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6.7 / 10 211 Bewertungen
Ein neues Parfum von Goldfield & Banks für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2025. Der Duft ist blumig-aquatisch. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Blumig
Aquatisch
Frisch
Süß
Synthetisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
MeersalzMeersalz Küsten-Teebaum
Herznote Herznote
KokoswachsKokoswachs TuberoseTuberose KorallenbaumblüteKorallenbaumblüte
Basisnote Basisnote
Australisches SandelholzAustralisches Sandelholz indonesisches Patchouliindonesisches Patchouli

Parfümeur

Bewertungen
Duft
6.7211 Bewertungen
Haltbarkeit
6.9162 Bewertungen
Sillage
6.6159 Bewertungen
Flakon
8.0155 Bewertungen
Preis-Leistung
6.4129 Bewertungen
Eingetragen von Spl3xx · letzte Aktualisierung am 11.02.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion The Native Collection.

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Rezensionen

6 ausführliche Duftbeschreibungen
4Duft 7Haltbarkeit 8Sillage
Ropanski2020

31 Rezensionen
Ropanski2020
Ropanski2020
Top Rezension 16  
Grün-fluoreszierender Küstenstreifen
Der Geruch von Kokoswachs ist mir vor allem aus den 90ern noch leidlich in Erinnerung geblieben, als es so manches männliches Haupthaar festigte und sich in stickigen Klassenzimmern mit den einschneidenden Auren Axe-verseuchter Fruchtplomben verband.

Heutzutage ist "Kokos" für mich der Inbegriff von Synthetik (z.B. Delta Decalactone) oder chronisch überrepräsentierter Störnoten minderwertiger Sandelholz-Imitate, deren Durchschlagskraft so manchem weißen Moschus-Riechstoff Konkurrenz bereitet, mit ihren plattpudrigen bis milchigen sort of Aromenprofilen. Mit echtem, qualitativ hochwertigem Sandelholz hat das vergleichsweise wenig gemein.

Es wäre mir neu, wenn sich die Marke "Goldfield & Banks" neuerdings dem schwerpunktmäßigen Einsatz natürlicher Rohstoffe verschrieben hätte. Denn bei Pacific Rock Flower handelt es sich im Kern um einen maltollastigen Duschgel-Aquaten, dessen vermeintlich tropischer Kern um eine künstlich anmutende Methyl-Moosflechte gebaut wurde, dazu mit einer gehörigen Portion Cashmeran, Ambroxan o. Ä. verfeinert, was für (zu) viel Treibholz im kargen Getriebe sorgt und den plakativen Offshore-Betrieb mit der Zeit zu einer generischen "ambery-woody" Simulation erstarren lässt.

Es beginnt süß-frisch, begleitet von einer chlorierten Note, die grün-ätherisch abstrahlt. Hellfloraler Beifang (Saliclyate-like), umspielt von ozonartigem Bügeleisendunst, rahmt ein leicht entrücktes Zedernnotengemisch ein, das zwar durch einen cremigen Katalysator verformt, aber seine prototypische "hot iron" Legierung nicht in Gänze verhehlen kann - trotz süßlichem Partikelfilter.

Dieser auffallend florale, warmpudrige Twist im Mittelteil funktioniert aufgrund der holzigen Eindimensionalität in der Basis nur bedingt, wird hier doch die Grundidee einer collagierten Steilküste durch eine Allerwelts-Promenade ersetzt, wo allerhand Sonnencreme und Körperspray Flavor sich vielumwunden auf Verbundholz niederlassen. Hierdurch beraubt sich der Duft um sein olfaktorisches Momentum, das er selbst im Vorfeld auszuweisen sucht.

Pacific Rock Flower endet als ein süßlich-cremiges, diffus holziges Aerosol. Zwar kein Wildwuchs an Plastikpalmen mit abgedroschenem Münzmallorca Feeling, aber trotzdem ein ziemlicher Synthetikausschank, der die Calone Fraktion aus der Drogerieabteilung andachtsvoll touchiert. Nur soviel: die klebrige Kokosmähne hält der steifen Küstenbrise durchaus stand!

Wer die raubeinige Trockenheit eines Oud Minérale oder die würzige Verstohlenheit eines Unda Maris 8 schätzt, geht leer aus, wer das filigrane, süßlich-salzige Zusammenspiel eines Acqua di Sale sucht, ebenso! Dafür sorgt allein der restriktive Unterbau in der Basis, der die Gegenwartsnische so unentwegt antreibt und die Gischt aus dem 3D-Drucker spritzen lässt. Der Mehrwert erschließt sich mir nicht.
Aktualisiert am 03.11.2025 - 14:34 Uhr
29 Antworten
10Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
AsgardScent

12 Rezensionen
AsgardScent
AsgardScent
Sehr hilfreiche Rezension 10  
Kokos mit frischem Salz bitte
Vorweg ich versteh die schlechten Bewertungen nicht!

Die ersten Sprüher des Pacific Rock Flower letzten Freitag auf einem Teststreifen wahrgenommen und war sofort hin und weg von diesem tollen Parfum und die Blitzentscheidung getroffen ihn mitzunehmen. Ich bereue es nicht…

Als erstes konnte ich den salzigen Kokoswachs wahrnehmen. Umgarnte meine Geruchsnerven und feuerte ein Freudenspiel sondergleichen ab. Der Moment als mein Gehirn sagte, yeeeeaaaah, den nehmen wir mit, der bereitet uns ein wunderbares Dufterlebnis, der muss in die Sammlung.

Der sanfte Übergang zum Küsten-Teebaum gepaart mit den Korallenbaumblüten ist sehr angenehm und nicht aufdringlich. Von den Menschen in meinem Umfeld wird er wohlwollend angenommen und nicht aufdringlich empfunden, dies spiegelt auch meine Wahrnehmung wieder.

Patchoulie und Sandelholz werden im späteren Verlauf sehr dezent wahrgenommen und liefern einen angenehmen Ausklang.

Alles in allem ein wunderschönes und wohltuender Freshie für den Frühling und Sommer.
0 Antworten
7Duft 6Haltbarkeit 6Sillage
Rainmaker

111 Rezensionen
Rainmaker
Rainmaker
Hilfreiche Rezension 8  
Am Namen gescheitert
Kleveres Marketing – mit einem anderen Namen hätte ich diesen Duft vielleicht erst viel später auf dem Radar gehabt. Da er aber so ähnlich wie Pacific Rock Moss heißt (der einer meiner liebsten ist), war die Neugierde doch groß.

Sicher wurde diese Assoziation bewusst so gesetzt, da oben genannter einer der erfolgreichsten des Hauses ist.

Leider kommt mit dem Namen auch eine hohe Erwartungshaltung – und an dieser scheitert das neue Modell am Ende leider, obwohl es im Vakuum kein schlechter Duft ist.

Die Notenpyramide ist hier sehr gut und lässt sich auch genau so nachvollziehen. Das Opening ist schön – salzig-frisch, mit einer trockenen, leicht süßen Kokosnuss. Diese riecht wirklich hochwertig und fein. Allgemein ist dieser Duft leicht – geht also überhaupt nicht in die Le Beau-Richtung oder sowas.

Das Ganze verschmilzt im Verlauf mit Holz, die aquatischen Noten werden weniger, das Holz und Patchouli kommen stärker durch und bilden eine Kokos-/grüne Basis, die leicht süß riecht – angenehm, aber unspektakulär.

Das kann auch schon das Fazit sein: Der Duft hat für mich nichts mit Pacific Rock Moss zu tun. Es ist ein wirklich leichter Kokos-Sommerduft, der insgesamt recht flach und dünn ist. Hochwertig riechen die Materialien, aber das Gesamtbild hat wenig Kraft. Das Opening ist das Beste, sie Salz und Meerbriese halten 5 Minuten – hinten raus wird er arg generisch. Wie ein weniger potenter Designer, nur in luftig.

Haltbarkeit und Sillage sind nicht gut, ehrlich gesagt. Die Kokosnuss-Süßnote bleibt relativ lange, aber man muss reichlich auftragen.

Mit einem anderen Namen wäre, glaube ich, mein Eindruck positiver gewesen. So bleibt irgendwie der Wunsch nach "mehr".
Aktualisiert am 23.05.2025 - 08:38 Uhr
1 Antwort
7.5Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
TimoJ

95 Rezensionen
TimoJ
TimoJ
7  
Besser als Rock Moss?
Wir starten hier hell, frisch und klar mit einer Zitrone hinein. Dazu gesellt sich eine fruchtige, süße Facette. Der Kokoswachs gibt dem Duft einen leichten tropischen Touch.
Natürlich wirkt es auch etwas floral - aber nicht so sehr, wie ich es mir bei einem Duft der "Flower" im Namen hat, gedacht hatte. Ferner bekomme ich hier einen leichten entspannten Vibe, dafür sorgt Eukalyptus. Abgerundet wird das Strandgefühl durch die Meersalznote.

Es ist generell frisch-fruchtig und süß - dazu nur etwas floral unterstrichen. Für mich wirkt es wie ein Mocktail (lecker, kühl, erfrischend, süß).

Der Drydown gestaltet sich holziger, trockener und die fruchtige Süße rutscht nach hinten. Wir haben hier dann Sandelholz (soft pudrig) mit ein paar salzigen Überresten und Patschuli gibt dem Duft noch etwas mehr Fülle, wirkt aber nicht "schmutzig" oder erdig.

Ein chilliger und transparenter Duft. Generell Unisex, aber ein Hauch eher Richtung feminin. Ist der besser als Rock Moss? Nein, aber anders ! :)
0 Antworten
5Duft 6Haltbarkeit 6Sillage
Lucas209

217 Rezensionen
Lucas209
Lucas209
1  
Am Vorgänger gescheitert.....
Meine waren Erwartungen hoch, wenn man das große Vorbild im Hinterkopf hat, umso ernüchternder ist mein Eindruck, den dieser Duft nach kurzer Zeit hinterlässt. Beim ersten Aufsprühen zeigt er sich zunächst von einer freundlichen Seite: frisch, hell und mit einer maritimen Anmutung, die kurzzeitig Lust auf mehr macht. In diesen ersten Minuten schimmert eine leichte, luftige Blumigkeit durch, die von einer sanften Salznote begleitet wird.

Doch leider baut sich diese Frische nicht weiter aus, sondern verliert recht schnell an wirkung. Stattdessen driftet der Duft in eine süßliche Richtung ab, die zunehmend beliebig wirkt. Die Weißblüher rücken stark in den Vordergrund und überlagern fast alles andere. Dazu gesellt sich eine Kokosnote, die nicht cremig oder natürlich erscheint, sondern eher an ein synthetisches Salz-Kokos-Aroma erinnert. Dieses Zusammenspiel erzeugt einen sehr künstlichen Eindruck.

Im weiteren Verlauf kommt eine merkwürdig saubere, fast medizinische Nuance hinzu, die an Mundspülung oder ein frisches Hygieneprodukt erinnert. Das verstärkt das Gefühl, dass der Duft mehr in Richtung Duschgel oder Bodylotion tendiert. Die versprochene Natürlichkeit aus dem Vorgänger, sei es Fels, Moos oder eine authentische Küstenlandschaft, bleibt dabei komplett auf der Strecke.

Besonders schade ist, dass die Duftpyramide eigentlich mehr erwarten lässt. Stattdessen wirkt alles glattgebügelt und weichgespült. Der Duft traut sich nicht, kantig oder eigenständig zu sein.

Auch im Drydown entwickelt sich kaum noch etwas Neues. Die Süße bleibt bestehen, leicht floral unterlegt, mit einem sauberen Unterton, der zwar gefällig, aber auch austauschbar ist. Spannung oder überraschende Wendungen bleiben aus.

Unterm Strich ist das ein Duft, der solide startet, dann aber schnell an Reiz verliert. Er bleibt deutlich hinter seinem großen Vorbild zurück und schöpft sein Potenzial nicht aus.
0 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

53 kurze Meinungen zum Parfum
34
41
Weder Fels, noch Moos, noch Blumen
Das leicht Salzige
Erdrückt im Plastikstrudel
Aus Kokoshaargeltuben
Megamare vs. Kokosgodzilla#
41 Antworten
11
9
Cocos-Creme vor tropischen Blüten
Ebenso cremiges Sandelholz
Sandstrand am Horizont
Feiner Urlaubsduft
Eher feminin ausgebaut
9 Antworten
9
8
An kalten Küsten
wachsen dürre Bäume
die Äste voll Plastik
Statt Tropenbiotop
das Salz füllt die Lunge
Und doch kein Durchatmen
8 Antworten
8
6
Weißblüher und Salz-Kokos untermalt mit Mundspülung (Geschmacksrichtung Fruity Mint). Wilde Mischung, irgendwie unangenehm.
6 Antworten
7
Total stranger Duft. Müsst ich ihn beschreiben, dann so: salziges Minzlimo mit Lakritz & Zitrone, aber völlig überzuckert, außerdem gechlort
0 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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