Paco Rabanne pour Homme 1973 Eau de Toilette

Paco Rabanne pour Homme (Eau de Toilette) von Paco Rabanne
Flakondesign Pierre Dinand
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7.6 / 10 548 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Paco Rabanne für Herren, erschienen im Jahr 1973. Der Duft ist grün-würzig. Es wird von Puig vermarktet.
Aussprache
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Duftrichtung

Grün
Würzig
Frisch
Holzig
Fougère

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
RosmarinRosmarin MuskatellersalbeiMuskatellersalbei RosenholzRosenholz
Herznote Herznote
LavendelLavendel RosengeranieRosengeranie TonkabohneTonkabohne
Basisnote Basisnote
EichenmoosEichenmoos MoschusMoschus HonigHonig AmberAmber

Parfümeur

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Duft
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Haltbarkeit
7.5447 Bewertungen
Sillage
7.1447 Bewertungen
Flakon
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Preis-Leistungs-Verhältnis
8.3202 Bewertungen
Eingetragen von DonVanVliet, letzte Aktualisierung am 23.06.2024.

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Rezensionen

35 ausführliche Duftbeschreibungen
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Preis
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Flakon
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Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Ponticus

63 Rezensionen
Ponticus
Ponticus
Top Rezension 67  
Naturistenduft? Nostalgie geht wandern!
„Willst Du keine Nackten sehen, darfst Du hier nicht weiter gehen!“ Natürlich wollte ich und jetzt erst recht angesichts dieses Warnschildes prominent am Wegesrand platziert! Wir, meine Frau und ich, waren auf dem Harzer Naturistenstieg gelandet. Sommer 2022 Tagesausflug in den Harz, Hitze, Dürre, gleichzeitig wunderschönes, sonniges Wetter. Ideal also für einen gemütlichen Spaziergang zu einer nicht zu fernen, kühlenden und Frische spendenden Versorgungstelle. Ausgangspunkt für uns war der Parkplatz an der Wippertalsperre.

Etwa zwei Dutzend ältere, aber rüstige Herren, dazu fünf Frauen saßen dort etwas abseits beieinander und verbreiteten eine aufgeregte, mittlerweile ungewohnte 70er Jahre Atmosphäre. Silberne Brotdosen aus Aluminium und ebensolche bunte Thermoskannen mit Plastebecherdeckel machten die Runde und auch die zerbeulten Rucksäcke der Leute hatten schon viele Jahre gesehen. Coffee to go und Tankstellen Sandwiches sucht man hier vergebens. Um die Gruppe herum wabberte ein würziger, grünlicher Saubermannduft, es roch nach Badewasser und frisch rasiert war Mann sowieso. Ich mochte dieses Aromatik und das Flair der 70er auch und so suchte ich das Gespräch.

Die Nacktwandergruppe „Silberrücken“ war hier um heute mit dem Harzer Naturistenstieg den ersten offiziellen Nacktwanderweg zu erkunden. Meine Frau und ich, offen für ein kleines Abenteuer und kurz entschlossen, entschieden, sie dabei für ein, zwei Stündchen zu begleiten. Bevor ich noch nach diesem markanten Geruch fragen konnte, holte einer der Herren einen kleinen grünen Flakon Paco Rabanne pour Homme heraus um damit seiner Haut ein paar Spritzer zu gönnen. Der Verweis auf die klassische Frische und die später fehlenden Kleidungsstücke zur Schweißaufnahme fand ich sehr plausibel.

Paco Rabanne pour Homme legt gleich ordentlich los. Im Auftakt kommt sofort alles zusammen. Herbe, frisch-würzige Rasierseife kämpft sich durch einen Schwall an zitrusspitzer, grüner Moosigkeit. Der Salbei wirkt dabei ein wenig vorlaut, unterstreicht aber damit hervorragend die maskuline Krautigkeit der ersten Stunde. Nach diesem verschwenderischen Ausbruch bleibt eine sehr frisch-saubere, kräftig-seifige Würzigkeit, in der ein feiner Tick Süße mitschwingt, die die männlich-herben Noten im Hintergrund aber eher noch hervorhebt. Diese rauhe, erfrischende Aromatik hält locker acht Stunden durch und wird im Verlauf ergänzt durch heuige, waldig-holzige sowie moosig-erdige Dufteindrücke.

Natürlich habe ich meine dortigen Duftwahrnehmungen zu Hause überprüft, erneuert und erweitert. In der Ruhe, in der auch die Kraft liegen soll, kann ich auch den Lavendel bemerken, der sich aber schnell seifig verliert. Auch das Eichenmoos nehme ich kräftiger und erdiger wahr, was dem Duft aber nicht zum Nachteil gereicht. Als Fazit bleibt der Paco Rabanne pour Homme ein schönes Stück noch ab und an gelebter Nostalgie, ist somit der Duft einer echten Nische und für mich in erster Linie ein klassisches Herrensalonparfüm. Es riecht markant männlich, es ist ein viele Erinnerungen weckender Klassiker und ist dennoch kein Duft, nach dem ich des öfteren riechen möchte.

Auch das Abenteuer des Nacktwanderns war für uns wahrscheinlich ein einmaliges. Sicherlich nicht optimal vorbereitet, war doch schon das Aus- und Anziehen am Wegesrand nervig und das etwas bedrohliche Gefühl des unbeschützten Nacktseins stört bei der Erkundung der Umgebung und den Gesprächen beim Laufen! Das Laufen selber ist okay, aber das Schleppen der Sachen ist schon wieder lästig. Für mich persönlich kein ebenbürtiger Vergleich zur entspannten Atmosphäre am Strand beim FKK. Dennoch hat die Sache etwas Besonderes und zwar die ungläubigen Augen und Blicke der wenigen, aber sehr überraschten „normalen“ Wanderer auf den sicher abseits gelegenen, aber auch nicht abgesperrten Naturistenstiegen. Oft ein Bild für die Götter, wie man so schön sagt.

Angezogen und gut duftend danke ich für Eure Begleitung bei diesem außergewöhnlichen Ausflug!
56 Antworten
7
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Salva

78 Rezensionen
Salva
Salva
Top Rezension 47  
Paco‘s einziger HERREN-Duft
Mein Anlass zu dieser Rezension ist selbstverständlich zum einen meine Begeisterung für dieses wunderbar männliche 1973er Parfum. Schon seit geraumer Zeit habe ich nämlich vorgehabt ein paar Zeilen zu Paco Rabanne‘s einzigem HERREN-Duft zu verfassen (Herren ist bewusst in Großbuchstaben geschrieben, dazu später noch etwas). Zum anderen aber hat mein letzter Test eines Dufts aus diesem Hause den Stein zum Rollen gebracht, wenn man so möchte. Denn dieser Test war für mich, wie bei eig. (fast) jedem Duft von Señor Rabanne, einfach für die Katz.

(Anmerkung: Hierbei handelte es sich um die Neuerscheinung von diesem Jahr mit dem aberwitzigen Namen „Phantom“ und dem noch genialeren Flakon... Wer meine Meinung zu diesem Duft wissen möchte, bitte einmal unter den zu diesem Duft dazugehörigen Statements nachlesen).

[...]

Nun denn, wer ist dieser Paco Rabanne?

Hinter dem Namen verbirgt sich ein baskischer Modeschöpfer und Designer aus San Sebastián im Norden von Spanien, der mit bürgerlichem Namen Francisco Rabaneda Cuervo heißt und sich mit seinem Unternehmen „Paco Rabanne SAS“ im Jahre 1965 einen Traum von der Selbstständigkeit erfüllte und welches bis heute auf dem Markt ist, wenn auch seit 1987 vollständig dem Kosmetikkonzern „Puig“ gehört.

Geboren im Jahre 1934, also kurz vor dem spanischen Bürgerkrieg von 1936 - '39, wuchs Rabanne aber unter ärmlichen Verhältnissen bei seiner Mutter auf, die zu der Zeit als Schneiderin beim Unternehmen „Balenciaga S.A.“ tätig gewesen war.
Um ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu ermöglichen, floh sie mit ihm nach Ende des Spanischen Bürgerkrieges im Jahre 1939 nach Paris.
„Bessere Zukunft“ muss hier aber natürlich relativ gesehen werden, denn bekanntermaßen wütete bzw. begann weltweit zu dieser Zeit der 2. Große Weltkrieg...

Allen Umständen und Widerständen zum trotz jedoch nutzte Rabanne in Frankreich seine Chance und studierte ab 1952 Architektur. Nebenher ging er seinem Hobby nach und fertigte die für ihn so charakteristisch futuristischen Modeskizzen für bekannte Pariser Häuser an. Begeistern konnte er sich ebenfalls für
den Konstriktivismus und Science Fiction im Allgemeinen.
Nach dem Studium arbeitete er noch als Freiberufler für bspw. Cardin und Givenchy. Die Gründung seiner eigenen Firma folgte dann - wie erwähnt - Mitte der 1960er...

Der internationale Durchbruch jedoch gelang ihm 1968 mit der Kostümgestaltung des Science Fiction-Spielfilms „Barbarella“, bei dem er - u.a. für Oscarpreisträgerin Jane Fonda in der Hauptrolle - den hautengen Catsuit für sie entwarf.

Und neben Yves Saint Laurent gilt er heute nach wie vor als einer der stilprägendsten Designer der 1960er Jahre überhaupt.

[...]

Wenn man sich nun die Düfte Paco Rabanne’s ansieht und vergleicht, stellt man schnell fest, dass dieser 1973er Pour Homme total aus der Reihe tanzt, und zwar im absolut positiven Sinne, wie ich finde.

Und meine folgende Beschreibung bezieht sich auf die neuere Version, denn mein Flakon ist von diesem Jahr.

Dieser beginnt recht krautig-würzig mit deutlich wahrnehmbaren Muskatellersalbei, wozu sich für meine Nase zusätzlich riechender Rosmarin mit einbringt. Dieser sorgt für ein herbes Aroma, was zu Beginn für ein insgesamt tolles herb-frisch-würziges Aroma sorgt. Denn dieses herb-frische Akkord behält der Duft im weiteren Verlauf bei, während das Krautig-Würzige sich schnell zurückzieht.

Denn alsbald der Muskatellersalbei verschwindet, nehme ich Lavendel wahr, aber nur ganz sanft im Hintergrund. Dieser sorgt für einen - für mein Empfinden - zart seifigen Akkord. Nach wie vor dominiert aber für meine Nase der Rosmarin.

Zur Basis jedoch macht dieser Rosmarin Platz für das grüne (Eichen-)Moos, welches ein wesentlicher Charakter dieses Duftes ist. Und zu der grünen Basis lässt sich für mich ein winziger Hauch von süßem Honig im Hintergrund erkennen, welches den Duft wunderbar abrundet.
Moschus oder Amber rieche ich persönlich nicht raus.

[...]

Ich persönlich denke ein Duft dieser Art ist besonderes toll im Frühling und Herbst einsetzbar. Wenngleich man ihn auch (eigentlich) das ganze Jahr über zu jedem Anlass problemlos tragen könnte.

Mit etwa 5h Ausdauer weist mein Flakon über eine durchschnittliche Haltbarkeit auf. Die Sillage ist nur in der ersten Stunde ziemlich raumfüllend wie ich finde, danach wird er zunehmend hautnäher.

[...]

Fazit:

Die allermeisten für meine Geschlechtsgenossen lancierten Parfums aus dem Hause Rabanne‘s beinhalten dominant fruchtig-süße Noten, die wohl vordergründig jüngeres Klientel (U 30) ansprechen sollen. Das sind jedoch genau die Art Düfte, mit denen ich persönlich nie etwas anfangen konnte (auch nicht mit U 30).

Dieser ausdrucksstarke Fougère aber hier trägt zurecht den Beinamen Pour Homme, denn hier ist alles, was das klassische Herrenherz begehrt.

Herb-würzige Kräuter, aromatisch-seifig-moosige Frische.

Ein Duft für mich. Für unverfälschte Klassikliebhaber.

Für alle, die nicht blind irgendwelchen Trends folgen.

[...]

Vielen Dank für‘s Lesen!
31 Antworten
7
Sillage
7
Haltbarkeit
9
Duft
Couchlock

52 Rezensionen
Couchlock
Couchlock
Top Rezension 39  
Eine Zeitreise mit Paco: Vom Studio 54 in die Jetztzeit...
P.R.p.H ist ein klassischer Herrenduft mit Bedeutung, sowohl für die Parfumwelt als auch für mich persönlich
Als Mutter bzw. Vater der aromatischen Fougeres hat er diese Duftgruppe quasi eingeführt und war u.a. die Inspiration für das einige jahre später erscheinende und noch erfolgreichere Azzaro pour Homme.

Der Duft war in den späten 70ern bei den männl. Besuchern des mythischen Studio 54 sehr beliebt, jenes sehr exclusiven Clubs in NYC, den Ikonen wie David Bowie und Andy Wahrhol regelmässig besuchten. Dort wurde zu Discomusik getanzt, viel Kokain konsumiert und freie Liebe praktiziert...und Paco getragen!

Ich kann nur spekulieren, welcher Duft Jean Martel zur seiner meisterlichen Kreation bewegt hat. So unwahrscheinlich es klingt, kann ich mir vorstellen, daß es Sir Irish Moos war. Dieses Aftershave, roch in den frühen 70er Jahren dem alten Paco so ähnlich, daß man es wunderbar mit einem Vintage Paco kombinieren kann. Es hat nur sehr wenig mit dem grellgrünen Synthetikwässerchen von heute gemein und enthielt viel natürliches Moos, dem wohl wichtigsten Duftstoff vom Paco.
Wenn man sich überlegt, daß R.Wirtz (Tabac Orginal) direkt an der Kreation von Azzaro pour Homme beteiligt war, ist diese Vermutung vielleicht nicht sooo abwegig...

Die Bedeutung für mich persönlich liegt darin, daß mir P.R.p.H. meine Liebe zu fougereartigen, grünen Düften offenbarte.
Ich roch Paco bewusst zum ersten Mal vor ca. 2,5 Jahren, da meine Gattin immer wieder vom Paco schwärmte. Auf die Idee es zu testen wäre ich alleine kaum gekommen, dachte ich bei dieser Marke doch an Invictus und den Goldbarren...
Es erinnert sie immer an Schwimmbäder der 70er Jahre , was ich sofort nachvollziehen konnte, auch wenn diese Assoziation eher eine indirekte ist.
Ich war damals seit langer Zeit auf der Suche nach einem Parfum für warme Tage, bestand doch meine damalige Sammlung fast ausschliesslich aus Winterdüften. Keine einfache Mission, da mir Aquatik immer und zitrusdominate Düfte meistens zuwider sind. Mit P.R.p.H wurde ich endlich fündig und es begann eine fast zwanghafte und obzessive Beziehung zu diesem Duft.
Er ist nicht mein absoluter Favorit, aber ich habe zu keinem anderen Parfum mehr recherchiert und meine Neugier war erst befriedigt, als ich von allen Editionen/Formulierungen einen Flakon hatte, plus diversen Aftershaves.

Eine Riesenhilfe boten mir diverse Threads im Forum von Basenotes, es gibt dort eine Gruppe, die P.R.p.H. fast kultisch verehrt.
Ich habe mir erkaubt, eine Aufzählung der verschiedenen Editionen zu übernehmen, um den weiteren Text verständlich zu halten (Quelle: Thread: Paco Rabanne Pour Homme (EDT) – Vintage Dating/Buying Guide):

1st Edition – 1973 - 1986: 100%
2nd Edition – 1986 - 1992: 97%
3rd Edition – 1991 - 1995: 92%
4th Edition - 1996 - 2002: 75%
5th Edition – 2002 - 2010 : 50%
6th Edition – 2010 - heute: 20%

Die Prozentangaben sollen angeben, wie weit die entsprechenden Editionen mit der Orginalformulierung übereinstimmen, sie sind natürlich subjektiv. Die 75% für die 4. Edition stammen von mir, der Autor hatte keinen Flakon dieser Edition zur Hand, offenbar ist sie sehr rar.

(Kleiner Einschub: Dem geneigten Käufer von Vintage Paco wird es im Vergleich zu anderen Vintageflakons einfach gemacht. Zum einen werden regelmässig alte Flakons in die virtuelle Bucht gespült, daher ist die Auswahl recht hoch und die Preise sind niedrig. (Ich habe für keinen meiner Flakons mehr bezahlt als für die aktuelle Version verlangt wird.) Wahrscheinlich wurden oft Flakons verschenkt und stand dann oft ungenutzt in irgendwelchen Badezimmerschränken rum und werden nun nach und nach von den Erben/Enkeln verkauft, die oft gar nicht wissen, was für Perlen sie da anbieten.
Zum anderen scheint der Duft so gut wie nie zu kippen, ausgenommen Minis, die 40 jahre im Licht standen. Selbst mein 40 Jahre altes Paco ist bis in die Kopfnoten perfekt erhalten.)

Für mich ist es ein fast magischer Moment, wenn ein 30 oder 40 Jahre alter Flakon zum ersten Male geöffnet wird und das von mir, ein Erlebnis/eine olfaktorische Zeitreise und die Freude über ein gut erhaltenes Vintageparfum ist GROSS.

Wenn man weiß, auf was man zu achten hat, ist es leicht, die verschiedenen Editionen zu unterscheiden.
Der Flakon, die OVP, das Logo, die Farbe des Parfums samt Inhalt haben sich immer wieder verändert. So ist z.B. die erste Edition anhand des silbernen Logoaufklebers, die neuste an dem großen "R" zu erkennen.

Wie man sieht, ist P.R.p.H. mindestens 6 mal reformuliert worden, die krasseste ist sicherlich die letzte gewesen, die den Duft entkernte, ihm seiner Basis beraubte und ihm das Genick brach. Bezüglich Duftcharakter, Sillage und Haltbarkeit enstpricht sie mehr einem AS und besteht fast nur aus Kopfnoten und einem halben Herz....tatsächlich sind Paco Aftershaves der ersten 3 Versionen signifikant intensiver als das heutige EdT.
An WIRKLICH heissen Tagen trage ich diese Lightversion gerne, zusammen mit dem wunderbaren Deo ist das ein Frischekick jenseits von Zitronen und Aquatik.
Zudem kann man sie nutzen, um einem Vintagepaco, das etwas dumpf geworden ist, spritzig-grüne Kopfnoten zu verpassen.

Die 5. Edition (Flakon wie oben) ist schon viiieel besser, natürlicher und wertiger duftend.

Ganz allgemein gesagt wurde der Paco mit den Jahren immer grüner und frischer. Meine Lieblingsversion ist die 3. Edition. Für meine Empfindung unterscheidet sie sich wahrnehmbar von der Orginalformulierung, die von der Basesnotes Paco Kultgemeinde am meisten verehrt wird. Für mich hat das Paco der frühen 90er Jahre mehr Tiefe, ist noch runder und durchläuft Kopf-Herz- und Basisnote wie im Lehrbuch, dabei sind alle Übergänge und Phasen höchst harmonisch und wohlriechend. Seinen Reiz hat der Duft für mich durch den Kontrast aus krautig-grünen, frisch-seifigen und warmen ambrierten Nuancen. Die Basis ist einfach ein Traum, das weicheste Moos ever, gepaart mit in Honig eingelegten Tabak, der ihm eine ganz leichte Süsse gibt. Sehr natürlich duftend, hier riechts nichts synthetisch oder scharf.
Die rare 4. Version ist das Bindeglied zur 5. Version, die aufgrund der damals neuen Bestimmungen viel weniger Eichenmoos enthält. In der aktuellen Version fehlt dieser für den Duft so wichtige Duftbaustein fast völlig. (Die erste Regulation bezüglich Eichenmoos in Parfums kam übrigens schon1978.)

Es sei noch bemerkt, daß man P.R.p.H. unbedingt sprayen sollte, der Duft entfaltet sich so besser. Vintage heisst oft Splashflakon.

Die verschiedenen Versionen zeigen ein Problem der Bewertung, was auch viele andere Klassiker betrifft: Meine Wertung bezieht sich auf die Vintageversionen vom Paco. Ich weiss, daß es den Rahmen sprengen würde, aber es wäre wünschenswert und sinnvoll, wenn man aktuelle und Vintageversion getrennt bewerten könnte.
Wie auch immer, Paco Rabanne pour Homme ist ein sehr besonderer Duft für mich, er ist ein Grund, warum ich heute ein absoluter Fan von Vintagedüften bin. Alte Versionen klassischer Herrendüfte sind meine Duftnische geworden, in der ich mich am wohlsten fühle.
Charakterdüfte.

Apropos Nische: Viele klassische Vintagedüfte waren mal Mainstream und sind heute aufgrund ihres DuftCHARAKTERs, ihrer meist hochwertigen und oft natürlichen Duftstoffe, ihrer guten Haltbarkeit und Sillage heutzutage eigentlich Nische, die manchen sogenannten Nischenduft von heute alt aussehen lassen, zumal der Reformulierungswahn auch im Exklusivbereich angekommen ist.

Fazit: Der alte Paco ist der Beste!
16 Antworten
8
Duft
Naaase

109 Rezensionen
Naaase
Naaase
Top Rezension 25  
Erzählungen aus dem Jahr 1973
Erzählungen aus dem Jahr 1973

In meinem Traum sitze ich einem älteren Herrn gegenüber. Mit seinen warmen Augen blickt er mich freundlich an. Und ich glaube sogar, dass hinter seinem freundlichen Gesicht ein verschmitztes Lächeln zu sehen ist. Wir sitzen auf kunstvoll verzierten Gartenstühlen, die verzweifelt versuchen, auf dem von der unbarmherzigen Sommersonne aufgeheizten groben Kiesboden Halt zu gewinnen. Über uns spenden nur vereinzelte Äste eines knorrigen alten Olivenbaumes spärlich Schatten. Zwischen seinen, in den tanzenden Sonnenstrahlen silbern funkelnden starren, Blättern sind schon vereinzelt Früchte zu sehen. Jene Früchte, die in den reichhaltigen kulinarischen Köstlichkeiten Spaniens dann ihre Vollendung erlangen sollen. Vor uns steht ein Glas eines farbenfrohen Rosé-Weines. Gedankenverloren blicke ich auf das liebevoll gestaltete Etikett und lese "Artazuri Rosado
2013, Bodegas y Viñedos Artazu,
D.O. Navarra". Dieser -preisgünstige, jedoch- köstliche Tropfen umschmeichelt meine dürstende Zuge. "Schön hier, oder ?" fragt er mich unvermittelt und nun kann sich sein zufriedenes Lächeln deutlich erkennen. "Ja, in der Tat. Das ist es." antworte ich gedankenverloren Séniõr Francisco Rabaneda-Cuervo, der mein Gesprächspartner ist. Er nimmt sein Glas und kostet erneut von dem kühlenden Nass. "Jetzt erzähl' mir mal vom Jahr 1973 bei Euch in Deutschland und in der Welt !" fordert er mich mit einem gespielt strengen Unterton in seiner weichen Stimme auf. Ich blicke ihn unsicher an. Er sagt nichts, doch halten seine warmen Augen meinem überraschten Blick stand. "Was soll ich da sagen ?" hauche ich unsicher. "Jetzt erzähl' einfach, mein Freund. Ich werde Dir nämlich anschließend auch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte über das Jahr 1973 ." erwidert er selbstsicher; nun mit einem schelmischen Grinsen in seinem Gesicht. "Nun, ja..." fange ich vorsichtig an. Nachdem ich mir mit einem gierigen Schluck des köstlichen Rosés schnell noch mal "Mut angetrunken" habe. "Der 'Eisvogel' wurde bei uns 'Vogel des Jahres'..." beginne ich und ernte dafür ein breites Lachen: "Das ist alles ?" entgegnet er mir. "Nein, natürlich nicht !" fahre ich -jetzt fast schon trotzig- fort. "Der Grundwehrdienst in der Bundesrepublik Deutschland wurde von 18 auf 15 Monate verkürzt und in Baden-Württemberg trat die Kreisreform in Kraft: Die Zahl der Landkreise wurde dabei von 63 auf 35 reduziert. Was war sonst noch ? Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Finnland und das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südafrika." Fragend blicke ich ihn erneut an. Entgegen meinen Erwartungen wirkt er indes wenig beeindruckt von meinen Schilderungen. "Ha, jetzt hab' ich's: Die sogenannte 'Watergate-Affäre'. Und: Ein Referendum der Nordiren über ihre Zugehörigkeit zum Vereinigten Königreich oder zur Republik Irland erbrachte bei einer Wahlbeteiligung von 58,6 Prozent eine Mehrheit der Abstimmenden von 57,4 Prozent für den Verbleib bei Großbritannien." Triumph ob meiner Detailkenntnisse steigt in mir hoch. Doch er bleibt ruhig: "Und ?" haucht er nur leise; kaum hörbar. Da unternehme ich einen letzten Versuch, meinen offensichtlich sehr anspruchsvollen Gesprächspartner nun endlich zufrieden zu stellen: "Am 30. Mai trat das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Sambia in Kraft und am 18. September wurde Bahamas Mitglied der Vereinten Nationen." Doch mein Gesprächspartner zeigt sich nach wie vor wenig beeindruckt. Mein Gesprächspartner ist immerhin der am 18. Februar 1934 in San Sebastián geborene Francisco Rabaneda-Cuervo. Vielleicht besser bekannt unter seinem Künstlernamen "Paco Rabanne". Nun fängt er an zu erzählen: "Bevor ich Dir über mein Jahr 1973 berichte musst Du erst was über mich wissen: "Ich verbrachte meine Kindheit im Baskenland während des spanischen Bürgerkrieges. Ich hatte im Alter von sieben Jahren eine 'übernatürliche Vision'." Ungläubig blicke ich in seine warmen Augen und glaube, nunmehr darin plötzlich ein helles Funkeln zu erkennen. Er erzählt mir mit eindringlicher Stimme, als Siebenjähriger eine Vision der Zukunft erhalten zu haben. Unter anderem sei ihm der Absturz der sowjetischen Raumstation Mir Paris 1999 angekündigt worden. Darüber hinaus die "Rettung der Gerechten" und diese Vision habe ihm auch ein von Harmonie gekennzeichnetes kommendes Wassermann-Zeitalter prophezeit. "Mir wurde dabei die Zukunft der Welt vorhergesagt." haucht er gedankenverloren. Doch dann fixiert mich erneut sein fester Blick: "Aber alles der Reihe nach: Meine Mutter war 'erste Schneiderin' bei 'Balenciaga', einem renommierten spanischen Bekleidungsgeschäft. Dieser Umstand war ein wichtiger -wenn nicht sogar der wichtigste- Grund für meine spätere Berufswahl . Im Jahre 1939 floh sie mit mir nach Paris. Ich studierte dort 1952 zunächst Architektur und arbeitete Ende der 1950er Jahre bis Anfang der 1960er Jahre unter anderem als Modezeichner für 'Cardin', 'Givenchy ' und 'Courrèges', wo ich Handtaschen, Gürtel, Schmuck und erste eigene Kollektionen entwarf. 1965 eröffnete ich mein Atelier in der 'Rue de Caire' in Paris. 1966 folgte meine erste Haute Couture-Kollektion, die es dann zum Prêt-à-Porter Laufsteg schaffte. Mein internationaler Durchbruch kam 1968 mit der Kostümgestaltung für den Film 'Barbarella', bei dem ich unter anderem den hautengen Catsuit für Jane Fonda entwarf. Inzwischen habe ich mich als Modedesigner mittlerweile fast gänzlich aus meinem Unternehmen zurückgezogen und beschäftige mich vornehmlich mit Esoterik, so dass seit 2005 für mein Label „Paco Rabanne” der Amerikaner Patrick Robinson verantwortlich ist."
Ich senke meinen Blick und denke an Folgendes: Paco Rabanne gilt neben Courrèges oder Yves Saint Laurent als stilprägend für die Mode der 60er. Er entwickelte in dieser Zeit seine innovativsten Ideen, die sämtliche Konventionen sprengten. Stets von industriellen Themen (z.B. aus der Raumfahrt) inspiriert, verblüffte er damals mit extravaganten und Aufsehen erregenden Modellen. Er verwendete stets ungewöhnliche Materialien in seinen Kollektionen. Er galt als der „Klempner” der Modebranche, weil er gern auf Metallteile, Plastik und Glasfasern zurückgriff, die mit Draht, Zange und Lötkolben aneinandergefügt wurden („moulded dresses”). Berühmt sind seine „Kettenhemden”, die aus unzähligen Ringen, Scheiben und Metallobjekten bestehen. Teilweise verwendete er auch Pappe und Papier für seine Kostüme. Mitte der 1970 neigte der Designer dazu, seine eigenen Arbeiten immer wieder zu reproduzieren und zu persiflieren; neue Einfälle blieben aus, und er verlor an Bedeutung im Modegeschäft. Ein kontinuierliches „Modewellen-Revival” z.B. der 1960er könnte aber stets ein Aufleben seiner Mode bedeuten. Zurzeit ist die Marke „paco rabanne” vorwiegend mit Parfümkollektionen wie seinem Duft Black XS oder dem Herrenduft 1 Million und "Invictus" im Geschäft.
Francisco Rabaneda-Cuervo lehnt sich zurück. Zufrieden mit sich und der Welt. Ein glückliches Lächeln umschmeichelt seinen Mund. "Jetzt erzähle ich Dir aber -wie versprochen- etwas über mein Jahr 1973 ! In diesem Jahr kreierte ich nämlich den Duft 'Pacco Rabanne Pour Homme'. Und meine Geschichte des Jahres 1973 ist dieser Duft: Er beginnt würzig. Männlich-würzig, wie es sich für einen Duft aus dieser Zeit gehört. Ich denke da an Salbei. An einen kräftigen und dominierenden Salbei. So, wie bei 'Antaeus' von Jaques Polge. Aber von dem war damals noch nicht die Rede. Ich meine natürlich: Von dem Duft 'Antaeus'. Den griechischen Halbgott und Jaques Polge gab's damals schon länger. Wenn auch Jaques Polge noch nicht so lange wie diesen Typen, der den Gegnern deren Schädel einschlug. Also..." sagt er und nimmt nochmals einen kräftigen Schluck aus seinem kunstvoll verzierten Glas. "Aber, wo war ich stehen geblieben ? Ach, ja richtig: Bei diesem kräftigen und würzigen Salbei. Dieser Salbei dominiert die Kopfnote. Und dann ist auch noch Basilikum dabei. Aber nicht so stark. Nur als Begleitung. Und etwas, was leicht nach Rose duftet. Aber keine zarte und zurückhaltende Rose. Nicht diese aus "Lumière Noire Pour Homme" von Maison Francis Kukdjian. Nein, eine stolze und dunkelrote Rose. Mächtig, ja fast schon arrogant. Aber dieser Salbei...
Aber dann wird's schon weicher: Etwas, das leicht nach Vanille duftet, kommt zum Vorschein: Eine Tonkabohne. Aber nicht lieblich-süß. Es bleibt weiter würzig. Dafür sorgt schon der Lavendel, der sie unterstützt."
Ich lausche andächtig seinen Worten. Und ich werfe einen Blick auf die Landschaft, die mich, die uns, umgibt: Von der unbarmherzigen Sommer-Sonne verbranntes Grün. Knorrige Olivenhaine. Saftige Zitonen-Bäume. Und ich rieche förmlich diese sonnengeschwängerte Würze, die mir gerade so eindrucksvoll beschrieben wurde. Francisco Rabaneda-Cuervo alias "Pacco Rabanne" beugt sich vor, lächelt und sieht mich herausfordernd an: "Kannst Du es riechen ? Kannst Du es fühlen ? Das ist mein Spanien ! Würzig, kräftig und männlich ! Aber, mein Freund, in der Basis wartet noch eine wundersame Überraschung auf Dich: Es wird etwas süßer. Nur etwas. Ein Hauch von Honig. Süß, aber trotzdem würzig. Eingebettet in wärmenden Amber und männlichem Eichenmoos. Zeitlos, elegant und kräftig. Mit einer Brise Moschus. Perfekt abgestimmt."
Ja, jetzt spüre ich es. Ich fühle, was Francisco Rabaneda-Cuervo meint. Seine Idee. Sein Duft. Seine Hommage an die Männlichkeit. Heftig und Kompromisslos.
In diesem Moment wache ich auf. Sehe aus dem Fenster. Der deutsche Regen prasselt unnachgiebig dagegen. Doch mich umgibt immer noch ein betörend männlicher Duft. Der Duft von "Pacco Rabanne Pour Homme".
5 Antworten
8.5
Duft
Stulle

24 Rezensionen
Stulle
Stulle
Top Rezension 37  
Slow-Dating statt Speed-Dating
Lavendelseife mit Rosmarin, Muskatellersalbeigrün, quasizitrische Obertöne.
Im weiteren Verlauf wird der Duft etwas rauchig; nicht sakral, sondern mehr so im Lagerfeuer-Stil.
Und dann kommt auch eine winzige Honignote zum Vorschein.
Viel später erscheint endlich die (offensichtlich heruntergeregelte) eichenmoostypische Menschennote, und die ist für mich einfach das Schönste an diesen alten Eichenmooslingen!

Ich gestehe: ich bin durchaus ein Freund reformulierungsbedingter Entkernung alter Kracher. Zwar geht wohl immer Tiefe und Fülle der alten Originale verloren, macht jedoch manch knarrrrzigen Kamerrrraden heutzutage tragbar, ohne die Herkunft zu verleugnen.

Klar ist Paco Rabanne pH nichts für Zwanzigjährige auf der Balz. Aber wenn ein bisschen Ruhe ins Leben einkehrt, vielleicht man auch etwas an Fokus und Klarheit gewonnen hat - dann darf man den mal testen. Und entspannt genießen.
35 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

105 kurze Meinungen zum Parfum
PinseltownPinseltown vor 2 Jahren
8
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Paco, alt Freund
Seit 50 Jahren streifst du
Durch moosgrün Wälder
Sammelst frischherb Kräuter
Wie schön, dass es solch Vagabunden noch gibt
36 Antworten
Eggi37Eggi37 vor 10 Monaten
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Flakonfarbe passt gut
Moosgrüner Fougère
aus Lavendel&Cumarin
Betonung auf
Herb-seifige Küchenkräuter & Salbei
Mit Hauch cremiger Honigsüße
43 Antworten
TherisTheris vor 1 Jahr
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Besteige die Moostreppen
Das Grüne kann Berge versetzen
Fougere, klassisch
Lavendeltastisch
Seifig elastisch
Mit Honigakkord in der Sonate
27 Antworten
MonsieurTestMonsieurTest vor 1 Jahr
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Simpel, kraftvoll, klassisch, gut:
Fougère Akkord mit ordentlich Moos
Verführerische Honigmoschus Base
Garniert mit Salbeiblatt und Rosmarin
22 Antworten
ParfumAholicParfumAholic vor 4 Monaten
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Das tolle Grün des Flakons korrespondiert perfekt mit diesem Gentleman-Duft aus den 70er Jahren. Rosmarin und Lavendel deutlich erkennbar, +
45 Antworten
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