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6.7 / 10 13 Bewertungen
Ein Parfum von Duftanker MGO Duftmanufaktur für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2023. Der Duft ist harzig-holzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Harzig
Holzig
Blumig
Orientalisch
Würzig

Duftnoten

AmbroxanAmbroxan HarzeHarze HölzerHölzer kambodschanisches Oudkambodschanisches Oud thailändisches Oudthailändisches Oud Himalaya-MoschusHimalaya-Moschus japanische Teerosejapanische Teerose weiße Blütenweiße Blüten Sylvamber™Sylvamber™

Parfümeur

Bewertungen
Duft
6.713 Bewertungen
Haltbarkeit
8.211 Bewertungen
Sillage
7.610 Bewertungen
Flakon
7.814 Bewertungen
Eingetragen von Chizza · letzte Aktualisierung am 17.03.2025.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion Kollektion 56.

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist

Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
NeonNoir

7 Rezensionen
NeonNoir
NeonNoir
Sehr hilfreiche Rezension 9  
Evolution? Hybridisierung? Oder einfach die Verlinkung zweier Welten?
Ein Duft, welcher im ersten Moment schwer zu greifen ist.

Die Evolution findet und geht eben manchmal ihre ganz eigenen Wege.

Verbindet dieser Duft doch teils hochwertige natürliche Inhaltsstoffe alter Tradition mit synthetischen Hilfsstoffen aus neuzeitlicher Moderne.

Und genau das war wohl auch die Intension des Parfümeurs, Jahrzehnte der Erfahrungen in Verwendung und Benutzung unterschiedlichster Ingredienzien, möglichst sinnvoll miteinander zu vereinen.

Entstanden ist ein Duft, welcher irgendwie Etwas aus beiden Welten mitbringt und in seiner offenbarenden Erscheinungsform wohl gleichermaßen abschrecken, als auch begeistern kann.

Bereits zu Beginn verströmt der Duft eine kraftvolle Aura aus vorrangig trockener Wärme mit leichter Würze. Zedernholz ist hier präsent und verbindet sich mitsamt trockenholzigen, eher hell wirkend, leicht süßlichem Oud und weichem Harzbalsam, zu einer beinahe ätherisch anmutenden Verbindung. Laut MGO kommt hier unter anderem ein 40 Jahre altes kambodschanisches Oud zum Einsatz. "Dreckige" oder gar animalische Noten seitens Oud, sucht man hier definitiv vergebens. Ja, ein fast schon "sauberes" Oud. Eher subtil schwingt im Hintergrund eine schwach rosige Note mit. Sehr weich und unaufdringlich mit vielleicht minimaler Fruchtsüße.

Im weiteren Verlauf offenbart sich ein gedämmter, leicht pfeffriger Rauch, bis hin zu stellenweise erdigen und sogar grünen Facetten. Innerhalb der Holznoten ist auch eine Prise Sandelholz zu erkennen, welche den Duft etwas rundet und den harzigen Balsam cremiger werden lässt. Außerdem ist eine trockene, cumarinartige Note erkennbar, ja vielleicht sogar etwas Vanille, ohne den Duft wirklich süß werden zu lassen. Ein feinheller Hauch aus sanften Blüten gibt zusätzlich etwas Weichheit, ohne dabei floral abzudriften.

Aber natürlich ist auch die eingangs erwähnte synthetische Präsenz, bestehend aus Sylvamber-Staub und Ambroxschleiern nicht zu verbergen. Je nach persönlicher Tagesform tritt dieser "Anteil" mehr oder weniger stark in den Fokus und für mich völlig tolerabel und meiner Meinung nach gut und sinnvoll eingebunden, ohne zu schroff hervorzustechen. Dennoch könnte es hier und da, durchaus die ein oder andere "Naturnase" überfordern.

Zeitgleich sind aber auch die schemenhaften Umrisse eines Moschustiers, im dichten Nebelschleier erkennbar. Zwar zeigt es sich vorerst nicht immer klar, dennoch kann man seine Anwesenheit regelrecht spüren. Irgendwo trabt es stets an der Seite umher. Verteilt bedächtig seine erdende Ruhe, schnauft mit lauwarmen Atem und trägt in seinen Hufabdrücken, die feinwürzigen Aromen aus den Himalaya-Gebirgszügen. Im späteren DD lichtet sich der "Synthesenebel" mehr und mehr und ein süßlich-animalischer Moschus wird immer greifbarer. Wunderschön!

Mithilfe dieser tragenden Rolle, der synthetischen Helferlein, ist es dem Duft jedoch auch möglich, seine Projektion und Sillage deutlich zu intensivieren, wohingegen vergleichbare Duftkreationen relativ schnell körpernah werden können. Alles hat eben seinen Preis...

Insgesamt handelt es sich also um einen hell-projizierenden Duft mit süßharziger Balsamnote im Mittelpunkt, leicht würzig und cremig-weich abgestimmt, sowie trockenholzig umhüllt.

So kontrovers der Duft für mache auch sein mag. So speziell und einzigartig ist er eben auch in dem was er ist und darstellen möchte. Evolution kennt sichtlich keine Grenzen und lässt sich nicht ohne Weiteres aufhalten. Manchmal ist dafür auch etwas Mut und Risikobereitschaft erforderlich. Und genau das hat MGO hier definitiv bewiesen und somit seinen spannenden, nicht unwesentlichen Beitrag, zur Evolutionsgeschichte unserer Duftwelt, geleistet.
11 Antworten
3Duft 8Haltbarkeit
Tauriel

111 Rezensionen
Tauriel
Tauriel
3  
Fieser Rauch plus Langeweile
Evolution 56 riecht für mich initial heftig nach säuerlichem, vergammeltem, angebranntem Räucherfleisch. Beim ersten Mal testen bekam ich sofort einen Würgereiz, sodaß ich die Komposition schnell abwaschen mußte. Anmerkung: Meine Mittesterin beschrieb das, was sie wahrnahm, als verbrannte Currywurst. Ich wollte dem Produkt aber nochmal eine chance geben und schauen, ob es sich zum Angenehmeren entwickelt und habe es mir deshalb ein paar Tage später nochmal aufgesprüht und auf der Haut gelassen. Das super heftige Geruchserlebnis vom Beginn schwächte nach ca. 10/15 min ein bißchen ab, sodaß sich meine Kodderigkeit legte. Es blieb jedoch weiterhin der Geruch von Verbranntem, aber nun kein Fleisch/keine Wurst mehr, sondern es erinnerte mich nun an einen Aschenbecher voller kalter Zigarettenasche und -stummeln und war somit in meiner Nase weiterhin ein sehr unschöner Geruch. Ich wartete eine Stunde........ nichts tat sich weiter, eine Entwicklung oder Veränderung konnte ich nicht wahrnehmen. Der Duftcharakter blieb so und auch ein leicht säuerlicher Beigeruch. Von den Blüten konnte ich, nach einer guten Stunde etwa, einen sehr sehr leichten Hauch wahrnehmen, ich mußte mich aber ganz stark drauf konzentrieren, um das erahnen bzw. wahrnehmen zu können. Noch etwas später zog sich das Säuerliche etwas zurück und der Duft wurde für mich etwas erträglicher. Fazit: Für meine Nase eine unangenehme, besonders zu Beginn regelrecht abstoßende Komposition, die ich weder an mir noch an einer anderen Person in meiner Nähe riechen möchte. Wer diesen Duft feiert, freut es mich für diese Person, zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden. Für fans von Oudoverdose könnte es genau das Richtige sein. Ich fühle mich mit dieser Duftkomposition sehr unwohl, sie ist für meine Nase alles andere als wohlriechend, - noch nicht mal interessant oder spannend -, sie löst weder angenehme Gefühle in mir aus noch kommen schöne Erinnerungen hoch, von daher ist Evolution 56 absolut nichts für mich. Danke trotzdem für die Testmöglichkeit!
Aktualisiert am 25.02.2024 - 03:46 Uhr
0 Antworten

Statements

4 kurze Meinungen zum Parfum
12
15
Präsente Rose prangt in schon ganz blumigem Oud. Da ist auch ein wenig Harz und ein Hauch Frische, der darüberhin weht. Und vor allem Rose.
15 Antworten
12
16
Warm-würziges Harz,
ätherisch-scharf
wie cremiger Balsam
trockener Hölzer
in Moschusnebeldämpfen
leicht rauchig durch
helle Blütendecken.
16 Antworten
vor 2 Jahren
19
13
Erinnert an Oud Sublime, Rose präsenter und grüner, wirkt frisch, besitzt dabei eine gülden-holzig/harzige Basis.
13 Antworten
vor 2 Jahren
5
3
Könnte man als Soft-Variante von Oud Sublime ansehen. Rose frischer und gut präsent, das Oud sicherlich gereift aber weniger knorrig und....
3 Antworten

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
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