Oud Minérale 2017

Oud Minérale von Tom Ford
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7.9 / 10 709 Bewertungen
Oud Minérale ist ein beliebtes Parfum von Tom Ford für Damen und Herren und erschien im Jahr 2017. Der Duft ist aquatisch-holzig. Es wird von Estēe Lauder Companies vermarktet.
Aussprache
Gut kombinierbar mit Megamare
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Duftrichtung

Aquatisch
Holzig
Frisch
Würzig
Rauchig

Duftnoten

maritime Notenmaritime Noten MoschusMoschus TannenbalsamTannenbalsam AmbraAmbra OudOud rosa Pfefferrosa Pfeffer

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
7.9709 Bewertungen
Haltbarkeit
7.9645 Bewertungen
Sillage
7.4645 Bewertungen
Flakon
8.2633 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.4375 Bewertungen
Eingetragen von Gonsada, letzte Aktualisierung am 14.04.2024.
Wissenswertes
Das Gesicht der Werbekampagne ist das amerikanische Model Anthony Thomason.

Rezensionen

41 ausführliche Duftbeschreibungen
9
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Skubi73

70 Rezensionen
Skubi73
Skubi73
Top Rezension 23  
Jetzt reichen mir doch glatt die Zeichen nicht...
... dabei wollte ich nur schnell eine Statement schreiben und nicht nach wohlformulierten Worten für einen Kommi suchen, aber die Zeichen gingen mir aus.
Dann jetzt hier in Kürze: Nach aufgebrauchter 10 ml-Abfüllung mag ich ihn immer noch riechen (was ich nicht über viele Tom Fords sagen kann). Sehr gern sogar. Ob im Büro, beim Sport, bei Sonne + Hitze oder Kälte + Regen, der passt immer. Der Duft hat für mich etwas Mattiertes, wie die Milchglasscheibe vor dem Urlaubsmotiv. Alles verschwimmt etwas und ist schwer zu greifen. Am Anfang wirkte er etwas spröde und unscheinbar, der Auftakttest war eine Enttäuschung. Doch mit der Zeit ist er mir ans Herz gewachsen. Er bietet Frische und Kraft, verströmt jedoch eine beruhigende und sehr erwachsene Aura. Er hält sich zurück und ist dennoch über viele Stunden präsent. Ich fühle mich angenehm beduftet, nicht parfümiert. Er ist ein ganz unaufgeregter Alltagsbegleiter und ich denke genau darin liegt seine Stärke. Für mich einer der besseren Fords. Für Leute, die einen Oud-Duft oder was Kräftiges suchen: Finger weg!
9 Antworten
9
Preis
10
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Carpintero

56 Rezensionen
Carpintero
Carpintero
Top Rezension 33  
Private Blend VS Resort Collection (Neu!)
Liebe Oud Minérale Fans:

Bei meinem letzten Aufenthalt in NYC hatte ich endlich die Möglichkeit, den Oud Minérale aus der Resort Collection zu kaufen — ein Tester war leider nicht (mehr) vorhanden, so kaufte ich drei Flakons (zwei 30 ml, ein 50 ml) blind.

Warum gleich drei? — Weil der Duft aus der Resort Collection entgegen all meiner Erwartungen noch nicht in Europa re-released wurde und ich nicht weiss, wie lang es noch dauert und in diesem Moment auch noch unklar war, ob und wann ich in nächster Zeit wieder in die Staaten komme.

Ob sich die Investition gelohnt hat und ob und welche Unterschiede es zwischen der Private Blend Linie und der Resort Collection gibt, möchte ich euch anhand meiner Erfahrungen und mit einer subjektiven Einschätzung mit euch teilen:

FLAKON

Private Blend
Gab es (wurde ja leider eingestellt und ist nur noch sehr vereinzelt in ausgewählten Parfümerien zu erhalten) in 50, 100 und 250 ml. Flakons waren der Oud-Reihe aus der Private Blend Linie entsprechend aus grau getöntem, durchsichtigen Glas mit einer Plastikkappe darauf, die oben mit einem Spiegel mit der Aufschrift TOM FORD versehen war.

Resort Collection
Gibt es in 30 und 50 ml. Flakons sind der Resort Collection gemäss aus mattiertem Milchglas, der Oud Minérale ist grau. Der Deckel ist ebenfalls grau mattiert und aus Plastik, auch dieser ist oben mit einem Spiegel mit der Aufschrift TOM FORD versehen.

AUFTAKT

Private Blend
Der Auftakt startet harsch, unkonventionell und ausladend:
Wir befinden uns in Halifax, direkt an der Atlantikküste. Es ist ein stürmischer, grauer Tag.
Ein- bis zwei Spritzer des Duftes und wir finden uns auf einem hölzernen Steg, etwas ausserhalb der oben genannten Kleinstadt wieder. Die raue Atlantikküste vor unseren Augen, der unsanfte Wind, der uns nach Meersalz und Algen riechende Luft um die Ohren weht, blicken wir auf die tosende See und den grauen Himmel. Die Wellen so gigantisch hoch, dass man den Horizont nicht zu sehen vermag.
Am Steg steht ein modernes Speed-Boot, das gerade jedoch repariert wird. Man riecht ganz stark und deutlich das Motoröl und den Kraftstoff, mit dem das Boot später laufen soll.

Resort Collection
Hier sind wir auf den Hamptons: Im Gegensatz zur Private Blend Linie ist der Auftakt bei der Resort Collection weniger dunkel und punchy, dafür etwas frischer, holziger und weitaus sympathischer: Auch hier ist man am Nordatlantik, jedoch ist die See um die Hamptons heute ruhig, flach und es liegt viel mehr Treibholz am Strand. Dieses Holz ist allerdings weichgespült von den endlosen Wogen des Ozeans, ist glatt und der Geruch nach Motoröl und Treibstoff bleibt zunächst aus.

HERZNOTE

Private Blend
Wir befinden uns nun auf dem oben erwähnten Boot, fahren raus aufs offene Meer. Die See hat sich zwar mittlerweile etwas beruhigt und die Wellen sind glücklicherweise nicht mehr haushoch, dennoch schaukelt es noch gewaltig und immer wieder peitscht uns die raue Gischt um die Ohren. Man riecht ganz deutlich das salzige Wasser des Meeres und auch die Algen halten nicht zurück. Das Motoröl vernehme ich nicht mehr so stark, umso mehr aber den Kraftstoff, mit dem das Boot über die Wellen donnert und dessen Abgase, die mir abwechselnd mit dem Meeresduft um die Nase ziehen. Im Boot befindet sich jede Menge raues Treibholz, ganz ungestüm und rau, vollgesogen mit Meereswasser und hier und da hängt noch eine angetrocknete Alge. Das Treibholz im Boot riecht stark nach Meer: Nach Salz, nach Fisch, nach Muschelkalk, nach Algen und auch etwas nach Fäule. Die Kombination aus all den Düften macht es aber auch irgendwie unwiderstehlich, nicht daran zu reichen. Ja, es riecht nach Freiheit. Nach Abenteuer. Nach Mystik und nach den endlosen Weiten des rauen Atlantiks.

Resort Collection
Auch hier machen wir einen Bootsausflug raus aufs Meer, nur die See ist aalglatt, keine einzige Welle in Sicht. Auch der Himmel ist strahlend blau und nicht, wie in obigen Szenario anzunehmen, grau und neblig. Es schaukelt nicht, es wackelt nicht und man genehmigt sich einen Schluck Champagner — dessen cremig-alkoholische Note in der Herznote des Duftes durchaus wahrnehmbar sind, wenn auch nicht als Hauptcharakter. Dieser ist auch hier die salzige Meeresluft. Algen, Motoröl und Treibstoff sind präsent, jedoch weniger laut und deutlich zurückgeschraubter als bei der Private Blend. Dafür sind die holzigen Noten des feingeschliffenen Treibholzes stärker. Nur dieses Holz ist bereits vollständig ausgetrocknet, wurde vermutlich sogar schon bearbeitet, mit Schleifpapier und versiegelndem Lack: Man riecht das Holz deutlich stärker, es ist cremiger und weicher, rundet den Duft herrlich ab und verleiht ihm einen businesstauglichen Charakter fürs Büro.

BASISNOTE

Private Blend
Wieder zurück auf dem sicheren Land mit festen Boden unter den Füssen, machen wir es uns nach einer heissen Dusche und einem schön wärmenden Drink auf dem Sofa gemütlich und begutachten das Treibholz. Immer wieder steigen die oben genannten Noten auf und die Sehnsucht wächst, gleich morgen wieder rauszufahren. Aber das geht nicht... morgen gehts wieder zurück in die Stadt, zurück in den Konferenzraum, wo knallharte Verhandlungen stattfinden. Der Duft als meine Signatur und mein ständiger Begleiter.

Resort Collection
In der Basisnote sind die Düfte kaum noch zu unterscheiden, mit dem Unterschied, dass der Duft aus der Private Blend Linie etwas „lauter“ und trotz aller Gemütlichkeit noch immer Ecken und Kanten aufweist, welche in der Resort Collection viel geschliffener und runder - und dadurch auch viel alltagstauglicher und büroverträglicher - rüberkommen lassen. Der Duft aus der Resort Collection ist hier wesentlicher smoother, flirtet mehr mit dem Gegenüber und ist bereit, auch Kompromisse einzugehen.

F A Z I T
Beide Düfte haben die gleiche DNA, unterscheiden sich jedoch in Intensität und Sillage: Hier ist der Private Blend deutlich lauter, stärke im Vordergrund und weitaus ausstrahlender und wird auch weniger schnell hautnah, dafür ist er aber auch ruppiger und teilweise ausladender und eckiger. Die Resort Collection hingegen ist smoother, feiner, cremiger und dafür auch etwas leiser in der Intensität und Sillage: In den ersten zwei bis drei Stunden auch deutlich präsent, danach hautnah.
In der Haltbarkeit hingegen stehen sie einander allerdings absolut nicht nach: Beide schaffen es bei mir an einem heissen Sommertag in New York (31 Grad) auf 8 Stunden und an einem moderaten Tag in Zürich (19 Grad) auf 12 Stunden. An der Kleidung halten beide bis zum nächsten Waschgang, wobei man den Duft aus der Private Blend Linie deutlich stärker wahrnimmt. Muss man sich gleich drei Flakons von der Resort Collection kaufen? Nein, definitiv nicht.
Würde ich die Resort Collection gegenüber der Private Blend Linie bevorzugen? Ebenfalls ein ganz klares Nein.
Bin ich froh, noch einen halbvollen 100 ml- und einen ganz vollen 250 ml Flakon aus der Private Blend zu besitzen? Ja, absolut.

Und würde ich nochmal den Duft aus der Resort Collection kaufen, wenn mir die Flakons aus der Private Blend Linie zur Neige gehen? Ja — aber vermutlich schon vorher: Den Private Blend trage ich privat, beim Date oder auch dann, wenn es geschäftlich zu Verhandlungen kommt, bei denen ich Präsenz und Stärke zeigen muss. Den Resort Collection bevorzuge ich an den ruhigeren, gemütlicheren Tagen, an denen ich mich auf die knallharten Verhandlungen vorbereite.
5 Antworten
8
Flakon
5
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Leimbacher

2762 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Top Rezension 23  
Wenn im Meer kein Platz mehr ist, wandeln die toten Fische nach Dubai
Ist er Fisch? Ist er Holz? Ist er Orient? Ist er Ostsee? Ist er salzig? Ist er bittersüß? "Oud Minerale" verbindet gelungen, linear und fast etwas experimentell eine stürmische See in dunkelstem Blau mit dem berühmt-fauligen Adlerholz. So richtig entscheiden tut er sich nicht, was er denn nun sein will, doch das muss er ja auch nicht unbedingt. Das nehme ich ihm kaum übel. Wenn ich ihn einordnen muss, dann als einen der düstersten Aquaten die ich kenne. Und trotzdem noch angenehm und fein. Nie algig oder fischig - so elegant bekommt wohl nur Mr. Ford den Spagat zwischen hoher See und Dubai hin.

Selbst ozeanische Klassenprimusse wie "Sel Marin" haben ihre Phasen, wo sie nach totem Fisch oder zumindest angestaubte Algen duften. Zumindest bilde ich mir das ein. Dieser Neuzugang in diesem Subgenre hat einen solchen Hang nicht. Besonders sein hauchzarter Moschus-Meeresausklang hat es mir angetan. Minimal salzig, wunderschön menschelnd. Kein Brummer wie "Aqua di Sale", eher sein vornehmer Cousin im grauen Maßanzug. Natürlich vom Meister persönlich. Richtig hauchzart und feinfühlig für einen Tom Ford-Duft. Für meinen Geschmack eine seiner besten Neuerscheinungen seit langer Zeit. Speziell für Aqua-Fans! An ein stürmisches Meer setzt man sich nicht gerne - doch so zu duften, kann Eindruck hinterlassen!

Flakon: ihr kennt ihn, ihr liebt ihn.
Sillage: ultradezent für einen Ford.
Haltbarkeit: zweistellig

Fazit: wer immer mal riechen wollte wie ein stürmischer Tag an der Nordsee, dem macht der gute Tom Ford hiermit das ultimative Geschenk!
2 Antworten
9
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
10
Duft
Mtts

1 Rezension
Mtts
Mtts
Top Rezension 22  
Naturgewalt, eingefangen in einem Flakon
Nun wage auch ich mich an meinen ersten Kommentar - zu einem Parfum, das mich innerhalb kürzester Zeit in den Bann gezogen hat und mir die Reichweite eines Duftes und dem, was er auslösen kann, erst bewusst gemacht hat.

Ich bin relativ neu mit dieser Begeisterung für Düfte (und hier bei Parfumo) und brauchte erst einmal eine gewisse Zeit, um auszumachen, welche Düfte ich nicht einfach nur schön finde und gerne rieche, sondern welche ich auch ganz besonders an mir selbst mag. So habe ich wie viele andere wahrscheinlich auch pausenlos diese Plattform und immer öfter auch Parfümerien durchsucht und bin irgendwann auf Oud Minerale gestoßen. Einmal in der Parfümerie gerochen, fand ich ihn so passend, dass ich ihn gekauft habe - trotz des damals wirklich stolzen Preises und meiner gerade erst beginnenden Schwäche. Nun ja, im Nachhinein würde ich es immer wieder genauso machen und habe erst kürzlich noch einen 100ml-Flakon folgen lassen bei der Nachricht, Tom Ford habe diesen Duft eingestellt. Für mich wirklich unvorstellbar, auch wenn er kein gefälliger, massentauglicher TF ist - aber nun umso seltener.

Bevor ich versuche, den Duft zu beschreiben, möchte ich mich vorab etwas aus der Schusslinie nehmen: Ich habe keine übermäßige Expertise in Sachen Duftnoten und Komposition, mir fällt es weiterhin schwer, einzelne herauszuriechen. Für den Anfang ist das hier aber verzeihlich, wie ich finde, da der Duftverlauf eher linear ist und es mir hier eher um das Gefühl oder die Erinnerung geht, die Oud Minérale in mir auslöst.

Im Opening nehme ich einen ähnlichen Oud-Akkord wahr, den ich aus Oud Wood oder Oud Fleur kenne, wenn auch nicht so warm und balsamisch, sondern kühl und etwas kratziger und in Verbindung mit dem Rest so viel passender. Das Dunkle erdet diesen sonst eher aquatischen Duft, sodass ich nicht das Gefühl habe, auf offener See zu treiben - viel eher mit etwas Treibholz am Strand.
Was mich aber letztendlich am meisten fasziniert, ist das Salzige, Leichte, Frische, das zum Glück jeglichen Duschgel-Vibe entbehrt. Vielleicht auch, weil es mein erster Duft war, der den Geruch vom salzigen Meerwasser so gut imitieren konnte, ich weiß es nicht.

Aber immer, wenn ich ihn mir aufsprühe oder auch nur am Zerstäuber rieche (und das kommt oft vor), habe ich das Gefühl, in einer Gischtwolke auf den Klippen über dem Atlantik zu stehen...

...und wie wertvoll ist es, dass ein Duft so etwas auszulösen vermag.
8 Antworten
9
Flakon
4
Sillage
5
Haltbarkeit
6
Duft
loewenherz

881 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 16  
Losing my religion
Zu sagen, es wäre ein Event gewesen, wäre übertrieben. Aber das Ausprobieren von Tom Fords neuestem Duft war zumindest etwas, das 'hinter mich zu bringen' ich mir bei erster Gelegenheit fest vorgenommen hatte. Und was soll ich sagen - es ist vollbracht, ich hab' es hinter mir. Und hätte ich diesen Kommentar unmittelbar danach am selben Tag geschrieben - er sähe sicherlich anders aus. So aber hatte ich ein paar Tage Zeit, ihn mir doch noch ein bisschen 'schön zu riechen' und ihm all die Großzügigkeit und all das Wohlwollen angedeihen zu lassen, das kein anderer bekommen hätte als nur und ausschließlich ein Tom Ford Private Blend. So kam es dann zur 6,0.

Die allererste Wahrnehmung war etwas in Richtung von 'What the ..?'. Doch, ich war rechtschaffen entsetzt - bei Selfridges im Erdgeschoss zwischen den Säulen und den ganzen reichen Araberinnen - ein eigentlich viel zu erhabener und schöner Ort, um 'rechtschaffen entsetzt' zu sein. Von Papierstreifen (und kurze Zeit später Unterarm) waberte eine säuerlich-aquatische Note, die mich verblüffend an den Meerkohl-Gurkenakkord in Bond No. 9s Wall Street denken ließ (den ich ja nicht eben freundlich kommentiert habe). Da waren zunächst nur etwas feucht Dunkelaquatisches, etwas Dumpfes, etwas Muffiges. Von Oud oder auch nur Oudähnlichem weithin keine Spur.

Wohl jeden anderen Duft hätte ich jetzt einfach als uninteressant abgehakt, mit höchstens 5,0 bewertet und dann sofort wieder vergessen. Aber weil Herr Ford und sein Œuvre mir nun ja schon so viel Schönheit geschenkt (bzw. verkauft) haben (und es ja - richtig oder nicht - durchaus Düfte gibt, bei denen man sich schon vor dem Testen quasi vornimmt, sie zu mögen), habe ich dann eben doch noch mal ein bisschen wohlwollender hingerochen. So richtig toll finde ich ihn auch nach diesem 'genaueren Hinriechen' nicht, aber wenigstens enthüllte er doch noch etwas Substanz, blieb er nicht ganz so langweilig und säuerlich-regengrau. Oud habe ich weiterhin keins entdecken können - weder authentisch orientalisches, noch westliches - stattdessen sind da eine ganz vage Ahnung von Patchouli und eine noch vagere Anmutung jenes dunkelgraublauen Wasserakkords aus Hermès' bzw. Ellenas Épice Marine - wenn man denn schmeicheln möchte. Von allen anderen Private Blends - und ich kenne sie alle mehr oder weniger gut - trennen ihn hinsichtlich Tiefe, Substanz und Originalität (da vor allem) Welten.

Fazit: kein schlechter Duft. Für einen Tom Ford Private Blend nahe am Vollaussetzer.
5 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

236 kurze Meinungen zum Parfum
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 3 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Das Seegras wächst
auf den Pefferdünen
trockenes Holz fürs Feuer
raucht nur schwach
Wellen branden entfernt
das Meer nur eine Ahnung
20 Antworten
Konst121Konst121 vor 4 Tagen
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Salzige Meeresbrise
Tannenzapfen treiben
im Seetang gefangen
das trockene Ufer naht
wo im hölzernen Schuppen
Forellen räuchern
25 Antworten
Flowerbomb4Flowerbomb4 vor 26 Tagen
4
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
5
Duft
Mineralisch, staubtrocken, raue See. Gleichzeitig sehe ich einen nassen Wald und grauen Himmel.
Irgendwie deprimierend.
Oud nur minimal.
18 Antworten
Eggi37Eggi37 vor 2 Jahren
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
6.5
Duft
Angelausflug
Salz in the Air
Mit Machete durch Seegräser
Modrige Hölzer am Ufer
Angel beißt an: pfeffrig-vorgewürzter Fisch
Nicht mein See
19 Antworten
RobGordonRobGordon vor 7 Jahren
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
5
Duft
Ich verstehe diese Kreation bestenfalls als Mahnmal für die Plastikmüll in den Ozeanen
8 Antworten
Weitere Statements

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