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Opoponax
Impérial Opoponax

7.7 / 10 175 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Les Néréides für Damen. Das Erscheinungsjahr ist unbekannt. Der Duft ist süß-orientalisch. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Süß
Orientalisch
Würzig
Pudrig
Harzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
OrangenschaleOrangenschale BergamotteBergamotte
Herznote Herznote
WeißdornWeißdorn SandelholzSandelholz Grasse-JasminGrasse-Jasmin
Basisnote Basisnote
MyrrheMyrrhe BenzoeBenzoe VanilleVanille MoschusMoschus
Bewertungen
Duft
7.7175 Bewertungen
Haltbarkeit
7.7135 Bewertungen
Sillage
6.9126 Bewertungen
Flakon
6.6119 Bewertungen
Preis-Leistung
8.414 Bewertungen
Eingetragen von DeGe53 · letzte Aktualisierung am 16.02.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

16 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Pollita

389 Rezensionen
Pollita
Pollita
Top Rezension 41  
Wer warst Du nur?
Wer kennt es nicht. Das „Tip of the tongue“-Phänomen. Wenn einem etwas auf der Zunge liegt, ein Name, ein Begriff, eine Bezeichnung, aber man will partout nicht darauf kommen. Ich hingegen erinnere mich an einen Menschen, weiß allerdings nicht mehr, wer er war, wie er aussah und in welcher Beziehung ich zu ihm stand. Es ist alles weg. Ich weiß nur noch, dass ich die Erinnerung an seinen Duft bis heute behalten habe.

Schon der erste Schnupperer Opoponax von Les Nereides bringt mich zu ihm zurück. Ich kann ihn riechen, mit seiner warmwürzigen Süße, die mich schon damals verzaubert hat. Vanille, Benzoe und ein paar Holztöne nehmen die süße, weiche Myrrhe in ihre Mitte und lassen sie erstrahlen. Im Hintergrund blühen ein paar Blümchen und auch etwas Fruchtiges ist dabei, das ich hier in der Pyramide als Orangenschale wiederfinde. Diese feine, süße Myrrhe bei Opoponax hat fast etwas von dunkler Schokolade. Ich war mir bei diesem Duft stets sicher, dass auch Schokolade im Spiel ist. Und was ich ebenfalls vermute zu erschnuppern, ist eine weiche Ledernote, die dem Duft einen maskulinen Touch verleiht.

Ich weiß noch so genau, dass ich diesen Duft an Dir damals faszinierend fand. Jetzt kenne ich den Namen Deines Parfums, aber ich weiß überhaupt nicht mehr, wer Du warst. Auf jeden Fall hast Du mir etwas bedeutet, denn ansonsten würde ich mich nicht so gut erinnern können, wie wunderbar Du geduftet hast.

„Etwas Gutes kommt wieder“, pflegte meine Großmutter stets zu sagen. Vielleicht fällt es mir ja irgendwann wieder ein, wer Du gewesen bist? Ich glaube, Dein Haar war lang.

Herzlichen Dank an Susan für die Probe. Das war heute ein Aha-Erlebnis und was für ein Schönes! Und jetzt bin ich unentwegt am Grübeln (und am Schnuppern).
Aktualisiert am 15.11.2020 - 09:26 Uhr
34 Antworten
8.5Duft 10Haltbarkeit 7Sillage
Neptuna

14 Rezensionen
Neptuna
Neptuna
Top Rezension 18  
Erfüllte Erwartungen
Genau so habe ich ihn mir vorgestellt; lautet der Satz, den ich mir unter meine Notizen beim ersten Testen vor 15 Monaten schrieb. Nach anfänglichen Bedenken seiner Süße gegenüber durfte vor neun Monaten dann doch der Flakon mit den zwei Putten Engeln bei mir einziehen.
Mein Impérial Opoponax EdT startet sofort pudrig, anfangs noch herb - zitrisch, fast schon leicht bitter unterlegt. Trotzdem auch süßlich. In meinen Notizen stehen nach der ersten Viertelstunde die Adjektive harzig, pudrig, würzig, warm, opulent, aber nicht aufdringlich, weich.
Danach wird es ganz ordentlich süßlich, bleibt gleichzeitig trocken - pudrig. Ob da ein honigartiger Jasmin oder gar ein starksüßer Weißdorn hier eine größere Rolle spielen, kann ich nicht behaupten. Ich rieche nämlich nix einzeln davon raus. Vielmehr wirkt Opoponax auf mich wunderbar anschmiegsam und einhüllend. Eine echte Vanille steigt in meine Nase, warm und sonnig, oder ist es doch eher die leicht schokoladene Benzoe, welche der Vanille so sehr ähnlich ist? Zugleich pudert ein ambriertes Holz trocken - samtig mit dazu. Die Süße regelt sich zwischenzeitlich gut ein, der ganze Duft beruhigt sich und bekommt eine erdende Tiefe. Er bleibt trocken - pudrig - harzig - holzig, durchaus in Richtung orientalisch.
Sodann entwickelt sich der Duft noch weicher, fast cremig - pudrig, was ich dann doch der Benzoe zuordne. Immer wieder gleitet eine würzig - warme Rauchschwade von der Myrrhe vorbei, das tut gut und ist einfach schön. Die Süße ist nun völlig okay. Diese weich balsamische Basis von Myrrhe und Benzoe vermittelt mir innere Ruhe, Optimismus und Ausgeglichenheit. Das klingt jetzt vielleicht langweilig wie rosa Watte für überreizte Nerven, aber glaubt mir, da sind auch sehr viele sinnliche und wohlig - betörende Elemente dabei.
Nur allzu gerne bohre ich meine Nase am nächsten Tag in den Unterarm, um mich noch an den letzten Resten zu erfreuen. Impérial/Opoponax ist kein Duft für jeden Tag, aber für die kommende Jahreszeit wunderbar geeignet.
9 Antworten
9Duft 7.5Haltbarkeit 5Sillage
Palonera

467 Rezensionen
Palonera
Palonera
21  
Herbstimpressionen
Es ist Oktober geworden.
Ein Oktober, der das Ruhrgebiet zur Begrüßung mit einem schon fast mediterran blauen Himmel überspannt, hier und da durchzogen von ein paar Schleierwolken und Kondensstreifen, überstrahlt von goldenem Sonnenlicht und geflutet von einer seidig-kühlen Luft, die die Härchen auf den Unterarmen prickeln läßt und die auftreffenden Sonnenstrahlen umso intensiver erfahrbar macht.
Ein Oktober, der die Blätter rot und golden zu färben beginnt und unter unseren Füßen das Laub rascheln läßt, das der September bereits von den Bäumen gerissen hat, der die Astern im Garten entflammt und dem übermannshohen Topinambur lauter kleine Sonnen in die fröhlichen Gesichter malt.

An Tagen wie diesen liebe ich den Herbst – oder ist es doch noch der Sommer, der noch einmal alles hat stehen und liegen lassen und uns eine freundschaftliche Umarmung schenkt, bevor er sich endgültig auf die Reise macht?

Es mag Zufall sein, daß mein schweifender Blick heute morgen auf das unscheinbare kleine Fläschchen "Impérial Opoponax" gefallen ist, als es darum ging, nach zwei Wochen in der Bretagne den zu diesem strahlenden ersten Arbeitstag passenden Duft zu finden – doch eigentlich glaube ich nicht an Zufälle im landläufigen Sinn, eher daran, daß einem manche Dinge eben "zufallen".
Das erscheint mir auch in diesem Fall wesentlich passender.

Ich möchte glauben, daß "Impérial Opoponax" exakt für Tage wie diesen geschaffen worden ist – bereits das bernsteingoldene Funkeln im Flacon verspricht all die Wärme und Geborgenheit, die Freundlichkeit und Gelassenheit eines Tages im schon etwas älter gewordenen Jahr.
Aufregung und Hektik sind abgeebbt, Lachen und Lärmen leiser geworden – Zeit, ein wenig innezuhalten, dem würzigen Duft der Heuballen draußen auf den Feldern und der trockenen Blätter unter den noch dicht belaubten Bäumen nachzuschnuppern, in den sich schon Rauch aus den ersten Kaminen mischt.
Vorfreude zu empfinden auf den ersten Apfelkuchen mit Früchten aus dem eigenen Garten, auf frühe Dunkelheit und viele kleine Lichtinseln in der von Kerzen erleuchteten Wohnung, auf gewürzten Früchtetee und Kuschelabende auf dem Sofa.
Auf das langsamere, genußvollere Leben in der dunkler werdenden Jahreszeit, in der die Düfte schwerer werden, tiefer in unsere Seelen sinken und uns zärtlicher umhüllen als das zarteste Kaschmir-Plaid.
Das ist "Impérial Opoponax" für mich.
8 Antworten
Gschpusi

302 Rezensionen
Gschpusi
Gschpusi
Sehr hilfreiche Rezension 10  
Ach, ist doch egal
... ob es dazu schon mehrere Kommentare gab. Eigentlich ist dem auch nichts weiter zuzufügen. Trotzdem gebe ich meinen WH's ne Chance.
*
Also, Les Nereides Opoponax ist ein wirklich warmer, balsamischer, süßer, sinnlicher und auch harziger Duft. Mir eigentlich viel zu süß. Aber es gibt Tage, da will Frau einfach süßlich riechen. Üppig und bemerkbar. Zum vernaschen.
Les Nereides Opoponax ist aber nicht nur süß, sondern besonders (süß), dadurch, dass sich auch harzige Duftblitze dazwischen schummeln. Nicht ständig, aber immer wieder mal und er wird sehr, sehr balsamig, pudrig.
.
Ich halte es kurz, in dem ich meine Assoziationen mit diesem Duft in Worten ausdrücke - allerdings kürze ich den Duftnamen etwas ab:
.
L = Lust
e = exotisch
s = süß
.
N = nackt
e = extrovertiert
r = rassig
e = erstaunlich
i = intim
d = durch und durch
e = erotisch
s = sanft
.
O = oppulent
p = prall
o = offensiv
p = penedrant
o = ordinär
n = nah
a = aufdringlich
x = xeS
.
Gut, also bevor ich diesen Duft als etwas versautes und ordinäres darstelle, sage ich gleich, das es sich eigentlich "nur" um einen süßen Halb-Orientale handelt. Halb deshalb, weil Myrrhe (davon nicht zu wenig) und Vanille (davon schon fast zu viel), sowie der Schuss Moschus für das Orientalische sorgen. Die andere Hälfte findet man auch in Nicht-Orientale! Süß wie Bonbons ohne Frucht, eher so wie Werthers Echte. Cremig, karamellig und immer wieder etwas leicht herbes. Auf keinen Fall zu aufdringlich und wird mit den Stunden des tragens immer leiser und harmloser, sanft, wolkig, fein.
Ok, das war jetzt nicht wirklich kurz *g*
Aktualisiert am 16.01.2017 - 07:17 Uhr
5 Antworten
10Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Parfumfan29

302 Rezensionen
Parfumfan29
Parfumfan29
Top Rezension 1  
warmer und kuscheliger Orientale!
Als ich von einer netten Userin hier im Forum Opoponax von Les Néréides bekam und es getestet habe, so wusste ich sofort, dass ich dieses nostalgisch anmutende "Juwel" irgendwann in meiner Sammlung besitzen möchte.
Es handelt sich bei meinem Kommentar um die Vintage-Version dieses Parfums!

Ich habe beim 1. Test sofort die Duftnote von Opoponax wahrnehmen können, sehr ähnlich wie sie unverkennbar auch im klassischen Shalimar von Guerlain vorzufinden ist.
Opoponax ist hier zwar nicht gelistet als Ingredienz, aber ich nehme es deutlich war und gefällt mir sehr!
Opoponax von Néreides hat für mich im Ganzen etwas Nostaligisches, und erinnert mich an die 1920-er Jahre.
Zudem drückt der Vintage-Flacon mit den Engeln auf dem Etikett für mich etwas aus dieser Epoche aus.
Es werden wohl mehrere Dinge sein die mich an diese Zeit denken lassen rieche ich diesen Duft..

Opoponax ist ein Parfum was mich an einen kalten Wintertag, bzw. an einen Abend im Winter erinnert. Man sitzt gemütlich auf einer Couch in bequemer Kleidung und liest ein Buch, oder man schaut aus dem Fenster und genießt mit allen Sinnen diese wundervolle Jahreszeit des Winters.
Die Natur, wie sie in Eis und Raureif getaucht ist und der gefallene Schnee die Landschaft in ein Wintermärchen verwandelt.
Der Duft im Ganzen vermittelt mir Geborgenheit, Wohlbefinden und wirkt beruhigend mit seiner olfaktorischen Schönheit der ich mich nicht recht entziehen kann;-)

Nach dem Auftragen startet Opoponax etwas zitrisch, Bergamotte und herbe Orangenschale vereinigen sich zügig mit weich duftender Vanille, Sandelholz und einer Spur von Jasmin, welche zusammen etwas Beschwingtheit in diesen würzig-süßen Orientalen bringen.
Nach einigen Minuten wird der Verlauf etwas herb und animalisch durch Moschus, dazu leicht auch rauchig-süß.
Zugleich nehme ich Opoponax wahr, welches etwas rauchig-süss duftet, und die Myrrhe, sie hat neben Moschus ihren großen Auftritt und lässt sich nicht zurückdrängen, sondern gibt sich ein harmonisches "Stell Dich ein" mit den anderen genannten Duftnoten.
Benzoe macht den Duft später balsamisch, etwas pudrig und verströmt einen zarten Hauch von Marzipan.

Im Ganzen macht für mich das Parfum keine spektakuläre Entwicklung durch.
Rasch sind alle Ingredienzien zusammen vereinigt, so dass nach 10 Minuten die Entwicklung schon abgeschlossen ist.
Zum Schluss bleibt auf der Haut ein warmer traumhaft-süss-würzig nostalgisch anmutender Duft mit Kuschel-Charakter !

Die Haltbarkeit ist gut bis sehr gut, die Sillage mittelmäßig .

Für mich ist Opoponax/ Impérial Opoponax von Néréides ein idealer Begleiter für den Herbst und vor allem für den kalten Winter!

Ein Test absolut wert..
9 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

24 kurze Meinungen zum Parfum
23
15
Balsamisch reine Zitrusfrische
Mit leicht herbem Unterton
Zu Beginn
Eine leicht animische Beinote
Macht ihn etwas altbacken
Ende kuschelig
15 Antworten
vor 1 Jahr
16
11
Habe Assoziationen zu Zitronenkuchen o. Orangendesserts. Süßliche Harze, durch Zitrik eher frisch gehalten. Edel, natürlich, pudrig, leicht.
11 Antworten
vor 5 Jahren
15
6
Marzipanig-harzig-süßlich....weich, warm, sanft und eher leise....Winter-Wellness...
6 Antworten
15
6
Nach orangiger Frische, schmecke ich Champagne Trüffel Cream. Myrrhe im Zentrum v. Sandel und holden Benzoe gesüßten Blumen. Kaufkandidat.
6 Antworten
11
4
Ein harziger Engel ...
betörend und einlullend!
Sanft orientalisch ... mäßig süß.
Hier setzt der Moschus das Krönchen auf :) Feiner Duft!
4 Antworten
Weitere Statements

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