
Chizza
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Chizza
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Tuberose in herb
Der Wendekreis des Steinbocks oder auch der südliche Wendekreis ist ein interessanter Name für ein Parfum. Die Länder, welche entweder ganz im Wendekreis des Steinbocks oder aber teilweise darin liegen, sind logischerweise eher südlich anzutreffen. Afrikanische Staaten zählen genau so wie Australien und Neuseeland dazu, ebenso Teile von Südamerika. Ohne auf die Noten zu schauen, empfinde ich die Namensgebung als passend denn wann immer ich an diesen Duft denke, so fallen mir tatsächlich tropische Süßspeisen ein, die ebenso aus Südamerika o.ä. Stammen könnten. Ich habe mir die Inhalte selbstredend im Nachgang angesehen, nicht alle, aber wenn ich neukaledonisches Sandelholz lese, dann erahne ich, dass hier mit Sinn und Verstand ausgewählt worden ist. Zur Erinnerung: Neukaledonien liegt bei Australien.
Jetzt habe ich wenig Ahnung, wie einzelne Blüten in Kombination riechen, das ist nicht mein Beritt. Ich nehme die knallige und vollmundige Tuberose wahr, welche für mich etwas gehemmt und dadurch verträglicher weilt. Mir kommt es so vor als würde sich die Frangipani in den Vordergrund drängen welche da als intensiv, fruchtig und cremig gilt. Ein bisschen muss ich an Pfirsichfruchtmilch denken. Dies hebt den betörenden Duft der Tuberose auf eine andere Ebene, für mich ein Stück weit eher für Männer tragbar. Hier spielt auch die Mango rein.
Jetzt schwingt tatsächlich Animalik mit was man nicht direkt mitbekommen mag. Eine wilde, tierische Note liegt unter dem Blütenwerk. Hyraceum, gerne als Ersatz für Moschus genutzt, löst dies olfaktorisch aus. Floral geht es nun mehr Richtung Jasmin, es wird gediegener. Benzoe, ich tippe auf Sumatra-Benzoe, steuert eine gewisse Pudrigkeit bei ohne aber feminin zu werden. Der Jasmin wirkt eher krautig denn süß. Dennoch kommt Tropic of Capricorn nicht gänzlich ohne aus, die Vanille mischt sich mit hinein, recht sinnlich und betörend aber nicht in der Hauptrolle. Sie bleibt bis zum Schluss.
Je weiter die Zeit voranschreitet umso deutlicher wird die Animalik ohne aber dominierend zu werden. Klasse gemacht! Gezähmtes Tier wenn einem nach nicht zu viel Tier ist quasi.
Im weiteren Verlauf wechseln sich die Inhalte immer mal wieder ab, mal ist die Tuberose obenauf, mal andere Bestandteile aber immerzu vom Hyraceum angehaucht. Wirklich gelungen, der Einsatz der Vanille trägt auch dazu bei. Sandelholz kann ich nicht einzeln ausmachen, wird wohl in der Tuberose aufgehen.
Ich kenne mich mit Düften wie diesem kaum aus aber ich vermute fast, dass das ein für Männer, die sonst keine floralen Düfte schätzen, wirklich tragbarer Duft ist, da es eher herb-fruchtig zugeht. Die Ingredienzen mögen teils exotischer sein, sind aber austariert. Partiell fühle ich mich für Sekunden an Jungle Jezebel erinnert aber eher im Grundtenor denn auf den Duft selbst bezogen.
Jetzt habe ich wenig Ahnung, wie einzelne Blüten in Kombination riechen, das ist nicht mein Beritt. Ich nehme die knallige und vollmundige Tuberose wahr, welche für mich etwas gehemmt und dadurch verträglicher weilt. Mir kommt es so vor als würde sich die Frangipani in den Vordergrund drängen welche da als intensiv, fruchtig und cremig gilt. Ein bisschen muss ich an Pfirsichfruchtmilch denken. Dies hebt den betörenden Duft der Tuberose auf eine andere Ebene, für mich ein Stück weit eher für Männer tragbar. Hier spielt auch die Mango rein.
Jetzt schwingt tatsächlich Animalik mit was man nicht direkt mitbekommen mag. Eine wilde, tierische Note liegt unter dem Blütenwerk. Hyraceum, gerne als Ersatz für Moschus genutzt, löst dies olfaktorisch aus. Floral geht es nun mehr Richtung Jasmin, es wird gediegener. Benzoe, ich tippe auf Sumatra-Benzoe, steuert eine gewisse Pudrigkeit bei ohne aber feminin zu werden. Der Jasmin wirkt eher krautig denn süß. Dennoch kommt Tropic of Capricorn nicht gänzlich ohne aus, die Vanille mischt sich mit hinein, recht sinnlich und betörend aber nicht in der Hauptrolle. Sie bleibt bis zum Schluss.
Je weiter die Zeit voranschreitet umso deutlicher wird die Animalik ohne aber dominierend zu werden. Klasse gemacht! Gezähmtes Tier wenn einem nach nicht zu viel Tier ist quasi.
Im weiteren Verlauf wechseln sich die Inhalte immer mal wieder ab, mal ist die Tuberose obenauf, mal andere Bestandteile aber immerzu vom Hyraceum angehaucht. Wirklich gelungen, der Einsatz der Vanille trägt auch dazu bei. Sandelholz kann ich nicht einzeln ausmachen, wird wohl in der Tuberose aufgehen.
Ich kenne mich mit Düften wie diesem kaum aus aber ich vermute fast, dass das ein für Männer, die sonst keine floralen Düfte schätzen, wirklich tragbarer Duft ist, da es eher herb-fruchtig zugeht. Die Ingredienzen mögen teils exotischer sein, sind aber austariert. Partiell fühle ich mich für Sekunden an Jungle Jezebel erinnert aber eher im Grundtenor denn auf den Duft selbst bezogen.
Aktualisiert am 13.12.2020 - 13:35 Uhr
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Hyraceum
Tuberose
Ambra
Frangipani
Mango
Osmanthus
Bourbon-Vanille
Jasmin
Magnolie
neukaledonisches Sandelholz
Benzoe








Seejungfrau
Floyd
Brida
Shaking
Chizza





























