Fulgor von Calé Fragranze d'Autore
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7.3 / 10 56 Bewertungen
Fulgor ist ein Parfum von Calé Fragranze d'Autore für Damen und Herren und erschien im Jahr 2011. Der Duft ist würzig-grün. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Würzig
Grün
Blumig
Rauchig
Holzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
FeigenblattFeigenblatt JohannisbeereJohannisbeere grüne Mandarinegrüne Mandarine
Herznote Herznote
NarzisseNarzisse SafranSafran MagnolieMagnolie
Basisnote Basisnote
WeihrauchWeihrauch GraphitGraphit mineralischer Ambermineralischer Amber PatchouliPatchouli Pyrit

Parfümeure & kreative Köpfe

Bewertungen
Duft
7.356 Bewertungen
Haltbarkeit
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Sillage
7.445 Bewertungen
Flakon
7.348 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro, letzte Aktualisierung am 18.11.2023.

Rezensionen

7 ausführliche Duftbeschreibungen
7.5
Flakon
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
8
Duft
Meggi

1019 Rezensionen
Meggi
Meggi
Top Rezension 24  
Periti autem…
…fulgebunt ut fulgor aethereus. (Doch die Wissenden werden strahlen wie von göttlichem Glanz.)

Das „Periti autem“ von Mendelssohn fiel mir wegen des Wortes „Fulgor“ bereits ein, nachdem ich Angellieses Kommentar gelesen hatte. Fulgor. Glanz. Oder auch Blitz. Welch‘ ein Unterschied!

Der Text des Stückes wird üblicherweise mit „Es strahlen hell die Gerechten, sie leuchten im Glanz des Herrn“ übersetzt. Freilich sind weder Musik noch Duft so. Gedanken an ein womöglich überhebliches Alles-Überstrahlen irgendwelcher Auserwählter oder gar des Herrn persönlich führen in die Irre; in beiden Fällen glänzt oder schimmert es in jener Art, von der der Weise oder halt Wissende (eine andere Übersetzung von „Periti“) leise und unaufdringlich umgeben sein mag, weil er um das Für und Wider weiß.

In seinem „Periti autem“ (https://www.youtube.com/watch?v=aNvuReZw0As) entfalten sich statt Geglänze oder Geblitze in typisch mendelssohn’scher Manier die Stimmen schlicht und berückend aus einem Kern heraus wie das Aufblühen einer Blume aus ihrer Knospe, bevor der Mittelteil des Stückes zur Hommage an den von ihm selbst für die Musikwelt wiederentdeckten Vorgänger im Amt des Leipziger Thomas-Kantors gerät: Johann Sebastian Bach.

Wer Mendelssohns (vermutliche) Vorstellungen vom Göttlichen kennenlernen will, höre aus seinem monumentalen Spätwerk „Elias“, einem der schönsten Oratorien überhaupt, das Stück „Der Herr ging vorüber“ und lese unbedingt den Text dazu (s. u.). Ich empfehle die Sawallisch-Aufnahme. Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=ZPSWuN5BZh0 - Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=Nqfeb0jWPkA, dort bei 36:19 min.
„Der Herr ging vorüber, und ein starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging vor dem Herrn her, aber der Herr war nicht im Sturmwind. Der Herr ging vorüber, und die Erde erbebte, und das Meer erbrauste, aber der Herr war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, aber der Herr war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen. Und in dem Säuseln nahte sich der Herr.“

Na, wer hat es geschafft, danach einfach auszustellen? Keiner, möchte ich wetten. Ab 51:12 min. singt Peter Schreier übrigens einen ähnlichen Text wie der des „Periti“, obwohl er sich auf eine andere Bibelstelle bezieht: „Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich.“ Und erneut ist das Leuchten sanft vertont. Im Anschluss erblüht mit „Aber einer erwacht von Mitternacht“ (55:16 min.) die nächste Stimmen-Blume, diesmal die prächtigst-vorstellbare. Gemeint ist Jesus.

Genau sechs CDs habe ich in meinem Leben jeweils wochenlang nicht aus dem CD-Spieler genommen. Besagte Elias-Aufnahme stellt allein zwei davon. So, nun ist gut.

Fulgor glänzt nicht, blitzt schon mal gar nicht. Er schimmert von einem warmen, gedimmten Licht. Tangerine? Aha. Eine Art Mandarine. Ich hätte (zumindest auch) auf Neroli getippt. Außerdem wirkt das Ganze eine Spur indolig, als sei Jasmin mit an Bord. Für den Gegenpart sorgt in gewohnt stinkiger, gleichwohl rund-unpieksig eingebundener Zuverlässigkeit das Blatt der Schwarzen Johannisbeere – überraschend diszipliniert hier. Einerseits eine süffige, orangig-üppige Frucht, andererseits jenes herbe, bittere Blatt. Das funktioniert super und es ist faszinierend, wie der obstigen Üppigkeit in liebevoller Strenge die Spitze gebrochen wird.

Lustigerweise riecht beides gemeinsam tatsächlich ähnlich wie Campari. Orangige Frucht und Bitteres nebeneinander, eine im Grunde rätselhafte Köstlichkeit. Indes hält sich Campari seit Mitte des vorvorigen Jahrhunderts wacker weltweit in den Bar-Beständen, da muss schließlich was dran sein. Zu allem Überfluss passt der Vergleich darüber hinaus optisch – ein fies-rotes Zeug, Obacht mit den Klamotten ist angebracht. Vielleicht haben die bei Campari betriebsbedingt gekündigten Cochenille-Schildläuse bei Calé Fragranze neue Beschäftigung gefunden.

Die Rolle des Johannisbeer-Blattes übernimmt im Verlauf zunehmend die Magnolie.
Einschub: Sie blüht! Meine Sommer-Magnolie blüht! Seit Jahren steht das Ding im Garten und neulich hatten wir endlich die erste Blüte. Und einige Tage später nochmal zwei. Und inzwischen sogar mehrere. Obendrein verströmen die Blüten freundlicherweise den charakteristischen, letztlich unbeschreiblichen Magnolien-Geruch. Ein bisschen wie Artischocken-Herzen aus der Dose. In gewisser Weise anziehend und abstoßend gleichermaßen.

Schon nach vier Stunden sind Weihrauch und Patchouli deutlich spürbar, wenngleich sie noch eine Weile von der floral-fruchtigen Fraktion überlagert werden. Nichts deutet zunächst darauf hin, dass sie einen Schwenk im Duft-Charakter einläuten. Ähnliches hat Palonera bereits beschrieben; bei mir geht die Sache allerdings behutsamer vor sich und der Duft vergisst seine Wurzeln dabei nie ganz.

Ab der fünften Stunde schiebt sich allmählich eine Melange von Gewürz in den Vordergrund. Eine Anmutung von diesem oder jenem aus der Curry-Ecke bilde ich mir gar ein. Gut möglich, dass Immortelle an meinem Eindruck beteiligt ist. Wie eine Essenz des Orientalischen, doch immer bleibt eine bittere Note im Hintergrund. Den Abschluss macht ab dem mittleren Nachmittag bis in den Abend hinein eine extravagante Mischung aus Weihrauch und Patchouli, dunkel und holzig, aber schön vercremt und völlig unkratzig. Ein Rest des Fruchtig-Floral-Würzigen ist geblieben, konzentriert, wie eingedickt kommt es mir vor. Die Essenz des Orientalischen eben.

Fazit: Sehr, sehr ordentlich. Gut vorstellbar, dass vor allem der vordere Teil des Duftes Freundinnen von L’Artisans „Séville à l'Aube“ gefällt.

Ich danke Angelliese für die Probe.
12 Antworten
7.5
Haltbarkeit
7
Duft
Apicius

1106 Rezensionen
Apicius
Apicius
Top Rezension 17  
Ein neuer Blickwinkel
Fulgor ist ein frischer Orientale der besonderen Art. Für grüne Frische steht das Feigenblatt, für den orientalischen Teil das Patchouli. Die restlichen Duftnoten sind gut eingearbeitete Nebensächlichkeiten.

Wenn man ein Faible für besonders grüne Düfte hat, kommt man an Parfums mit Feigenblattaroma nicht herum. Dieser merkwürdige Duftstoff erinnert am ehesten an das Geruchserlebnis, das frisches Blattgrün erzeugt, wenn man es abreißt und zwischen den Fingern zerreibt. Ob das „pur“ bereits ein schönes Parfum ergibt - darüber gehen die Meinungen auseinander. Im Wechselspiel mit anderen Noten eröffnen sich aber doch interessante Perspektiven.

So finde ich die Kombination von Feigenblatt und Vetiver sehr elegant. In Perfektion zelebriert wurde die im inzwischen eingestellten Herrenduft „Salvatore Ferragamo“, aber auch in der Kopfnote des aktuellen „Charriol Gold“ kann man ihr nachspüren.

Doch mit Patchouli wurde Feigenblatt meines Wissens bis jetzt noch nicht zusammengebracht. Und auch das ergibt eine besondere Note, die etwas der Gurke ähnelt. In diesem Rahmen verliert der Patchouli beträchtlich an Hippie-Flair: seine frischen Aspekte, die er ja auch hat, kommen voll zur Geltung.

Bei mir setzt Fulgor mit dieser Kombination Bilder frei nach kühlem Frühlingsabend bei offenem Fenster und klamm gewordener Bettwäsche. Fulgor will Sommer sein, mit ganz duftigen Blumen, doch soweit ist es noch nicht. Süße Ambra, vielleicht auch Safran halten ihn auf der feuchten Erde fest.

Für mich ist Fulgor ein recht verdienstvoller Anlauf, den Horizont der Parfümerie durch eine unerwartete Kombination zu erweitern. Dieser Überraschungseffekt ist den Parfümeuren gelungen. Doch ehrlich - wie ist Fulgor zu bewerten, wenn das erste Erstaunen vorbei ist, wenn man ihn ein paarmal getragen und sich eingewöhnt hat? Dann bleibt ein experimenteller Duft, bestehend aus Noten, die im Kern doch nicht so recht zusammenpassen wollen. Für mich ist hier bezeichnend, dass ich Patchouli, Florales, Erdiges und den grünen Feigenblattakkord klar voneinander abgegrenzt in diesem Parfum wahrzunehmen glaube. Hier fehlt mir die Synthese, der alchimistische Moment, wo aus dem vielen Einzelnen ein neues Ganzes wird.

Fulgor ist ein Unisex-Duft. Animalische oder menschelnde Anteile, die eine Entscheidung Mann oder Frau einfordern würden, finden sich in diesem grünen Salat nicht.

Ich mag es, dass experimentelle Düfte wie Fulgor herausgebracht werden, und ich gönne der Marke Calé ihre Käufer. Doch wenn man gelernt hat, über das erste, spontane Beieindrucktsein hinwegzusehen, wird man Fulgor möglicherweise nicht so schnell auf die Wunschliste setzen wollen.
4 Antworten
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
7
Duft
Palonera

467 Rezensionen
Palonera
Palonera
Top Rezension 17  
Quo vadis, Fulgor?
Welch ein Chamäleon...!
Noch niemals zuvor ist mir ein Parfum begegnet, das in Kopf, Herz und Basis so unterschiedlich ist, daß es sich um völlig verschiedene Düfte handeln könnte – "Fulgor" schafft es mit Leichtigkeit, ein Schauspiel in drei Akten aufzuführen.

Akt 1: Ultragrüne, herbe und kühle Feigenblatt-Frische eröffnet und läßt mich für einen Augenblick im Glauben, einen wunderbar unsüßen, unblumigen Sommerkandidaten für Männlein und für Weiblein kennenzulernen, dem es selbst bei 35 Grad im Schatten gelingt, Coolness und Gelassenheit zu verströmen. Doch schon lacht "Fulgor" mich aus und wechselt das Kostüm für den zweiten Akt.

Akt 2: Nix mehr grün, nix mehr frisch, jegliche Kühle hat sich verzogen und auf meiner Haut scheint sich ganz offensichtlich "Obelisk" von MCM zu erheben – die Ähnlichkeit mit dem dunklen, warmwürzigen Orientalen ist frappierend, ohne direkten Vergleichstest kann ich beide nicht auseinanderhalten.
Dieser zweite Akt dauert einige Stunden und läßt mich von der Klassifikation "Sommerduft" deutlich abrücken.
Ebenso unvermittelt wie nach dem ersten Akt fällt der Vorhang und hebt sich wieder zu

Akt 3: Wir befinden uns allem Anschein nach auf einem orientalischen Basar und hier speziell in der Gewürzabteilung.
"Fulgor" hat seinen allerletzten Rest von grüner Verwandtschaft gemeuchelt und sich dafür mit allerlei schweißtreibend scharfen, aromatischen Gewürzen aus dem arabischen Raum vermählt.
Das riecht wunderbar und regt auch tatsächlich meinen Appetit an, doch an ein Parfum erinnert "Fulgor" in diesem Stadium nur noch sehr entfernt.
Unvorstellbar, daß hier nur Safran am Werk sein soll, dafür ist der gewürzige Eindruck viel zu komplex.
Vielleicht spielen hier Graphit und Pyrit eine tonangebende Rolle – ich kann nur raten, denn eindeutig erschnuppern läßt sich für mich nichts.

In der Tat: "Fulgor" ist ein Parfum mit stark experimentellem Charakter.
Nicht nur der geradezu streng voneinander abgegrenzten Duftebenen wegen wirkt er auf mich sehr interessant, aber auch fremdartig, obwohl er in jedem Stadium durchaus bekannt und vertraut erscheint.
Nichts ist absolut neu, insbesondere die Ähnlichkeit zu "Obelisk" macht ihn zu einem scheinbar alten Bekannten, doch das Zusammenspiel funktioniert nicht wirklich, ein harmonisches Ganzes will zumindest auf meiner Haut nicht entstehen.
Wäre "Fulgor" ein Mensch, hätte er sicherlich eine multiple Persönlichkeit...
10 Antworten
5
Flakon
7.5
Sillage
10
Haltbarkeit
7
Duft
Medusa00

802 Rezensionen
Medusa00
Medusa00
11  
Signs!
Zeichen! Oder wie aus Liebe nach der Herznote Haß wurde.
Signs, die Christen haben ihr Kreuz, Mel Gibson hatte die Kornkreise, meine Katzen verbiegen fast täglich die Gardinenstange (Scheibengardine, eine normale Gardinenstange könnten die gar nicht verbiegen, wir halten ja keine Pumas) an unserem Verandafenster zu einem "A". Wahrscheinlich ist das ein Zeichen, die Katzengöttin Bastet herbei zu rufen. Die sind schon begnadet irgendwie.
Dieser Duft setzt Zeichen und was für welche.
Zuerst kam bei mir das große "Ahhh!" und "Ohhh!" Herrlich grün-krautiger Auftakt. Frisch und saftig. Genau richtig für die Hundstage.
An den Obelisken mußte ich in der Herznote nun nicht denken, aber Palonera bringt es auf den Punkt. Fulgor wechselt von grün-krautig nach unsüß-blumig-würzig. Sehr schön, der Stil eines gut gemachten und wummsigen Gewürzorientalen offenbarte sich mir. Ich mußte an den Vintage von " Youth Dew" (Estée Lauder) denken, welchen ich hüte wie die Bundeslade und der (obwohl schon dunkelbraun), trotz seiner Betagtheit noch nicht gekippt ist.
So und dann kam´s ganz dicke! Ich wollte grade die Wunschliste scharf machen, da bläst mir der Kornkreisalien aus "Signs" Giftgas auf die Haut. Sprich Kirchenweihrauch, aber nicht schön im Hintergrund, sondern in seiner sakralsten Form einer ungelüfteten, uralten Kirche.
Bei "Signs" wurden die Außerirdischen mit Wasser von der Erde vertrieben. Hat mit Fulgor nicht funktioniert. Irgendwann jedoch, tritt der Weihrauch wieder in den Hintergrund und der Duft entfaltet eine gewisse warme, erdige Würzigkeit.
Das sind mir der Signs zu viele und ein Zeichen für mich: KEINE Wunschliste!
8 Antworten
9
Flakon
5
Sillage
8
Haltbarkeit
9.5
Duft
Gerdi

28 Rezensionen
Gerdi
Gerdi
Hilfreiche Rezension 7  
Der Blitz schlägt ein!
Huch! Das ist ein Parfum?? Ein seltsamer scharfer, grüner Duft umweht mich mit dem ersten Aufsprühen. Erinnerungen an einen Baumarkt,- Abteilung Farben, Lacke, Lösungsmittel…
Ist es das Feigenblatt? Ich habe schöne Feigenbäume in Italien gesehen, mit ihren riesigen Blättern, die auch schon ’mal für’s private Fotoalbum herhalten mussten, aber es ist mir nie eingefallen daran zu riechen.

Jedenfalls grün, ätherisch, vielleicht ein bisschen an Terpentinöl erinnernd.
Sehr speziell.
Zweite Phase: Grün verduftet!
Ein satter, gelber, leicht muffiger, typischer Safran macht sich breit; fein, herb, kräftig, von allerlei weiterem Gekraute umweht.
Schön! Würzig! Besonders!
Zu keiner Zeit ist etwas Süßes, Verführerisches zu spüren.

Die Haltbarkeit ist gut. Nach vier bis fünf Stunden beginnt die zarte, weiche Phase. Zunächst die warme, seidige Ausstrahlung des Ambra.
Patchouli, in der mir bekannten Form, kann ich kaum wahrnehmen.
Weihrauch bleibt zart und schmeichelnd.
Aber ich rieche deutlich etwas, welches die hier genannte Duft-Pyramide nicht verrät: Süßholz!! Leicht und schillernd, von salziger Anmutung.
Vermutlich ist es das Pyridin (Teer) als sanfte Ausleitung eines sehr besonderen Parfums.

Und dies sollte man vorher wissen:
Fulgor (lat.) der Blitz.
Hier wird tatsächlich die Stimmung eines heftigen Gewitters, mit all seinen geheimnisvollen Gerüchen, der Spannung, Entladung, der satten und nassen Vegetation vermittelt...

Der Duft ist unbedingt als unisex einzuordnen, ebenso gibt es keine Zuordnung zu einer Altersgruppe. Alltags- und Bürotauglich, eher ein Tagesduft.
Sicher ein Parfum, für jene Berufssparten, wo eine Parfümierung sonst eher problematisch ist, so in der Lebensmittelbranche, in medizinischen Berufen, oder für mich persönlich, beim täglichen zubereitet von Mahlzeiten.
(Abends werde ich dann wieder zum Weibchen!)

Nun, mein Resümee (Sorry, das Wort wird laut Duden jetzt wirklich so geschrieben!)
ist, dass ich diesen seltsamen, schönen Duft sehr mag, ihn aber aufgrund des Preises für ein eher experimentelles Parfum nicht auf meine Wunschliste setzen werde.
2 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

11 kurze Meinungen zum Parfum
SmoetnSmoetn vor 11 Monaten
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Ein sehr komplexer Duft. Anfangs sehr grün, dann eher blumig, etwas süß, harzig, erdig, mineralisch. Toll gemacht, aber dann doch zu viel.
13 Antworten
YataganYatagan vor 7 Jahren
7
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Neue Wege: sehr eigenwillig krautig-grüner Duft, der an zerriebene Blätter erinnert, dann aber auch erdig-würzig und bitter-floral wird.
4 Antworten
SeejungfrauSeejungfrau vor 7 Jahren
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
Wie dunkel ist die dunkelste Nacht?■
Ein Blitz_FULGOR ist hier!
Grell orange/grünfeucht/
moderig,bittere Kumquat
schwarz/diabolischer Blick!
8 Antworten
PrzeginiaPrzeginia vor 1 Jahr
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Gegensätze machen das Leben interessant-trocken/nass, still/laut-orientalisch-grün, bitter-zitrisch-fruchtig-floral, balsam.-würzig-dunkel.
4 Antworten
SerenissimaSerenissima vor 6 Jahren
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Gefühlt: tiefe samtige Dunkelheit, anheimelnd und doch ein wenig unheimlich durch ein überraschendes Glänzen, das dieses Mysterium erhellt!
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So ordnet die Community den Duft ein.
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