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IV-III Sleight of Fern 2022

7.6 / 10 69 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Masque für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2022. Der Duft ist grün-würzig. Es wird noch produziert.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Grün
Würzig
Fougère
Holzig
Blumig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
spanischer roter Thymianspanischer roter Thymian marokkanisches Mastixharzmarokkanisches Mastixharz Schopf-LavendelSchopf-Lavendel kalabrische Bergamottekalabrische Bergamotte FeigenmilchFeigenmilch
Herznote Herznote
französische Narzisse Absoluefranzösische Narzisse Absolue indische Tuberose Absolueindische Tuberose Absolue ägyptische Rosengeranieägyptische Rosengeranie
Basisnote Basisnote
EichenmoosEichenmoos PatchouliPatchouli SandelholzSandelholz Tonkabohne AbsolueTonkabohne Absolue BirkenholzBirkenholz

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.669 Bewertungen
Haltbarkeit
7.559 Bewertungen
Sillage
7.057 Bewertungen
Flakon
8.251 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.331 Bewertungen
Eingetragen von Franfan20 · letzte Aktualisierung am 03.01.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion Opera.

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Rezensionen

1 ausführliche Duftbeschreibung
8.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Atanarjuat

33 Rezensionen
Atanarjuat
Atanarjuat
Sehr hilfreiche Rezension 13  
Des Farnes List
Der Nase von Stéphanie Bakouche habe ich meine neuste Errungenschaft zu verdanken und diese ist listig - nicht im Sinne von hinterhältig, im Gegenteil, sie fällt mit einer recht besonderen Tür ins Haus - , anders und einfach richtig gut.

Letzteres liegt immer im Auge des Betrachters, immerhin ist der namensgebende Titel nicht umsonst ein „Farn“ und somit zunächst einmal recht gut zuzuordnen. Ich mag die verschiedensten Fougère-Schubladen immer recht gerne und war dann auch auf das Erscheinen des neuen Masque Milanos sehr gespannt. Ich mag die Marke, sie hat beispielhaft mit Terralba schon gezeigt, wie wunderbar sie – bzw. in diesem Fall die tolle Delphine Thierry - Themen darzustellen vermag, zudem zeigt sie sich nicht immer einfach, anschmiegsam, sondern besitzt oftmals auch einen Kern Augenzwinkern oder Kante, die ihr gut steht. Erkundenswert in jedem Fall.

Sleight of Fern startet sehr scharf, spitz, stachlig, unglaublich anders als gedacht – geradezu dissonant. So müsste sich der Biss in eine Distel anfühlen. Den ersten Thymianausbruch muss man dann auch erstmal aushalten, Mastix – wunderbar – unterstützt das Ganze nur. Anders als in Terralba, bei dem/der die Zitrone lange noch Wege aufzuzeigen vermag, hält einem hier keiner die Hand. Da musst du alleine durch.
Ohne die Feige bzw. deren Milch verorten zu können, erscheint dann der Lavendel im Scheinwerferlicht des Waldes, schnell helfen Fougère-Geranien und ein paar Weißblüher und Narzissen. Die passen jetzt sowieso gut in die Zeit. Der Bruch zur Mitte geschieht recht schnell - ist dies letzten Endes die List? - , die Ausdauer bis hierhin musst du schon mitbringen, dann scheint der Duft mit dir um die Wette, beruhigt sich und schreit nicht mehr so. Durchatmen. Stille.

Am Ende befinden wir uns tatsächlich unter Farnen im Gehölz des Waldes, das Wetter ist gut, vereinzelt singen Vögel. Die Stimmung ist durchaus harmonisch, es ist trocken, eher Süd als Nord. Vorgetäuschter Start mit versöhnlichem Ende.
Listig, listig. Ein Kopfnotenverführer ist er somit nicht. Ein marketingtechnisch wilder Zug - unheimlich sympathisch!

Beim ersten Testen ließ mich der Duft etwas ratlos zurück, recht schwierig war der Beginn. Aber vergessen habe ich ihn nicht: Des Farnes List hatte mich gepackt und nicht mehr losgelassen! Auch das sagt etwas über „Sleight of Fern“ aus. Beim zweiten Testen hatte er mich: „Dieses Mal lasse ich dich nicht so einfach los!“ Die List erfolgreich!
Das Gefühl ist dann auch wieder eher Mittelmeerraum (ähnlich wie bei Terralba) und weniger unsere hiesigen Gefilde. Er ist ein nicht ganz einfacher Charakter, eckt auch hier und da mal an, sagt seine Meinung. Wenn er diese kundgetan hat, wähnt man auch einen guten Zuhörer und Beobachter in ihm zu sehen.

Stéphanie Bakouche gelingt mit „Sleight of Fern“ ein seltsam artifiziell beginnender Neofougère auf Thymianmastix-Speed mit und grün-authentischem Ende ohne Septime.
4 Antworten

Statements

21 kurze Meinungen zum Parfum
35
54
Scharfkantig grünes Formulieren
einer abstrakten Blumenwiese
Aus Wildkräutern regnen spitze Kampferzähnchen
auf weiches, ledrig-erdiges Moos
54 Antworten
32
38
Birkendusche im Kräuterfeld
Einer winzig-minzigen Blumenwelt
„Ich hänge hier im Wald rum
Ohne Hafermilch und Heizung“
In der Natur
38 Antworten
31
36
Mentholig-frisch & krautig-grünes Erkältungsbad
Für verstopfte Nasen
Bademilch schäumt cremig-harzig
Tuberosen beschmücken Badezimmer
36 Antworten
28
25
Die Tränen von Chios
Süß-tannig
Dezent floral
Sanft-holzig
Minimal Patch
U.leichte Nervnote
Ein Fougere mit Untertönen
Kühle in der Hitze
25 Antworten
20
32
Hier wird Fougère angetäuscht, dann wird es aber sehr blumig und der Thymian kommt stark durch, die Basis ist patchlastig süßlich.
32 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
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