
Pollita
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Pollita
Top Rezension
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Auf der anderen Seite
Sie ist in die Kirche gegangen. Eine Kerze hat sie angezündet für ihren Liebsten. Sie hat unmittelbar die schönen, gemeinsamen Abende vor Augen. Sie tranken Wein, aßen frisches Obst, sie räucherten zusammen und später hielten sie sich in den Armen. Waren sich ganz nah. Ein winziger Hauch ihres blumigen Parfums war noch auf ihrer Haut wahrzunehmen. Was hatte sie getragen? War es Jil Sander Sun? Könnte sein. Jetzt blickt sie auf die Kerze, atmet den Duft des Weihrauchs ein. Etwas Wachs war auf ihre warme Haut getropft. Sie zuckt kurz zusammen aufgrund der Hitze. Hält ihre Nase anschließend an die Stelle und schließt die Augen. Sie weiß, eines Tages wird sie wieder bei ihm sein. Auf der anderen Seite.
Succubus ist ein absolut zauberhafter Duft. Er ist leise für einen Ikiryō und hatte mich auf den ersten Schnupperer mit dem typischen Schmuddelmoschus à la Vincent Dreamhouse überzeugt. Und das, obwohl ich kein Freund fruchtiger Noten, schon gar nicht Melone, bin. Doch das hier ist hell, transparent und nahezu authentisch im Auftakt, was mich hier an Fruchtnoten begrüßt. Auch der Moschus ist sofort da. Als der Weihrauch einsetzt, kommt ein Duft wie von Kerzenwachs hinzu. Warmes Kerzenwachs. Das macht Succubus für mich so wunderschön melancholisch.
Ich rätsle noch, ob er zu mir passt. Er ist schon recht rauchig. Der Moschus ist ganz meins. Hier bin ich bei Drifting, einem meiner absoluten Lieblinge der Marke. Auch die feinen, floralen Noten von Coralie finde ich hier wieder. Auch das mag ich sehr. Und das Cashmeran, recht prominent gelistet, vermag es überhaupt nicht, mich zu ärgern. Im Gegenteil. Ich sehe diese melancholische Szene vor mir und genieße das einfach. Da er, so wie es derzeit aussieht, wohl nicht mehr zu bekommen ist, hoffe ich insgeheim, dass ich ihn nicht brauche. Aber verliebt habe ich mich in diesen feinen Duft, der mich in seiner Aura auch ein bisschen an Malbruns Shameless Seducer erinnert.
Der lieben ElAttarine danke ich ganz herzlich für die Testmöglichkeit.
Succubus ist ein absolut zauberhafter Duft. Er ist leise für einen Ikiryō und hatte mich auf den ersten Schnupperer mit dem typischen Schmuddelmoschus à la Vincent Dreamhouse überzeugt. Und das, obwohl ich kein Freund fruchtiger Noten, schon gar nicht Melone, bin. Doch das hier ist hell, transparent und nahezu authentisch im Auftakt, was mich hier an Fruchtnoten begrüßt. Auch der Moschus ist sofort da. Als der Weihrauch einsetzt, kommt ein Duft wie von Kerzenwachs hinzu. Warmes Kerzenwachs. Das macht Succubus für mich so wunderschön melancholisch.
Ich rätsle noch, ob er zu mir passt. Er ist schon recht rauchig. Der Moschus ist ganz meins. Hier bin ich bei Drifting, einem meiner absoluten Lieblinge der Marke. Auch die feinen, floralen Noten von Coralie finde ich hier wieder. Auch das mag ich sehr. Und das Cashmeran, recht prominent gelistet, vermag es überhaupt nicht, mich zu ärgern. Im Gegenteil. Ich sehe diese melancholische Szene vor mir und genieße das einfach. Da er, so wie es derzeit aussieht, wohl nicht mehr zu bekommen ist, hoffe ich insgeheim, dass ich ihn nicht brauche. Aber verliebt habe ich mich in diesen feinen Duft, der mich in seiner Aura auch ein bisschen an Malbruns Shameless Seducer erinnert.
Der lieben ElAttarine danke ich ganz herzlich für die Testmöglichkeit.
46 Antworten



blumige Noten
Cashmeran
Drachenfrucht
Immortelle
Litschi
Mandarine
Melone
Moschus
Vanille
Weihrauch
Weißwein
Zeder

ElAttarine
FrauKirsche
Gandix
Yatagan
Spatzl






























