
Ronicolex
5 Rezensionen

Ronicolex
3
Der warme Begleiter
Heute widmen wir uns also mal der ausführlichen Duftbeschreibung von Abjar. Also einmal den Arm eingesprüht, um euch meinen Eindruck bestmöglich zu vermitteln und los geht's :)
Im Auftakt kommen direkt leicht fruchtige Noten und auch der Apfel ist sehr schön wahrnehmbar. Diese Fruchtigen Noten liefern sich direkt einen interessanten Tanz mit Kiefer, Zypresse und Lavendel.
Doch man erkennt sofort, dass sich unterhalb dieser fruchtig-pflanzlichen Oberfläche etwas Düsteres verbirgt. Natürlich rede ich hier von den animalischen Noten, wie Bibergeil, Zibet und natürlich auch von Oud und Leder.
Zuerst erscheint einem das Ganze nach einem etwas undefinierbaren Mix. Aber bei solch einem edlen Parfum ist alles durchdacht.
Während die Nase noch etwas verwirrt ist, beginnt der Duft bereits sich zu entwickeln.
Die fruchtigen Noten haben nach etwa 10 Minuten den Kampf mit den pflanzlichen Noten verloren, welche noch ganz dezent auf der Oberfläche die Nase umschmeicheln.
Nun gesellt sich aber auch noch ein ganz dezenter Weihrauch hinzu, unter dessen Nebel sich die animalische Basis weiter entfaltet.
Wer jetzt aber an eine Kuhstall-Animalik denkt, der ist auf dem Holzweg. Denn nun beginnen die harzigen Noten sich zu entfalten, während Weihrauch und die pflanzlichen Noten dafür Platz machen.
Benzoe, Amber und die balsamischen Noten entfalten sich nach ca. 20 Minuten immer mehr und sorgen dafür, dass Leder und Animalik sich einfach nur noch warm und kuschelig anfühlen.
Nach 30 Minuten merkt man dann, dass auf einmal etwas leicht süßes hinzu kommt. Nicht zuviel, nicht zu wenig, sondern einfach das perfekt abgestimmte Maß.
Aber es ist keine gewöhnliche Süße. Man merkt sofort, dass diese Süße hauptsächlich von der Praline und Vanille in der Basis kommt und durch den Honig unterstützt wird.
Jetzt mag wahrscheinlich der berechtigte Einwand kommen "Aber Honig ist doch auch süß, warum also von der Praline und Vanille?" Und genau das ist mir wichtig zu beschreiben oder es zumindest versuchen zu begründen: Die Honignote mit der wir es beim Abjar zu tun haben, ist kein gewöhnlicher süßer Honig, sondern eher vergleichbar mit dem Geruch einer Honigwabe. Sie ist nicht klebrig süß, sondern weich, leicht cremig, leicht warm, eben eher wie Bienenwachs. Wer den Duft kennt wird im besten Falle wissen was ich meine ;)
Zusammen mit der harzigen Wärme, der Animalik und dem Leder formt sich unter dem nun verzogenen Weihrauchnebel ein absolut weicher, kuscheliger Wohlfühlduft.
Es riecht maskulin, aber nicht übertrieben. Weich, aber nicht zu soft. Leicht süß, aber nur ein bisschen. Einfach die perfekte Komposition aus allem.
Nach ca. 45 Minuten fragt man sich dann "Nanu, da kommt doch noch etwas- worauf liegt denn dieser Wohlfühl-Kuschelduft?"
Ihr erahnt es schon, natürlich auf edlen Hölzern. Sandelholz und Guajakholz fangen nun an sich zu entfalten und besonders das Sandelholz unterstützt Das weiche Spiel aus Animalik, Honig und Leder absolut perfekt, kein Holz würde besser hierzu passen.
Im Großen und Ganzen bleibt der Duft danach exakt so. Weich, kuschelig, animalisch, einfach ein absoluter Wohlfühlduft. Ich persönlich meine sogar hinter diesem ganzen Spiel noch leicht Vetiver herauszuriechen, wodurch das Ganze nochmal perfekt im Feinschliff abgerundet wird.
Und bevor ich es vergesse: Auch die Weihrauchnote bleibt ganz dezent, aber leicht wahrnehmbar im späten Drydown erhalten.
Ich hoffe ich konnte mit dieser Beschreibung einigen Leuten weiterhelfen und im besten Falle sogar neugierig auf den Duft machen ;)
Ich für meinen Teil möchte Abjar nicht mehr in meiner Sammlung missen und genieße ihn bei jedem Auftragen aufs Neue :)
Im Auftakt kommen direkt leicht fruchtige Noten und auch der Apfel ist sehr schön wahrnehmbar. Diese Fruchtigen Noten liefern sich direkt einen interessanten Tanz mit Kiefer, Zypresse und Lavendel.
Doch man erkennt sofort, dass sich unterhalb dieser fruchtig-pflanzlichen Oberfläche etwas Düsteres verbirgt. Natürlich rede ich hier von den animalischen Noten, wie Bibergeil, Zibet und natürlich auch von Oud und Leder.
Zuerst erscheint einem das Ganze nach einem etwas undefinierbaren Mix. Aber bei solch einem edlen Parfum ist alles durchdacht.
Während die Nase noch etwas verwirrt ist, beginnt der Duft bereits sich zu entwickeln.
Die fruchtigen Noten haben nach etwa 10 Minuten den Kampf mit den pflanzlichen Noten verloren, welche noch ganz dezent auf der Oberfläche die Nase umschmeicheln.
Nun gesellt sich aber auch noch ein ganz dezenter Weihrauch hinzu, unter dessen Nebel sich die animalische Basis weiter entfaltet.
Wer jetzt aber an eine Kuhstall-Animalik denkt, der ist auf dem Holzweg. Denn nun beginnen die harzigen Noten sich zu entfalten, während Weihrauch und die pflanzlichen Noten dafür Platz machen.
Benzoe, Amber und die balsamischen Noten entfalten sich nach ca. 20 Minuten immer mehr und sorgen dafür, dass Leder und Animalik sich einfach nur noch warm und kuschelig anfühlen.
Nach 30 Minuten merkt man dann, dass auf einmal etwas leicht süßes hinzu kommt. Nicht zuviel, nicht zu wenig, sondern einfach das perfekt abgestimmte Maß.
Aber es ist keine gewöhnliche Süße. Man merkt sofort, dass diese Süße hauptsächlich von der Praline und Vanille in der Basis kommt und durch den Honig unterstützt wird.
Jetzt mag wahrscheinlich der berechtigte Einwand kommen "Aber Honig ist doch auch süß, warum also von der Praline und Vanille?" Und genau das ist mir wichtig zu beschreiben oder es zumindest versuchen zu begründen: Die Honignote mit der wir es beim Abjar zu tun haben, ist kein gewöhnlicher süßer Honig, sondern eher vergleichbar mit dem Geruch einer Honigwabe. Sie ist nicht klebrig süß, sondern weich, leicht cremig, leicht warm, eben eher wie Bienenwachs. Wer den Duft kennt wird im besten Falle wissen was ich meine ;)
Zusammen mit der harzigen Wärme, der Animalik und dem Leder formt sich unter dem nun verzogenen Weihrauchnebel ein absolut weicher, kuscheliger Wohlfühlduft.
Es riecht maskulin, aber nicht übertrieben. Weich, aber nicht zu soft. Leicht süß, aber nur ein bisschen. Einfach die perfekte Komposition aus allem.
Nach ca. 45 Minuten fragt man sich dann "Nanu, da kommt doch noch etwas- worauf liegt denn dieser Wohlfühl-Kuschelduft?"
Ihr erahnt es schon, natürlich auf edlen Hölzern. Sandelholz und Guajakholz fangen nun an sich zu entfalten und besonders das Sandelholz unterstützt Das weiche Spiel aus Animalik, Honig und Leder absolut perfekt, kein Holz würde besser hierzu passen.
Im Großen und Ganzen bleibt der Duft danach exakt so. Weich, kuschelig, animalisch, einfach ein absoluter Wohlfühlduft. Ich persönlich meine sogar hinter diesem ganzen Spiel noch leicht Vetiver herauszuriechen, wodurch das Ganze nochmal perfekt im Feinschliff abgerundet wird.
Und bevor ich es vergesse: Auch die Weihrauchnote bleibt ganz dezent, aber leicht wahrnehmbar im späten Drydown erhalten.
Ich hoffe ich konnte mit dieser Beschreibung einigen Leuten weiterhelfen und im besten Falle sogar neugierig auf den Duft machen ;)
Ich für meinen Teil möchte Abjar nicht mehr in meiner Sammlung missen und genieße ihn bei jedem Auftragen aufs Neue :)
Aktualisiert am 05.08.2026 - 20:56 Uhr
6 Antworten



Aldehyde
Apfel
Bittermandel
Muskat
Muskatellersalbei
Safran
Zypresse
fruchtige Noten
Gewürznelke
Grapefruit
Kardamom
Kiefer
Lavendel
Pfeffer
Styrax
Artemisia
Bergamotte
Minze
Zimt
balsamische Noten
Honig
indisches Oud
Leder
Cashmeran
Guajakholz
Labdanum
Rose
Birkenblatt
erdige Noten
Maiglöckchen
Myrrhe
Weihrauch
Zedernholz
Hedion
Jasmin
Rosengeranie
Bibergeil
Moschus
Patchouli
Tabak
Zibet
Australisches Sandelholz
Benzoe
Oud
Sandelholz
süße Noten
Tolubalsam
Tonkabohne
Amber
Praline
Vanille
Vetiver






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Yatagan
Chizza
Ergoproxy

































