Or Noir Pascal Morabito 1980
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Top Rezension
Die Dunkelhaft bringt doch noch einen kleinen Prinzen hervor....
Unfreundlich, dunkel, harsch und abweisend, chemisch-bitter, das waren meine subjektiven Gedanken beim 1. Sprüher Or Noir. Schwarzes Gold, aha, Ölpipeline ging mir durch den Kopf. Das war nicht der Beginn einer verzehrenden Leidenschaft. Pascal Morabito, nie gehört. Am nächsten Abend kamen zwei Sprüher auf die Handgelenke und ich las hier nach, um was für einen Duft es sich handelt. Ehrlich gesagt, ich schaute zweimal nach, ob es wirklich um Or Noir geht, ja, Irrtum ausgeschlossen, denn ich hatte kein Pröbchen, sondern einen Flakon des EDTs geschenkt bekommen. Auch der 2. Test am nächsten Tag setzte keine Endorphine frei. Dunkel und bitter, komm mir nicht zu nahe, ich muss keinem gefallen sagte Or Noir garstig zu mir. Okay, wenn du nicht willst, wirst du strafversetzt, in den Parfümkarton, der in der hintersten Ecke des Schrankes steht. Dort, wo ich nur mit Mühe dran komme, schmoll ruhig, du bleibst in Dunkelhaft. Es werden nicht alle Chypres nach dem Küssen zu Prinzen, so ist das nicht. Kürzlich hab ich einen Flakon gesucht, dabei fiel mir Or Noir wieder in die Hände. Und ich dachte an Donna White, ein Duft, der mir bei den ersten Tests auch nicht gefiel. Und den ich Depp verkauft habe *seufz*. Also gab ich Or Noir eine neue Chance.
Der Auftakt ist nach wie vor dunkel, dunkelgrün und sehr kräftig. Aber nicht mehr harsch und chemisch, sondern sehr würzig und zitrisch, die Blumen halten sich bedeckt. Muskatellersalbei, ich kenne den Duft nicht, vermute aber das daher die kräftige Würze stammt. Nach einer Weile bekommt Or Noir eine winzige Seifennote und nun setzen sich doch ein paar Blumen mit in das Grüne, Jasmin und Narzisse, beides nicht meine Lieblinge, da diese mir schnell „aasig“ in die Nase steigen. Dies ist hier nicht der Fall, Or Noir bekommt eher eine kleine, dreckige Note. Oder besser gesagt, eine animalische Note, die nicht ins Fiese kippt und die ich hier ganz attraktiv finde. Zur lang haltenden Basis wird es warm und irgendwie hellgrüner würzig, viel Eichenmoos und auch ein Hauch Vanille und Nelke sorgen für einen gelassenen, harmonischen Ausklang. Nelke und Vanille sind gar nicht drin lt. Angaben hier. Glaub ich aber nicht so recht.
Or Noir ist ein Duft für die kühleren Tage und ist mit Sicherheit nicht nur ein Damenduft. Bei der Arbeit würde ich ihn sparsam dosieren, ich halt ihn eher für einen „privaten“ Duft. Sillage und Haltbarkeit sind gut bis mittel.
Ein Duft, den ich zu Beginn gar nicht mochte, woran es auch immer lag. Dieses Phänomen ist ja recht häufig vertreten, wie einige Blogs und Kommentare belegen. Ob Or Noir und ich eine gemeinsame Basis finden, wird sich zeigen, meinen Respekt hat er. Düfte sollen ruhig ein Mysterium bleiben, das macht es spannender. Und lieben Dank an MissKitty!
Der Auftakt ist nach wie vor dunkel, dunkelgrün und sehr kräftig. Aber nicht mehr harsch und chemisch, sondern sehr würzig und zitrisch, die Blumen halten sich bedeckt. Muskatellersalbei, ich kenne den Duft nicht, vermute aber das daher die kräftige Würze stammt. Nach einer Weile bekommt Or Noir eine winzige Seifennote und nun setzen sich doch ein paar Blumen mit in das Grüne, Jasmin und Narzisse, beides nicht meine Lieblinge, da diese mir schnell „aasig“ in die Nase steigen. Dies ist hier nicht der Fall, Or Noir bekommt eher eine kleine, dreckige Note. Oder besser gesagt, eine animalische Note, die nicht ins Fiese kippt und die ich hier ganz attraktiv finde. Zur lang haltenden Basis wird es warm und irgendwie hellgrüner würzig, viel Eichenmoos und auch ein Hauch Vanille und Nelke sorgen für einen gelassenen, harmonischen Ausklang. Nelke und Vanille sind gar nicht drin lt. Angaben hier. Glaub ich aber nicht so recht.
Or Noir ist ein Duft für die kühleren Tage und ist mit Sicherheit nicht nur ein Damenduft. Bei der Arbeit würde ich ihn sparsam dosieren, ich halt ihn eher für einen „privaten“ Duft. Sillage und Haltbarkeit sind gut bis mittel.
Ein Duft, den ich zu Beginn gar nicht mochte, woran es auch immer lag. Dieses Phänomen ist ja recht häufig vertreten, wie einige Blogs und Kommentare belegen. Ob Or Noir und ich eine gemeinsame Basis finden, wird sich zeigen, meinen Respekt hat er. Düfte sollen ruhig ein Mysterium bleiben, das macht es spannender. Und lieben Dank an MissKitty!
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danke:-)