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China White 2008 Extrait de Parfum

7.5 / 10 391 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Nasomatto für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2008. Der Duft ist blumig-holzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Die Produktion wurde offenbar eingestellt. Der Name bedeutet „porzellanweiß”.
Vergleich
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Duftrichtung

Blumig
Holzig
Pudrig
Rauchig
Würzig

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.5391 Bewertungen
Haltbarkeit
8.1311 Bewertungen
Sillage
7.2291 Bewertungen
Flakon
8.4288 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.2116 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro · letzte Aktualisierung am 15.12.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

25 ausführliche Duftbeschreibungen
10Duft 10Haltbarkeit 10Sillage
Achilles

82 Rezensionen
Achilles
Achilles
Top Rezension 31  
Miriam B. oder die morbiden Blumen des Wahnsinns (Les Predateurs)
China White ist der mit Abstand erotischste, dreckigste Duft, den ich bisher gerochen habe. Alle Nasomattos sind sexy, dieser aber ist offen und unverblümt sexuell- verrucht und verraucht, wie glimmende Hölzer, ausbalanciert mit blumigen Noten des Jasmins und einer vollblütigen, glutheißen Rose, dabei pudrig, zugleich auch noch wirklich schmutzig und animalisch. Hochkomplexe subtile Erotik im Flakon, die den Spagat von Blumenbouqett zu Tier schafft, ohne annähernd scheußlich zu wirken. Daran scheitern viele.
Dabei gewohnte Qualität von Gualtieri, langanhaltend und zäh. White ist nicht wirklich was, ausser vielleicht der Puder, der eine doch nicht ganz kleine Rolle im Parfum spielt. Hauptakteure sind aber Jasmin, Rose, animalische Noten und angeschmortes süßes Holz. Der Duft fängt einen sofort ein, zieht sofort alle Sinne in seinen Bann.

Es hätte Catherine Deneuve so gut gestanden, als wäre es Maßarbeit gewesen, ich kann mir nichts annähernd passenderes für die folgende Figur im Film und auch für sie als Privatperson vorstellen.

Im epischen Film "Les Predateurs" / "Begierde" von 1983 spielt Catherine Deneuve die Vampirgöttin Miriam Blaylock. Deneuve ist eine Diva, mit einer Ausstrahlung jenseits von Gut und Böse, zunächst einmal gleich, in welchem Film sie ihr Können zeigt. Hier aber passt der Duft auf den Charakter wie die Vampirzähne hinter schwarzer Gaze zum begehrten nackten Hals mit pochender Ader. Eine Art verzehrende und tiefgründige Ur-Weiblichkeit.
Miriam ist sie eine ewig Lebende, uralte Göttin aus der Antike, der alle paar Jahrhunderte das grausame Schicksal zuteil wird, ihren Lebenspartner zu verlieren. Diesmal trifft es ihren derzeitigen Ehemann John (David Bowie, grandios), er altert und stirbt. Aber was wäre eine Jägerin ohne ihre Instinkte. Hat sich natürlich schon wieder verliebt, in die Ärztin Sarah (Susan Sarandon).
Irgendwas zieht die Ärztin in Miriams Bann, dauernd hört sie ihre Stimme und sieht sie vor sich, sie träumt von ihr, weint nachts im Schlaf.....schließlich besucht sie sie daheim. Unheimlich passend zur sich anbahnenden Liebesgeschichte und auch zum Duft, so sie ihn getragen hätte, spielt Miriam vor der Vereinigung das "Blumenduett" aus "Lakmé" von Delibes auf dem Klavier.

Lakmé: Dôme épais le jasmin
Mallika: Sous le dôme épais où le blanc jasmin
L.: À la rose s'assemble,
M.: À la rose s'assemble,
L.: Rive en fleurs, frais matin,
M.: Sur la rive en fleurs, riant au matin,
L.: Nous appellent ensemble.
M.: Viens, descendons ensemble.
L.: Ah! glissons en suivant
M.: Doucement glissons; De son flot charmant
L.: Le courant fuyant;
M.: Suivons le courant fuyant;
L.: Dans l'onde frémissante,
M.: Dans l’onde frémissante,
L.: D'une main nonchalante,
M.: D’une main nonchalante (....)*

So unschuldig wie das Blumenduett ist Miriam aber garnicht, unterstützend beduftet mit China White wäre es noch perfekter gewesen...vielmehr unterstützt das Musikstück die ästhetische Szenerie, Miriam nutzt gleich die erste Liebesnacht zum infektösen Biss, der die Geliebte trunken des vampirischen Wahnsinns zurücklässt. Aber trotzdem, und ausserhalb des filmischen Stoffes, wie sagte Susan Sarandon: „Man muss nicht betrunken sein, um mit Catherine Deneuve schlafen zu wollen – egal, welche sexuelle Orientierung man vorher hatte.“

* (Leo Delibes, 1883)
16 Antworten
7Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Meggi

1018 Rezensionen
Meggi
Meggi
Top Rezension 28  
Eckernförde Green vom Klorollenhalter-Deckel
Keine Ahnung, ob der Matrose B. damals ‚China White‘ konsumierte. Vielleicht eher ‚Eckernförde Green‘ (die Grundausbildung fand in oliv statt…). Ist ja auch egal. Seinerzeit hatte ich gerätselt, welcher Idiot überall auf den Klos in unserem Block die Metall-Deckel der Klorollen-Halter abgerissen haben mochte. Derlei konnte nämlich durchaus sippenhaft-artige Repressalien nach sich ziehen, ersonnen von den zahlreichen geistig-emotionalen Wichten unter jenen, die, zumindest zu Wehrpflicht-Zeiten, auf mittlerer Ebene der Truppe das Sagen hatten.

Ich wurde irgendwann aufgeklärt, dass der Matrose B. die Deckel benötigt habe, um das Heroin zu oxidieren, das er anschließend an Ort und Stelle zu rauchen pflegte. Aha. Das war mein glücklicherweise bislang dichtester Kontakt mit dem Zeug. Plausible Geschichte, wie mir scheint; übrigens wohl nur einzelner Baustein des Drogen-Konsums, denn besagter Kollege erschien beim allgemeinen Antreten zumeist als Letzter und außerdem empööörend unzackig - gern mit heraushängendem Hemd und stets mit einem recht debilen Grinsen im Gesicht.

Ob China White tatsächlich eine geruchliche Brücke in die Drogenszene schlägt, vermag ich folglich nicht zu beurteilen. Ich rieche zunächst, dass sich auf einer Unterlage aus Duro-Holz eine eigenwillige Gemengelage entfaltet: Floral-süß auf der einen, krautig-rauchig auf der anderen Seite. Originell. Was ist daran weiß? Hm, womöglich eine seifige Anmutung nach ein paar Minuten, die sich hier in alchemistischem Wunder zusammenfindet.

Die noch relativ breite Aufstellung verschwindet binnen einer Stunde und der Duft ist dann im Charakter-Kern zuckrig-metallisch, dazu versehen mit einer Art offen laborieller Zuckererbsen-Schoten-Note. Mittags nehme ich direkt auf dem Handgelenk was Weißblüherhaftes wahr, mit einem Löffel Jasmin-Stink darin. Auf dem Handrücken ist es demgegenüber eher cremig-warm, mehr holzig als rauchig.

Mich erinnert das Holz inzwischen an die Variante, die in einigen der (leider nicht im freien Verkauf erhältlichen) Divergent-Düfte eingesetzt ist. Ich denke insbesondere an „Peitschenschlag“, auch wegen einer diffusen Nähe zum Halspastillen-Leder. Was/Wem immer diese Infos jetzt hier nützen mögen…

Auf jenem nebulös-künstlichen Holz richtet sich China White im Fortgang ein. Mich langweilt das auf lange Sicht etwas, die erste Hälfte war unterhaltsamer. Wenn es wenigstens einfach „schön“ wäre, allerdings enthüllt das Holz, wenn ihm nun die passende Begleitung fehlt, doch gewisse Schwächen. Der genannte Moschus lässt sich als cremiges Sonstwas identifizieren, das dem Holz einen schrägen Kosmetik-Dreh gibt. Eine Meinetwegen-Rose nehme ich erst nach hinten raus nahe der Haut wahr. Und ohne Ansage hätte ich das nicht einordnen können.

Und so bleibt letztlich ein leicht fades Gefühl zurück. Die zuweilen berichtete Animalik verspüre ich nicht. Ich wurde neulich von der lieben G./S. sinngemäß gefragt, ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte, den Duft an einem ziemlich warmen Tag zu testen. Meine Antwort soll heute als Fazit durchgehen: „Ach, so schlimm finde ich den gar nicht. Mittlerweile nervt er mich zwar ein bisschen, aber das liegt nicht am Wetter, sondern an diesem seltsamen Holz-Kosmetik-Gebräu, das schon den ganzen Nachmittag andauert.“

Ich bedanke mich bei MisterE für die Probe.
13 Antworten
3Duft 7.5Haltbarkeit 7.5Sillage
Fran

253 Rezensionen
Fran
Fran
Top Rezension 16  
Kein Zugang
Ich bin ja seit nunmehr zwei Jahrzehnten (Kinder, wie die Zeit vergeht) sehr China-affin - und weiß nicht, was ich mit Nasomattos China White anfangen soll. Mein China-Bild ist natürlich ein sehr persönliches, ein Puzzle aus allen meinen persönlichen Erlebnissen dort. Selbstverständlich habe ich auch all die Sehenswürdigkeiten besichtigt (die man wirklich mal gesehen haben sollte). Aber dann trennen sich auch schon ganz bald meine Eindrücke von denen, die andere, wohl die Mehrheit, dort bekommen haben. Ich hab dort gelebt, gearbeitet, bin todesmutig Rad gefahren, hab auf dem Markt um Preise gefeilscht, hab mit Taxifahrern gestritten, hab in den schmierigsten Garküchen die besten Mahlzeiten genossen, bin im "Hard Sleeper" durch die Wallachei gejuckelt, hab furchteinflößende Inlandsflüge halb ohnmächtig überstanden, hab immer wieder nervtötende behördliche Schikanen diskutiert, hab einen Wandel miterlebt, der seinesgleichen sucht, hab sehr viel Smog eingeatmet und noch mehr Beton gesehen, atemberaubende Architektur bestaunt und last not least unglaublich tolle Menschen kennen gelernt.
"Mein" China ist nicht verklärt und romantisch und dreht sich nur um Erhu-spielende und Qipao-tragende zarte Chinesinnen, die sich am Anblick von Lotus im See im Park ergötzen. Nö. "Mein" China ist ziemlich reell, laut, staubig, schnell, rau irgendwie, kompliziert, dabei auch irgendwie lässig und spannend bis zum geht nicht mehr.
China White ist weder noch. Weder reell, noch verklärt. Vielleicht soll es verklärt sein, aber da gehe ich nicht mit.

Zunächst einmal brauche ich vor allem eine große "Nasendistanz". Zu dicht an der Haut riecht das Parfum sehr scharf, sehr bitter, sehr kratzig. Eine Mischung aus altmodisch, chyprig, aldehydig und Galbanum mit einem kleinen Schuss Aoud, zumindest in meiner Nase. Die "Fahne" allerdings, die ich in einigem Abstand rieche, ist da wesentlich angenehmer. Hell, zart-würzig, pastelliger, trotzdem mit diesem kräftigen Chypre-Charakter. Nicht wirklich mein Geschmack, aber erträglicher als die volle Dröhnung. Hier ist eine Herbheit, die ja auch DonnaOrsini und Taurus schon angesprochen haben (Stichwort "Männerduft"). Die Blumen sind nicht lieblich und zart, und das Holz haut ganz schön rein. Diese "rauchige Note" ist vielleicht auch das unliebsame Gemisch vom Beginn, dass bei mir dominiert. Grau-grün und krautig beinahe, das ist bei mir immer kein Nasenschmeichler. Ich finde den Zugang einfach nicht.

Und selbst wenn Nasomatto mit "China" nicht das Land, die Leute und die Kultur des Reiches der Mitte meinte, sondern - wie es der Flakondeckel vermuten lässt - Porzellan, dann gehe ich da auch nicht mit. Glatt und kühl und zerbrechlich? Nein. Kratzig und würzig und kantig. Wie gesagt, ich finde den Zugang einfach nicht.

Mei wen ti - macht nix.
11 Antworten
9Duft 7.5Haltbarkeit 7.5Sillage
Turandot

839 Rezensionen
Turandot
Turandot
Top Rezension 15  
China hin oder her....
...das ist ein wunderschöner Duft. Ich hatte mich bei Nasomatto auf einen Knaller eingestellt. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Für mich wirkt China White hell. Hell und pudrig, ganz zart holzig-harzig, aber wirklich ganz dezent. Hier ist nichts glamourös oder provozierend. Die Blüten halten sich sehr im Hintergrund. Das Thema sind pudrig-seidige Noten und Moschus. Alles andere ist nur Beiwerk. Das Parfum hat trotzdem eine ungeheuere Ausdruckskraft. China White strahlt Ruhe aus. Das ist vielleicht das einzig asiatische, das ich hineininterpretieren könnte. Ich war noch nie in China, kann deshalb keine gedankliche Verbindung herstellen.

China White kann ohne weiteres auch von einem Mann getragen werden, obwohl es kein männlicher Duft ist. Es ist aber auch kein femininer Duft. Es ist auch nicht das, was wir uns so landläufig unter einem Unisex-Duft vorstellen. Es ist einfach ein Duft des Wohlbefindens.

Ergoproxy, muss langsam die Verantwortung für meine Wunschliste übernehmen.
10 Antworten
9Duft
Terra

646 Rezensionen
Terra
Terra
Sehr hilfreiche Rezension 12  
Big - H, Shore, Horse, Junk, Harry, Hard Stuff
Linker Arm Silver Musk, rechter Arm China White. Nach dem Aufsprühen von China White war Silver Musk nicht mehr zu erkennen. China White ist sehr viel mächtiger. Der Stoff knallt richtig rein. Aber nicht nur die ausgeflippten Mädels werden ihm verfallen, auch die männlichen Gammler gehen voll ab von dem Shit. Dich haut's mit einer riesigen Rauchwolke um, in der abertausende Blumen schweben. Es bleibt etwas rauchig, harzig, holziges - it smells like the holy dope of the pope.

Taste it - you'll love it!
2 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

73 kurze Meinungen zum Parfum
48
43
Neben kalten Aschenbecher aus Holz
Sind seifig-herbe Weißblüher in heller Moschuserde
Im Porzellantopf
Dazu gibts einen weißen/grünen Tee
43 Antworten
vor 4 Jahren
28
15
Passt für mich viel besser zu MariaL als zu Nasomatto. Ein trockenpudriger Blütenduft vereint Klasse und Eleganz. Vintage-Touch garantiert.
15 Antworten
27
16
Grüner Start, dann folgen Blümchen, die erstmal beweihräuchert werden, Die Basis blumig, holzig.
Richtig gut.
16 Antworten
25
44
Für mich der schönste Duft der Marke. Würzig, dunkel floral, weich holzig, zurückhaltend in der Projektion, trotzdem enorm haltbar.
44 Antworten
vor 4 Jahren
24
20
Fleur du Mâle entsteigt dem harzigcremigen Amberbad
und greift nach dem
feinen, weißgrünlich
schimmernden
Körperpuder
20 Antworten
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