
Apicius
1107 Rezensionen

Apicius
Top Rezension
16
Reife Früchte
Fig Tea ist nicht das, was man unter diesem Namen erwarten könnte.
Feige gehört für mich zu den ganz schwierigen Duftrichtungen, die ich nur in meisterhafter Verschmelzung mit anderem mag. Wobei unter Feige meistens das Feigenblatt mit seiner penetranten grünen Frische verstanden wird. Von dem rieche ich hier nichts. Eher erinnert mich dieser Duft an sehr reife Früchte des Feigenbaums.
Es gibt etwas fast – aber nur fast – bonbonhaft Süßes – eben Feige, aber auch ein wenig Jasmin. Ein wenig Zitrus im Kopf und irgendwas Frisches sehr dezent dazu. Etwas Würze kommt hier vom Koriander. Die Tee-Rolle übernimmt hier sehr nachvollziehbar der Mate – eine seltsame, aber attraktive Note, die mir bisher nur in Annick Goutals Duel bewusst begegnet ist. Das ganze sitzt auf einer warmen, aber nicht zu ambratischen und holzigen Basis, als Damenparfum noch passend. Das Holz ist – typisch für einen Damenduft – eher dezent ausgeführt.
Aber ist es wirklich ein Damenduft? Lediglich die Süße, die von der Feige herrühren mag, spricht dafür. Ich würde ihn fast als unisex einstufen und halte ihn durchaus auch für Männer tragbar. Ist ja sowieso egal…
Aber auf eins möchte ich noch hinweisen – ich finde ihn außergewöhnlich. Eine passende Schublade will mir hier nicht einfallen. Ich glaube, es ist ein Duft, den man sehr mögen, aber auch total ablehnen kann. Ich denke, ich mag es.
Feige gehört für mich zu den ganz schwierigen Duftrichtungen, die ich nur in meisterhafter Verschmelzung mit anderem mag. Wobei unter Feige meistens das Feigenblatt mit seiner penetranten grünen Frische verstanden wird. Von dem rieche ich hier nichts. Eher erinnert mich dieser Duft an sehr reife Früchte des Feigenbaums.
Es gibt etwas fast – aber nur fast – bonbonhaft Süßes – eben Feige, aber auch ein wenig Jasmin. Ein wenig Zitrus im Kopf und irgendwas Frisches sehr dezent dazu. Etwas Würze kommt hier vom Koriander. Die Tee-Rolle übernimmt hier sehr nachvollziehbar der Mate – eine seltsame, aber attraktive Note, die mir bisher nur in Annick Goutals Duel bewusst begegnet ist. Das ganze sitzt auf einer warmen, aber nicht zu ambratischen und holzigen Basis, als Damenparfum noch passend. Das Holz ist – typisch für einen Damenduft – eher dezent ausgeführt.
Aber ist es wirklich ein Damenduft? Lediglich die Süße, die von der Feige herrühren mag, spricht dafür. Ich würde ihn fast als unisex einstufen und halte ihn durchaus auch für Männer tragbar. Ist ja sowieso egal…
Aber auf eins möchte ich noch hinweisen – ich finde ihn außergewöhnlich. Eine passende Schublade will mir hier nicht einfallen. Ich glaube, es ist ein Duft, den man sehr mögen, aber auch total ablehnen kann. Ich denke, ich mag es.
2 Antworten



Kopfnote
Orange
Osmanthus Absolue
Herznote
Davana
Koriander
Jasmin
Basisnote
Mate Absolue
Amber
Guajakholz








SchatzSucher
Heikeso
Ergoproxy
Yatagan
Rieke2021






























