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7.2 / 10 89 Bewertungen
Ein Parfum von Olympic Orchids Artisan Perfumes für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2012. Der Duft ist ledrig-erdig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Ledrig
Erdig
Harzig
Rauchig
Grün

Duftnoten

afrikanische Strohblumeafrikanische Strohblume HeuHeu Mitti AttarMitti Attar ImmortelleImmortelle LabdanumLabdanum LederLeder VetiverVetiver MimoseMimose TonkabohneTonkabohne

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.289 Bewertungen
Haltbarkeit
8.778 Bewertungen
Sillage
7.976 Bewertungen
Flakon
6.863 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.931 Bewertungen
Eingetragen von Ergoproxy · letzte Aktualisierung am 26.11.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

6 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
Caligari

76 Rezensionen
Caligari
Caligari
Top Rezension 10  
Wollte keinen Kommentar schreiben, aber für ein Statement waren es zu viele Zeichen - Sorry!
Steht sich irgendwie selbst im Weg. Das Heu und die Strohblume ersticken mir das Vetiver zu lange. Das Vetiver kommt mir hier wie quietschender Rhabarber vor (ihr wisst schon, wenn man die frischen Stängel aneinander reibt). Also eher krautig denn zitrisch. Das ist tatsächlich der Lichtblick bei diesem Duft, der aber wegen seiner "Trockendämpfung" aus Heu, Stohblume und sonst noch was, bis zur dritten Stunde kämpfen muss, um die Oberhand zu gewinnen. Derweil wirkt Salamanca sogar etwas "kunststoffig" und damit nicht sehr alltagstauglich. Ein außergewöhnlicher, für mein Dafürhalten unterbewerteter und nicht schlechter Duft. Davon nun aber einen 30 ml oder gar 100 ml Flakon zu kaufen wäre übertrieben. Apropos 'Übertrieben'. Sillage und Haltbarkeit sind brachialst. Wenn überhaupt, dann also doch eher 15 oder 30 ml.

Mit freundlicher Unterstützung von MB25.
2 Antworten
8.5Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Ergreifend

529 Rezensionen
Ergreifend
Ergreifend
Top Rezension 14  
Zum Stillschweigen

Ein Duft zum Schweigen.
Ein Duft zum, in sich "einkehren".
Die Tür, hinter sich zu machen. Seine Ruhe haben.
In einem dunklen, staubig-trockenen Raum, welcher die Melanchonie voran treibt.
Dabei nistet sich der Staub in jede Pore des Körpers ein, lässt die Lunge flach werden.
Dunkle Muster ziehen hoch, lassen die staubige Erde, regelrecht unter den Füßen vibrieren.
Immortelle schwingt hin und her, wird vom stürmischen Meer herangetragen.
Gedanken in der Luft verweht, wie Heu im warmen Wind.
Gezügelte Süße, welche Harztropfen sachte daher trägt.
Regelreicht ausgepeitscht mit Vetiver - voll mit Teer.
Dabei im Herzen deutlich dicht und gefüllt mit schwerem Rauch.
Seichte Züge von schwitzigem Leder, leicht bitter-süß am Rande.
So verläuft sich der Duft. Wird dann sehr balsamisch, fast schon kuschelig.
Geiler Stoff!
Zuckerbrot und Peitsche in einem!

Toller, nicht sehr alltäglicher, kraftvoller Duft.
Verbindung von viel Heu und Trockenheit.
Dabei eine sehr starke, rauchige Note.

Hier wird man förmlich zu Staub.
Haltbarkeit und Sillage sind enorm und lassen so manche Nasen und Ohren aufhorchen!
Nichts für jedermann, aber definitiv eine Reise wert.
13 Antworten
6Duft 10Haltbarkeit 7.5Sillage
Palonera

467 Rezensionen
Palonera
Palonera
Top Rezension 12  
für einsame Wölfe
Ich war noch niemals in Salamanca.
Ich habe keine Ahnung, welche Aromen die Straßen dieser Stadt durchziehen, welche Pflanzen ihren Duft verströmen, wie es in den uralten Bauwerken und in den Hörsälen der Universität riecht.
Ich weiß nicht, womit die Menschen in Salamanca ihre Wäsche waschen, mit welchen Gewürzen sie ihre Speisen veredeln, ob sie ihr Parfum bei "Douglas" oder ganz woanders kaufen.
Irgendwann sollte ich diese Wissenslücke schließen – und ich werde versuchen, nicht auf Ellen Coveys Spuren zu wandeln.
Wo immer sich Frau Covey in Salamanca aufgehalten haben mag, welche olfaktorischen Eindrücke sie dort einzufangen und festzuhalten versucht hat: Ich würde gern ein anderes Salamanca erleben als jenes, das in einer kleinen Phiole vor mir steht und dessen Duft schon manche Nase irritiert hat.

Heißer, weicher Asphalt und Gummi – selten habe ich einen so außergewöhnlichen Eröffnungsakkord erlebt wie jenen, mit dem "Salamanca" mich weniger begrüßt als verstört.
Nun gut, denke ich, der spanische Sommer ist heiß und bei vierzig Grad im Schatten riecht es selbst auf deutschen Straßen nach Teer und Autoreifen – doch ein Blick auf die Jahrestemperaturen lehrt mich, daß es in Salamanca selbst im Hochsommer nicht heißer als 30° Celsius wird.
Bevor ich länger darüber nachgrübeln kann, was Ellen Covey sich bei dieser Ouvertüre gedacht haben könnte, spüre ich schwarzes, rauhes, sprödes und widerstrebendes Leder unter meinen Fingerkuppen, hart und fest und überaus maskulin.
"Riecht wie eine Schusterwerkstatt in der Pampa", sagt der Mann an meiner Seite.
Zugegeben, bei unserem Schuster riecht es ähnlich, jedoch noch weitaus strenger nach Chemikalien – das tut mir "Salamanca" zu meiner Erleichterung nicht an.
Stattdessen ziehen aus einer der beiden Kathedralen der Stadt kühle, graue Weihrauchschwaden herüber – und plötzlich muß ich an "Tuscan Leather" denken.
Hier wie dort gehen Rauch und Leder eine düstere und ein wenig strenge Verbindung ein, verschrecken zartbesaitete Näschen und scheinen prädestiniert für einsame Wölfe, distanziert und wortkarg, mit einem Kern, dessen Schale kaum zu knacken ist.
Gauchos, die südamerikanischen Viehzüchter, Äquivalent zum nordamerikanischen Cowboy und Nachkommen iberischer Einwanderer.
Ich sehe sie durch die trockene, karge Pampa reiten – doch anstelle des erwarteten Heus steigt mir ein aromatischer Geruch in die Nase, der mich an das würzige Liebstöckel in meinem Garten erinnert.
Eine Maggiflasche wird vermutlich keiner der Herren in der Satteltasche haben, daher tippe ich auf die Strohblume, die Immortelle, die sich vor allem nah an der Haut deutlich bemerkbar macht, während auf die Distanz Rauch und Leder ihre Dominanz behalten, sie fast mit Gewalt verteidigen – selbst die Dusche samt Haarwäsche am folgenden Morgen konnten "Salamanca" nicht wirklich etwas anhaben.

"Salamanca" zu verstehen ist nicht einfach.
Ihn zu lieben noch weniger.
Von allen mir bisher bekannten Düften von Ellen Covey ist er der schwierigste und widerspenstigste, der sich kaum einordnen läßt.
Rauch, Leder, Teer und Gummi sind die hervorstechendsten Duftmerkmale, die wahlweise das Bild einer Schuster- oder auch Autowerkstatt mit angrenzendem Kräutergarten entstehen lassen, die aber auch aus der unter einer Hitzeglocke brütenden Stadt hinausführen können auf das umgebende Land, um das Lenkrad gegen wettergegerbte Zügel zu tauschen, der Abendsonne entgegen zu reiten und viel später den Tag am Lagerfeuer zu beenden.
Ein Konzeptduft, sicherlich – als Parfum würde ich "Salamanca" nicht tragen wollen und kann mir den Duft nur unter erheblichen Schwierigkeiten an einer Frau vorstellen.
5 Antworten
3Duft 10Haltbarkeit 7.5Sillage
Florblanca

1143 Rezensionen
Florblanca
Florblanca
8  
Alles andere, als eine Homage!
Salamanca (gegründet in der Antike als Salamantica) ist die Hauptstadt der Provinz Salamanca in der autonomen, spanischen Region Castilla y León. Die Stadt liegt etwa 220 km nordwestlich von Madrid am Río Tormes. Das Umland ist eher karg und wird durch Viehzucht, Landflucht und die Nähe zur portugiesischen Grenze geprägt.

Von 133 v. Chr. bis ca. 712 n. Chr. wuchs die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum, wurde im 8. Jahrhundert von den Mauren eingenommen und erst 1085 von Alfonso VI. de León wieder zurückerobert. Seit 1988 ist Salamanca UNESCO Weltkulturerbe.

Bekannt ist Salamanca hauptsächlich durch die im Jahre Universität mit ihrem berühmten Maskottchen, einem Frosch auf einem Totenschädel an ihrer Fassade. Die Universität wurde als eine „Allgemeinschule des Königreiches“ von König Alfonso IX. de León im Jahre 1218 gegründet, damit die Einwohner des Königreiches León in ihrem Reich studieren konnten und nicht nach Kastilien mussten. Am 8. Mai 1254 regelte König Alfonso X. in einer Gründungsurkunde ihre Erhebung in den Rang einer Universität.

Die Universidad de Salamanca füllt die Stadt mit etwa 40.000 Studenten, was ihr ein lebhaftes, jugendliches Gepräge gibt. Sie ist die älteste bis heute bestehende Universität Spaniens und eine der ältesten Europas, und wurde zu einer der wichtigsten Bildungsstätten Europas. Schon im 16. Jahrhundert zählte sie 8000 Studenten.

1492, wenige Monate vor seiner Seereise nach Amerika, musste Kolumbus in Salamanca den versammelten, skeptischen Professoren und Kardinälen seine Theorien bezüglich des Erdumfangs und des Abstands von Europa zu Asien erläutern und die Pläne behandeln, den Osten über den Westen zu erreichen.

Das Hauptportal der Universität ist mit zahlreichen Skulpturen und dichtem Dekor im Stil der spanischen Frührenaissance, dem so genannten Platereskenstil geschmückt. Ein Totenkopf mit einem Frosch, (eigentlich eine Kröte), symbolisiert die Ausschweifungen im Leben, die nach dem Tod gesühnt werden - eine Mahnung an die lebenslustigen Studenten.

In Salamanca soll das beste Hochspanisch gesprochen werden. Dies und die von der Universität und diversen privaten Anbietern organisierten Sprachkurse führen dazu, dass sich die Stadt in den Sommermonaten mit ausländischen Studenten füllt.

Heute ist die Universität Heimat einiger der angesehensten Forschungsinstitute Europas. In Zusammenarbeit mit der Universität Cambridge entwickelte sie 1989 die Association of Language Testers in Europe (ALTE).
Quelle: Wikipedia

Soviel also zur Stadt und zur berühmten Universität von Salamanca. Wenn ich nun diesem hohen Anspruch den Duft Salamanca von Olympic Orchids gegenüberstelle, bin ich erst einmal schockiert.
Direkt nach dem Auftragen nehme ich den recht widerlichen Geruch von verbrannten Autoreifen wahr. Das hält sich dann auch noch hartnäckig, während Holz, Leder und Heu mit ins Feuer geworfen werden.

Heu und Labdanum duften normalerweise sehr angenehm – von beiden nehme ich hier nicht die Spur wahr! Das Leder ist der ur-ur-uralte Sattel von John Wayne und das Holz ist stark verharzt und mindestens genauso alt wie der Sattel.

Also mal ganz ehrlich, wenn Salamanca so riechen würde, würden dort kaum 38.000 Studenten leben und lernen!

In einer spanischen Provinzstadt riecht es natürlich – zumindest heutzutage – nach Autos und Autoabgasen, aber auch nach Restaurants und Cafés, nach Parks und Grünanlagen u.v.m.

Nein, ich finde nicht, dass Olympic Orchids mit diesem Salamanca Duft der Stadt und der Universität gerecht wird!
3 Antworten
5Duft 10Haltbarkeit 7.5Sillage
ParfumAholic

257 Rezensionen
ParfumAholic
ParfumAholic
8  
"Scheunenfest"
Bei diesem Duft-Test bin ich am Ende in schallendes Gelächter ausgebrochen, das nicht dem Duft, sondern viel mehr mir selbst galt.....

Ich hatte wirklich vor, mich endlich mal aus meiner mir so lieb gewordenen „Duft – Komfortzone“ (sprich balsamische Düfte), heraus zu bewegen und neue (Duft-) Wege zu beschreiten.

Nach dem gestrigen Flop mit „A Midsummer Day’s Dream“ nun also „Salamanca“. Die Duftbestandteile lasen sich ganz interessant und die Verbindung zwischen „Grünzeug / Gräsern“ und Ambra stellte ich mir eigentlich recht spannend vor.

Um es kurz zu machen: Von der ersten Sekunde an hatte ich das Gefühl, von Heuballen umgeben zu sein. Dieser Heugeruch war anfänglich eher streng und wurde im Verlauf...noch strenger. Tonkabohne? Wird wohl enthalten sein, allerdings in so schwacher Konzentration, dass es keinen wesentlichen Einfluss auf die Gräser nehmen könnte.

Ich habe vor ein paar Tagen ein paar Ausschnitte von „Bauer sucht Frau“ gesehen; dort gab es ein Scheunenfest. Ich würde nun sagen, dass dieser Duft perfekt zum Scheunenfest passt, da er sich mehr als harmonisch in die Umgebung einfügen würde.

Da ich wenig Lust darauf habe, wie eine Scheune zu riechen, werden wir wohl keine Freunde. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich (und zum Glück) verschieden.

Zumindest kann man den Machern dieses Dufts attestieren, dass sie ein sehr authentisches Parfum kreiert haben, Sillage und Haltbarkeit lassen ebenfalls nichts zu wünschen übrig.

Mein persönliches Fazit: Das war ein Satz mit X, das war wohl nix!

(Aber ich werde nicht aufgeben und immer mal wieder Düfte testen, die nicht meinem „Beuteschema“ entsprechen!)
5 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

26 kurze Meinungen zum Parfum
32
26
Noch in ihren dicken Lederklamotten
wälzen sie sich im krautigen Heu.
Dann halten sie inne,
starker, dunkler Rauch hüllt sie ein.
26 Antworten
28
21
Dunkelbraun
Schimmern scharfe Strohblumen
Der Duft von Heu
Und Lederjacken
Weiter weg feuchtes Gras
Ungeschnitten
Die Erde riecht nach Regen
21 Antworten
26
26
licht durch lakritzschlingel sehen*bitterschwarz
heuaerosole tanzen~ wie gräser im rauen wind
immortellenfunken°gedunkelt°ledersud°tief!
26 Antworten
22
15
Grün-würziges und krautiges Leder. Eher derb und etwas stechend. Sehr intensiv und kräftig. Rauch und Heu kommen später. Sehr interessant.
15 Antworten
18
15
Jose liebte die Sommer in seiner Finca..
Die Sonne, die heißen Steine - der Geruch von trockenen Gras, vermischt mit den Lederwaren aus ...
15 Antworten
Weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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