29
Hilfreiche Rezension
Ehrlich gesagt, ich kapier's nicht :)
Heute absolvierte ich die zweite Stunde meines "Kurs in Humor" und war verwundert, dass bereits die Thematik "unfreiwillige Komik" drankam, die ich bisher nur vom Hörensagen kannte. Dazu hatte unser Dozent eine Reihe großer Spiegel aufgestellt, vor die wir treten und nichts weiter sagen sollten. Nur uns selber anschauen ...
Ehrlich gesagt, ich hab's nicht kapiert
… und nach 2-3 Minuten des Schweigens hörte ich plötzlich ein weinerliches Schluchzen, drei Spiegel weiter. Daraufhin verdrehte der Leiter die Augen Richtung Decke, lief merklich rot an und fing an zu schnaufen. Irgendwie kippte dann die Stimmung und er trat plötzlich neben mich, blickte mit mir in Richtung meines Spiegelbilds und sagte
"Hey Fresh, du hast es richtig gut. Dein Hals ist so kurz, dir kann keiner an den Kragen."
Keine Ahnung was er damit meinte, aber es schien ihn zu beruhigen, und schon bald versteckte er ein lautloses Kichern hinter seiner geballten Faust und blitzte kurz die Heulsuse an.
Ich hatte das Gefühl, dass mir diese Stunde gar nichts gebracht hat. Am besten ich übe das mit der "unfreiwilligen Komik" vor dem Spiegel noch mal zu Hause.
Zwischenzeitlich teile ich euch kurz meine persönliche Notiz zum L'Homme Intense mit:
Startet vorneweg mit einer recht süßen Tonkabohne, die mich fast an Kaugummi erinnert und die erste Stunde den Duft dominiert. Zwar ist auch schon etwas Iris zu vernehmen, aber die Verwandtschaft zum Original kann ich u.a. mangels Neroli nur bedingt ausmachen. Der Intense scheint recht simpel komponiert, projiziert einfach eine warme, leicht pudrige Aura, auf der die helle, frisch-fruchtige Tonkabohne tanzt. Gestützt durch das Sandelholz ist sie leider deutlich zu süß für mich. Nach der ersten Stunde sieht es ähnlich aus, doch Tonka nun ein wenig reduzierter, dafür die Iris stärker. Danach tut sich kaum mehr etwas in der Duftentwicklung. Aber immerhin strahlt der Intense dieses süße Gemisch recht gut ab, bei langer Haltbarkeit. Der Gemeinde scheint's zu gefallen und sie wertet mit 8,3. Aller Achtung, doch
ehrlich gesagt, ich kapier's nicht :)
Fazit: leicht fruchtiger frischer Puder-Süßling (ohne Leder), Eignung für ganzjähriges Ausgehen junger Leutchen, außer im Hochsommer. Kein Blindkaufkandidat, weil deutlich anders als der normale L'Homme. Und wenn schon süßer, dann wäre vielleicht auch der L'Homme Absolu eine gute Wahl.
Schlussbemerkung: das Gegenteil von "frisch gewaschen" wie beim Original ist nicht automatisch "dreckig" beim Intense, wie hier verschiedentlich kommentiert wird. Es sei denn, damit ist irgendwas anderes gemeint.
Kaum hatte ich das gesagt, holt mich der Kursleiter nach vorne und lobte mich plötzlich mit den Worten "sehr gut, ihr Beispiel für unfreiwillige Komik, Herr Fresh!"
Ehrlich gesagt, ich kapier's nicht :)
Ehrlich gesagt, ich hab's nicht kapiert
… und nach 2-3 Minuten des Schweigens hörte ich plötzlich ein weinerliches Schluchzen, drei Spiegel weiter. Daraufhin verdrehte der Leiter die Augen Richtung Decke, lief merklich rot an und fing an zu schnaufen. Irgendwie kippte dann die Stimmung und er trat plötzlich neben mich, blickte mit mir in Richtung meines Spiegelbilds und sagte
"Hey Fresh, du hast es richtig gut. Dein Hals ist so kurz, dir kann keiner an den Kragen."
Keine Ahnung was er damit meinte, aber es schien ihn zu beruhigen, und schon bald versteckte er ein lautloses Kichern hinter seiner geballten Faust und blitzte kurz die Heulsuse an.
Ich hatte das Gefühl, dass mir diese Stunde gar nichts gebracht hat. Am besten ich übe das mit der "unfreiwilligen Komik" vor dem Spiegel noch mal zu Hause.
Zwischenzeitlich teile ich euch kurz meine persönliche Notiz zum L'Homme Intense mit:
Startet vorneweg mit einer recht süßen Tonkabohne, die mich fast an Kaugummi erinnert und die erste Stunde den Duft dominiert. Zwar ist auch schon etwas Iris zu vernehmen, aber die Verwandtschaft zum Original kann ich u.a. mangels Neroli nur bedingt ausmachen. Der Intense scheint recht simpel komponiert, projiziert einfach eine warme, leicht pudrige Aura, auf der die helle, frisch-fruchtige Tonkabohne tanzt. Gestützt durch das Sandelholz ist sie leider deutlich zu süß für mich. Nach der ersten Stunde sieht es ähnlich aus, doch Tonka nun ein wenig reduzierter, dafür die Iris stärker. Danach tut sich kaum mehr etwas in der Duftentwicklung. Aber immerhin strahlt der Intense dieses süße Gemisch recht gut ab, bei langer Haltbarkeit. Der Gemeinde scheint's zu gefallen und sie wertet mit 8,3. Aller Achtung, doch
ehrlich gesagt, ich kapier's nicht :)
Fazit: leicht fruchtiger frischer Puder-Süßling (ohne Leder), Eignung für ganzjähriges Ausgehen junger Leutchen, außer im Hochsommer. Kein Blindkaufkandidat, weil deutlich anders als der normale L'Homme. Und wenn schon süßer, dann wäre vielleicht auch der L'Homme Absolu eine gute Wahl.
Schlussbemerkung: das Gegenteil von "frisch gewaschen" wie beim Original ist nicht automatisch "dreckig" beim Intense, wie hier verschiedentlich kommentiert wird. Es sei denn, damit ist irgendwas anderes gemeint.
Kaum hatte ich das gesagt, holt mich der Kursleiter nach vorne und lobte mich plötzlich mit den Worten "sehr gut, ihr Beispiel für unfreiwillige Komik, Herr Fresh!"
Ehrlich gesagt, ich kapier's nicht :)
27 Antworten


Schlimm kann es aber auch nicht sein, wenn‘s deinen (neuen) Humor nicht verschlagen hat - oder ich kapier‘s (auch) nicht!
egal, Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Dann ist dein Hals halt jetzt zu kurz,
Das ist mir dann jetzt auch schon schnurz.
Schau dir mal die Smileys an,
Eigentlich ist gar keiner dran ;)
Vielleicht hast jetzt die Heulsuse kapiert,
War doch ihre Figur im Spiegel ruiniert ;)
Ach ja, und für mich ist der Prada wohl auch nix.