
Stulle
40 Rezensionen

Stulle
Top Rezension
16
Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit
Blumige und ambratische Wärme, holzig mit Oud verziert und angesandelt. Der leichte Eindruck von Beerenobst passt prima zur aufgeführten Schwarzen Johannisbeere; hier jedoch ohne jegliche Säure, vielmehr dezent und verhalten.
Hyraceum nur als Akzent ohne jede Vordergründigkeit - so mag ich das am liebsten.
Iris taucht auf; fest und doch weich wie Butter bei der perfekten Temperatur. Eine an Karotten erinnernde Note, manchen Irisdüften eigen, ist hier leise wahrzunehmen.
Beim Oud wird's natürlich komplex: es ist beim Tragen eindeutig zu riechen, aber wie immer tu ich mich schwer mit der genauen Bestimmung - da fehlt mir wirklich die Expertise. Hier wirkt es auf mich sehr dunkel und fast ein bisschen erdig, mit einem winzigen Hauch feiner animalischer Süsse. Das gefällt mir im Gegensatz zu den ganz harten Viehstallgehölzen doch etwas besser.
In Sachen Oud hat MGO ja wirklich in allen Varianten am Start, und es kann manchmal durchaus fordernd werden. Nicht jedoch in diesem Falle, es bleibt meines Erachtens allzeit geschmeidig.
Wohlwollend nehme ich zur Kenntnis, dass dieser Duft ohne Rose auskommt - das hat Herr Staudt bestimmt nur für Euch gemacht, liebe Parfum@s, die ihr Oud-Rosenkombis nicht mehr ertragt (Lächelmännchen, höhö!)
Safran kann meine Nase kaum wahrnehmen, allerhöchstens in den hohen und hellen Frequenzen mag er mitspielen. Ich kann ihn ja sowieso gut leiden.
Lediglich in der Basis wird mir der Duft so ca. nach einer Stunde doch etwas zu blumig; das ist mir leider etwas zu viel und ich muss die Bewertung ein bisschen vermindern - also auf acht Punkte. Das kann er wohl ab ;)
Ich habe übrigens wiederholt festgestellt, dass man komplexeren Düften, gerade auch dieser guten Komposition, mit einem Handtest überhaupt nicht gerecht werden kann. Der Unterschied zwischen einem Tropfen auf der Handfläche an einem Tage und dem späteren Tragetest am Revers zeigt mir das ein weiteres Mal auf.
Dieser Duft ist eher sanft (das kann die Marke ja gerne mal anders), aber auch dicht und komplex zugleich (das kann die Marke ja mal sehr gut ). Dabei kein bisschen schwer, sondern irgendwie leicht und über den Dingen schwebend, trotz aller geerdeter Holzigkeit.
Leichtigkeit des Lebens und zugleich kein Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Gedanken - diesen Charakter bildet GHALIA BRUNEI ATTAR für mich perfekt ab.
Hyraceum nur als Akzent ohne jede Vordergründigkeit - so mag ich das am liebsten.
Iris taucht auf; fest und doch weich wie Butter bei der perfekten Temperatur. Eine an Karotten erinnernde Note, manchen Irisdüften eigen, ist hier leise wahrzunehmen.
Beim Oud wird's natürlich komplex: es ist beim Tragen eindeutig zu riechen, aber wie immer tu ich mich schwer mit der genauen Bestimmung - da fehlt mir wirklich die Expertise. Hier wirkt es auf mich sehr dunkel und fast ein bisschen erdig, mit einem winzigen Hauch feiner animalischer Süsse. Das gefällt mir im Gegensatz zu den ganz harten Viehstallgehölzen doch etwas besser.
In Sachen Oud hat MGO ja wirklich in allen Varianten am Start, und es kann manchmal durchaus fordernd werden. Nicht jedoch in diesem Falle, es bleibt meines Erachtens allzeit geschmeidig.
Wohlwollend nehme ich zur Kenntnis, dass dieser Duft ohne Rose auskommt - das hat Herr Staudt bestimmt nur für Euch gemacht, liebe Parfum@s, die ihr Oud-Rosenkombis nicht mehr ertragt (Lächelmännchen, höhö!)
Safran kann meine Nase kaum wahrnehmen, allerhöchstens in den hohen und hellen Frequenzen mag er mitspielen. Ich kann ihn ja sowieso gut leiden.
Lediglich in der Basis wird mir der Duft so ca. nach einer Stunde doch etwas zu blumig; das ist mir leider etwas zu viel und ich muss die Bewertung ein bisschen vermindern - also auf acht Punkte. Das kann er wohl ab ;)
Ich habe übrigens wiederholt festgestellt, dass man komplexeren Düften, gerade auch dieser guten Komposition, mit einem Handtest überhaupt nicht gerecht werden kann. Der Unterschied zwischen einem Tropfen auf der Handfläche an einem Tage und dem späteren Tragetest am Revers zeigt mir das ein weiteres Mal auf.
Dieser Duft ist eher sanft (das kann die Marke ja gerne mal anders), aber auch dicht und komplex zugleich (das kann die Marke ja mal sehr gut ). Dabei kein bisschen schwer, sondern irgendwie leicht und über den Dingen schwebend, trotz aller geerdeter Holzigkeit.
Leichtigkeit des Lebens und zugleich kein Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Gedanken - diesen Charakter bildet GHALIA BRUNEI ATTAR für mich perfekt ab.
Aktualisiert am 13.07.2026 - 09:42 Uhr
34 Antworten



Ambra
Assam-Oud
Bibergeil
Bisam
Blauer Lotus
Gewürznelke
Hyraceum
Irisbutter
Karotte
Moschus
Mysore-Sandelholz
Safran
Schwarze Johannisbeere
Veilchenwurzel
weiße Ambra
Chizza




































