
Serenissima
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Serenissima
Sehr hilfreiche Rezension
13
sommerliches Wohlbehagen
Wir sehnen den Frühling herbei und linsen mit einem Auge sogar schon Richtung Sommer.
Herbeizaubern können wir leider weder das eine noch das andere, aber unsere Duft- und Testsammlungen machen eine Reise in die hoffentlich nähere Zukunft möglich.
Auch ich sehne mich nach Wärme: Wärme und Wohlbehagen, nicht nur von außen, sondern auch von innen.
Wer mir folgt, weiß: Ich liebe eine Tasse Verveine-Tee nach dem Essen, das habe ich den Franzosen abgeschaut, denen doch nichts über ihre „Tizane“ geht und deren Hauptbestandteil ist nun einmal Verveine.
Ich musste extra in die Gourmet-Abteilung bei Galeries Lafayette fahren; in einer Großstadt wie dieser ruft schon allein die Frage nach Verveine/Eisenkraut ein Kopfschütteln hervor, denn auch der bewährte Kräuterhändler hat in seiner letzten Generation schließen müssen. (Er blieb nicht bei seinem "bewährten Leisten" und das hat ihm schließlich das Genick gebrochen.)
Nun, Galeries Lavayette wurde inzwischen auch geschlossen und so hüte ich meinen puren Verveine-Tee wie einen Schatz.
Leider hatte ich vergessen, eine Duftfreundin, die sich nach Ostern auf der Rhone entspannte, um ein Mitbringsel in Form meines geliebten Krautes zu bitten.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich nach diesem Vorspiel mit Jeanne en Provence’s herrlicher Komposition „Verveine Thé Blanc“ meine Sehnsucht nach französischem Kräuter-Sommer stille.
Allein schon die Flacons im zarten Grün, Rosa und Hellblau sind ein Augenschmaus und die Inhalte, die ich kennenlernen durfte, bereiteten einer Kräuterhexe wie mir sehr viel Freude: Diese fühlte sich leicht und beschwingt mitten in aromatischen Kräutergärten mit sommerlichem Schmetterlings-/Insektengeflügel und diesen herrlichen Aromen.
„Verveine Thé Blanc“ entführt so auch an einen dieser Wohlfühlorte, die zum Verweilen einladen.
Belebend und erfrischend durch die Vielzahl der Zitrusvarianten – reife aromareiche Früchte, Laub und Zweiglein, Baum und Holz – gehört diese heitere Duftschönheit einfach zum südlichen Sommer, wenn auch in dieser kühlenden Kombination eher auf die Haut als in die Tasse.
Sehr schön wird diese Hesperidenfrische durch die herbe, krautig-aromatische Rosengeranie begleitet und dabei „entschärft“.
Bekanntlich beißt mich zu viel Frische sehr schnell ins Näschen und hier sorgt dieses Aroma der „Englischen Geranie“ für die notwendige Entspannung.
Entspannung auf edle Art und Weise finden wir auch im „Weißen Tee“; ich liebe ihn, meiner ist – wie könnte es anders sein – mit Jasminblüten parfümiert.
Aber in dieser Kreation vermählt er sich wohltuend mit Eisenkraut/Verbenen/Verveine und wird so zum idealen Begleiter an warmen Sommertagen, die auch sehr schnell sehr anstrengend werden können.
"Verveine Thé Blanc": Unaufdringlich und doch lebhaft, zitrisch-frisch und doch krautig-würzig und dadurch wohltuend ist jedes erneute Sprühen ein pures Vergnügen:
So riecht der Sommer in der Provence oder aber in alten Kloster-Kräutergärten, von denen es zum Glück doch noch einige gibt.
Die Marke „Jeanne en Provence“ hat mich erneut mit einem ihrer Duftwesen überzeugt, nur ist durch diesen intensiven Test meine Sehnsucht nach weitem Himmelsblau, Sonnenstrahlen, südlicher Wärme, Schwalben und Schmetterlingen auf dem Grün noch gewachsen.
Das Wissen um Temperaturen von nahe 30°C um die Rhone herum, lässt mich die Aprilkühle nur mit etwas Duftphantasie klaglos (wirklich klaglos?) ertragen; will ich nicht zur wärmenden Vanille greifen.
Machen wir es uns gemütlich in dieser sommerlichen Duftblase und genießen wir „Verveine Thé Blanc“ im harmonischen Beisammensein, entspannt plaudernd, lachend oder einfach nur schweigend.
Die passende Jahreszeit kommt noch. Nur Mut: Sie kam noch immer und mit ihr auch ihre wunderbaren Düfte!
Herbeizaubern können wir leider weder das eine noch das andere, aber unsere Duft- und Testsammlungen machen eine Reise in die hoffentlich nähere Zukunft möglich.
Auch ich sehne mich nach Wärme: Wärme und Wohlbehagen, nicht nur von außen, sondern auch von innen.
Wer mir folgt, weiß: Ich liebe eine Tasse Verveine-Tee nach dem Essen, das habe ich den Franzosen abgeschaut, denen doch nichts über ihre „Tizane“ geht und deren Hauptbestandteil ist nun einmal Verveine.
Ich musste extra in die Gourmet-Abteilung bei Galeries Lafayette fahren; in einer Großstadt wie dieser ruft schon allein die Frage nach Verveine/Eisenkraut ein Kopfschütteln hervor, denn auch der bewährte Kräuterhändler hat in seiner letzten Generation schließen müssen. (Er blieb nicht bei seinem "bewährten Leisten" und das hat ihm schließlich das Genick gebrochen.)
Nun, Galeries Lavayette wurde inzwischen auch geschlossen und so hüte ich meinen puren Verveine-Tee wie einen Schatz.
Leider hatte ich vergessen, eine Duftfreundin, die sich nach Ostern auf der Rhone entspannte, um ein Mitbringsel in Form meines geliebten Krautes zu bitten.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich nach diesem Vorspiel mit Jeanne en Provence’s herrlicher Komposition „Verveine Thé Blanc“ meine Sehnsucht nach französischem Kräuter-Sommer stille.
Allein schon die Flacons im zarten Grün, Rosa und Hellblau sind ein Augenschmaus und die Inhalte, die ich kennenlernen durfte, bereiteten einer Kräuterhexe wie mir sehr viel Freude: Diese fühlte sich leicht und beschwingt mitten in aromatischen Kräutergärten mit sommerlichem Schmetterlings-/Insektengeflügel und diesen herrlichen Aromen.
„Verveine Thé Blanc“ entführt so auch an einen dieser Wohlfühlorte, die zum Verweilen einladen.
Belebend und erfrischend durch die Vielzahl der Zitrusvarianten – reife aromareiche Früchte, Laub und Zweiglein, Baum und Holz – gehört diese heitere Duftschönheit einfach zum südlichen Sommer, wenn auch in dieser kühlenden Kombination eher auf die Haut als in die Tasse.
Sehr schön wird diese Hesperidenfrische durch die herbe, krautig-aromatische Rosengeranie begleitet und dabei „entschärft“.
Bekanntlich beißt mich zu viel Frische sehr schnell ins Näschen und hier sorgt dieses Aroma der „Englischen Geranie“ für die notwendige Entspannung.
Entspannung auf edle Art und Weise finden wir auch im „Weißen Tee“; ich liebe ihn, meiner ist – wie könnte es anders sein – mit Jasminblüten parfümiert.
Aber in dieser Kreation vermählt er sich wohltuend mit Eisenkraut/Verbenen/Verveine und wird so zum idealen Begleiter an warmen Sommertagen, die auch sehr schnell sehr anstrengend werden können.
"Verveine Thé Blanc": Unaufdringlich und doch lebhaft, zitrisch-frisch und doch krautig-würzig und dadurch wohltuend ist jedes erneute Sprühen ein pures Vergnügen:
So riecht der Sommer in der Provence oder aber in alten Kloster-Kräutergärten, von denen es zum Glück doch noch einige gibt.
Die Marke „Jeanne en Provence“ hat mich erneut mit einem ihrer Duftwesen überzeugt, nur ist durch diesen intensiven Test meine Sehnsucht nach weitem Himmelsblau, Sonnenstrahlen, südlicher Wärme, Schwalben und Schmetterlingen auf dem Grün noch gewachsen.
Das Wissen um Temperaturen von nahe 30°C um die Rhone herum, lässt mich die Aprilkühle nur mit etwas Duftphantasie klaglos (wirklich klaglos?) ertragen; will ich nicht zur wärmenden Vanille greifen.
Machen wir es uns gemütlich in dieser sommerlichen Duftblase und genießen wir „Verveine Thé Blanc“ im harmonischen Beisammensein, entspannt plaudernd, lachend oder einfach nur schweigend.
Die passende Jahreszeit kommt noch. Nur Mut: Sie kam noch immer und mit ihr auch ihre wunderbaren Düfte!
Aktualisiert am 25.04.2026, 12:11 Uhr
4 Antworten



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