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Aéroplane

7.4 / 10 98 Bewertungen
Ein Parfum von Detaille für Herren. Das Erscheinungsjahr ist unbekannt. Der Duft ist chypreartig-würzig. Es wird noch produziert.
Aussprache Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Chypre
Würzig
Grün
Zitrus
Frisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
BasilikumBasilikum ZitroneZitrone BergamotteBergamotte EisenkrautEisenkraut MinzeMinze PetitgrainPetitgrain
Herznote Herznote
JasminJasmin
Basisnote Basisnote
EichenmoosEichenmoos PatchouliPatchouli VetiverVetiver
Bewertungen
Duft
7.498 Bewertungen
Haltbarkeit
7.182 Bewertungen
Sillage
6.677 Bewertungen
Flakon
7.878 Bewertungen
Preis-Leistung
7.023 Bewertungen
Eingetragen von Apicius · letzte Aktualisierung am 13.11.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

7 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
Axiomatic

150 Rezensionen
Axiomatic
Axiomatic
Top Rezension 58  
Hinter der Hecke
Es gibt Momente, an denen mich die Schaffenskraft für eine Weile zu verlassen droht. Zu viele Eindrücke, ein unerwarteter Stimmungswechsel, ein gefangen Sein im Labyrinth.

Und dennoch flüsterte mir ein alter Begleiter zu, dass ich nur die Sicht ändern müsste. Wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kann, ist es ratsam, das dichte Grün von den Wolken aus zu beobachten, um es zu verstehen.

Aéroplane, mein treuer Begleiter.
Unser Kennenlernen so unerwartet, so tröstlich, so hilfreich.
Damals klärend und prüfend.

Ich habe den Satz jenes Freundes nicht vergessen, der mir diese Kostbarkeit näher brachte.
„Wer mit sich selbst im Unreinen bleibt, ist verdammt, jene Fehler der Vergangenheit erneut zu begehen.“
Ein großer Pathos!
Doch sollte sein Rat sich als hilfreich erweisen und mir aus einer selbstverschuldeten Blockade verhelfen.

Ich weiß noch genau, dass ich fast kraftlos den schweren Flakon vergangener Jahrzehnte in die Hände nahm. Mir schien es, als wäre es eine Aufnahmeprüfung.
Die streng geometrischen Rillen, das klare Relief mit dem historischen Aufkleber, der schwere Deckel mit Messing-Verkleidung.
Sollte mir ein altehrwürdiges Chypre zur Einsicht verhelfen?
Damals wie heute…

Zisch!

Herbe Zitrusfrüchte und ein strenges Petitgrain eröffnen.
Ich würde sogar behaupten, vom Ast des Orangenbaumes wachgerüttelt worden zu sein.
Eine wohldosierte Minze lässt die Temperatur fallen.
Es fühlt sich an wie an einem kalten Morgen. Die kühle Luft durchzieht das Gesicht, strafft, setzt Entscheidungsvorgänge in Gang. Keine Zeit für einen störrischen Hitzkopf!
Plötzlich ist man wacher als wach.

Der Duft reicht anschließend eine freundschaftliche Hand, ein sehr schöner Basilikum färbt die Kühle erhellend grün.

Wer das Glück hatte, Basilkumbüsche nach dem Regen zu riechen, wird diese Note verstehen. Die aromatische Opulenz der Blätter weicht einer subtileren Nuancierung, wie durch das Dämpfpedal eines Klaviers.

Erreicht wird dieser liebliche Akkord mit sauberem Jasmin. Fernab jeglicher Indolik übt sich der Weißblüher als floraler Vermittler zwischen den strengen Hesperiden und dem aromatischen Kraut.
Eine wunderbare grüne Wiese mit weißen Blumen tut sich auf.
Und hier verstehe ich den Namen des Duftes.
Was gibt es schöneres, als solch eine Landschaft aus der Vogelperspektive zu betrachten?

Herrlich grün federt die Basis im weiteren Verlauf ab. Grünes Vetiver alter Schule begleitet stets nonchalant elegant. Kein Rauch, nichts Knarziges, einfach gediegen grasig.
Ähnliches kann man vom dezenten Patchouli vergangener Zeiten sagen. Fast schüchtern stützt er wie ein Gentleman, gibt sich verhalten und geerdet.
Das seifige Eichenmoos rundet die gesamte Komposition ab und lädt ein, sich im Reinen wieder zu finden.

Der Gesamteindruck bleibt hellgrün mit weißen Sprenkeln.

Und das verhilft mir zu einer klaren Sicht.
Plötzlich erkennt man aus einer anderen Perspektive, wie leicht überwindbar die grüne Hecke ist und welch erheiternde Szenerie einen erwartet.

So ein Duft überzeugt mit leisen aber wohl bedachten Tönen.

Ja, derartige Kompositionen bestechen durch eine den wechselhaften Moden folgender Jahrzehnte trotzende Beständigkeit.
Es sind ihre scheinbare Einfachheit, ihre ausgeklügelte Balance und ihr Charme, welche das Überleben der Tradition sichern.

Das Haus Detaille basiert auf ebensolcher Tradition.
Es war die Idee einer Gräfin, Marie-Aline Detaille, Comtesse de Presle, welche Weitsicht während der Belle Epoque mit der Gründung jenes Kosmetikunternehmens 1905 bewies.
Als leidenschaftliche Autofahrerin zu jener Zeit litt sie unter der Austrocknung ihrer Gesichtshaut. Die damaligen motorisierten Gefährten besaßen noch keine Windschutzscheibe.
Und so beauftragte sie einen befreundeten Chemiker mit der Herstellung einer Salbe, jenes legendäre Baume Automobile. Die Marke Detaille war geboren.

Heute hängt immer noch das Porträt der Gräfin im kleinen Laden von Detaille in einer ruhigen Straße des neunten Arrondissements in Paris.
Der neue Eigentümer hat die gleiche Weitsicht bewiesen und beständige Kreationen im Sortiment belassen.

Und so bin ich guten Mutes, dass mich Aéroplane auch in Zukunft begleiten wird, Blockaden hin oder her.
Aktualisiert am 27.11.2023 - 01:15 Uhr
43 Antworten
9Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Anarlan

27 Rezensionen
Anarlan
Anarlan
Top Rezension 30  
Chypre-Flugstunde
Nervosität.
Merkt aber keiner. Fliege heute alleine. Mache ich noch nicht so lange. Wird aber langsam routinierter. Bei den kleinen Propellermaschinen die ich in letzter Zeit geflogen bin waren ein paar ganz schön bockige Bretter dabei. Die eher mich geflogen sind, statt umgekehrt. Runtergekommen sind sie alle. Mit mir drin. Manchmal holperig. Aber ohne Bruchlandung. Man gewöhnt sich an vieles.
Wozu also die Aufregung?
Habe gehört, dass sich die Maschine, in die ich gleich einsteige, auf voller Flughöhe wie eine „Pour Monsieur“ verhält. Und die liebe ich. Eine meiner ersten Maschinen, in die ich mich setzen durfte. Alte Ingenieursschule. Keins von diesen grell bemalten modischen Plastikdingern mit eingebauter Minibar, in der Red Bull und Zuckerzeug rumliegen. Die Chanel hat eine 1a Höhenlage. Still und ruhig wie ein Bergsee im Frühling. Startet spritzig zitronig und stets bei bestem Wetter durch. Sobald man oben ist: Weitblick, Gleichmass, Chypre-Distanz. Wenn das hier heute auch so wird, kann soviel nicht schief gehen.
Also raus auf´s Rollfeld.
Die Maschine sieht uralt aus. Mist. Eine „Aéroplane“ Detaille. Noch nie gehört. Fliegt doch kein Mensch, so ein Ding. Ein Blick in den Motorraum beruhigt mich. Alte französische Ingenieurskunst. Grundsolide Technik, massive Bauteile. Sieht hochwertig aus. Könnte dennoch ein störrisches Flugverhalten an den Tag legen. Kratzig und holpernd wie eine alte Grammophonaufnahme.
Gleich werde ich´s erfahren.
Also Pilotenbrille auf, Schal festzurren. Kann rau werden da oben.
Ich starte die Maschine.
Die Startbahn entlang rollend, ist da Benzingeruch. Verdammt. Leckt der Treibstofftank? Ich kann mich schnell beruhigen, keine Warnanzeige, alles dicht. Ist bei einer bestimmten Art von Zitrik normal. Sagt Achilles. Die muss es wissen, die fliegt dauernd solche Kisten. Ist erst mal eine bestimmte Verdrahtung der Synapsen gelegt, riecht man dauernd Benzin bei bestimmten Zitrusnoten. Diesel. Kerosin. Öl. Kriegste nicht mehr raus.
Gut so.
Vor mir eine dunkle Wolkenschicht, sieht viel dunkler aus als bei den Sonntagsflügen mit meiner Pour Monsieur. Ich ziehe die Aéroplane hoch. Es geht durch eine dunkle Schicht Petitgrain und Bergamotte. Erwarte jetzt erste Turbulenzen. Aber die Aeroplane gleitet hindurch wie durch Öl. Gut macht sie das.
Die Sicht klärt sich langsam. Es wird zunehmend heller. Vertrautheit stellt sich ein, je weiter ich die Wolkenschicht unter mir lasse. Das, was jetzt kommen könnte, kenne ich.
Krautige Frische auf holzigen Tönen. Bei der Pour Monsieur kommt hier Kardamom in´s Spiel. Aber dann werde ich überrascht.
Je höher die Maschine steigt, desto klarer kommt Minze zum Tragen. Ich erkenne es sofort. Keine Kaugummi- oder Zahnpastaminze. Eher wie getrocknete Gartenminze. Krautiges Basilikum verleiht zusätzlich Auftrieb. Matte, herbe, maskuline Grünheit.
Wird ein traumhaft schöner Flug heute, ich spüre es.
Ich erreiche die endgültige Flughöhe. Und jetzt ist alles so, wie es sein soll. Die Weite des Horizonts, die Lichtfülle, Wolkenformationen, das Land weit unter mir. Eichenmoos, ein Hauch erdverbundene Patchouli-Wärme.
Distanz, Gleichmaß der Dinge. Chypre in Perfektion, von weit oben.

“The views were immensely wide. Everything that you saw made for greatness and freedom, and unequealled nobility.”

Mit flatterndem Schal und festgezurrter Pilotenbrille winke ich Achilles zu und bedanke mich für die Probe im Rahmen eines Nase-, Hirn- und Horizont-weitenden Wanderpakets.
Aktualisiert am 09.12.2018 - 16:00 Uhr
11 Antworten
9Duft 7.5Haltbarkeit
Apicius

1107 Rezensionen
Apicius
Apicius
Top Rezension 19  
Ein krautiges Chypre!
Warum führt die Marke Detaille bisher auf Parfumo so ein Schattendasein? Kaum Kommentare! Zugegeben, die gehören zu den Nischendüften, aber so selten ist Detaille auch nicht. Nur - viel her machen sie nicht. Das ganze Design, der Flakon - und sicher auch die Düfte - wirken altmodisch, aber das muss ja nicht immer schlecht sein. Die Parfums sind jedenfalls in vielen der besser sortierten Parfümerien zu bekommen.

Detaille ist eine traditionelle Marke - gegründet 1905. Das freilich sagt noch nichts über die heutigen Inhaber, siehe Lubin. Doch die Düfte scheinen dem traditionellen Anspruch zu entsprechen.

Ich habe blind in die Lieferung von Ausliebezumduft zugegriffen und irgendeine Probe in die Finger bekommen. Es war Aéroplane. Ohne die Pyramide zu kennen, sprühte ich es auf - Volltreffer!

Aéroplane ist ein traditionell wirkendes Herrenchypre. Es erinnert mich sofort an die besten dieser Gattung, an Sagamore, ein wenig an XPEC Original und vor allem an Chanels Pour Monsieur, dem es am nächsten kommt.

Chanels Pour Monsieur ist ganz hervorragend, aber die zitrische Note im Kopf finde ich übertrieben. Bei Aéroplane ist das deutlich zurückhaltender. Gefällt mir besser.

Doch bei einem Chypre ist die Kopfnote bei weitem nicht das Wichtigste. Oft finden sich florale Noten im Herz. Bei Aéroplane hat man darauf verzichtet. Stattdessen gibt es Kräuter: Basilikum und Minze. Rechtfertigt das schon die Einstufung als Fougère? Wie auch immer, ähnlich wie Sagamore von Lancome vertritt damit auch Aéroplane nicht die reine Lehre.

Hier fehlt jede Opulenz, welche die Blumigkeit der Herznoten den Chypres verleihen kann. Diese floralen Noten in maskulinen Chypres können ja auch als problematisch empfunden werden. Doch die Krautigkeit des Basilikum-Minze-Akkords lässt in Sachen Maskulinität keine Wünsche offen. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass Weiteres diesen Akkord ergänzt. Die klassischen Fougère-Zutaten - Coumarin und Lavendel - fände ich hier schlüssig. Der Verzicht auf Blumiges und die verhaltene Krautigkeit machen Aéroplane zu einem Allrounder. Der geht sogar im Büro!

Zur Basisnote nur so viel: klassischer Chypre-Akkord. Nach zwei Stunden wird es im Drydown etwas seifig, sodass auf eine Variante von Moschus geschlossen werden kann.

Mir geht das Herz auf, wenn ich einen solchen Duft finde. Ich liebe Chypres, auch wenn ich letztlich nicht weiß, wieso. Doch da gibt es immer diesen leichten Schlag auf den Solarplexus, den ein Duft wie dieser bei mir auslöst. Ich kann die Großartigkeit eines solchen Parfums körperlich spüren. Geht es Euch auch so?

Mit XPEC Original und Sagamore besitze ich bereits zwei hervorragende Chypres. Dennoch wird Aéroplane eventuell den Weg in meine Sammlung finden, noch vor Chanels Pour Monsieur.
4 Antworten
8.5Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
Greenfan1701

210 Rezensionen
Greenfan1701
Greenfan1701
Top Rezension 19  
Frühling lässt sein blaues Band... äh grünes, ich meine Grüüünes
Was jetzt schon? Ist es nicht ein wenig zu früh für Düfte dieser Art Und außerdem, Du HAST doch schon etliche Pengfengs in diese Richtung, was willst Du also mit NOCH so einem Teil?

Das sagt die Stimme in meinem Kopf!

Was gebe ich ihr zur Antwort?

Zunächst einmal, wird und wurde sie ignoriert, denn ich habe es getan. Jawohl, ein 30 ml "Flakönchen" ist bei mir eingezogen. Das musste jetzt einfach sein. Denn die letzten Wochen waren mehr als turbulent, aber das nur nebenbei, ist ja auch eher privat und nicht für alle hier interessant, also werde ich darüber schweigen. Zumal sich mittlerweile alles in Wohlgefallen aufgelöst hat.

Nun zurück zum Duft, JA es ist ein eher Zitrischer, und JA ich habe schon welche dieser Art.

Aber - ehrlich - man kann nie genug Düfte haben und dieser hier hat wieder eine Komponente mehr, denn: ich rieche hier eindeutig ein Kraut, das ich so nirgendwo rieche, in keinem meiner Düfte.

Zuerst dachte ich, Koriander, aber nö, das kenne ich, habe ich auch irgendwo drinnen. Es ist etwas frischeres, zugleich aber auch "altmodisches". Wahrscheinlich ist es die Verbindung mit Minze und Basilikum. Tja, warum eigentlich nicht, man verwendet es ja auch beim Kochen sehr gerne, jetzt eben in einem Duft. Der - wieder einmal - für Männer ist, jedenfalls wird es hier so katalogisiert.

Aber egal, ich schere mich ja nicht drum, der Duft kann von ALLEN getragen werden, die es frisch, kräuterig-grün und herb mögen. Süße findet man hier vergebens, die suche ich aber auch gar nicht.

Große Geheimnisse findet man hier nicht, der Beginn ist eindeutig von Zitronen geprägt, ist natürlich herrlich im Sommer, (Übrigens soll es ja Ende nächster Woche um die 18-20° werden). Vom Jasmin merke ich so gut wie nichts, aber die eichenmoosig-patchoulige Note, die zum Schluss noch durchkommt, ist fein abgestimmt und wirkt zu der zitronigen Kräutermischung zu Beginn, direkt auf's Hirnzentrum und lässt mich zufrieden lächelnd zurück.

Das ist ein wirklich gelungener Duft, den ich wahrscheinlich bei wärmeren Temperaturen noch mehr schätzen werde.
Aktualisiert am 28.02.2025 - 11:29 Uhr
13 Antworten
3Duft 7.5Haltbarkeit 7.5Sillage
Sisyphos

142 Rezensionen
Sisyphos
Sisyphos
Top Rezension 9  
Volltanken
Das ist eine komplizierte Angelegenheit. Dabei ist der Duft im Grunde so klar wie ein Hochgebirgssee. Funktioniert bei mir aber nicht. Aéroplane von Detaille hat von Anfang bis Ende für mich einen schmuddeligen Touch. Indolisch ist das. Mit Benzin drin. Eine wuchtige Kombination. Daher passt der Name recht gut. Ein bierernstes Chypre-Parfum, das einem jegliche Poesie aus dem Sinn schlägt. Der Ernst des Lebens.

Der Start ist zwar Petitgrain-bestimmt, aber vor allem dreckig. Bereits unmittelbar nach dem Aufsprühen schwingt etwas mit, das mich zurückschrecken lässt. Alte Rieslingweine können einen Petrolton entwickeln – und Aéroplane hat diesen Petrolton, leider ist er für meine Begriffe nicht gut integriert, denn grundsätzlich kann diese Note sehr spannend sein. Willkommen in der KfZ-Werkstatt Ihres Vertrauens. Die würzige Mitte ist dann fast so etwas wie eine Befreiung. Doch was für eine fast schon brutale Kopfnote! Wenngleich das Zitrische in der Kopfnote nicht dominant ist (denn beherrschend ist diese Tankstellen-Melange).

Der Flakon ist schön altmodisch. Auch sonst weiß dieses Parfum bezügliche Projektion und Haltbarkeit zu überzeugen. Und es wird ohne Frage besser im Laufe der Zeit, minzig, grün und weniger rauchig. Patchouli trägt jedoch dazu bei, dass stets etwas Muffiges und Unsauberes erhalten bleibt. Nichts Cremiges, keine Rundungen – dafür Ecken und Kanten um jeden Preis. Schaut her, ich verachte Blumen und jegliche Spur von Süße!

Ein grün-würziger Chypre-Brummer. Mir ist das zu ungehobelt und laut. Das mag theoretisch ganz interessant sein und auch glasklare Konturen kann man Aéroplane nicht absprechen, aber die Kopfnote ist für meinen Geschmack hoffnungslos überzeichnet und nimmt diesem Parfum jegliches Spiel. Pour Monsieur von Chanel zeigt in Sachen Chypre, wie man Freiraum lässt. Für Feinsinniges – und ein wenig Poesie …
8 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

36 kurze Meinungen zum Parfum
53
48
Erkundungsflug
Durch grünes Vetivergewölk
Kühle Zitrusschauer
Streifen herbe Minzbüsche
Jasmin säuselt
Durch unbeschwerte
ChypreLeichtigkeit
48 Antworten
49
44
Seit Tagen vermisster Pilot, ein Held der Lüfte.
Sein lezter Funkkontakt: frischer Minznebel, Insel mit grünen Weiden und Jasminfeldern. *
44 Antworten
41
54
Bergamotte, grün krautige Töne, Florales und Moos: heller Herren-Chypre mit dandyeskem Retrocharme.
54 Antworten
38
49
Ein Gemälde in Vetiver
Zitrusgelb
Grünkrautig
Bergamotte-Lächeln
Eisenkraut-Träume
Moosbesprenkelt liegt er im Grün und genießt das Leben.
49 Antworten
36
35
Zitronen-Doppeldecker
Basilikumpilot
Minze&Basil als Passagier
Mit Patchpneus landen
Auf eichenmoosiger Landebahn#
35 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Bilder

9 Parfumfotos der Community
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