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Parfum de Peau Eau de Toilette

7.9 / 10 37 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Montana für Damen. Das Erscheinungsjahr ist unbekannt. Der Duft ist blumig-würzig. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Blumig
Würzig
Animalisch
Chypre
Fruchtig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
TagetesTagetes PfefferPfeffer IngwerIngwer Schwarze JohannisbeereSchwarze Johannisbeere KardamomKardamom
Herznote Herznote
NarzisseNarzisse GartennelkeGartennelke RoseRose TuberoseTuberose
Basisnote Basisnote
BibergeilBibergeil AmberAmber MoschusMoschus PatchouliPatchouli

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.937 Bewertungen
Haltbarkeit
8.535 Bewertungen
Sillage
8.036 Bewertungen
Flakon
8.634 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
8.414 Bewertungen
Eingetragen von ExUser · letzte Aktualisierung am 26.09.2025.
Quellenbasiert & geprüft

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist

Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
Mairuwa

74 Rezensionen
Mairuwa
Mairuwa
Hilfreiche Rezension 13  
Choosing a Book by its Cover (2) - Montana “Parfum de Peau”
Was einem so über den Weg läuft. Claude Montanas „Parfum de Peau“ kenne ich seit meiner Kindheit und ich dachte, dass es ihn schon längst nur noch zu Mondpreisen als Vintage gibt. Als er erschien, war ich gerade mitten in der ersten Phase meiner Parfumleidenschaft. Der Duft freilich war damals nichts für mich (zu laut, zu wuchtig, auch zu weiblich, eigentlich indiskutabel für einen präpubertären Jüngling), aber der aufregende Flakon, der für mich auch heute noch zu den besten aller Zeiten gehört (natürlich von Serge Mansau) hat mich schon damals auf Anhieb begeistert. Ein sehr skulpturaler Flakon, der mit seiner Spiralform einerseits geometrisch abstrakt und architektural wirkt, einer Wendeltreppe gleich, andererseits jedoch auch an Mode denken lässt - nicht an Montanas Mode dieser Zeit, die vor allem durch breite Schultern und schmale Taillen geprägt war, aber vielleicht an die Silhouette eines Plisseekleids von Issey Miyake. Genial auch die Kombination der Farben: das milchige Weiß, der goldene Honigton der Flüssigkeit und dazu das Yves-Klein-Blau der Verpackung aus matt strukturiertem Karton, darauf in schwarz der Namenszug. Diese Kombination hat mich damals nachhaltend beeindruckt und geprägt. Mehr als Design, nicht wirklich als Duft. Und jetzt? Nach vier Jahrzehnten? Bin ich jetzt auch reif für den Duft? Man soll ja ein Buch nicht nur nach dem Einband beurteilen.

Den ikonischen Flakon gibt es noch, formal unverändert – alles andere wäre auch nicht nur sündhaft, sondern zugleich töricht gewesen. Die Umverpackung allerdings nurmehr ein müder Abklatsch, das Blau nun in Hochglanz und überflüssigerweise mit der goldgeprägten Silhouette des Flakons als Emblem. Was den Duft selbst betrifft, so lese ich, dass er zwar reformuliert wurde, aber in seinem Wesen dem Original recht treu geblieben, vor allem aber noch immer von sehr guter Qualität sein soll. Natürlich wäre ein direkter Vergleich mit dem Original reizvoll, aber das ist mir derzeit nicht geboten. Vielleicht läuft mir der Vintage irgendwann genauso unverhofft über den Weg.

Der Duft ist sehr stark. Das vorneweg. Ein Statement. Mit Rose, Tuberose und Narzisse (im Original noch Jasmin) fraglos blumig, durch Tagetes und Gartennelke wird diese Blumigkeit aber nicht lieblich, sondern sehr würzig, beinahe herb. Die Würzigkeit in der neuen Version noch verstärkt durch Kardamom und Pfeffer. Die Fruchtigkeit von schwarzen Johannisbeeren (früher waren es Brombeeren) kommt für mich nicht wirklich zum Tragen, aber das ist mir mehr als recht. Und wie der Name „Parfum de Peau“ schon andeutet, kommt hier eine prominente, wenn auch subtile Animalik zum Einsatz: Moschus und Bibergeil. Der Duft soll mit der Haut verschmelzen, so der Anspruch. Ein ledriger Eindruck, der sich schön unter die würzigen Blumen legt.

Ich kann das würdigen, tragen vermutlich immer noch nicht. Meine Frau leider auch nicht – vielleicht in ein paar Jahren. Und so werde ich mich wohl vor allem an dem Flakon erfreuen, seiner Haptik, seiner Optik, seinen unendlichen Perspektiven, aus denen er immer wieder anders wirkt und zu überraschen vermag. Ab und zu werde ich daran schnuppern und ihn über die Jahre reifen lassen. Er ist zeitlos. Vermutlich wird er auch in einem oder zwei Jahrzehnten noch bestehen.

Nachtrag für die Bewunderer von Claude Montanas Mode der 80er Jahre: Wenn man die Verschlusskappe um 90° dreht, kann man die Schultern des Flakons freilegen. Und dann ist sie da. Die ikonische Silhouette. Ich selbst bleibe allerdings lieber bei Issey Miyake.
Aktualisiert am 19.06.2025 - 10:49 Uhr
17 Antworten
8.5Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Minigolf

2570 Rezensionen
Minigolf
Minigolf
Hilfreiche Rezension 11  
Eisblumen am Fenster zum Garten
Noch ist es sehr kalt draußen, besonders am frühen Morgen. In Wintergarten gibt es ein großes Fenster zum Außengarten, das nach mäßigem Nachtfrost noch mit Eisblumen geschmückt ist. Sollte die Sonne herauskommen, wird es tauen und den Blick auf sie ersten Narzissen in Weiß und Gelb freigeben. Mit ihren grünen, spitzen Blättern, aus denen der Blütenstängel ragt, ein wunderbarer Kontrast. Die Johannisbeersträucher sind noch fast kahl. Aber im Frühsommer werden sie glänzende, aromatische schwarze Beeren tragen. Saftig und fruchtig! Alles wird "erwachen". Auch die "Studentenblumen", ausgesät und in allen Orange-Tönen. Leicht "streng" duftend. Die Rosen in allen Sorten werden ihre Knospen öffnen. All das kann ich durch das "gefrorene" Fenster erahnen, was in wenigen Monaten zur Gewissheit wird. Der Duft von "Parfum de Peau" macht es möglich! Dieser etwas "strenge", "altmodische" , aber wunderbare Blüten-Würz-Chypre birgt diese "Zutaten" in sich. Auch diese sehr kühle, ja fast frostige Anfangsphase, die sich dann in ein Blütenmeer mitsamt Sträuchern und Bäumen und herrlicher Würze verwandelt. Eine Katze döst dann in der warmen Sonne, nachdem sie ihr Revier "markiert" hat... und manchmal hört man die Biber am nahen Bach nagen und rascheln...
Die Eisblumen am Fenster sind dann längst geschmolzen und der Frühsommer bricht sich Bahn mit all seinen Gerüchen.....
5 Antworten

Statements

18 kurze Meinungen zum Parfum
31
29
Der wär mir schon wieder zu streng. Frl. Rottenmeier geht zum Aerobic mit Jane Fonda :)
Aber meine Mama hätte den damals großartig gefunden.
29 Antworten
31
20
Opulente 80er-Blütenlust mit feinsäuerlichen Beeren, gepaart mit schöner Würze und dem gewissen animalischen Twist. Ganz großartig!
20 Antworten
31
43
Biber und Moschus im pudrigen Blütenmeer, ambrierte Basis und ein Hauch von Patchouli: sehr femininer Powerhouse-Duft mit 80er-Herkunft.
43 Antworten
25
8
Kippe, Lederkluft, Schulterpolster, massig Kajal und dann in der Parfümerieabteilung von Horten Mathe blau machen.
8 Antworten
17
26
Blumig-leckersauerbeerig, ein bockiger Biber: üppiges 80er-Jahre-Kino mit großen Gesten und Gefühlen.
26 Antworten
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Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
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