Opera

I-II Montecristo 2013

I-II Montecristo von Masque
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7.0 / 10 148 Bewertungen
Ein Parfum von Masque für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2013. Der Duft ist holzig-würzig. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Holzig
Würzig
Rauchig
Harzig
Animalisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
AmbrettesamenAmbrettesamen CabreuvaCabreuva RumRum
Herznote Herznote
BenzoeBenzoe ZistroseZistrose TabakTabak SelleriesamenSelleriesamen
Basisnote Basisnote
PatchouliPatchouli StyraxStyrax ZedernholzZedernholz GuajakholzGuajakholz HyraceumHyraceum

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.0148 Bewertungen
Haltbarkeit
7.6107 Bewertungen
Sillage
7.1111 Bewertungen
Flakon
7.8103 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.738 Bewertungen
Eingetragen von Apicius, letzte Aktualisierung am 19.03.2024.
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion „Opera”.

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Womit der Duft vergleichbar ist
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Rezensionen

4 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Konsalik

86 Rezensionen
Konsalik
Konsalik
Top Rezension 13  
Stehend K.O.
"Also, wenn der dich nicht umhaut..." - So kündigte mir der gute Yatagan ein Extra-Pröbchen an, das er einer kleinen Duftpost vor einigen Monaten beigelegt hatte. Meine Neugier wurde noch mehr gesteigert, als ich lesen konnte, dass Montecristo ihn wohl durchaus umgehauen hat, wenn auch nicht im positiven Sinne (man scrolle zum Vergleich in die Statement-Abteilung zu diesem Duft). Nun, glattweg Schrott zu entsorgen, das traute ich ihm nicht zu. Eher würde es sich hier tatsächlich um einen "Lieben oder hassen"-Duft handeln; einen echten olfaktorischen Extremisten also. Na, immer her damit.

Direkt nach dem Aufsprühen kommt hier tatsächlich eine ungeheuer dichte, drückende Patchouli-Weihrauch-Note auf (bzw. Styrax oder Zistrose, wie auch immer...), der für meine Begriffe etwas Beißendes, Fruchtig-Säuerliches beigemischt ist und mich stark an Apfelessig oder auch Lorbeerblatt erinnert (Clubman Bay Rum?). Dazu eine unbestimmte, irgendwie weihnachtliche Würze; wohl eher Akkord denn isolierbare Komponente. Wie dem auch sei: So eine raue, ungeschlachte Bombe hätte ich einer so feinen Frau wie Delphine Thierry gar nicht zugeordnet. An diesem Eindruck ändern auch die ersten Stunden wenig und tatsächlich ist die Haltbarkeit (zumindest auf toter Tierhaut und Stoffen) so enorm, dass das Lederarmband meiner Armbanduhr auch noch viele Wochen nach dem ersten Test unverkennbar nach Montecristo riecht, sobald es von meinem Puls ein wenig angewärmt wurde (und das, obwohl es zwischenzeitlich mit ungezählten anderen Parfums in Kontakt kam). Lediglich die säuerliche Bay Rum-Note ist verschwunden, der warme Rindenmulch hat die Hauptrolle übernommen, aber immer noch balsamisch gewärmt und gesüßt.

Umgehauen hat mich Montecristo also durchaus. Aber er gefällt mir auch - zumindest wenn er sich nach ein paar Tagen auf den Textilien beruhigt hat, was hier nun tatsächlich die Frage nach der Tragbarkeit stellt. Hier werde ich nun zum ersten Mal tatsächlich ein Pünktchen abziehen müssen, denn so charmant parfumeuristischer Terrorismus als Statement sein kann: Mir fällt keine Gelegenheit ein (allenfalls eine winterliche Abendveranstaltung im Freien mit Heizpilzen), für die Montecristo nicht eine Nummer zu hart wäre.
7 Antworten
8
Flakon
5
Sillage
5
Haltbarkeit
7.5
Duft
Ignika

76 Rezensionen
Ignika
Ignika
Hilfreiche Rezension 4  
Earth, weed and chocolate
Mit jeder Duftkreation will Masque einen Akt (einer Oper) darstellen. Das fand ich sehr interessant und am besten klang für mich Montecristo. Damals gefiel er mir dann aber irgendwie nicht. Zu herb, und so krautig(ohne grün zu sein), und dazu noch etwas gourmand süß? Überhaupt nichts für Anfänger.

Montecristo beginnt schon herb und würzig, aber noch etwas frisch und aufgelockert von etwas Zitrus. Die restlichen Noten sind nicht leicht zu erkennen, miteinander verwoben. Ich erkenne Patchouli(schwer, süß, erdig), Rum(fein süß und fein würzig), Styrax(schwer, süßlich, würzige Anklänge) und Selleriesamen (erdig und Sellerie halt...). Der Duft hat deutlich weniger Holz vorzuweisen als der Notenbaum vermuten lässt, die Zistrose soll angeblich schwach holzig sein und Cab(p?)reuva soll etwas an Zeder erinnern. Mehr Holz liefert Montecristo nie. Zusätzlich sind beide etwas süßlich, haben moschusähnliche Nuancen. Merklich präsenter dagegen ist der Tabak, gibt zur süßen Erdigkeit ein Zigarrenflair. Das ist zwar angenehm, beißt sich aber etwas mit der Schokoladen-, bzw. eher, durch die Herbe des Gesamtbildes, Kakao-Note (von Benzoe). Alles in allem ist Montecristo also ein erdiger Duft mit ein paar würzigen und vielen süßen Nuancen, die aber wegen des Tabaks nur wenig auffallen.

Für meinen Geschmack stecken hier zu viel Sellerie und Benzoe drin: weniger erdig, ohne Kakao wäre Montecristo gelebte Dolce Vita, Kuba Style. So wie er ist lässt er eher an die abendliche Wohnlaube eines Tabaksbauern denken. Der Acker vor der Haustür würde frisch gepflügt. Die Frau hat Sellerie gekocht, die Kinder essen Schokolade, die Tabakblätter hängen an den Wänden und fermentieren. Sehr interessant, aber die Sillage ist zum Glück trotzdem nicht aufdringlich. Bauernbudenstimmung bleibt rund 7 Stunden bestehen.
0 Antworten
7.5
Flakon
5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
6.5
Duft
DonJuanDeCat

2035 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Hilfreiche Rezension 5  
Geräuchertes Leder
Und wieder mal eine Duftmarke, von ich bislang nix gehört hatte. Ich liebe sowas, da ich mein eigenes Duft-Spektrum damit gut erweitern kann. Leider aber hat all dieses Testen einen großen Nachteil: Irgendwann kommt der Punkt, wo man sich einfach nicht mehr entscheiden kann, was man sich als nächstes zulegen möchte.
Aber naja, es macht Spaß und das ist ja die Hauptsache. Bei Montecristo muss ich mich wenigstens nicht entscheiden. Er könnte einigen Leuten durchaus gefallen, aber ganz so mein Duft ist er nicht.

Der Duft:
Es beginnt süßlich, dazu kommt der Duft des Rums ein wenig. Wie Cabreuva riecht, weiß ich leider nicht. Soll das holzig riechen? Denn es riecht ein wenig holzig. Die Duftkombinationen ergeben auch eine (leichte) Schokoladennote. Und zusammen mit dem Rum riecht es sogar für eine ganz kurze Zeit nach Mon Chérie (also sehr lecker), bevor der Duft sehr schnell in die Herznote übergeht und stark nach Tabak und Holz zu duften beginnt.
In der Herznote riecht man hauptsächlich, wie erwähnt, den rauchigen Tabak. Die süßlichen Noten werden etwas schwächer und es fängt an, nach der angegebenen Benzoe zu riechen, denke ich, da es irgendwie vanillig-harzig zu riechen beginnt im Hintergrund.
In der Basis kommen weitere Holznoten zusammen mit dem Patchouli dazu. Es bleibt weiterhin rauchig, auch wenn der Tabakduft nun etwas zurückgeht und der Duft weicher und balsamischer wird. Danach setzt allmählich der immer stärker werdende Lederduft ein.

Die Haltbarkeit und Sillage:
Die Haltbarkeit beträgt etwa sieben bis neun Stunden.
Die Sillage ist ganz gut, der Duft strahlt gut aus. Wenn man alleine im Zimmer sitzt, hat man schon fast das Gefühl, ein Räucherstäbchen angezündet zu haben. Daher wird der Duft gut an einem zu riechen sein. Leider aber nur am Anfang, da der Duft doch etwas zu schnell (schon in weniger als einer Stunde) von seiner Intensität verliert. Einen Duftschweif könnte er vielleicht noch hinterlassen, raumfüllend wird er allerdings keinesfalls sein.

Der Flakon:
Der Flakon ist zylindrisch und hat einen dicken Glasboden. Die Farbe ist blassgelb und abgeschlossen wird mit einem formschönen, schwarzen Deckel. Auf dem Flakon sieht man eine schöne Zeichnung von einer Mauer, vermutlich einer Sandstein-Mauer. Außerdem sind der Name und die Marke noch drauf. Alles in allem ein schöner Flakon.

Montecristo (warum I-II eigentlich??) ist ein typischer Herbst- und Winterduft für Herren, da er rauchig, holzig und mit Ledernoten daherkommt. Der Tabak ist zu Beginn der Herznote recht stark, geht aber schnell auf ein angenehmeres Niveau zurück.

Meinen Geschmack trifft er nicht so sehr, dazu ist er mir zu Tabakhaltig. Dafür aber riecht die Kopfnote sehr gut, wie gesagt hatte ich das Gefühl, Mon Chérie zu riechen.
Jeder, der Tabak mag, sollte man einen Blick riskieren, wobei ich den Duft gegen Ende aber nicht so besonders finde.

Meine Bewertung: 65%
0 Antworten
5
Sillage
5
Haltbarkeit
5
Duft
Seerose

682 Rezensionen
Seerose
Seerose
Sehr hilfreiche Rezension 0  
sanftes Rauchwölkchen
In der Ingredienzenliste von "Montecristo" finde ich nichts, was auf so einen starken Rauchduft hindeuten könnte. "Montecristo" habe ich aufgetragen ohne vorher hier in die Seite zu schauen. Ich wußte aber, dass ich darüber gelesen hatte. Ich roch zuerst Rauch und dazu eine leichte Zitrusnote, so notierte ich.
Dann kommt ein erdiges Patchouli. Alles wird dann abgemildert. Wie ich vermutete, durch den Ambrettesamen. Ich dachte zunächst an Iris.
Cabreuva als Duftbestandteil hatte ich ermittelt, als ich diesen Riechstoff vor einiger Zeit in Zusammenhang mit einem anderen Kommentar und Duft las. Es ist ein brasilianischer Baum, Lippenblütler, gehört zu den Magnolienartigen. Aus dem Öl des Holzes, das dazu zu Spänen zerkleinert wird, gewinnt man Cabreuvaöl für die Parfümindustrie. Es soll nach Zedernholz duften. So las ich im portugiesischen Wikipedia. Nein, ich beherrsche kein Portugiesisch. Aber da ich ja weiß, worum es geht, mit Italienisch und meinen spärlichen Latein- und Französischkenntnissen kann ich das schon verstehen.
Sandstein riecht natürlich. Vor allem, wenn man ihn bearbeitet. Auch jede Steinart hat ihren Geruch. Aber Sande, Kiese und Steine neutralisieren eher Düfte.
Und so ist "Montecristo" auch ein sanfter rauchiger Duft, harzig und durch Cabreuva- und Zederholz kommt etwas Nadelbaumduft hinein nach einiger Zeit.
Aber ich rieche das nur, wenn ich dicht auf an der Haut schnuppere. Sonst steht der Duft nach einiger Zeit und ändert sich lange Zeit nicht.
Ein angenehmer, unspektakulärer Duft, der sich nach 4 Stunden in einen leichten Lederduft ändert und daher die Rauchnote folgerichtig "verduften" lässt. Also war meine Wahrnehmung von Iris und Rauch vom Beginn der Duftentwicklung an kein Irrtum. Denn Holzteerduft von Birken und Iris werden zum Erzeugen von Lederduft benötigt. Dieser leise Duft hält jetzt schon fast 5 Stunden ist aber bereits im Vergehen.
Die Sillage ist dezent bis schwach, hautnah, trochen. Ein Unisexduft meiner Ansicht nach. Aber nichts Neues, "Montecristo" hält keine Überraschung bereit.
Mich beflügelt der Duft zu keinerlei literarischen Assoziationen oder sonstigen fantastischen gedanklichen Höhenflügen.
1 Antwort

Statements

30 kurze Meinungen zum Parfum
Eggi37Eggi37 vor 2 Jahren
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
5.5
Duft
In Montecristo
Fangen die Rumfässer styraxfeuer
Süßlicher Harzsirup tritt aus
Die Bewohner kommen ordentlich ins Kümmel-/Moschusschwitzen
30 Antworten
SusanSusan vor 2 Jahren
4.5
Duft
Bei diesem hier muss ich leider passen….ich rieche vorrangig Schweiß…..zwar nicht den eklig ungewaschenen, aber eben dennoch „Schweiß“……
16 Antworten
ChizzaChizza vor 3 Jahren
7
Flakon
6.5
Duft
Verquere Mischung aus Rum und penetranten Bestandteilen, leicht säuerlich, die Harze wirken ebenfalls eher süß-sauer, nicht meins.
9 Antworten
BastianBastian vor 3 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
4
Duft
Schweiss

Dezent animalisch

Patchouli/ Rum/Tabak??? WO?

Da ist komplett was aus dem Ruder gelaufen.
Für mich nicht tragbar!!!
15 Antworten
UntermWertUntermWert vor 2 Jahren
7.5
Duft
in Rum getränkte Tabakblätter
klebrig, saftig, würzig + süß
werden langsam heruntergeraucht
… war auch ein Spekulatius reingebröselt
10 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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