To Be - The Illusionist

(2012)
To Be - The Illusionist von Police
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5.5 / 10     27 BewertungenBewertungenBewertungen
To Be - The Illusionist ist ein Parfum von Police für Herren und erschien im Jahr 2012. Der Duft ist frisch-aquatisch. Es wird noch produziert. Der Name bedeutet „Sein - Der Illusionist”.

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Duftnoten

Kopfnote KopfnoteBergamotte, Efeublatt, maritime Noten, Orange
Herznote HerznoteIris, Salbeiblüte, weißes Zedernholz
Basisnote BasisnoteKaschmirholz, kristallines Moos, Moschus

Bewertungen

Duft

5.5 (27 Bewertungen)

Haltbarkeit

4.8 (22 Bewertungen)

Sillage

4.9 (23 Bewertungen)

Flakon

4.4 (37 Bewertungen)
Eingetragen von Kankuro, letzte Aktualisierung am 24.01.2017
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Kommentare

ScentistScentist vor 5 Jahren
Duft 7.0

„Der Allrounder”


unter den Düften. Vor ab muss man hier auch mal eine Lanze für diesen Duft brechen. Viele hier hängen sich scheinbar nicht mehr an dem eigenen auf, was einen Duft...
SarungalSarungal vor 24 Monaten
Duft 2.0

„Die Illusion von Duft”


Da steht er nun, der silbrig-glänzende , leicht transparente Schädel in seiner ganzen geschmacksverirrten Pracht. Jeder an sich wohl verdiente Steinwurf...
Flakon 7.5/10
Sillage 2.5/10
Haltbarkeit 2.5/10
Duft 2.0/10
Hilfreicher Kommentar    4 Auszeichnungen
Die Illusion von Duft
Da steht er nun, der silbrig-glänzende , leicht transparente Schädel in seiner ganzen geschmacksverirrten Pracht. Jeder an sich wohl verdiente Steinwurf ist hier unangebracht, denn der Flakon hält alles, das die Produktphotos versprechen: Er schaut auch real aus wie ein Gimmick aus dem Gothic-Shop. Schön ist er nicht, aber auf eine verdrehte Art sympathisch trashig.

Ebenso sympathisch ist sein Preis – womit ich bereits die beiden kaufentscheidenden Faktoren benannt habe, die gemeinsam mit meiner manchmal etwas morbiden Lust an sinnarmen Kaufimpulsen diesen Duft in den Warenkorb beförderten.

Bleiben wir beim Preis: Meine Nase interessiert sich nicht für Flakons – und findet den Inhalt bestenfalls preisadäquat. Anders gesagt: mehr sollte man für diese Hommage an die Mediokrität nicht verlangen. Ob ich hier einem Fierce-Dupe begegne, kann ich nicht beurteilen; mir ist A&Fs Duft schlicht unbekannt. Stimmen die Einschätzungen der Parfumisti, dann verzichte ich dankend auf jede Begegnung mit Fierce (und bewundere das Marketing des Unternehmens...)

Lustigerweise erlebe aber auch ich in der Herznote ein olfaktorisches Déjà-vu. Ich laufe allerdings nicht Abercrombie & Fitch über den Weg; ich treffe unerwartet auf eine alte Duftliebe, von der ich mich irgendwann leicht angewidert trennen musste. Dazu später mehr.

Beim Papiertest kriegt nicht einmal die Kopfnote das kleinste bisschen Charme gebacken: sie riecht nicht frisch, sondern nur beißend – eine verwirrend absichtsfrei müffelnde Kakophonie aus Deos gräbt sich in die ungläubig schnuppernde Nase. Wurde ich in die Umkleide einer McFit-Filiale gebeamt?

Auf der Haut (und das ist’s letztlich, was zählt) präsentiert sich The Illusionist nicht gar so unangenehm: ich rieche eine Mixtur aus aquatischer Frische und einem entfernt an Zitrone erinnernden Aroma, dazu eine weitere Note, die Fruchtigkeit imitiert: Das wird wohl die Orange sein. Nicht unerwartet stößt eine Farbe dazu, die vermutlich für Männlichkeit sorgen soll. Ob das der Efeu ist?

Mein Interesse erlahmt; ich wende mich anderen Dingen zu. Geschätzte 90 Minuten später schießt mir – gänzlich unerwartet – ein Gedanke durch den Kopf: Seattle.
Seattle? Richtig – Washington, Space Needle, Boeing, Pudget Sound etc. Ich bin leicht verstört: Woher kommt denn das nun wieder?

In diesem Moment fällt mir mein Dufttest wieder ein. Ich schnüffle bewusst an meinem Unterarm – und rieche dort exakt jene faulige Obstigkeit, die mir irgendwann in den 90ern Calvin Kleins Escape Men nachhaltig verleidete. Dabei hatte ich den Duft so geliebt. Unnötig zu erwähnen, wo wir Freundschaft geschlossen hatten: den ersten Flakon erstand ich 1994 in Seattle. Anschließend blieb ich dem Duft sicher gute 2 Jahre treu. Vielleicht war ich gar zu monogam, denn irgendwann roch ich nicht mehr die fruchtige Frische, die mich anfangs so begeistert hatte, sondern ausschließlich vergammeltes Obst. Trotzdem bleibt Escape in meinem olfaktorischen Gedächtnis untrennbar mit Seattle verbunden, und diese Erinnerung ist – trotz schmutziger (Duft-)Scheidung – äußerst angenehm.

In der Herznote finde ich also kaum etwas von dem, das die Duftpyramide erwarten lässt; dort erlebe ich einen Escape-Dupe, zugegebenermaßen etwas metallischer in der Anmutung und dabei leicht synthetisch – als ob Parfumeure halbwegs erfolgreich Stille Post mit Ihren Rezepturen gespielt hätten. Das Ergebnis – Dupe hin, Dupe her – überzeugt mich nicht wirklich; versöhnlich stimmt mich die Zeitreise.

Theoretisch müsste im Drydown ja noch ein bisschen was los sein – ich erschnuppere hier nicht mehr als eine minimale Verholzung des Dufts. Ohnehin geht dem Wässerchen die Luft so früh aus, dass der Drydown schon wenige Stunden nach dem Start einsetzt. Sein markantestes Merkmal ist das gnädige Verblassen der Duftreste. Übrig bleibt das vermatschte Aroma eines etwas kühner bedufteten Drogerie-Bodylotions.

So schlimm? Nein – aber im Gegensatz zu Scentist konstatiere ich, dass der Duft tatsächlich preiswert riecht. Vielleicht vermag er auf der Haut eines anderen Trägers mehr zu leisten. Erträglicher als der Erzfeind meiner Nase duftet er allemal – aber ihm fehlt beinahe alles, das nötig ist, um eine Affaire mit ihm zu beginnen. Selbst für einen Seitensprung reicht es kaum – ganz im Gegenteil: Wahrscheinlich ist The Illusionist der ideale Begleiter, wenn es gilt, ein übereilt angesetztes Date planbar zu einem raschen Ende zu bringen – nicht weil es Fluchtreflexe beim Gegenüber auslöst. Es ist eher die ambitionsfreie Beliebigkeit, die jedes Interesse im Keim erstickt.

Sorry, Totenkopf: so bist du am Ende doch nur ein geschmacksirritierendes Deko-Objekt, in dem zufällig eine Flüssigkeit schwappt.

PS: Ein Gedanke kam mir dann doch noch: wieso zur Hölle heißt der Duft Illsuionist? Vielleicht ist er so gesichtslos, dass er jedem Träger die Illusion eines olfaktorischen Déjà-vus schenkt?
1 Antworten
Flakon 5.0/10
Sillage 5.0/10
Haltbarkeit 5.0/10
Duft 6.0/10
Hilfreicher Kommentar    3 Auszeichnungen
Einem geschenkten Fierce-Double schaut man nicht ins Maul
Weihnachten - Zeit der Geschenke. Und wenn jeder dein Hobby kennt, müssten doch viele dieser Präsente Duftende sein, oder? Denkste. Auch ich schenke Freunden nicht gerne genau Dinge zu deren Hobbies. Zu viel Risiko, dass er das Geschenkte schon besitzt, es nicht mag (und damit recht hat) oder es zu billig findet. Könnte also gut verstehen wenn ich dieses Jahr gar kein Parfum bekommen hätte. Aber dann flog doch noch dieser kitschig-silberne Douglas-Totenkopf an, sogar mit Duschgel - und ich will mich gar nicht mal so stark beschweren. Eindeutig eine Fierce-Kopie, noch dazu kratziger, synthetischer und unrunder. Aber trotzdem brauchbar, variabel, hip. Schlägt auch in ähnliche Kerben wie Chopards Heaven oder Joops Nightflight, nur 2 Klassen schlechter.

Aquatisch, stechend, etwas fruchtig, sehr frisch. Altes, alkoholisches Rasierwasser so vedünnt, modernisiert und modern gemacht, dass es den Jugendlichen gefällt. Nur etwas zu stechend, kratzig, gerade am Anfang. Riecht nicht gut und unangenehm, wird dann aber immer besser und fierciger. In seinen schlechten Phasen aber gruselig an Axe-Deo erinnernd - brrr. Holzig, moosig, maritim. Nur alles auf einem flackernden Holodeck einer Plastik-Enterprise. Aber trotzdem bitte nicht zu sehr verabscheuen und schlecht bewerten, da der Duft es schon fast besser macht als teurere Kopien ala MontBlanc Legend.

Flakon: cheesy, aber immerhin handlich und mit überraschend gutem Sprayer.
Sillage: nicht so stark wie beim Vorbild.
Haltbarkeit: 6 Stunden kurzweilige Erfrischung auf niedrigsten Niveau.

Der Duft ist also besser als sein Ruf, sein Preis oder sein Flakon vermuten lässt. Aber trotzdem werden Fierce-Besitzer ihn wohl kaum oft tragen, eher sogar weiter verschenken. Vielleicht erforsche ich bei Gelegenheit auch mal die anderen 2 To Be-Düfte und rieche mal, ob es sich auch um freche, etwas minderwertige Kopien berühmter Düfte handelt.
1 Antworten
Flakon 7.5/10
Sillage 2.5/10
Haltbarkeit 5.0/10
Duft 5.0/10
Hilfreicher Kommentar    7 Auszeichnungen
Wo ein Totenkopf, da auch Härte und Gefährliches ? Bei dem Duft hier, wohl kaum.
Dieses Parfum habe ich geschenkt bekommen.
Besitze ansonsten kein Parfum der Marke Police und muss auch ehrlich sagen, ich bin auch nicht insbesondere interessiert daran.

Der Duft ist nichts außergewöhnliches. Hat einen Hauch von Kaschmir und Zedernholz, was an sich sehr gut ist. Das Fruchtige , was ich am Anfang wahrnehme, ist so gar nicht meins. Orange mag ich von hausaus nicht gerade, vielleich auch deshalb die eigene Abneigung gegenüber der Kopfnote.

Aufdringlich ist er deshalb auch nicht, hält sich eher zurück . Moschus fehlt mir jedoch. Den nehme ich kaum wahr.
Vermitteln tut es seinem Träger nicht viel. Da können andere Parfums mehr Schritt halten und einem ein außerordentlich geniales Gefühl hervorrufen.
Ich persönlich verbinde mit dem Duft nichts. Bin dankbar für das Geschenk, mehr aber auch nicht.
To be Il. kann man im Alltag tragen, oder einfach zu Hause, wenn man unwichtigen Besuch hat.

Die Haltbarkeit des Parfüms würde ich als befriedigend benoten.
Den Charakter genauso. Mehr Sinnlichkeit und Härte würde diesem Parfüm sichtlich gut tun. Zu wenig Orange wäre für mich besonders von Vorteil ^^

Aber nun ja, jedem das seine :)
Der Flakon jedoch ist sehr gut. Totenköpfe sind ja momentan in! Jedoch würde ich den Flakon in Schwarz tunken ;0)
Ein Totenkopf vermittelt andere Sachen und nicht wie oben beschrieben. Orangiges oder dergleichen. Von Gefährlichkeit, ganz zu schweigen.
Illusionen mit dem Duft .. naja . Kann ich mir nicht sonderlich vorstellen.
Aber wems recht ist, der soll es auch tragen . Geschmäcker sind so verschieden. Gott sei Dank.
4 Antworten
Flakon 7.5/10
Sillage 5.0/10
Haltbarkeit 5.0/10
Duft 8.0/10
Warm & Spicy
Ist jetzt das dritte Police Parfüm in meiner Sammlung und auch dieser Duft hat diese typische warme Gewürzaura, die ich sehr sympathisch finde. Hält sich zwar alles nicht allzu lange an meiner Haut fest, aber den witzigen Totenkopf Flakon nehme ich gerne mal öfter in die Hand zum nachverhaften...
Flakon 7.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 7.0/10
Hilfreicher Kommentar    6 Auszeichnungen
Der Allrounder
unter den Düften. Vor ab muss man hier auch mal eine Lanze für diesen Duft brechen. Viele hier hängen sich scheinbar nicht mehr an dem eigenen auf, was einen Duft ausmacht. Dem Fakt das ein Duft gut riecht. Es kommt teilweise so rüber, als wenn Düfte die günstiger sind, als schlecht bewertet werden müssen. Auch wenn diese es nicht tun.
Gut, vieles an To Be "The Illusionist" kommt einem bekannt vor...To Be erfindet auch das Rad nicht neu mit diesem Duft. Nein sie verbessern bereits vorhandenes!! Aquatische Düfte gibt es ja wie Sand am Meer, doch dieser ist eine Klasse für sich. Der Auftakt ist eine kräftige Orange die einem entgegen kommt, jedoch sich schnell verzieht und dem ganzen eine leichte Salbeinote folgen lässt wobei im Hintergrund immer diese dezente Moschusnote aufklingt. Es ist echt ein sehr angenehmer Duft, den man zu allen, und damit meine ich auch allen Gelegenheiten auftragen kann.

Er hat was unverwechselbares, und das mag ich sehr an diesem Duft. Gut der Flakon kommt dezent daneben rüber, jedenfalls trifft er nicht meinen Geschmack, doch der Inhalt zählt, und der weiss zu überzeugen. Der Flakon spricht sicherlich die Teenagergeneration an, doch der Duft kann nicht nur von diesen getragen werden. An einem Tag, welchen ich lediglich geniessen möchte beim Zuschauen eines Fussballspiels oder auch der einfache Gang ins Kino mit Freunden, lege ich ihn sehr gerne auf. Und das erstaunliche, an mir hält er für einen aquatischen Duft sehr lange, das heisst bis zu 8 Stunden.

Mit einem Preis von 19,95 € für 40 ml kann man nur richtig liegen bei diesem Duft.

Bitte verurteilt Düfte nicht nach ihrem Preis, und seid nicht so verpicht drauf, aus jedem teurem Duft noch die geringste Spur etwas positives zu ziehen. Es gibt genug teure Düfte, die ebenfalls sehr grausam duften. Denn nur weil ein Duft einfach strukturiert ist, aber dennoch gut riecht, hat er keine schlechte Wertung verdient.

Der Illusionist macht einem hingegen seines Namens nichts vor, und man weiß was man bekommt für den Preis. Einen angenehmen, urbanen Duft.
4 Antworten
Duft 7.0/10
1 Auszeichnung
Schädel die 2.
Eigentlich kein Remake, nach dem die Welt geschrien hat, allerdings muss ich zugeben, dass hier ein par Aromastoffe hinzugefügt wurden, die dem Parfum eine schönere und etwas konventionellere Art von Note verleihen.
Die Aquatische Note ist wie beim Orginal sehr Business-Like
Sehr schön ist auch der Salbei ausgeprägt.
Wie lange dunkle Wiesen beim Sonnenuntergang. :)
Die Würze ist etwas ausgeprägter als beim Blue To Be, was ihn noch variabelere macht, für Dates, für den Tag, den Abend, Sport etc.
Ich finde er kommt sehr edel und leicht um die Ecke und setz sich leise auf den Stuhl in der hintersten Reihe. Anders als das Orginal ist er einfach etwas seriöser und weniger Laut, deshalb anpassungsfähiger und SEHR ausgeglichen.
Ein sehr guter Alrouder, solide, wärmer und unbestechlich.

Ähnlich dem D.Strict von Stellson oder dem CK Schock
1 Antworten

Statements

Grasse1988 vor 120 Tagen
So schlecht ist der protzige Silberschädel ja garnicht.
Frisch-aquatisch sommerlich mit grünen Tendenzen.
Zwischendurch keine Schande. :)+1
Flakon 7.0
Sillage 5.0
Haltbarkeit 5.0
Duft 7.0

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