
ComputerMaus
270 Rezensionen

ComputerMaus
Hilfreiche Rezension
3
Einsamer Wolf auf offener Straße
Sahen die neueren Bottles von Lederkleidung-Edeldesigner Coach bislang sehr sportlich, aber dennoch stylish aus, hat man für diesen Streich zu neuer Optik gegriffen. Die stark gerundeten Kanten bleiben erhalten, der Deckel und die Farbgebung sowie die Ausrichtung der Form (schlanker statt breiter) sind neu. Modern und classy bleibt die Aufmachung aber weiterhin, und solide verarbeitet ist das Ding sowieso.
Was zeigt der neue Coach auf olfaktorischer Seite?
Open Road ist ein typischer moderner Duschgel-Frischling, einer der "blauen" Düfte, die seit längerem die Herrenduftabteilung dominieren, weil sie so Business- und Alltags-tauglich sind. Das trifft zweifelsfrei auch auf Open Road zu.
Frisch (Vetiver-Lavendel), würzig (Szechuanpfeffer, Muskatellersalbei), ganz leicht süßlich (der Apfel?) startet der Duft und macht damit zuvorderst einen recht guten (wenn auch nicht herausragenden) Eindruck.
Ärgerlicherweise hält das Süßliche nur kurz an, danach wird Open Road sehr herb, mehr noch als D&Gs K Eau de Toilette, dem er vergleichbar ähnlich riecht. Das Frische und das Würzige halten sich die Waage und tragen kräftig auf (soll heißen: die Sillage ist gut). Unschön ist eine alkoholische Note aus der Nähe, die aber in einer Entfernung >30 cm nicht mehr zu erhaschen ist. Eine gewisse Synthetik lässt sich auch erriechen, sie ist jedoch glücklicherweise nicht unangenehm.
Hat Coach mit Coach Blue nicht schon einen blauen Duft im Portfolio? Eher weniger, denn Coach Blue ist sehr aquatisch und vermittelt damit, zumindest im Vergleich zu Open Road, deutlichere 90ies-Vibes, die Open Road abhanden kommen. Grandiose Düfte sind beide nicht, aber sie machen ihren Job ordentlich.
Das betrifft nur leider nicht die Performance: Nach 2 Stunden verringert sich die Sillage und nach 4½ Stunden ist sie völlig verschwunden. Für den Preis ist das okay, könnte aber besser sein.
Der Nachteil von Open Road ist seine fehlende Originalität. Der Duft ist zweifelsohne nicht schlecht, aber auch irgendwie nichtssagend. Er ist nicht besonders, es fehlt ihm an einem herausstechenden geruchlichen Merkmal, insbesondere in Relation zu anderen würzigen Frische-Düften für Herren.
Wer es minimal fruchtiger mag, wird evtl. mit K EdT mehr Freude haben, oder YSL Y (2022) Eau de Toilette, wenn es etwas würziger und seifiger sein soll. An die Könige der blauen Düfte, Bleu de Chanel Eau de Toilette und Sauvage Eau de Toilette wird Open Road niemals heranreichen.
Was zeigt der neue Coach auf olfaktorischer Seite?
Open Road ist ein typischer moderner Duschgel-Frischling, einer der "blauen" Düfte, die seit längerem die Herrenduftabteilung dominieren, weil sie so Business- und Alltags-tauglich sind. Das trifft zweifelsfrei auch auf Open Road zu.
Frisch (Vetiver-Lavendel), würzig (Szechuanpfeffer, Muskatellersalbei), ganz leicht süßlich (der Apfel?) startet der Duft und macht damit zuvorderst einen recht guten (wenn auch nicht herausragenden) Eindruck.
Ärgerlicherweise hält das Süßliche nur kurz an, danach wird Open Road sehr herb, mehr noch als D&Gs K Eau de Toilette, dem er vergleichbar ähnlich riecht. Das Frische und das Würzige halten sich die Waage und tragen kräftig auf (soll heißen: die Sillage ist gut). Unschön ist eine alkoholische Note aus der Nähe, die aber in einer Entfernung >30 cm nicht mehr zu erhaschen ist. Eine gewisse Synthetik lässt sich auch erriechen, sie ist jedoch glücklicherweise nicht unangenehm.
Hat Coach mit Coach Blue nicht schon einen blauen Duft im Portfolio? Eher weniger, denn Coach Blue ist sehr aquatisch und vermittelt damit, zumindest im Vergleich zu Open Road, deutlichere 90ies-Vibes, die Open Road abhanden kommen. Grandiose Düfte sind beide nicht, aber sie machen ihren Job ordentlich.
Das betrifft nur leider nicht die Performance: Nach 2 Stunden verringert sich die Sillage und nach 4½ Stunden ist sie völlig verschwunden. Für den Preis ist das okay, könnte aber besser sein.
Der Nachteil von Open Road ist seine fehlende Originalität. Der Duft ist zweifelsohne nicht schlecht, aber auch irgendwie nichtssagend. Er ist nicht besonders, es fehlt ihm an einem herausstechenden geruchlichen Merkmal, insbesondere in Relation zu anderen würzigen Frische-Düften für Herren.
Wer es minimal fruchtiger mag, wird evtl. mit K EdT mehr Freude haben, oder YSL Y (2022) Eau de Toilette, wenn es etwas würziger und seifiger sein soll. An die Könige der blauen Düfte, Bleu de Chanel Eau de Toilette und Sauvage Eau de Toilette wird Open Road niemals heranreichen.
Aktualisiert am 18.09.2025 - 12:25 Uhr
4 Antworten



Kopfnote
Szechuanpfeffer
Primofiore-Zitrone
roter Apfel
Herznote
Lavendel
Muskatellersalbei
Basisnote
Vetiver
Patchouli
Zeder






AndyBudges
FreezY
Riker
Topfpflanze3
MoritzV95
































