L'Envol 2016 Eau de Parfum

L'Envol (Eau de Parfum) von Cartier
Flakondesign Cartier, Bormioli
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7.8 / 10 431 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Cartier für Herren, erschienen im Jahr 2016. Der Duft ist süß-holzig. Es wird noch produziert. Der Name bedeutet „Der Flug”.
Aussprache
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Duftrichtung

Süß
Holzig
Würzig
Blumig
Pudrig

Duftnoten

HonigHonig GuajakholzGuajakholz IrisIris MoschusMoschus

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
7.8431 Bewertungen
Haltbarkeit
7.6373 Bewertungen
Sillage
6.9374 Bewertungen
Flakon
8.1383 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.9134 Bewertungen
Eingetragen von OPomone, letzte Aktualisierung am 10.06.2024.

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Rezensionen

19 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Flakon
6
Sillage
6
Haltbarkeit
8.5
Duft
Leimbacher

2780 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Top Rezension 24  
Der Bienerich im Büro
"L'Envol" ist der neue, (zumindest vom Flakon) auffällige Herrenduft von Cartier. Eine wundervolle Neuerscheinung, die so viel mehr Aufmerksamkeit & eine noch höhere Wertung verdient hätte. Ich sehe keine Werbung, keine Banner, keine Lobpreisungen, keine YouTube-Videos - "L'Envol" geht mir etwas zu sehr unter. Ok, er ist noch neu, doch das muss sich 2017 einfach ändern. Spotlight an!

"L'Envol": Ein süßer Honey, doch weiter vom klebrigen Trend, könnte man kaum entfernt sein. Ein Büroduft, und trotzdem zum Anbeißen lecker. Er hat Charakter & Kanten (Vetiver?), doch es ist eher ein prickeln, nicht nur in "mein Bauchnabel". Eine cremige Iris, doch nie feminin oder zu soft. Ein solider Immergeher, doch mit dem gewissen Kick. Futuristische Optik steht einem sauberen, eleganten Konzept gegenüber. Keine Experimente, und (nach tausenden getesteten Düften) so noch nie gerochen. Jugendlich genug, und trotzdem Cartier-glitzernd & sehr edel. Hochwertig bis in die tiefste Basisnote, doch gerade der Beginn macht süchtig. Spritzig, aber kein Sommerduft. Zitrisch, aber kein Erfrischer. Sauber, nicht langweilig. Modern, doch klassisch genug. Frisch gewaschen, aber nie soapy. Einfach ein kleines, ruhiges, süßes Wunder in einem Alltag voll überladener Eindrücke, Hektik & schrecklicher Düfte. Im Mainstream gab es in den letzen 12 Monaten sicher wenig Besseres. Wundervoll!

Flakon: Konzept - top. Umsetzung - nicht ganz optimal mit der Plastikkuppel. Trotzdem besonders!
Sillage: sehr gut bürotauglich trotz Honig.
Haltbarkeit: 6 Stunden i like.

Fazit: ein ganz großer Tipp & ein neuer Herrenhit von Cartier. Dieser Honig mit Charakter & Everyday-Feeling hätte jeden Erfolg verdient!
5 Antworten
8
Flakon
8
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Norleans

65 Rezensionen
Norleans
Norleans
Top Rezension 25  
Oh Honey!
Bevor ich zur Schilderung dieses Duftes komme, erkläre ich kurz die Begleitumstände, die dazu geführt haben, dass ich nun im Besitz eines Flakons bin: Der liebe SctenPhantom hat mir einen noch gut gefüllten Flakon vollkommen kostenfrei zukommen lassen. Ungefragt meinerseits und völlig selbstlos seinerseits! Das erlebst du nur bei Parfumo, noch einmal herzlichen Dank dafür!!! :-)

Das erste mal mit dem Duft in Berührung kam ich nämlich auch durch ScentPhantom, durch seinen Kommentar zu L'Envol. Da las ich dann "Honig" und dachte nur "pfui Deiwel!". Honig geht bei mir nur in Tee und sonst wirklich nirgends, nicht auf Brot, nicht in Milch und schon überhaupt nicht als "Duft". Es begab sich, dass ich bei einem Parfumkauf zu einer Probe des Stöffchens kam und mir abseits der hier aufgeführten Duftnoten ein eigenes Bild machen konnte. Und ja, leider ist hier Honig drin, sogar ordentlich viel Honig.
Mit Viking und Royal Mayfair habe ich mittlerweile zwei Düfte in meinem olfaktorischen Portfolio, die als deutlichen Bestandteil Rose haben. Rose konnte mich bis dato als Duftkomponente nicht nur nicht überzeugen, sie stieß mich regelrecht ab. Bis ich dann auf die o.g. Düfte kam. Dort ist die Rose so wunderbar eingearbeitet, dass sie, unterstützt, bzw. gedämpft durch all die anderen Komponenten, wunderschön daherkommt. Genau so verhält es sich mit dem Honig in diesem Cartier.

Die Kopfnote ist nicht ganz meins, da der Honig als Single-Player zu sehr im Fokus steht. Nach ca. zehn Minuten gesellen sich dunklere Töne und der tolle Moschus hinzu, die aus dem Honigbienenstock ein süß-holzig-florales Meisterwerk werden lassen. Der Drydown ist meiner Meinung nach der langanhaltende Höhepunkt dieses tollen Duftes.
L'Envol riecht im weitesten Sinne klassisch, hat dabei aber durch den Honig einen Mitspieler, der ihn von der Masse an klassischen Herrendüften abhebt. Fast bilde ich mir ein, ein im positiven Sinne sehr dunkles dior`sches Fahrenheit zu riechen. Äußerst deliziös.

Ein überaus gefälliger, sich stark entwickelnder, treuer Begleiter, den man am ehesten zu "ordentlicher" Kleidung trägt. L' Envol werde ich zwar nicht schnell überdrüssig, aber als Freizeitduft wäre er mir zu "bossy".

Danke fürs Lesen
10 Antworten
8
Flakon
5
Sillage
6
Haltbarkeit
8
Duft
DonJuanDeCat

2035 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Top Rezension 21  
Mainstream, seifig, überraschend gut!
Boaah,… Cartier habe ich schon so lange nicht getestet… schuld daran ist da auch ein wenig die eigene Hochnäsigkeit. Am Anfang, als ich mich hier auf Parfumo angemeldet hatte vor paar Jahren, kannte ich den Begriff des Nischenduftes noch nicht einmal. Ich war unerfahren, lieb und nett (anstatt wie heute ständig über euch alle herzuziehen oder gemein zu Parfumas zu sein :D), mein Kater wog noch zarte drei bis vier Kilo und hatte noch nicht blutrünstige Gedanken wie meine Arme zu zerkratzen oder mir gelegentlich eine Backpfeife zu geben, wenn ihm mal etwas nicht in den Kram passen sollte (oder um es kurz zu fassen: seine arschigkeit war noch nicht so sehr ausgeprägt! :D)…

Meine „Duftwelt“ bestand im Großen und Ganzen aus Düften, die ich im Handel sah, vor allem bei einem bestimmten Laden mit einer bestimmten Farbe in Frankfurt, der aber schon sehr groß war und auch Düfte anbot, die man in anderen Geschäften nicht fand. Nach und nach, vor allem durch Parfumos und Parfumas hier, lernte ich immer weitere Düfte kennen, was dazu führte, dass ich eine Weile immer mehr „andere“ Düfte kennenlernen wollte. Sogenannte Mainstreamdüfte wie dieser hier gingen allmählich unter, und es sollte sich als großer Fehler erweisen!

Aber glücklicherweise kriegte ich noch die Kurve, so dass ich heute wieder gerne sowohl nischiges als auch „normalo“-Düfte probiere (denn mal ehrlich, auch unter den normalen und auch günstigen Düften gibt es einige Menge tolles zu entdecken!). Denn sonst würden mir unter den Normalos zu viele tolle Düfte entgehen… so wie dieser Cartier hier!

Der Duft:
Der Duft beginnt recht holzig, aber auch sehr sanft. Es ist eine schöne Kombination von Holz und puderiger Iris, die den Duft ins reinliche überführt, eigentlich sogar ins seifige, wodurch der Duft an die schönen Prada Infusions-Düfte wie beispielsweise dem Infusion d’Homme ein wenig erinnert. Nur honiglich süßlicher vielleicht.
Auch später riecht man hauptsächlich Iris und Holz, wobei durch den Moschus eine zusätzliche zarte Süße aufsteigt (aber der Honig geringfügig besser riechbar bleibt). Die seifige Aura bleibt ebenfalls noch eine Weile, was ich hier sehr schön gemacht finde. Allerdings verschwindet dies mit der Zeit in der späteren Basis doch noch, was aber nicht schlimm ist, da durch die puderigen Noten der holzige Duft dafür sanft und warm bleibt, mit einer leichten Würze im Hintergrund.
Patchouli ist meiner Meinung nach übrigens kaum oder gar nicht vorhanden.
Ein eigentlich simpler Duft, der aber sehr nett riecht!

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Ich würde sagen, dass die Sillage eigentlich der größte Kritikpunkt hier bei dem Duft ist, denn der Duft ist leider nicht besonders stark ausgefallen. Naja, sehr schwach ist er natürlich nicht, aber man muss schon etwas in der Nähe sein, um den Duft riechen zu können.
Die Haltbarkeit beträgt zwar acht Stunden, aber durch die geringere Sillage in den späteren Stunden kommt es einem kürzer vor.

Der Flakon:
Der eigentliche Flakon mit der bernsteinfarbenen Duftflüssigkeit steckt in einem weiteren Glasbehälter. Der verchromte Hals ist mit Rillen gemustert worden, welcher gleichzeitig auch der Deckel ist (das heißt, der Deckel wird nicht abgenommen, sondern nach unten gedrückt, damit der Sprühkopf zum Vorschein kommt). Ein schöner Flakon.

Da sieht man mal wieder, was passiert, wenn man durch das Testen von vielen Düften irgendwann mal denkt, dass Mainstreamdüfte nichts taugen würden und man daher immer mehr Nischen-Düfte probiert (oder für euch blöden Parfumas so viele Damendüfte testet, das ist auch so ein Punkt, ich teste ja kaum noch was für uns Herren… argh,… ich werde nie wieder ein Kommentar zu einem Damenduft schreiben, he he he… :D): Man achtet manchmal kaum noch auf Düfte, die in einem „normalen“ Laden im Regal stehen bzw. man sieht sie zwar, erachtet sie aber nicht als testenswert…

Zum Glück bin ich aber noch nicht so hochnäsig geworden, so dass ich wieder einfach alles teste, was mir unter die Nase kommt. Und das war wie gesagt auch gut so, da ich mit dem L’Envol EDP hier einen schönen Allrounder-Duft entdeckt habe, den man praktisch immer und überall verwenden kann, wobei man sich zum Ausgehen stärker einsprühen sollte.

Schön gefällt mir auch die seifig-puderige Komponente, die mich wie erwähnt an einige der Düfte von Prada erinnert, welche mir auch sehr gut gefallen. Ich finde daher, dass man diesen Duft mal testen sollte.

Ich werde in Zukunft also wieder öfters mal auch „normale“ Düfte testen! Leider bleibt aber mein Kater weiterhin ein Mistkerl, da er sich nicht mehr ändert und stattdessen gefräßiger und fetter wird und weiterhin alles kurz und klein schlagen will *seufz*
3 Antworten
7
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
FabianO

1005 Rezensionen
FabianO
FabianO
Top Rezension 17  
Wie nach einem herbstlichen Spaziergang der Badewanne entstiegen: saubergewaschenes Holz mit Honigtröpfchen
Bekommen wir die drei ordentlichen Mainstreamer 2016 doch noch zusammen? Geza Schön hat mit "Ultimate" für Baldessarini eine angenehme, breitentaugliche Variation von "Kinski" abgeliefert, Cartiers "L´Envol" gerät nun mindestens angenehm tragbar.

Auf jeden Fall setzt sich der Trend fort, den u.a. Dior mit "Sauvage" eröffnet hat, bei dem erfreulicherweise wieder weniger Synthetik oder herumballernde Zuckersüße im Vordergrund steht, sondern mehr ein - ich nenne es mal: natürliches Grau.

Saubergewaschen riecht der Cartier, daher meine Assoziation zur Badewanne. Der Duft lässt sich nicht gut in Phasen abstufen, im Ganzen kommt er rüber wie ein badewannenfrischer Holz-Seife-Duft, der durch erfreulich mild hingetupfte Honigtröpfchen eine feine, milde Lieblichkeit bekommt.

Verglichen mit vielen wirklich grausigen Erscheinungen 2016 präsentiert Cartier hier einen einfach gebauten, aber nett gemachten Saubermannduft, der für den Arbeits-/Büroalltag eine sehr solide Tauglichkeit aufweist .
2 Antworten
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Ajlen

122 Rezensionen
Ajlen
Ajlen
Top Rezension 19  
Der aus der Reihe tanzt
Ein Duft für’s Büro, könnte man ganz schlicht sagen. Aber das wäre stark vereinfacht und daher unfair. L‘Envol verhält sich zu anderen Bürodüften wie eine gute Flasche Wein: Ein anderer, billiger würde es wohl auch tun- und dröhnt vermutlich sogar noch etwas besser. Aber wenn es um Aromatik und Genuss geht, hat der gute Tropfen eben doch die Nase vorn.

Im Bereich der alltagstauglichen Immergeher setzt Cartier mit L’Envol neue Akzente. Weg vom Fruchtig-Süßen. Noch weiter weg von der Saubergeduscht-Frische. Herz und Seele dieses Duftes ist stattdessen ein sehr natürlich wirkender Blütenhonig, der in drei Variationen dargeboten wird. Klingt klebrig, ist es aber so ganz und gar nicht. Zu Beginn ist er luftig, hell und frisch mit zarten Zitrusaromen. Im Mittelteil gesellen sich zuerst eine Iris und dann ein weiche Holzbasis dazu. Dezent eingesetzter Patchouli und ein ganz leicht schmutziger Moschus flankieren den Honig zum Ausklang. Hier und da blitzen auch zu späterer Stunde immer mal wieder frische Noten durch. Die Grenzen im Verlauf verschmelzen dabei wie gemalt. Alles fließt ineinander und bleibt doch immer für sich selbst präsent. Großartig.

Zusammen mit einer angenehmen, unaufdringlichen Sillage und einer guten Haltbarkeit wird L‘Envol zu einem hervorragenden Büroduft, abseits der üblichen Strickmuster. In diesem Preissegment so solide, wertig, nicht zu laut und dabei trotzdem nicht langweilig- das muss man erstmal hinbekommen. Chapeau, Cartier. Merci, Madame Laurent!
3 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

92 kurze Meinungen zum Parfum
LuwaLuwa vor 8 Monaten
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Fein würzig-herber Honig
Tropft auf dunkel pudrige Iris
Sehr dicht und schwer
Trocknet der Bienenstaub gold-schimmernd auf Holz
39 Antworten
SalvaSalva vor 3 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Golden-präsenter Honig
Fließt meine voluminöse Lippe runter
Mademoiselle Iris küsst sie weich
Überlässt Patcheline auch was
Schöner Flug
19 Antworten
YataganYatagan vor 7 Jahren
6
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
Honig fließt über Holz. Lockstoff nicht nur für Bienen. Seit Längerem mal wieder ein Mainstreamer, der nicht aufdringlich künstlich riecht.
5 Antworten
DufterMannDufterMann vor 5 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Kein Duftfeuerwerk, relativ monotoner Verlauf, aber dennoch ein sehr angenehm gewürzter Honigduft, mit dem ich mich wohl gefühlt habe. Gut!
3 Antworten
VrabecVrabec vor 5 Jahren
7
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Für EDP schwache Sillage und Haltbarkeit, kein wirklicher Verlauf...
Aber ENDLICH herber männlicher Honig!
Der gefällt mir richtig gut!
0 Antworten
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Torten Radar

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