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Fougère L'Aube 2019

7.7 / 10 127 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Rogue für Herren, erschienen im Jahr 2019. Der Duft ist grün-fougèreartig. Es wird noch produziert.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Grün
Fougère
Frisch
Holzig
Würzig

Duftnoten

HeuHeu RosengeranieRosengeranie Eichenmoos AbsolueEichenmoos Absolue KampferKampfer Lavendel AbsolueLavendel Absolue marokkanische Rose Absoluemarokkanische Rose Absolue MoschusMoschus BergamotteBergamotte GalbanumGalbanum PetitgrainPetitgrain CostusCostus indisches Sandelholzindisches Sandelholz AmberAmber

Parfümeur & kreative Köpfe

Bewertungen
Duft
7.7127 Bewertungen
Haltbarkeit
7.7107 Bewertungen
Sillage
7.3109 Bewertungen
Flakon
7.397 Bewertungen
Preis-Leistung
7.557 Bewertungen
Eingetragen von Laurel · letzte Aktualisierung am 08.03.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

6 ausführliche Duftbeschreibungen
5Duft 7Sillage
FvSpee

323 Rezensionen
FvSpee
FvSpee
Top Rezension 40  
Kurzverriss im Morgengrauen
Dass Fougère L'Aube etwas für mich sein sollte, war fest eingeplant. Flakon, Etikett und Farbe des Duftes gefallen mir (nach dem Foto zu urteilen) ausgezeichnet. Der Name ist hübsch. Ich mag krachende Fougères. Ich habe eine Schwäche für kleine Bastler-Marken. Yatagan, Floyd, Mörderbiene und Profumo haben 8 oder mehr gegeben. Ich hatte bereits darauf spekuliert, dass der Duft bei mir die Leerstelle füllen könnte, die entstehen wird, wenn ich (bald) den letzten Rest meines heißgeliebten und kalt eingestellten Lehmann-Fougères aufgebraucht haben werde.

Leider kam es, nachdem ich endlich eine Probe des nicht leicht zu erhaltenden Duftes in die Hände bekommen habe (danke an den Spender), aber anders: Insbesondere in den ersten ein bis zwei Stunden möchte ich nur weglaufen. Die Kampferschwaden sind so beißend und quasi-synthetisch stechend, dass ich mich frage, ob es nicht eher Kampfmittelschwaden sind. Die grünen und erdigen Akkorde kommen bei mir als nassforsch-nasse Noten von muffig-feuchtem Blattwerk im Übergang zur Kompostierung an. Ölig-Harzig-Klebrige Anmutungen, und zwar nicht im Sinne frischen würzigen Baumharzes (Bernstein in statu nascendi), sondern im Sinne eklerer Varietäten, machen es nicht besser.

Im weiteren Verlauf entspannt sich der Duft und mein durch den Duft deutlich exazerbierter Spannungskopfschmerz. Fougère L'Aube wird milder, runder, fast etwas süß und kamillensanft. Er ist dann näherungsweise als schöner Duft anzusprechen, aber nicht als der herbderbe Fougère, den ich erwartet hatte.

Das Wort L'Aube dürfte im Französischen im Wesentlichen drei Bedeutungen haben: Die Schaufel (eines Schaufelraddampfers o.ä.), die Albe (das weiße Gewand eines katholischen Priesters) und das Morgengrauen. Gemeint war hier sicher das letztere, um die feuchte Frische dieser Tageszeit zu evozieren. Morgengrauen finde auch ich treffend, allerdings eher wegen des Wortbestandteils "Grauen", und weil ich Lust habe, auf diesen Duft in alle Frühe mit Duellpistolen zu feuern.
Aktualisiert am 12.11.2020 - 07:48 Uhr
30 Antworten
8.5Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Profumo

289 Rezensionen
Profumo
Profumo
Top Rezension 32  
Für Fans von Fougères alter Machart ein wahres Manna!
‚Fougère l’Aube’ (Farn der Morgendämmerung) ist Manuel Cross’ Reminiszenz an die alten Fougère-Düfte der Vorkriegszeit, von denen, bis auf wenige Ausnahmen, keiner überlebt hat: das britische ‚English Fern’ fiele mir da ein, ebenso ‚Wild Fern’, und die pudrigeren Varianten aus Frankreich: ‚Pour un Homme de Caron’ und ‚Mouchoir de Monsieur’. Das gute alte ‚Zizanie’ ist mittlerweile leider ebenso verschwunden wie das noch ältere ‚Fougère Royale’.
Dafür gibt es unzählige Neuinterpretationen – Fougère ist wieder in!

Man könnte meinen, mit dem Aufkommen der Hipster, habe nicht nur der Vollbart sein Revival erlebt, sondern auch der Duft, der einst die alten Barbershops erfüllte, und heute deren moderne Wiedergänger in den ‚in’-Vierteln von Berlin und Frankfurt: Rasierschaum, Sandelholz-Tiegel, Puder und ein zitrisches After-Shave, das sanft auf die frisch – natürlich mit dem Rasiermesser - rasierten Wangen geklatscht wurde.
Dieses Amalgam versuchten die alten Fougères nachzuahmen. Manuel Cross knüpft nun erkennbar an diese Tradition an, wobei er nicht den eher französischen Weg einschlägt, nämlich die pudrigen Akzente herauszustellen, sondern den englischen, der mehr die krautigen, holzigen Facetten betont. Lavendel, Dreh- und Angelpunkt eines Fougères, duftete im angelsächsischen Duftkonzept meist etwas steifer, scharfkantiger, während man ihm in Paris, bzw. Grasse, neben nussig-pudrigem Cumarin auch gerne den ein oder anderen animalisch-erotischen Twist mitgab.

Mit der Verortung in der britischen Tradition ist ‚Fougère l’Aube’ daher auch weit von der lasziven Frivolität eines ‚Jicky’ entfernt – kein Zibet weit und breit. Nur ein klitzekleines Bisschen Costus im Fond schlummernd, verleiht dem Duft eine schüchterne Erotik. Dominierend aber sind Lavendel, Galbanum, Geranium, bitter-schalige Zitrus-Noten und viel Eichenmoos. Besonders die Kombination von Lavendel und Galbanum charakterisiert diesen Duft und machen ihn zum Vertreter einer raren Spezie, der grünen ‚Fougères’.
Diese bitter-krautige Liaison wird sehr schön von der rosigen Frische des Geraniums und der Spritzigkeit der Zitrus-Noten durchflutet. Sie erhellen den Duft regelrecht: Barbershop, und draußen scheint hell gleißend die Morgensonne!
Gebettet hat Manuel Cross dieses kontrastreiche Kaleidoskop auf einer kräftigen Dosis von nicht kastriertem Eichenmoos, das in voller Glorie sein gesamtes feucht-moosig-bitter-Tinten-artige Duftspektrum entwickeln kann. Akzentuiert wird es von etwas staubig-trockenem Heu, einer Spur Kampfer, die diesem Duft einen kleinen Drall ins Medizinische verpasst, und einer – wie gesagt – schüchternen Portion Animalik.
Verblendet sind all die Aromen in typischer Rogue-Manier: ein bisschen rumpelig und hier und da ein wenig rau, aber so behält ‚Fougère l’Aube’ seinen Charme als netter, etwas kumpeliger Naturbursche bei - eher Jeans und Full Beard, als Pantalon und gezwirbelter Moustache.

Apropos ‚Moustache’: der alte Edmond und Thérèse Roudnitska-Duft könnte eine Inspirationsquelle für ‚Fougère l’Aube’ gewesen sein, wobei diesem das Galbanum fehlt. Ansonsten finde ich sie aber recht ähnlich.
Mit der Beigabe von Galbanum schlägt Manuel Cross aber auch eine Art Brücke zu den grün-aromatischen Düften der 70/80er Jahre: zu ‚Alliage’ und ‚Devin’, ‚Halston 1-12’ und ‚Eau de Campagne’ – grüne Chypres allesamt, aber, wie schon gesagt, grüne ‚Fougères’ sind rar gesät. Aromatische Fougères gibt es haufenweise, ganz zu schweigen von maritim-ozonischen und neuerdings holzig-ambrierten.
Aber grün, und nicht Chypre?
Das gute, alte ‚Sir-Irisch Moos’ gäbe es da noch: grün-würzig und definitiv besser als sein Ruf, doch gar so altmodisch wirkt der Rogue-Duft dann doch nicht.
Wirklich modern aber auch nicht. Eine schöne Neu-Interpretation eines uralten Duftkonzeptes aber ist er auf jeden Fall.

Für Duft-Enthusiasten mit Faible für Reminiszenzen an die gute alte Zeit ist ‚Fougère l’Aube’ jedenfalls ein wahres Manna!
Aktualisiert am 30.03.2020 - 09:14 Uhr
9 Antworten
9.5Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Delightful

39 Rezensionen
Delightful
Delightful
Top Rezension 20  
Im kühlen Dunst das Grün…
Im kühlen Dunst durch hohe Gräser wandern. Moose sehen, die seifig schäumend an den Borken wachsen.
Mit den Fingern über Halme streichen, du riechst die herben Pflanzensäfte zerreibst die Pflanzen mit den Händen.
Die Luft erfüllt vom Duft der nassen Wiese.
Scharf holziger Kampfer und krautiger Lavendel hüllen dich in einen frischen Nebel.
Die Hesperiden aus den nahen Gärten wehen ihre bittren Noten durch den moschusklaren Wind.
Leicht pfeffriges Galbanum und balsamisch trocknes Sandelholz sickern wie weiche Milch nährend in den wurzeligen Boden
um den Stamm einer taufrischen Rose.
Die nun im Sonnenlichte ihre dichten Blütenblätter öffnet.
…..

Fougère L'Aube ist ein kühler und doch auch weicher Fougère Duft, der mit seiner Klarheit an Duftnoten und dem feinen Zusammenspiel dieser einem eine große Freude bereitet.
Besonders zur Geltung kommt er bei etwas kühleren Temperaturen, dann verweilt er länger auf der Haut und die Duftnoten können langsam und so schön intensiv hervorkommen.
Herb-grasig zu Beginn mit einer leichten Schärfe und fein floralen Note wird er immer weicher, reichhaltiger und grüner im Verlauf.
Unter anderem zeichnen herrlich seifiges Eichenmoos, duftend krautiger Lavendel, eine unsüße kühle Rose, scharfer Kampfer und das balsamische Sandelholz diesen schönen Duft.
Aktualisiert am 23.08.2023 - 13:01 Uhr
24 Antworten
9Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Minigolf

2594 Rezensionen
Minigolf
Minigolf
Sehr hilfreiche Rezension 7  
Der Cottage Garden*** established, very British!
Eine Landschaft auf der südlichen "Insel", frisch gemähte Wiesen, vor einem Cottage ein Beet mit Rosen, viel Lavendel dazwischen. Ein lichter Wald in der Nähe. Gutsituierte gut angezogene Leute haben "Five O' Clock-Tea" mit etwas Cake, frisch gebacken von der Hausherrin. Da ist sogar etwas Rosenwasser drin. Man riecht und schmeckt es. Der Hausherr entschuldigt sich kurz bei den 2 Gästen, um seine Medizin pünktlich einzunehmen. Minuten später kehrt er zurück und dünstet deutliches Kampher-Aroma aus. Und einen Geruch wie eine Mischung aus Waldmeister und Melissengeist.
Subtil schwebt es dann über Terrasse und Tisch. "Die Mischung macht's" meint er gut gelaunt in die kleine Runde. "Eine Messerspitze Kampfer, eine Prise Melisse und fein zerriebener Waldmeister so viel, wie zwischen Zeigefinger und Daumen passt! Auf ein großes Glas frisches Wasser. DAS wirkt Wunder gegen etliche Unpässlichkeiten" ! ... Munter plaudert er weiter. Über den Farn in seinem Waldstück, das silbergraue Eichenmoos, das in langen Schleppen auf den Ästen und Zweigen seinesuralten Baumbestandes wächst. Und dessen Farbe so gut zu dem Grün der Blätter und dem Braun der borkigen Rinde passt. Es wüchsen sogar Bäume, deren Holz den Duft von Sandel verbreite. Und von dem Harz, das er letzten Mittwoch auf dem Wochenmarkt erstand. Galbanum soll es heißen und gegen Mitesser und glänzenden Teint helfe, wenn man etwas davon unter die Gesichtscreme mische. Mit einem kurzen Blick zu seiner Angetrauten, die sofort weiß, was er meint.
Er geht wieder ins Haus. " Nun will er Euch DAS auch noch vorführen" meint die Lady.
"Riechen kann ich es schon" ! Mit leicht verdrehte Augen.
Nun hält jeder der Anwesenden seine Nase weit offen, dass ihr auch nichts entgeht. Und tatsächlich!
Ein sehr grüner, leicht scharfer, heller Duft ist nun zu erschnuppern.
Alle Gerüche, vom Wald kommend, aus der frisch gemähten Wiese dünstend, des Hausherrn Medizin, das "Wunderharz" vom Markt , die Rosen und der Lavendel aus dem Garten... alles zusammen stürmt nun auf vier neugierige Nasen ein. Meldet sich die Gast-Dame mit fragender Miene: "Den Duft kenne ich doch!! Moment, ich hab's gleich!... Das ist genau der Duft von meinem Parfüm. das ich letztens von meiner USA-Reise mitgebracht habe" Dieses "Rusch Fuscheree Aube!! Genau das isses! Haben die Amis aus England geklaut, den Duft! Gut ist er ja! Aber er stammt ursprünglich von Eurem Cottage!!" Regt sie sich auf.. " It is VERY BRITISH and ONLY BRITISH! Established on THIS Cottage!!"
Die anderen 3 glucksen leise vergnügt vor sich hin. "Jedenfalls weiß sie nicht, dass ICH das Rezept an die amerikanische Parfüm-Firma verkauft habe! " meint der Hausherr zu seinen Freund. Brauchte das Geld für meinen neuen Cottage-Garten. der hinter dem Jetzigen bald noch entstehen soll."
Er flüstert fast. "Und Psst! nicht weitersagen"
3 Antworten
9Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Lauser93

1199 Rezensionen
Lauser93
Lauser93
6  
Ein richtig schöner und grüner Frischeduft
Vielen lieben Dank an Andreas für die Abfüllung vom Fougère L'Aube :-) Hier bin ich wirklich positiv überrascht, wie schön ich diesen Duft finde. Dabei ist die Haltbarkeit mit 8 bis 10 Stunden richtig gut und auch die Sillage braucht sich hier nicht zu verstecken.

Die Kopfnote duftet stark und grün nach Kampfer mit einem gewissen Frischekick. Im Hintergrund wären noch Heu und Eichenmoos auszumachen. Die Herznote bietet, typisch für einen Fougère, Lavendel, Bergamotte sowie Rosengeranien. Die Basis duftet krautig, erdig, holzig, balsamisch, floral als auch animalisch nach Moschus, Sandelholz sowie Galbanum. Mit der Zeit muss ich dann an ein wohlriechendes Duschgel denken, welches erstaunlich natürlich und nicht synthetisch duftet.

Ich mag diesen Frischeduft sehr gerne, welcher wunderbar an warmen Tagen funktionieren dürfte. Mein bester Freund fand ihn auch schön, während meine Arbeitskollegin eher abgeneigt war.
0 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

31 kurze Meinungen zum Parfum
25
23
Sommerleuchten
Lavendeln im Grünen
Wir kampfern im Heu
Zwischen Petitgeranien
Sandeln in Pfützen aus Moschus
Tagträumen Blumen ins Moos
23 Antworten
22
19
Im Gegensatz zum Bon Monsieur aus dem Hause
Eine eher moderne Interpretation eines Fougeres
Heu gibt feine grüne Würze
Rose lockert auf
19 Antworten
18
18
Fougère in elegant zart..
Lavendel und Zitrik fein verflochten mit Moosig Holzigen Noten. Sehr schön gemacht.
Ihm fehlt ein wenig Power*
18 Antworten
19
11
Schöner klassisch maskuliner Fougèreduft wie aus dem viktorianischen England; wird im Drydown zunehmend moderner (90er): Cumarin-Tiger.
11 Antworten
16
11
Erwachen nach ruhigen Lavendelträumen
Der frischen Dämmerung entgegenblinzeln
Hellgrün aus dem Heu springen
Hinein in einen smaragdenen Tag
11 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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