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Elixir Solaire 2008

7.9 / 10 101 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Annette Neuffer für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2008. Der Duft ist zitrisch-blumig. Es wird noch produziert. Der Name bedeutet „Sonnenelixir”.
Vergleich
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Duftrichtung

Zitrus
Blumig
Fruchtig
Frisch
Würzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
grüne Bitterorangegrüne Bitterorange WildorangeWildorange Murcott-MandarineMurcott-Mandarine rosa Pfefferrosa Pfeffer MuskatMuskat
Herznote Herznote
marokkanische Zentifoliemarokkanische Zentifolie bulgarische Damaszener-Rosebulgarische Damaszener-Rose türkische Rose Ottotürkische Rose Otto GartennelkeGartennelke OsmanthusOsmanthus tunesische Orangenblütetunesische Orangenblüte ägyptischer Jasminägyptischer Jasmin
Basisnote Basisnote
französisches Bienenwachs Absoluefranzösisches Bienenwachs Absolue indisches Sandelholzindisches Sandelholz VirginiazederVirginiazeder AmbretteAmbrette Vanille AbsolueVanille Absolue

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.9101 Bewertungen
Haltbarkeit
7.092 Bewertungen
Sillage
6.695 Bewertungen
Flakon
8.574 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.915 Bewertungen
Eingetragen von DonVanVliet · letzte Aktualisierung am 23.05.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
8.5Duft 7Haltbarkeit 5Sillage
Ergoproxy

1130 Rezensionen
Ergoproxy
Ergoproxy
Top Rezension 14  
Wer kritsiert, der sollte auch loben können!
Warum testet der eigentlich Naturdüfte, wenn es doch absehbar ist, dass er diese Duftrichtung offenbar nicht mag? Diese Frage wird sich wohl der Ein oder die Andere schon gestellt haben.

Nun ja, bei all meinen Vorlieben und Abneigungen gebe ich jedem Duft den ich unter die Nase bekomme erst mal eine Chance mich zu überzeugen. Darüber hinaus treibt mich die Neugierde an und natürlich mache ich mir gerne ein möglich komplettes Duftbild von einer Marke.
Außerdem stehe ich auf dem Standpunkt: "Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung und somit eine Meinung sich ändern kann! Einer Sache kritisch gegenüber zu stehen, heißt nicht, dass man diese komplett ablehnen muss.
Und wer kritisiert, der sollte, wenn es was zu Loben gibt, dies genau so offen und unverblümt tun.

Dank des lieben Kovex konnte ich mein Duftbild der Marke Neuffer nun etwas weiter vervollständigen.

Und siehe da, der letzte Duft den ich getestet habe, ist der erste der Marke, den ich wirklich tragen wollen würde!

Frau Neuffer ist hier für meine Nase ein wirklich schöner, vollmundiger Duft gelungen, der auch den Namen gut widerspiegelt.

Dreh und Angelpunkt ist eine wirklich schöne Orangen-Note die zur Abwechslung mal nicht in Richtung Saft, sondern mehr wie eine sonnengereifte Frucht am Baum für mich duftet. Nichts ist zu süß oder zu sauer.

Mit der Zeit addiert sich dann zart eine rosiger Hauch hinzu und im Zusammenspiel mit der Furchtnote entsteht in der Tat ein Akkord, dem man die Farbe eines hellen Orange-Rot zuschreiben kann und der Duft verweilt auch recht lange in diesem Stadium.

Zur Abwechslung ist bei Elexir Solaire der Basisakkord a) nicht ganz so dominant wie ich ihn in vielen der vorher getesteten Düften von Frau Neuffer empfunden habe, b) es fehlt gänzlich das Dumpf-Wächserne (es geht also doch), c) der Honigton verleiht dem Herzakkord eine feingoldene Süße ohne das Gesamtkonzept negativ zu beeinflussen und d) die Cremigkeit pass als Unterbau und Verlängerung des Herz-Akkordes hervorragend und rundet den Duftgenus gelungen ab.

Die Haltbarkeit liegt auf meiner Haut bei gut 7 - 8 Stunden, bei einer eher zurückhaltenden Projektion.
Angenehm ist zudem, dass ich hier zum ersten Mal bei der Marke den Eindruck habe, ein für mein empfinden richtig gut komponiertes Parfum ohne vordergründige Natur-Attitude oder Raumduft-Feeling zu tragen.

Elixier Solaire ist ein Duft für fast jede Gelegenheit und kann ganzjährig getragen werden.
Gerade an einem so grauen und stürmischen Tag wie heute lässt er etwas die Sonne in duftender Form scheinen.
24 Antworten
9Duft 8Haltbarkeit 6Sillage
Meggi

1018 Rezensionen
Meggi
Meggi
Top Rezension 51  
Ich arbeite doch, ich sammle Duft!
Jüngst habe ich mich mit der werten Palonera darüber unterhalten, dass es mit der Kälte eigentlich genüge und endlich wieder wärmer werden dürfte. Aber leider müssen wir die frostigen Monate einfach durchstehen. Was könnte Linderung schaffen? Mir fällt die Geschichte um die Feldmaus Frederick (von Leo Lionni) ein: Während die anderen Mäuse handfeste Vorräte für den Winter besorgen, sitzt Frederick ganz still da und antwortet auf die Frage, was er tue, etwa mit: „Ich arbeite doch, ich sammle Sonnenstrahlen“. Und so sammelt Frederick beizeiten Sonnenstrahlen, Farben und Wörter, um seiner Familie über die Düsternis kalter Wintertage hinwegzuhelfen – selbst die Maus lebt offenbar nicht einzig vom Brot. Ein großartiges, im Kern geradezu subversives Buch (jawoll!); völlig zu Recht seit Jahrzehnten ein Klassiker.

Elixir Solaire nun entwickelte sich – passend zum Namen – für mich gleichsam zu einer Essenz des Sommers, genossen Ende Oktober. Als dürfte ich auf eine Erinnerung in der warmen Jahreszeit gesammelten Dufts zugreifen. Der Auftakt ist noch verschwenderisch strahlend, gleißend wie der Sommertag persönlich. Frisch-adstringierend, von fast tomatiger Säure. Volle, üppige Zitrusfrucht. Im Hintergrund köstlich campari- oder eher chinotto-bitter. Es ist übrigens nix Tomatiges drin, ich habe extra nachgefragt; das muss wohl ein Dreh in der grünen Orange sein. Egal, binnen einer halben Stunde wird die Zitrusfrucht nämlich ohnehin zur Aura, aus dem Strahlen wird ein Schimmern, verbunden mit einer Art gelegentlichem, dadurch zumeist unerwartetem Aufblitzen.

Natürlich ist die Orange nicht allein. Nach einer Viertelstunde nehme ich die erste seifig-wässrige Edelrosen-Andeutung wahr. Zart, wie es ihr gebührt. Hm - die Rose ist nicht wirklich wässrig zu nennen, schon gar nicht ist sie von jener anämischen Blässe wie sonst nur allzu oft; mir fällt bloß kein besserer Begriff ein, um die sachte, tropfenhafte Klarheit zu umschreiben. Ich könnte es hinfort mit „Edelrosen-Zartfrische“ versuchen.

Eine Spur Brausepulver-Pritzeln rieche ich, Honig, darunter eine leichte Würz-Bitterkeit - Muskat ist plausibel. Nach einer Stunde ein fruchtiger Anflug, wie von Pfirsich. Ich lese auf der Herstellerin-Webseite zum Thema Pfirsich-Eindruck von einem Bezug zu Osmanthus, kenne ich pur leider nicht. Zudem eine Fülle weiterer, teils kaum spürbarer Aromen, die aufzudröseln ich mich außerstande sehe.

Das ist freilich kein Schaden, weil sowieso gewissermaßen als Leitlinie vor allem der Orangengeruch in der Luft liegt, erstaunlicherweise mit ein bisschen Distanz deutlicher zu vernehmen als direkt auf der Haut. Bis zum späten Nachmittag entfaltet er in der Projektion eine verblüffend starke Ab-und-zu-Präsenz. Zwischen Konkurrenz-Aromen zum Beispiel aus der Kaffee- oder Tee-Tasse besteht er problemlos, umweht ab und zu ebenso unvermutet wie delikat meine Nase und bringt mir eine Brise des vergangenen Sommers. Sogar die diversen Rosen - ich darf nicht behaupten, sie alle einzeln zu er-/kennen - ordnen sich dieser Mission unter, stellen die ihnen neben der Zartfrische zunehmend eigene Fruchtigkeit (oder ist das abermals der Osmanthus?) gänzlich in den Dienst der Frische-Verlängerung.

Erst im Laufe des Nachmittags, nach mehr als sechs Stunden, schwindet die Frische. Eine milde Wachs-Note regt sich, mischt sich apart mit den Resten der Rose, einigen Spänen hellen Holzes und den ersten cremenden Beigaben. Gleichwohl: Eine derart haltbare und trotzdem fruchtig-unspitze Zitrus-Note auf rein natürlichem Wege zu bewerkstelligen, ist toll - und war ein gutes Stück Arbeit, wie ich erfahren habe. Spannend wird, ob die Haltbarkeit sich an einem heißen Tag ebenso bewährt. Und ob die Rosen dann vielleicht zu Protagonistinnen avancieren. Doch einstweilen kehren wir zurück in den Alltag der erkaltenden Jahreszeit. Macht nichts, denn: Was Frederick kann, können wir auch.
22 Antworten

Statements

28 kurze Meinungen zum Parfum
46
54
Der Sommer lies warme Zitusfrüchte reifen.
Lichtdurchflutet die Rose.
Bienenwachs etwas schwer.
Endet doch alles beschwingt leicht.
Schön *
54 Antworten
34
25
Urlaub in Italien. Die Sonne scheint, die Orangenbäume hängen voller Früchte. Rosen blühen auf der grünen Wiese. Honig duftet.
25 Antworten
34
34
Ernste Orange, Mandarine
Von Spritz befreit
Misanthropische Rose
Zwei Bienen fliegen
Der blutroten Sonne
Entgegen #
34 Antworten
32
25
Hellgrüne Landschaft
Die Wiesen frisch gemäht
Suche mir Schatten
Unter bittergrünen Orangenbäumen
Tanke mein Sonnenelixir
Pflücke Blumen
25 Antworten
26
19
Schmetterlinge pomeranzen
Wachsfidel in honiglicher Sonne,
Dicke Hummeln tanzen
Froh und brummeln gelb vor Wonne
Um rosigfrische Pflanzen.
19 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Bilder

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