
Berkanlenck
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Berkanlenck
Top Rezension
16
Goldener Safran im Herzen Londons
Es war ein kühler Nachmittag in London, etwas länger und einer dieser Tage, an denen die Straßen gleichzeitig hektisch und elegant wirken. Die schwarzen Taxis, die roten Doppeldeckerbusse, der Duft von Regen auf dem Kopfsteinpflaster alles hatte diese typische Mischung aus Geschichte und Moderne, die nur diese Stadt besitzt.
Ich war unterwegs in Mayfair, ohne festes Ziel, eher getrieben von der Lust, mich treiben zu lassen. Und dann stand ich plötzlich vor der Boutique von Clive Christian. Schon die Schaufenster hatten etwas Majestätisches dunkel, edel, fast wie eine Einladung in eine andere Welt.
Drinnen empfing mich eine Stille, die im Kontrast zur lauten Straße draußen fast feierlich wirkte. Die Flakons standen wie kleine Kunstwerke aufgereiht, jeder so schwer und luxuriös, als gehöre er eher in ein Museum als in ein Geschäft. Ich hatte schon von Clive Christian gehört, doch in diesem Moment fühlte ich mich, als wäre ich in einen geheimen Salon eingetreten.
Eine Mitarbeiterin trat an mich heran, elegant, mit einem Lächeln, das gleichzeitig Distanz und Wärme ausstrahlte. „Darf ich Ihnen etwas Besonderes zeigen?“, fragte sie. Ich nickte und sie griff nach einer Flasche, deren goldener Verschluss im Licht glänzte: X Twist Saffron.
Als sie den Duft auf einen Streifen sprühte und ihn mir reichte, traf mich sofort eine Wolke von würziger Wärme. Safran – tief, samtig, golden. Kein scharfes Gewürz, sondern eine raffinierte, fast samtartige Süße. Dann kam Zimt dazu, ein Flüstern von Pfeffer und eine Spur von Iris, die alles edel und weich machte.
Ich schloss die Augen, und für einen Moment war ich nicht mehr in London. Der Duft trug mich woandershin: in einen alten Salon mit dunklen Holzmöbeln, auf denen sich das Sonnenlicht wie Goldstaub brach. Ich stellte mir vor, wie dieser Safran-Akkord wie ein unsichtbares Band durch die Jahrhunderte zieht kostbar, geheimnisvoll, königlich.
„Es gibt nur sehr wenige Flaschen davon“, sagte die Mitarbeiterin, als hätte sie meine Gedanken erraten. „Ein Duft für Sammler, für jene, die etwas wirklich Einzigartiges suchen.“
Ich roch noch einmal am Streifen, dann an meinem Handgelenk, wo sie mir einen Sprühstoß gegönnt hatte. Schon jetzt verband sich der Duft mit meiner Haut, wurde weicher, tiefer fast so, als hätte er darauf gewartet, hier entdeckt zu werden.
Als ich den Laden später verließ, war die Stadt noch dieselbe aber für mich hatte sich etwas verändert. Jeder Atemzug trug diese Safran-Wärme in sich, und London schien in einem neuen Licht zu erscheinen: nicht nur grau und regnerisch, sondern voller Tiefe, voller geheimer Geschichten.
Seit diesem Tag ist X Saffron für mich mehr als ein Duft. Er ist eine Erinnerung an diesen Moment in der Boutique, an die Stille im Kontrast zum Lärm der Straßen, an das Gefühl, in London ein kleines Stück Ewigkeit gefunden zu haben.
Ich war unterwegs in Mayfair, ohne festes Ziel, eher getrieben von der Lust, mich treiben zu lassen. Und dann stand ich plötzlich vor der Boutique von Clive Christian. Schon die Schaufenster hatten etwas Majestätisches dunkel, edel, fast wie eine Einladung in eine andere Welt.
Drinnen empfing mich eine Stille, die im Kontrast zur lauten Straße draußen fast feierlich wirkte. Die Flakons standen wie kleine Kunstwerke aufgereiht, jeder so schwer und luxuriös, als gehöre er eher in ein Museum als in ein Geschäft. Ich hatte schon von Clive Christian gehört, doch in diesem Moment fühlte ich mich, als wäre ich in einen geheimen Salon eingetreten.
Eine Mitarbeiterin trat an mich heran, elegant, mit einem Lächeln, das gleichzeitig Distanz und Wärme ausstrahlte. „Darf ich Ihnen etwas Besonderes zeigen?“, fragte sie. Ich nickte und sie griff nach einer Flasche, deren goldener Verschluss im Licht glänzte: X Twist Saffron.
Als sie den Duft auf einen Streifen sprühte und ihn mir reichte, traf mich sofort eine Wolke von würziger Wärme. Safran – tief, samtig, golden. Kein scharfes Gewürz, sondern eine raffinierte, fast samtartige Süße. Dann kam Zimt dazu, ein Flüstern von Pfeffer und eine Spur von Iris, die alles edel und weich machte.
Ich schloss die Augen, und für einen Moment war ich nicht mehr in London. Der Duft trug mich woandershin: in einen alten Salon mit dunklen Holzmöbeln, auf denen sich das Sonnenlicht wie Goldstaub brach. Ich stellte mir vor, wie dieser Safran-Akkord wie ein unsichtbares Band durch die Jahrhunderte zieht kostbar, geheimnisvoll, königlich.
„Es gibt nur sehr wenige Flaschen davon“, sagte die Mitarbeiterin, als hätte sie meine Gedanken erraten. „Ein Duft für Sammler, für jene, die etwas wirklich Einzigartiges suchen.“
Ich roch noch einmal am Streifen, dann an meinem Handgelenk, wo sie mir einen Sprühstoß gegönnt hatte. Schon jetzt verband sich der Duft mit meiner Haut, wurde weicher, tiefer fast so, als hätte er darauf gewartet, hier entdeckt zu werden.
Als ich den Laden später verließ, war die Stadt noch dieselbe aber für mich hatte sich etwas verändert. Jeder Atemzug trug diese Safran-Wärme in sich, und London schien in einem neuen Licht zu erscheinen: nicht nur grau und regnerisch, sondern voller Tiefe, voller geheimer Geschichten.
Seit diesem Tag ist X Saffron für mich mehr als ein Duft. Er ist eine Erinnerung an diesen Moment in der Boutique, an die Stille im Kontrast zum Lärm der Straßen, an das Gefühl, in London ein kleines Stück Ewigkeit gefunden zu haben.



Kopfnote
Ingwer
rosa Pfeffer
Herznote
Kaschmir-Safran
Iris
Zimt
Basisnote
Moschus
Sandelholz
Eichenmoos
Hellfire244
Eggi37
KleineHexe



























