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Brutus 2014

7.9 / 10 394 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Orto Parisi für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2014. Der Duft ist holzig-würzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Holzig
Würzig
Erdig
Harzig
Rauchig

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.9394 Bewertungen
Haltbarkeit
8.0346 Bewertungen
Sillage
7.5343 Bewertungen
Flakon
8.0351 Bewertungen
Preis-Leistung
7.3224 Bewertungen
Eingetragen von Farinelli · letzte Aktualisierung am 15.02.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

12 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft
FrauHolle

555 Rezensionen
FrauHolle
FrauHolle
46  
Habe ich heute GESCHENKT gekriegt!
Von wem/wer sag ich aber nicht. Vielleicht möchte er, sie, es, es nicht. Und hinterher wollen Sie auch noch 1 Brutus, das weiß man ja nie, kann ich nicht verantworten. Sorry.

Jedenfalls, beim Lesen Ihrer Kommentare und Statements klappen mir schon wieder die Fußnägel hoch!
Chemie und Pfeffer! PAH! Patchouli. WO!? Oud! Wenn Ihnen nichts mehr einfällt, tippen Sie OUD! 3 Buchstaben. Schön kurz. Sie mussten halt los. Versteh schon. Ist aber, WIE IMMER!!!, AB.SO.LU.TER M U R K S!!!

Brutus riecht nach Sägespäne, Zeder, Virginazeder, um GENAU zu sein, durchgedrehter Gewürznelke und ganz subtiler Süße durch Vanille (wahlweise Tonka, oder, und auch etwas Kardamom) weiss ich jetzt nicht 100%ig, steht ja schließlich nix in der Duftpyramide, und das bricht hier so einigen IMMER, und IMMER wieder das Genick.
Wollen Sie nicht wahrhaben, ich weiß, ist aber so.

Gibt es denn so gar keine Themen, bei denen Sie wirklich mal produktiv sachkundig, bewandert und FIRM mitreden können?
Lesen Sie doch einfach, wie alle anderen, die BILD-Zeitung, und quatschen Sie Montagmorgen als Allererster den Kaffeevollautomat in Ihrer Firma zu.

Meine Empfehlung.

Und ja, ich glaube, ich habe in der Schenkerin EINE ECHTE Freundin gefunden!!
9 Antworten
7.5Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
loewenherz

920 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 29  
Rumburak
In den 1980er Jahren - der Dekade meiner Kindheit - gab es im Fernsehen (also den drei Sendern, die es damals gab) eine wunderbare tschechoslowakische Serie namens 'Die Märchenbraut'. Es ging darin um eine ganz normale Familie namens Majer, deren Sohn Peter sich in die blonde Arabella verliebte, die Tochter des Königs des Märchenreichs. (Es gab noch eine zweite, dunkelhaarige Tochter - Xenia - und ich erinnere mich, dass ich die eigentlich viel cooler fand.) Zwischen den Geschöpfen der Menschen- und der Märchenwelt kam es zu zahlreichen Missverständnissen, Verwandlungen und 'Dimensionsreisen' - aber ganz am Ende wurde mit Arabella und Peter natürlich alles gut.

Und natürlich gab es bei der Märchenbraut auch einen Bösewicht, und dieser Bösewicht war ein Zauberer mit Namen Rumburak. Rumburak, der ebenfalls hinter Arabella her war, war blass und hatte stets etwas öliges, schwarzes Haar und sah überhaupt ein bisschen aus wie eine 80er-Version des späteren Severus Snape in Joanne K. Rowlings Harry Potter-Universum. Doch anders als Professor Snape, bei dem ich sicher bin, dass er - zumindest kleineren - Kindern tatsächlich den Schlaf rauben kann, war Rumburak zwar aufbrausend und sinister, aber 'Die Märchenbraut' insgesamt einfach viel zu kindgerecht gemacht, als dass man sich wirklich vor ihm gefürchtet hätte.

Orto Parisis Brutus trägt einen beinahe noch unheilverkündenderen Namen als 'Rumburak' und steht - ob freiwillig oder nicht - in einer Reihe mit ein paar wirklich finsteren Gesellen, die Alessandro Gualtieri unter diesem und dem Label Nasomatto erschaffen hat. Und ja doch: aufbrausend und sinister ist er - aber doch bei weitem weniger grimmig als etwa Black Afgano oder Boccanera. Brutus ist dunkles, mitunter gar rußig scheinendes Holz, aber wirklich abgründig ist er nicht. Er hat eine durchaus einschüchternde Aura, wenn man ihm (zu) nahe kommt, aber er bläst seinem Träger (oder den Leuten, die sich mit ihm im selben Raum befinden) nicht den Pony nach hinten wie etwa die beiden vorgenannten es zu tun in der Lage sind. Und er hat etwas Bleiches zwischen den schwarzen Hölzern - etwas, das diffus animalisch anmutet, wobei 'organisch' fast das treffendere Adjektiv als 'animalisch' ist - etwas, das zwischen harzigen und torfigen Aromen oszilliert. Es könnten aber auch Rumburaks Haare sein.

Fazit: trotz meiner nicht eben sympathisch zu lesenden Beschreibung in den letzten Zeilen - 'öliges Haar' und so - ein wirklich interessanter und durchaus nicht unsympathischer Duft: 'nett-böse', falls man das so sagen kann.
Aktualisiert am 09.03.2018 - 02:46 Uhr
10 Antworten
8Duft 10Haltbarkeit 10Sillage
TasteExplore

3 Rezensionen
TasteExplore
TasteExplore
Top Rezension 24  
.... mehr als tausend Worte
Fehlende Eloquenz entsteht im besten Falle bei mir wenn ich den Versuch unternehme, diesen unbeschreiblichen Duft von Orto Parisi in Worte zu fassen. Ich trage ihn nun bereits seit gut zwei Monaten, aber immer noch erschließt er sich mir nicht in seiner Gesamtheit, vor allem am langen Ende an seiner Basis. Alleine dieser Umstand hat schon etwas geheimnisvolles.

Alles andere als Mainstream. Wie kann man zur Begründung der Namensgebung nur diese unvorteilhafte Eigenschaft in den Vordergrund rücken? Brutus war rhetorisch geschult, liebte die Auseinandersetzungen mit den Philosophen seiner Zeit und selbst Cicero betitelte die Darstellung der Geschichte der Redner Roms sogar mit "Brutus".

Bekannt war aber auch, dass Brutus geschickt seinen Intellekt durch vorgespielte fehlende Eloquenz versteckte - und hier finde ich den ersten (für mich erklärbaren) Ansatzpunkt der Namensgebung.

Ja, er versteckt sich .... hinter einer vordergründig und auf den ersten Moment sogar fast erschlagenden Kopfnote von Bergamotte, Holz und (gedüngter) Erde. Allerdings bremst er nach Hautkontakt fast augenblicklich ab und sowohl Patchouli als auch Pfeffer, beide aber in ihren Amplituden von angenehmer, leichter, still schmeichelnder Süße begrenzt. Was dann nach 5 Stunden und mehr kommt ist nur schwer beschreibbar, aber sehr charaktervoll.
Es liegt in der Natur des Menschen, ständig zu vergleichen, aber B. ist völlig anders als Amouage. Und Duro? Für mich entzaubert sich Duro etwas nach hinten, während Brutus hier klar seine Stärken zum Vorschein bring.

Haltbarkeit und Sillage sind stark. Ihn als Unisex zu bewerten mag aus meiner Sicht durchaus gewagt sein. Sollte ich ihn jemals an einer Frau bemerken, werde ich sofort wissen, dass mir hier eine Persönlichkeit mit Durchsetzungskraft gegenüber steht. Denn das eint alle Düfte von Orto Parisi: Sie machen keine Persönlichkeit - sie fordern den Träger auf, eine zu sein.
4 Antworten
9Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
DaveGahan101

534 Rezensionen
DaveGahan101
DaveGahan101
Top Rezension 19  
Nasorisi
Am letzten Wochenende hab ich nun endlich die Reihe komplettiert. Stercus und Viride hatten noch gefehlt. Somit traue ich mir inzwischen ein Gesamturteil zu. Für viele war/ist Nasomatto evtl. zu heftig..zu polarisierend. Diese Parfumos dürften nun bei Orto Parisi unterkommen. Für die Hardcore-Naso's werden sie wohl zu gewöhnlich sein, nicht heftig genug sein...teilweise wohl sogar ein müder Abklatsch der 30ml-Beau's. Da wird dem lieben Alessandro wohl nix anderes übrig bleiben als eine dritte Marke auf den Markt zu bringen, die sich genau dazwischen ansiedelt...Alessorto Nasorisi evtl.;-)?! Oder Rissotto Rachitisi wäre auch noch frei...Spass beiseite..mir gefallen beide Marken. Nur der Verdacht drängt sich bei mir ein wenig auf, das er "nur" eine gemässigte Nasomatto-Schiene auf den Markt gebracht hat, die jedoch damit sehr verwandt ist. Bergamask riecht für mich wie September von Kormann( ist nicht neagtiv gemeint), Boccanera wie Black Afgano-Light und Brutus zumindest in der Kopfnote und zu Beginn der Herznote nach Blamage..nur deutlich abgedimmt. Bei einem grünen Duft wie Viride würde ich aktuell deutlich lieber zu Panorama greifen..der ist in der Aussage etwas kräftiger.
In der Kopfnote, die für mich hauptsächlich aus Bergamotte, Pfeffer und Zedernholz besteht, erinnert mich der Duft auch an Himalaya von Creed..wobei dieser noch ne ganze Spur kühler und metallischer wirkt. Also ein Mix aus Blamage und Himalaya..gibt schlimmeres...aber besonders innovativ finde ich das nicht. Zumal auch sein Marketing deutlich gewagter, provozierender und teilweise auch abstossender auftritt..das mag an die Zeiten der Benetton-Werbung in den 80gern/90gern erinnern..Werbung schockierend..Mode gefällig bis leicht schnarchig. Zurück zum Duft..ich mag Brutus..denn im Hintergrund liegt was dezent schmutziges, das den Duft interessant macht und ihn aus der grauen Masse der gefälligen Düfte hervorhebt. Leichte Haarspray- und Vetivernoten meine ich auch rauszuriechen. Ob Brutus auch mit Iso gepimpt wurde wie Blamage mag ich nicht so richtig beurteilen, könnte aber durchaus sein. Selbst wenn nicht, wird es bei diesem 4 Düften nicht zum Kauf reichen, hätte ich Black Afgano noch nicht, könnte es Boccanera in meine Sammlung schaffen..so bleibt einzig allein Stercus als extrem aussergewöhnlicher Duft übrig...hier habe ich mir aber noch kein endgültiges Urteil gebildet. Halten tun sie alle prächtig, ist wohl Familienehre..Stercus klebte noch nach über 18 Stunden auf meiner Haut, was mir aber ein wenig zuviel war..ja ich weiss, mir kann man es auch nie recht machen;-)!
Fazit: Brutus kann gefallen ohne final zu überzeugen, Haltbarkeit und Sillage sind spitzenmässig, Preis-Leistung passt auch noch gerade so..aber ist für mich recht weit weg von einem "must have".
9 Antworten
7.5Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
Splitter

123 Rezensionen
Splitter
Splitter
Sehr hilfreiche Rezension 15  
Damals war die Welt noch anders
Es war Spätsommer 2019 und zwischen meiner ersten Berührung höherwertiger Düfte zwar schon einige Zeit vergangen, aber so wirklich tief in der Materie war ich noch nicht. Da traute ich mich in die Parfumerie Albrecht in Frankfurt. Es war noch Zeit bis zum Konzert. Megamare gerade neu und dominant im Eingang aufgestellt, ich erklärte, was ich mag und wurde in die gefühlt hinterste Ecke des Ladens geführt. Da standen die Flakons von Nasomatto und Orto Parisi. Ich durfte mich herumprobieren und am Ende nahm ich Stercus mit. Ich traute mich nicht, Terroni aufzusprühen, weil ich auf dem Konzert nicht seltsam dastehen wollte, ich war noch weit weg von dem rauchduftliebenden Charakter, der ich heute bin. Brutus war mir an diesem Tag zu schwach und zu gewöhnlich. Aber irgendwann fand dann doch eine Abfüllung ihren Weg in meinen Besitz. Für einen tiefgreifenden Test konnte ich mich aber nie aufraffen. Der soll jetzt folgen.

Ich habe ja den Verdacht, dass die Kompositionen, die Gualtieri für seine beiden Marken macht, oft im Wechsel und sich inspirierend in Paaren daherkommen.
Beispielsweise Stercus und Black Afgano Extrait de Parfum, Pardon Extrait de Parfum und Boccanera, Terroni und Nudiflorum Extrait de Parfum, Viride und Hindu Grass Extrait de Parfum. Und bei Brutus möchte ich eine starke Verwandtschaft zu Duro Extrait de Parfum vermuten. Wo Duro der dunkel-holzige, stabil gebaute Teil des Geschwisterpaares ist, ist Brutus der etwas fidelere, hell-holzige Teil.

Stark im Auftakt mit frisch geschlagenem, würzigen Holz, gesellt er sich allerdings ziemlich schnell in den Hintergrund und zeigt weichholzige Noten. Und wo Duro für die ungeübte Nase nicht weiss, wann Schluss ist und immer noch einen draufhaut, Holzscheit nach Holzscheit, bequemt sich Brutus auf den gemachten Stapel, nimmt sein Messerchen raus und beginnt zu schnitzen. Und wie beim grossen Bruder auch, geht hier Holz in Holz in Holz über. Alles stimmig, alles wohl dosiert. Tiefer geschnüffelt erkennt man, dass die holzige Fassade von Gewürzen getragen wird. Zarte Nelke, offensichtlicherer Kardamom, ich meine auch ganz wenig Koriander zu erkennen.
Und so zieht es sich weiter, bringt im Verlauf noch etwas Tonka und sogar schokoladige Noten dazu, die fast schon gourmandig wirken aber dann doch immer würzigen Charakter behalten.
Im Hauptteil ist es hier aber helles Holz. Und das auch über Stunden. Was er an Ausdauer mitbringt, vermisse ich allerdings an Projektion. Brutus zeigt sich nach anfänglichem Enthusiasmus doch eher still und zurückhaltend.

Für Holzliebhaber, insbesondere wenn es leichter und sommerlicher werden soll, ein schönes Teil.
2 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

60 kurze Meinungen zum Parfum
22
18
Angenehmer Duft, der relativ frisch und laut startet.
Wird aber schnell leiser, ein bisschen würzig und holzig.
Gefällt mir gut.
18 Antworten
19
7
Auch Du, Brutus
Hast Basis-Sud
Aus Gualtieris Früchte-Oud
Im Holzrücken steckt eine Rose
Ertrinkt in Sandelvanill'sauce
7 Antworten
vor 4 Jahren
12
11
ganzganzganz am Anfang wähne ich eine pfeffrig-animalische Süße und denk „Kreuzkümmel?“
dann stechend-frischer Würz-Holz-„hierkommICH“
11 Antworten
9
11
Süßsandelnde Hölzer, Pfeffer, Kreuzkümmel, Virginiazeder, Tonka,
mehr öliger Kakao denn Patch
Und ich werfe einfach mal Ambra in den Raum
11 Antworten
vor 5 Jahren
10
5
Gualtieri-D.N.A.? Check.
Süßlich-holzig? Check.
Leicht stechend und penetrant? Doppel-Check.
Fazit: Et tu, Brute?
5 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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