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The Dandy 2024

7.4 / 10 156 Bewertungen
Ein Parfum von Penhaligon's für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2024. Der Duft ist würzig-holzig. Es wird von Puig vermarktet.
Vergleich
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Duftrichtung

Würzig
Holzig
Süß
Zitrus
Rauchig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
HimbeereHimbeere ZitronatzitroneZitronatzitrone BergamotteBergamotte
Herznote Herznote
ZedernholzZedernholz EichenholzEichenholz WhiskyWhisky
Basisnote Basisnote
Clearwood™Clearwood™ PatchouliPatchouli AmbroxAmbrox

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.4156 Bewertungen
Haltbarkeit
7.1132 Bewertungen
Sillage
6.7133 Bewertungen
Flakon
8.2129 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.4105 Bewertungen
Eingetragen von Spl3xx · letzte Aktualisierung am 28.12.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

6 ausführliche Duftbeschreibungen
6.5Duft 7Haltbarkeit 6Sillage
loewenherz

919 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 15  
Narziss und Niemand
'Ein Dandy...' so schrieb einst Baudelaire in seinen Tagebüchern '...muss sein ganzes Streben darauf richten, ohne Unterlass erhaben zu sein.' Der legendäre George 'Beau' Brummell, der bis heute als Archetyp des Dandys gilt, brach in seinerzeit unerhörter Art und Weise mit den Normen seiner Zeit. Dies tat er, indem er einerseits den üblichen dem französischen Hofzeremoniell entlehnten Stil verweigerte und gleichzeitig persönliche Eitelkeiten und modische Marotten in narzisstische Exzesse führte, die bis heute überliefert sind, wie etwa, dass er Finger und Daumen seiner Handschuhe von unterschiedlichen Schneidern anfertigen ließ. Viele Dandies waren wie Beau Brummell Briten und verkehrten - so auch er - in höchsten aristokratischen Kreisen. Wer also könnte geeigneter sein, ein Parfum mit Namen Dandy zu erschaffen als das Haus Penhaligon's?

Vielleicht ist es Erwartungsmanagement.
Vielleicht fängt hier der Fehler an.
Vielleicht liegt es an mir.

Wie stelle ich mir einen Duft vor, der The Dandy heißt? Gediegen im Wesen, aber doch Aufruhr. Klassisch, aber schon ein bisschen provozierend. Pointiert männlich und doch androgyn. Gardenie - das Attribut des Dandys schlechthin - mit Leder etwa. Notfalls - wäre der Akkord nicht so vorbei - Rose mit Oud. Hyazinthe mit Torf, Veilchen auf einem Fougère-Fundament - alles möglich und alles herrlich! Stattdessen - und die Enttäuschung tropft zwischen die Zeilen, während ich sie schreibe - entschied sich Penhaligon's für die vermeintlich leichteste, da zeitgeistigste und somit überhaupt nicht zeitlose Antwort. Der Duft, dem sie den Namen Dandy gaben, ist die Essenz der frühen 2020er Jahre - kopflastig, synthetisch und austauschbar. Nicht provozierend übelriechend - nicht einmal das! - sondern ein konturloser Modeduft, der in wenigen Jahren vergessen sein wird.

Fazit: zitrische Süße meets Man Cave meets Synthetik. Ein auf Gefälligkeit bedachter Immergeher und kein Aufreger im Grunde. Und gerade deshalb so enttäuschend.
4 Antworten
7.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Becz

4 Rezensionen
Becz
Becz
7  
The Dandy
Der Duft startet frisch zitrisch, mit einer kräftigen Himbeere, die es zugleich fruchtig macht. 30 Minuten weiter ist die Frische verflogen und die holzig und leicht süßen Töne übernehmen (Eiche, Patchouli und Whisky sind dominant). Kein Ersatz für Kilians Angels Share!!! Aber führ sich ein gelungener Duft sehr lecker.
Nachtrag: Der Duft ist nicht modern und vom Charakter klassisch und schlicht elegant, wie die Flasche es vermuten lässt.
1 Antwort
7.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Denis0109

19 Rezensionen
Denis0109
Denis0109
8  
Die Suche nach einem neuen Boozy-Duft...
... hat mich zum The Dandy geführt.

Vorab, mir gefällt Penhaligon's als Haus sehr. Einige Düfte sind bereits in der Sammlung und andere haben das Potenzial dazu. Wie wäre mit dem The Dandy ?!

Der Auftakt, puh... The Dandy startet sehr erdig, staubig, fast schon muffig. Ich nehme nur einen Schuss Whiskey im Zusammenspiel mit Holz wahr. The Dandy ähnelt dem Geruch einer Bühne (schwäbisch für Dachboden ;)) aus meinem Elternhaus.

Also kurz gesagt, ein sehr strenger, reifer und unmoderner Start. Die Boozy-Note omnipräsent, aber eher hintergründig.

Im Verlauf dringt eine leichte/dezente Süße der Himbeere durch, die den Gesamteindruck deutlich angenehmer und runder macht. Von den synthetischen Noten nehme ich nicht all zu viel wahr, sie stören mich aber auch generell nicht bei anderen Düften.

Zusammenfassend kann man sagen, dass The Dandy ein gutes Release zum Thema Boozy-Düfte ist. Gerade ich persönlich tue mich extrem schwer mit den übersüßen, zum Teil extrem gehypten Boozy-Düften der Neuzeit. Das ist The Dandy nicht, mir fehlt aber auch das gewisse Etwas, weswegen es kein Sammlungskandidat wird.

Die Suche nach DEM neuen Boozy-Duft geht weiter.
4 Antworten
7.5Duft 7Haltbarkeit 5Sillage
Dennis1104

1036 Rezensionen
Dennis1104
Dennis1104
Hilfreiche Rezension 2  
Holzig, süßlich und leicht beschwipst. Ich mag sowas, aber irgendwie..
The Dandy besitzt anfangs ein angenehmes Zitronen Aroma,
ein Schuss Himbeere und die bekannte erfrischende Bergamotte.
Von hinten schieben aber die Hölzer bereits gut nach vorne, sodass die zitrischen Noten direkt holzig unterstützt werden und das merkt man auch in der Nase.

Mit Laufe der Zeit werden die Hölzer intensiver, ein leicht beschwipster Eindruck wird noch gewonnen und die zitrischen Elemente werden deutlich milder.
Ebenso gewinnt der Duft merklich an Süße, wo auch immer diese her kommt. Vielleicht kommt die Süße auch vom Whiskey.

Alles in allem ist es ein durchaus angenehmer und schöner Duft.
Er schafft es nicht mich komplett abzuholen, aber das muss auch nicht immer sein. Es wird sicherlich einige geben die ihn wiederum total super finden. Mir fehlt irgendwie das gewisse Etwas was mich zu einem Fan werden lässt.

Die Performance ist in Ordnung.
The Dandy hält bei mir in etwa 6-7 Stunden. Die Projektion ist bei mir im "Naja" Bereich. Anfangs bemerkt man ihn schon, aber niemals total intensiv. Relativ fix wird aber noch weniger, sodass ich mich doch schon Recht bemühen muss, ihn wahrzunehmen.

Unisex tragbar?
Definitiv!
Passt wunderbar zu Mann & Frau.
1 Antwort
8.5Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
Abraxas98

44 Rezensionen
Abraxas98
Abraxas98
2  
Covent Garden in der Flasche
London, Covent Garden. Zum ersten Mal kann ich Düfte von Penhaligon‘s ausprobieren. Und das in einem Ambiente, wie es passender nicht sein könnte. Nach einigen Versuchen wird mir „The Dandy“ angeboten - und ich zögere, denn „Dandy“ bin ich persönlich ja nun so gar nicht.
Aber was soll‘s - es ist ja nur ein Name.
Die Präsentation gefällt mir sehr. Das Design greift den Jugendstil auf, elegant, schick und passend zum Namen. Das i-Tüpfelchen ist die schwarze Fliege am Flaconhals. Wunderbar!
Und dann der Duft.
Eine deutliche Himbeernote, gepaart mit leichten Zitrusnoten macht den Auftakt. Aber da schwingt sofort auch noch etwas anderes mit. Ich kann nicht sagen, ob es wirklich Anklänge von Holz oder Whisky sind. Ich assoziiere sofort eine leichte Lakritznote, eher etwas süßlich und durchaus ungewöhnlich.
Nach einiger Zeit kommen dann hölzerne Anklänge stärker zu tragen. Einzig der Whisky versteckt sich erfolgreich vor mir. - Was daran liegen mag, dass meine Nase zu sehr an echten Whisky gewöhnt ist.
Bis zum Drydown begleitet mich das Gefühl von wohligem Lakritz, nun etwas mehr im Duett mit sehr dezentem Patchouli.
Die synthetischen Anteile des Dufts nehme ich weniger wahr - und keinesfalls störend.
Das Ensemble dieses Dufts passt für mich in der Tat perfekt zum Namen. Klassische Eleganz, gepaart mit einer gewissen Lässigkeit.
Und hier schließt sich ein Kreis. Diesen Duft in einer kleinen Boutique in Covent Garden zu erleben, hinauszutreten in die Cafés und weiteren, kleinen und eleganten Geschäften - das hat einfach perfekt gepasst.
Bis hier her alles wirklich gut.
Und nun kommen die Punkte in der meine Wahrnehmung anscheinend nicht wirklich massenkompatibel ist.
Die Performance von „The Dandy“ passt nicht in den heutigen Anspruch der weithin abstrahlenden Düfte. Auf meiner Haut bleibt er eher bei mir - was mir persönlich sehr gefällt. Ich lege keinen Wert alle Menschen im Umkreis von 5 Metern auf meine Anwesenheit hinzuweisen. Um im Bild eines Dandys zu bleiben: das wäre nicht elegant sondern vulgär.
Ich mag „The Dandy“ weil er diese etwas zurückhaltende Eleganz hat und nicht so laut ist, wie Düfte heute anscheinend sein sollen.
Mit der Haltbarkeit ist es ähnlich.
Ich möchte gar nicht, dass Düfte 16 oder gar 24 Stunden halten oder sogar noch nach dem Duschen spürbar sind. Ich nutze morgens einen Duft, der mich durch den Arbeitstag begleiten soll. Und wenn ich abends unterwegs bin, dann möchte ich einen anderen Duft nutzen können, evtl. auch ohne vorher nochmals zu duschen.
Mit einer Haltbarkeit von 6 bis 8 Stunden auf meiner Haut bin ich also bei „The Dandy“ durchaus zufrieden.
Wie fällt nun das Fazit aus?
Ich mag „The Dandy“. Er hat für mich etwas Besonderes, Ungewöhnliches in seiner Duftkomposition. Aber das macht es auch schwierig ihn zu empfehlen…
Aber testen sollte man ihn definitiv einmal.
2 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

33 kurze Meinungen zum Parfum
29
50
Ein typisch zeitgemäßer Mix wie es einige Nischenmarken mittlerweile anbieten. Holzig, harzig, etwas Fusel und moderat eingearbeitete....
50 Antworten
24
27
Nur 1 Spritzer Zitrone&
ein paar Himbeeren
im Whisky zur Mittagsstunde
Mr. Gatsby im glatten
Zedernhellbraunen 3-Teiler
Stehts am lächeln
27 Antworten
17
14
Ein feiner Dandy. Genießt seinen Whisky gesittet im ehrwürdigen Herrenclub. Stilvoll mit Himbeere im Knopfloch.
14 Antworten
vor 1 Jahr
10
4
Holzig, boozy, diskret zitrisch im opening, aber seeeehr subtil. Cuter kleiner Bruder von Baraonda. Nehme hauptsächlich Zeder wahr.
4 Antworten
9
2
Auftakt mit Himbeerbrause
Schnell kommt das boozy Eichenfass
Duster
Tief
Torfig
Herb
Irish Cream Abgang
Für einen gepflegten Männer-Abend
2 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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