
SunShine1110
185 Rezensionen

SunShine1110
3
Eine olfaktorische Verwechslung
Gestern war ich mal wieder im Outlet unterwegs, mit guter Laune, neugierig und leicht verwirrt, wie sich später noch zeigen sollte....
Und da stand er: Tonic Water. Das klang spritzig, herb und erfrischend und perfekt für unseren nächsten Sommerurlaub. Den kenne ich doch, dachte ich und erinnerte mich an eine Herstellerprobe, die ich mal bekommen und für gut befunden hatte.
Was für ein Schnäppchen! Da musste ich doch zuschlagen... Doch leider hatte ich mich getäuscht. Denn was ich da versehentlich mitgenommen hatte, war nicht der Duft, den ich kannte, sondern ein olfaktorisches Missverständnis im Flakon. Ich hatte doch tatsächlich den Tonic Water mit dem Blue Gin verwechselt.
Leider ist der Tonic Water einer der schlechtesten Düfte, die ich in letzter Zeit getestet habe.
Er startet mit einer scharfen, aquatischen Note, die noch erträglich ist. Nach etwa 10 Minuten verfliegt der kurze Schein von Frische und macht Platz für pure Synthetik. Cetalox, Ambrox und alles, was Alberto Morillas sonst noch im Chemielabor gefunden hat.
Jetzt fragt ihr euch sicher: "Warum zur Hölle kauft man sowas?" Ich sag es mal so: Mein Gehirn hat Tonic Water gesehen und sofort an Gin gedacht und das dann mit Blue Gin assoziiert.
Ich will fair sein: Ich kriege davon keine Kopfschmerzen. Auch wird mir nicht schlecht. Aber ich finde den Duft einfach richtig schlecht. Das ist wie ein Gericht, das man zwar essen kann, ohne zu sterben, aber freiwillig würde man es nicht nochmal bestellen.
Ein paar Pluspunkte gibt’s tatsächlich: Die Haltbarkeit ist (leider) top. Der Duft bleibt nämlich hartnäckig auf der Haut und lässt sich auch nicht so leicht abwaschen. Und auch die Sillage ist nicht zu unterschätzen, die Leute werden dich riechen. Ob sie das wollen, ist eine andere Frage... ;-)
Zu den Noten: In der Kopfnote nehme ich immerhin Pfeffer und Kardamom wahr, was mich kurz hoffen ließ. Calone erkenne ich ebenfalls als fischige Meeresbrise, aber was ich definitiv noch besser rieche, ist diese Herznote aus 100% synthetischem Unheil, was ausnahmslos auf -ox endet . Die Basisnoten wie Vanille oder Cypriol? Leider nicht existent Am ehesten kriegt man noch einen Hauch von Weihrauchharz mit, wahrscheinlich als letzter Versuch, dem Duft so etwas wie Charakter zu verleihen.
Tja... Ich habe gelernt, dass Ähnlichkeit im Namen nichts mit Ähnlichkeit im Duft zu tun haben muss, dass Gin nicht gleich Tonic ist, und dass es manchmal besser ist, nochmal nachzulesen, bevor man einen Schnäppchenduft kauft. Der Flakon wandert nun in den Souk...
Und da stand er: Tonic Water. Das klang spritzig, herb und erfrischend und perfekt für unseren nächsten Sommerurlaub. Den kenne ich doch, dachte ich und erinnerte mich an eine Herstellerprobe, die ich mal bekommen und für gut befunden hatte.
Was für ein Schnäppchen! Da musste ich doch zuschlagen... Doch leider hatte ich mich getäuscht. Denn was ich da versehentlich mitgenommen hatte, war nicht der Duft, den ich kannte, sondern ein olfaktorisches Missverständnis im Flakon. Ich hatte doch tatsächlich den Tonic Water mit dem Blue Gin verwechselt.
Leider ist der Tonic Water einer der schlechtesten Düfte, die ich in letzter Zeit getestet habe.
Er startet mit einer scharfen, aquatischen Note, die noch erträglich ist. Nach etwa 10 Minuten verfliegt der kurze Schein von Frische und macht Platz für pure Synthetik. Cetalox, Ambrox und alles, was Alberto Morillas sonst noch im Chemielabor gefunden hat.
Jetzt fragt ihr euch sicher: "Warum zur Hölle kauft man sowas?" Ich sag es mal so: Mein Gehirn hat Tonic Water gesehen und sofort an Gin gedacht und das dann mit Blue Gin assoziiert.
Ich will fair sein: Ich kriege davon keine Kopfschmerzen. Auch wird mir nicht schlecht. Aber ich finde den Duft einfach richtig schlecht. Das ist wie ein Gericht, das man zwar essen kann, ohne zu sterben, aber freiwillig würde man es nicht nochmal bestellen.
Ein paar Pluspunkte gibt’s tatsächlich: Die Haltbarkeit ist (leider) top. Der Duft bleibt nämlich hartnäckig auf der Haut und lässt sich auch nicht so leicht abwaschen. Und auch die Sillage ist nicht zu unterschätzen, die Leute werden dich riechen. Ob sie das wollen, ist eine andere Frage... ;-)
Zu den Noten: In der Kopfnote nehme ich immerhin Pfeffer und Kardamom wahr, was mich kurz hoffen ließ. Calone erkenne ich ebenfalls als fischige Meeresbrise, aber was ich definitiv noch besser rieche, ist diese Herznote aus 100% synthetischem Unheil, was ausnahmslos auf -ox endet . Die Basisnoten wie Vanille oder Cypriol? Leider nicht existent Am ehesten kriegt man noch einen Hauch von Weihrauchharz mit, wahrscheinlich als letzter Versuch, dem Duft so etwas wie Charakter zu verleihen.
Tja... Ich habe gelernt, dass Ähnlichkeit im Namen nichts mit Ähnlichkeit im Duft zu tun haben muss, dass Gin nicht gleich Tonic ist, und dass es manchmal besser ist, nochmal nachzulesen, bevor man einen Schnäppchenduft kauft. Der Flakon wandert nun in den Souk...
2 Antworten



Kopfnote
Calone
Kardamom
Szechuanpfeffer
Herznote
Basisnote
Norlimbanol™
Cypriol
Vanille Absolue
Weihrauchharz

Ergoproxy
Spatzl
Zauber600
Chnokfir
Denis0109































