann hätte ich ihn vermutlich immer noch auf meiner 2. Wunschliste.
Fast hätte ich es vergessen: Ich verstehe nicht, warum "Obelisk" als femininer Duft deklariert wird. Ich bin erstaunt darüber. Für mich ist er unisex.
20 Antworten


Dein hilfreicher Kommentar hat mich jetzt aber schon doch neugierig gemacht.
Unisex finde ich den nicht
Pok-.....Moment! Du hast ja deine Pokale ausgestellt, oder? Mache ich auch gerade so.