
Jazzbob
128 Rezensionen

Jazzbob
Sehr hilfreiche Rezension
10
Sinnliche Eleganz
Manchmal genügen wenige Worte, um eine bestimmte Situation zu beschreiben, um ein klares Bild vor Augen zu haben – und das Gleiche gilt auch für die Kombination einiger Duftstoffe. Ein hochwertiger Amber-Akkord ist für sich schon ein komplexes olfaktorisches Erlebnis. Kontraste verschmelzen dabei und sorgen für ein besonderes und wohliges Gefühl.
Oud & Ambre ist – das dürften die Meisten ebenso empfinden – ein irreführender Name, denn eigentlich lässt sich hier Oud, wenn überhaupt, nur in homöopathischer Dosis wahrnehmen. Zu Beginn schwingt ein wenig Weihrauch mit, aber vor allem Benzoe, Labdanum und vielleicht weitere Harze (Myrrhe? Styrax?) dominieren den Duft. Ähnlichkeiten zu Grand Soir sind für mich gut nachvollziehbar, aber jener wirkt, vermutlich durch einen höheren Anteil von Benzoe, heller und fluffiger, aufgrund der verwendeten Moschus-Duftstoffe. Letztere sind bei Maison Francis Kurkdjian sehr wichtig, verleiden mir jedoch manche Parfums der Marke, weil sie dadurch mitunter eine Note von Weichspüler/Waschmittel bekommen. Beim Cartier erscheint mir deshalb die Balance gelungener ausgefallen zu sein, denn auch hier ist die helle, etwas wachsartige Seite von Benzoe äußerst präsent, aber eben gut kontrastiert durch die dunkleren, schrofferen Facetten von Labdanum. Vanille ist nicht zu stark akzentuiert und auch die Süße ist nicht zu intensiv und fernab von Honig oder Gourmands. Eine dezente holzige Note kann ich zudem hauptsächlich unmittelbar auf der Haut riechen.
Mathilde Laurents Kreation ist meiner Meinung nach ein perfekter Unisex-Duft, der wie aus einem Guss wirkt. In der Sillage entfaltet er sich sehr schön, da er einerseits eine gewisse Fülle hat und trotzdem etwas Strahlendes, Elegantes. Wie für Amber typisch, ist Oud & Ambre eine warme Komposition, die der Trägerin oder dem Träger ein beruhigendes Gefühl geben kann. Somit eignet sich dieses Parfum sowohl für besondere Anlässe als auch für einen gemütlichen Abend zuhause.
Oud & Ambre ist – das dürften die Meisten ebenso empfinden – ein irreführender Name, denn eigentlich lässt sich hier Oud, wenn überhaupt, nur in homöopathischer Dosis wahrnehmen. Zu Beginn schwingt ein wenig Weihrauch mit, aber vor allem Benzoe, Labdanum und vielleicht weitere Harze (Myrrhe? Styrax?) dominieren den Duft. Ähnlichkeiten zu Grand Soir sind für mich gut nachvollziehbar, aber jener wirkt, vermutlich durch einen höheren Anteil von Benzoe, heller und fluffiger, aufgrund der verwendeten Moschus-Duftstoffe. Letztere sind bei Maison Francis Kurkdjian sehr wichtig, verleiden mir jedoch manche Parfums der Marke, weil sie dadurch mitunter eine Note von Weichspüler/Waschmittel bekommen. Beim Cartier erscheint mir deshalb die Balance gelungener ausgefallen zu sein, denn auch hier ist die helle, etwas wachsartige Seite von Benzoe äußerst präsent, aber eben gut kontrastiert durch die dunkleren, schrofferen Facetten von Labdanum. Vanille ist nicht zu stark akzentuiert und auch die Süße ist nicht zu intensiv und fernab von Honig oder Gourmands. Eine dezente holzige Note kann ich zudem hauptsächlich unmittelbar auf der Haut riechen.
Mathilde Laurents Kreation ist meiner Meinung nach ein perfekter Unisex-Duft, der wie aus einem Guss wirkt. In der Sillage entfaltet er sich sehr schön, da er einerseits eine gewisse Fülle hat und trotzdem etwas Strahlendes, Elegantes. Wie für Amber typisch, ist Oud & Ambre eine warme Komposition, die der Trägerin oder dem Träger ein beruhigendes Gefühl geben kann. Somit eignet sich dieses Parfum sowohl für besondere Anlässe als auch für einen gemütlichen Abend zuhause.
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Oud








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