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Das Entschwinden des Begriffs eines Kölnischen.
Zart cremig Start an Hesperiden und Mandel.
Später pudrig und leicht hölzern.
Zerbrechlich *
Zart cremig Start an Hesperiden und Mandel.
Später pudrig und leicht hölzern.
Zerbrechlich *
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Du kennst ihn auch 😉
Der Clou liegt in der immer feiner und pudrig werdender Mandel mit den zitrischen Noten.
Ich habe nun etliche Annäherungsversuche mit diesem Duft gewagt.
Mein Fazit wäre eine Neuinterpretation eines Eau Sauvage aus der zarten Perspektive von Francis Kurkdijan.
Alles wirkt wie weichgezeichnet, die Konturen verschwimmen.
Anfangs ist der Duft sehr cremig, wird aber gegen Ende immer pudriger.
Die minimalistische Ader ist klar auszumachen, die Grundzutaten sind klar erkennbar.
Zitrusfrüchte erhellen eine Mandel, welche merkwürdigerweise nicht essbar wirkt. Ich habe eher den Eindruck einer Bodylotion mit Bittermandelgeruch.
Der Rosmarin ist sehr zaghaft im Hintergrund gehalten, dafür werden die Hölzer recht sanft abgerundet. Ich vermute Cashmeran hier.
Weiter im Verlauf verschwindet die Bodylotion und der Eindruck eines zart weißen Hauchs übernimmt.
Erstaunliches Understatement für Dior.