Pure DNA Homme

(2009)
Pure DNA Homme von Police
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Pure DNA Homme (Police)
Pure DNA Homme (Police)
Pure DNA Homme (Police)
7.0 / 10     7 BewertungenBewertungenBewertungen
Pure DNA Homme ist ein Parfum von Police für Herren und erschien im Jahr 2009. Der Duft ist frisch-orientalisch. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.

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Duftnoten

Kopfnote KopfnoteKardamom, Lorbeerblatt, Muskat, sizilianische Zitrone, Zeder
Herznote HerznoteAbsinth, Amber, Cashmeran, Lavendel
Basisnote BasisnoteOrangenblüte, Patchouli, Sandelholz, Tonkabohne, Vetiver, Weihrauch

Bewertungen

Duft

7.0 (7 Bewertungen)

Haltbarkeit

6.3 (2 Bewertungen)

Sillage

6.3 (2 Bewertungen)

Flakon

5.1 (7 Bewertungen)
Eingetragen von Seglein, letzte Aktualisierung am 01.12.2015
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Kommentare

Flakon 5.0/10
Sillage 5.0/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 7.0/10
1 Auszeichnung
Robocop im Tütü
Hatte zwar schon von der Marke gehört, allerdings sagte mir nicht nur der Name nicht zu (wie meinem Vorredner), auch die ganze Präsentation und Linie (Polizeimarken, Totenköpfe, viel Plastik und recht billig wirkend) widersprach meine Geschmack gehörig und verführte mich kein bißchen zum Testen. Nun fiel mir eine größere Probe, fast schon Abfüllung, in die Hände und dann vergaß ich heute morgen auch noch das Einparfumieren. Also schnell ein paar Tropfen der Probe an alle wichtigen Stellen und die Entwicklung über den Tag abwarten.

Von harten Polizisten, Marken oder Schutzwesten, hat der Duft so gut wie nichts. Eine ganz leichte, ledrige, dreckige Unterspur, aber die könnte auch Einbildung sein und nur durch die Verbindung mit dem gummiartigen Flakon entstehen. Die meiste zeit ist eine sehr angenehme Süße vorhanden, die tatsächlich etwas an so manche Kurkdijan Kreation erinnert. Vanille, Kardamom, etwas rauchig, etwas zitronig, viel Tonka. Eher blass rosa der Duft als tiefschwarz und männlich. Durch einen gehörigen Schuß Lavendel schon fast beruhigend und alles andere als aus einem Actionfilm entsprungen. Zwar klar bereit zum Ausgehen und gut Party machen, aber im klassischen Sinne männlich ist das nicht. Dafür umso mehr im metrosexuellen, neuzeitlichen Sinne. Jedoch gefallen mir die Kurkdijan Kreationen noch um Einiges besser, jedoch spricht der Preis und die zarte Lederhaut für Police.

Der Flakon ist eigentlich in Ordnung, mal etwas Anderes und mutig, hätte jedoch eine bessere Verarbeitung verdient gehabt. Sillage ist keine Panzerfaust ala Le Male, aber auch keine Schalldämpferpistole. Eher ein guter Colt. Haltbarkeit ist mit 7 Stunden leider auch unter den Benzoe-Monstern von JPG.

Insgesamt eine gute Halb-Kopie und gute Umsetzung einer schon etwas abgenutzten Idee für wenig Geld und eindeutig die jugendliche Käuferschicht!
Haltbarkeit 5.0/10
Duft 7.0/10
7 Auszeichnungen
Wer hat Angst vor Tunten?
Ich habe mich bei Douglas in Wolfsburg mit Pure DNA pour Homme von Police angesprüht. Was soll man in dieser Stadt schon anderes unternehmen! Bisher habe ich um die Marke „Police“ eher einen Bogen gemacht. Wie kann man nur auf die Idee kommen, Parfums unter dem Namen „Police“ zu vertreiben? Wer soll solche ausgewiesenen Beamtendüfte mögen? Eine Marke „Outlaw“ würde ich hingegen verstehen…

Dazu dann die richtig hässliche Präsentation in einer schwarzen, Krokoleder imitierenden, unförmig-ovalen Plastikbox. Billiger geht es nicht. Wer sich das ausgedacht hat, gehört geteert und gefedert!

Apropos Teer, damit wären wir beim Thema dieses Duftes. Pure DNA pour Homme ist eine Interpretation des Le Male – Fleur du Male – Gaultier2 – Themas. Vielleicht eine Art Kopie, aber von der ganz schwarzen Sorte! Der Duft liegt irgendwo zwischen den Gaultiers und der teerig-gummiartiken Kopfnote von Bulgari Black. So richtig was für Autobauer! Auch Jacomos Anthracite pour Homme könnte hinkommen.

Pure DNA pour Homme ist wunderbar eindimensional. Es beginnt mit einem schnell verfliegenden Veilchenakkord (Veilchen ist nicht in der Pyramide angegeben). Und schon geht’s zur Sache. Teer, Braunkohle und Le-Male-Akkord. Der ist schön kräftig und robust, nix für Weicheier.

Ich glaube, ich verstehe das martialische Marketing doch. Der Duft richtet sich an heimliche Verehrer von Le Male, die aber viel zu feige sind, so einen tuntigen Duft zu tragen. Deshalb werden kräftige, maskuline Zugaben aufgetischt. Passend zur Preisgestaltung (30 ml schon für 20 €) dürfte sich dieser Duft unter entsprechend pubertär gehemmten Vorstadtjungs verbreiten. Eigentlich schade.
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