Singapore Patchouly

Singapore Patchouly von Parfum-Individual Harry Lehmann
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7.4 / 10 77 Bewertungen
Singapore Patchouly ist ein Parfum von Parfum-Individual Harry Lehmann für Damen und Herren. Das Erscheinungsjahr ist unbekannt. Der Duft ist erdig-holzig. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Erdig
Holzig
Würzig
Orientalisch
Harzig

Duftnoten

GewürzeGewürze harzige Notenharzige Noten PatchouliPatchouli SandelholzSandelholz
Bewertungen
Duft
7.477 Bewertungen
Haltbarkeit
7.256 Bewertungen
Sillage
7.061 Bewertungen
Flakon
6.056 Bewertungen
Eingetragen von Apicius, letzte Aktualisierung am 24.02.2024.

Rezensionen

5 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Konsalik

86 Rezensionen
Konsalik
Konsalik
Top Rezension 27  
The right dose of darkness and pain
Da mir schon früh ein dichter Bart wuchs, war es mir bereits mit 16, 17 Jahren ein Leichtes, unbehelligt Clubs zu besuchen, in denen meinereiner eigentlich noch nichts zu suchen gehabt hätte. Anfang der 2000er verfügten entsprechende Metal- und Gothicschuppen noch über eine recht eindeutige Duftsignatur, die ich freilich (frühreif, wie ich nun einmal war) in erster Linie innerhalb der Vitalsphäre junger Frauen in zerrissenen, schwarzen Strumpfhosen wahrgenommen habe. Der Geruch ("Duft" mag man es kaum nennen) einschlägig-eindimensionaler Patchouli-Parfums hat sich also in dieser Prägephase mit unauslöschlichen Assoziationen gesättigt: Die Aufregung vor dem nur halb erlaubten Ausgehen am Wochenende; das Zusammenfinden der "Gang" an der Straßenbahnhaltestelle; die zu Iron Maiden und Co. gestürmte Tanzfläche; das verschwitzte Gespräch mit dem mindestens sechs Jahre älteren Mädchen an der Bar, an die man eh nicht herankommen würde; die heißen Ohren, als es dann entgegen aller Wahrscheinlichkeit doch klappte; die Melancholie, als man nach einem halben Jahr zum letzten Mal aus ihrer Wohnung trat...

Kurz: Patchouli ist für mich nicht Hippie und unisex, sondern jung, weiblich, düster und bittersüß-schmerzlich. Daher dachte ich immer, dass ich Düfte mit dominantem Patchouli stets nur mögen, nie aber tragen können würde. Die vielen wohlwollenden, die Dezenz der Komposition betonenden Rezensionen und Statements zu Harry Lehmanns "Singapore Patchouly" haben mich aber doch zum Blindkauf bewogen.

Die erste Minute nach dem Aufsprühen erfreut ein süß-alkoholischer und zugleich würzig-holziger Akkord, der mich an ältere, im Sherryfass gereifte Single Malts denken lässt (Glendronach, anyone?), bevor der klassische Patch-Cocktail aus Waldboden und Rindenmulch sich zum ersten Mal bemerkbar macht und bis zum Ende anhält. Dennoch bleibt der Gesamteindruck über den gesamten Duftverlauf hinweg mehrschichtig-durchkomponiert, bernsteinfarben und strahlend (den Vergleich mit Ricola, den meine Vorrednerin Gelis anstellte, kann ich durchaus nachvollziehen). Welche Komponenten nun Konkret für diese vergleichsweise deutliche Lebendigkeit und Gewürz-Helligkeit verantwortlich sind, welche die Patchouli-Note sehr gekonnt einhegen, ohne sie zu überlagern, kann ich nicht genau sagen; ein Problem, das sich bei Lehmann-Düften bekanntlich nicht selten stellt. Neben einer Winzigkeit Moschus und Fougère-Tönen meine ich auch einige eingearbeitete Aldehyde im Hintergrund wahrzunehmen, welche die Komposition aufhellen und ihr einen leicht wächsernen Schmelz verleihen. Die Haltbarkeit ist zwar keineswegs außergewöhnlich, zeigt aber eine lehmanntypisch lineare Degradation, d.h. der Duft knickt nicht nach zwei oder drei Stunden schlagartig zu einem hautnahen Hauch um. Schön!

So kann ich Patchouli mögen UND tragen, denn mein für Melancholie anfälliges Herz bleibt (beinahe) unbestürmt.
12 Antworten
7
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
Chizza

329 Rezensionen
Chizza
Chizza
Top Rezension 19  
Funktioniert auch als Dortmund Patchouly
Lange habe ich überlegt ob ich einen Kommentar schreiben soll denn Düfte dieser Art sind selten meine Baustelle. Dennoch kenne ich wie mein werter Vorredner Konsalik Patchouli nur zu gut; genau wie er hat das musikalische Gründe, welche in der Jugend begannen.
Nun schätze ich Lehmann durchaus, besitze vier seiner Parfums und ein weiteres Dutzend als Abfüllung. Singapore Patchouly erschien mir dabei als derjenige, welcher sich von allen anderen unterscheidet. Auf den ersten Blick oder die ersten olfaktorischen Eindrücke beim Auftragen ist das auch immer noch so.
Genug vorab erzählt, kommen wir zum Duft. Dieser ist tatsächlich sehr linear und ordnet sich hier bei den anderen Düften aus dem Hause Lehmann ein, welche beispielsweise nur Sandelholz, Neroli, Lindenblüte etc. Führen. Konträr ist lediglich, dass Singapore Patchouly nicht geeignet für das Layern ist, was meine subjektive Meinung ist.
Jedenfalls prescht der Duft nach dem ersten Auftragen regelrecht hervor wie ein nun befreites und zuvor in Ketten gelegtes Raubtier. Daher ist der Auftakt auch sehr intensiv und seine Stärke nicht die, die er später besitzen wird, wenn sich der sinnbildliche Löwe wieder an die Freiheit gewöhnt hat.

Sehr laut und dabei erdig-süß geht es zu, Modrigkeit aus alten Kellern schleicht sich ebenfalls ein. Diese süße Note ist eher schwerer, alkoholischer Natur, sie ist träge und das wiederum macht sie erträglicher. Je länger man nun in diesem feuchten, seit Ewigkeiten verlassenen Keller oder altem Verlies verweilt, so stellt sich unweigerlich eine Kehrtwende im lehmannschen Duft ein. Für mich und das meine ich nun gar nicht despektierlich, riecht es nach benutzten Kamillentee-Beutel, jedoch mit würziger Note. Da ich Kamille gerne rieche, ist das für mich fein. Je mehr ich hierüber sinniere, bemerke ich, dass der Duft eher wie Kamillenkonzentrat duftet, was die alkoholische Note somit realistischer erscheinen lässt.
Der geschätzte Floyd beschrieb das Reifen von Holzfässern und auch das findet man hier wieder. Holz, welches tief in einem in die Erde gehauenen Gewölbe mitsamt seines alkoholischem Inhaltes Jahre überdauert, den Duft des Alkohols aufnimmt und diesen unregelmäßig durch die Poren abgibt, dabei dunkler und dunkler wird.
So kann man den Duft sicher gut umschreiben, viel mehr passiert nicht. Mit der Zeit wird die vorliegende Kreation leiser und leiser. Wir verlassen das Gewölbe, den Keller oder das Verlies. Es geht hinauf ans Tageslicht und so bleibt irgendwann nur noch eine blasse Erinnerung über, wird zur Ahnung (man merkt, der Duft ist noch da aber es duftet gar nicht
Mehr so richtig) und entschwindet.
Patchouly Singapore schafft Bilder, schafft Erinnerungen und mag kein olfaktorisches Meisterwerk sein aber mehr als Erinnerungen auslösen und zum Verharren in diesen Reminiszenzen zu verleiten kann ein Duft nicht leisten. Anerkennend möchte ich das Werk somit jedem nahelegen, welcher sich für Patchouli interessiert. Übrigens: in seiner Unaufgeregtheit und seiner ich lasse mich von niemandem stören-Attitüde ist das Parfum hier wiederum doch ein typischer Lehmann.
14 Antworten
5
Flakon
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
9
Duft
Agathon81

8 Rezensionen
Agathon81
Agathon81
Top Rezension 16  
Gepfeffertes Patch- modern, medizinisch und clean.
Beim widerholten Besuch bei Lehmann, von dessen Fougere und New York ich schwer begeistert bin, hab ich es letzte Woche entdeckt. Ich hatte mich ja schon lange gefreut, nun war endlich Patch verfügbar, wie es mir persönlich Herr Lehmann noch im Sommer versprochen hatte. Über den Laden muss man nicht viel Worte verlieren, außer dass er wirklich eine Institution zu sein scheint, for those who know hier bei Parfumo und für alle die mal einen Hauch der fünziger Jahre im alten Westberlin erleben wollen. Das ist nicht Retro wie die Hipster aus Neukölln sagen würden, sondern ein Relikt, ein echtes und authentisches Überbleibsel, ein Monument: wirklicher Charakter nicht aufgesetzte Attitüde. Und genau so sind auch viele der Düfte bei Lehmann.
Wer auf beast-mode und 8h+ steht, wird hier wohl nicht glücklich und sollte lieber zu Russisch Juchten oder dem beim mir Fehlkaufverdächtig-unerträglichen Habanero greifen.
Die Sillage ist trotzdem raumgreifend, wie bei vielen Lehmanns, nur die Haltbarkeit ist auf meiner Haut in etwa so lang wie das New York - Eau de Cologne von HL-Berlin (ziemlich genau 6h). Nach Auskunft der sehr netten Verkäuferin (ja die mit dem weißen Kittel) sind hier auch Patch-Blüten mit eingearbeitet, für mich ist nur ein deutlicher Unterschied zum normalen Patchouly spürbar, es ist nicht so altertümlich, sondern hat einen recht gepfeffert modernen Auftakt, der ins holzig klare geht, anfangs ein Hauch grün, aber nicht zitrisch - eher vetiverig, jedoch nur angedeutet und dann seitlich am Busch vorbei ins krautige Gewürz geschossen. Bei allem jedoch nie dunkel oder gar moosig, so wie der von mir verehrte Fougere, immer auf der hellbraunen, gar etwas medizinisch oud-woodigen Seite... wenngleich ich nicht glaube dass hier welches drin ist, bei so einem Duft wie dem hier braucht das jedoch kein Mensch (und ich frag mach auch angesichts des Preises mal wieder wirklich, wer braucht TF?). Nach etwa zwei Stunden setzt sich dann auch langsam ein cremiger weisser (Moschus?) frisch-geduscht-Hauch durch, und der Duft wird seifig-cremig transparent in die Lalique White Richtung zum angenehm stimmungsaufhellendem modernen Schmeichler und Saubermann, bei dem ich immer wieder einen zarten Hauch Pfeffer abbekomme, der dem ganzen jenen Clou verleiht. Den könnte man durchaus tagsüber im Office tragen. Der Flakon ist gemeinsam mit dem Namen wohl der einzige Kontrapunkt zu so viel Avantgarde unspektakulär und unscheinbar. Bis jetzt war ich der Meinung, dass Lehmann doch immer etwas oldschool war, das kann ich bei diesem Duft jedoch nicht sagen, liegt voll in der Zeit und ist so tragbar wie nur was.
Ich persönlich find es auch mal gut nicht nur von "Langzeitdüften" umgeben zu sein, denn seit ich eine Sammlung habe, erwisch ich mich oft dabei, wie ich nach sechs Stunden anfange wieder vorm Regal zu stehen und mit dem abwaschen zu hadern, denn dann möchte ich eigentlich wieder was anderes in der Nase haben.
Und nochwas zum layern: Lushs "Lord of Misrule" bildet bei mir den Grund, um dem Lehmann noch mehr Durchschlagskraft zu verleihen. Auch an Damen könnte er glaub ich eine gute Figur machen, aber ich trenne das sowieso nicht. Alles in allem eine wirkliche Entdeckung, und bei einem sagenhaften Preis von 3,oo Euro pro 10 ml...da bleibt mir der Atem weg... jetzt muss ich nur noch überlegen ob und wie ich eine Probe an BetawiBlood schicke, ich glaube dem könnte der durchaus gefallen. Alles in allem wirklichmein Herbstfavorit zur Zeit und danke Herr Lehmann, dass Sie ihrem Konzept und ihrer Idee so stoisch treu bleiben, echte Halsstarrigkeit und ein bisschen Askese gehört sicher dazu und ist heute ja leider das Unwahrscheinlichste.
3 Antworten
6
Sillage
6
Haltbarkeit
7.5
Duft
Gelis

326 Rezensionen
Gelis
Gelis
Sehr hilfreiche Rezension 9  
Interessant
Zum Auftakt umweht mich medizinischer Alkohol, leicht gewürzt und seifig. Auch eine Ahnung vom 70er Jahre Patch zieht an mir vorbei. Im weiteren Verlauf kommt etwas Wärme hinzu, Kräuter und verhaltene Süße. Hier kommt mir jetzt Ricola in den Sinn... „Wer hat‘s gemacht?“. In diesem Fall ein Herr Lehmann, welcher von beiden weiß ich nicht. Wenn ich tief einatme, meine ich auch eine blumige Note zu erkennen. Zum Abschluss ist es hell würzig und so gefällt er mir am besten. Insgesamt ist SP für mich ein eher heller Patchouli Duft, kräftig zwar, deutlich wahrnehmbar, aber ihm fehlt in meiner Wahrnehumg im Vergleich zu anderen Patches Dunkelheit und Schwere.

Ich bin kein Patchouli Profi. Kenne ihn seit den 70ern, wo ich ihn immer mal wieder angetroffen habe. Bei anderen, die ihn als Duft benutzten, in indisch angehauchten Läden, die diese kleinen Flakons mit Parfumölen verkauft haben. Einmal hatte ich ernsthaft überlegt, mir so einen kleinen Flakon Patchouliöl (zum Aufrollen) zu kaufen, hatte ihn direkt getestet und mich dann doch dagegen entschieden. Seitdem hat Patch in meinen Düften immer nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Erst in den letzten Wochen habe ich ein paar Patch-betonte Düfte ausprobiert aus Neugier. Bisher war nur einer dabei, bei dem ich über einen Kauf nachdenke (von Réminiscence).

Fazit: Interessanter Duft, aber ich möchte ihn nicht tragen.

Nachtrag:
Ich habe SP doch noch ein paar Mal getragen und angefangen, ihn doch noch zu mögen. Die Bewertung ist um einen ganzen Punkt nach oben gerutscht, ind wir werden es wohl doch noch eine Weile miteinander aushalten. Mal sehen, was noch passiert.
4 Antworten
Mocbeth

8 Rezensionen
Mocbeth
Mocbeth
Hilfreiche Rezension 4  
Wat'n Brett...
vorab: ich mag Patchouli, schon immer
ich habe mich noch nicht durch sämtliche Coloeur geschnüffelt, aber im Großen und Ganzen mag ich Patchouli sehr sehr gern. Nicht jeden Tag, aber öfter mal
ich habe inzwischen auch den Coromandel, der mir tatsächlich fast zu süß ist.
im Gegensatz brennt der hier einem erstmal die Nasenhaare weg. Sehr stark, sehr modrig
die Heftigkeit legt sich erst nach ner halben Stunde, dann auf einmal Süße, Leichtigkeit....
im späteren Verlauf nach körperlicher Anstrengung (was ihr jetzt wieder denkt... ;)) dann auf einmal wieder Schwere, Moder... aber nicht mehr so beißend, der süßere Untergrund bleibt
ich besitze nur eine kleine Abfüllung, ich muss erstmal gucken wo ich den überhaupt herkriege (kurzes googeln war nicht so erfolgreich). Harry Lehmann war mir bis dahin auch kein Begriff, die Story zum Familienunternehmen liest sich aber schön
2 Antworten

Statements

34 kurze Meinungen zum Parfum
SchalkerinSchalkerin vor 1 Jahr
7
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Patchouli, pfeffrig süßlich.
Ohne Muff, ohne Keller.
Erde wird zur Holzseife.
47 Antworten
FloydFloyd vor 4 Jahren
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Singapore
Patchouly-Likör
Im Rauch der Zigarre
Herbe schwarze Schokolade
Edle Holzfässer zur Reife
Wandeln dunkle Creme zu Seife
16 Antworten
MonMedusaMonMedusa vor 2 Jahren
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
Frisch rasierter und seifengewaschener Grufti, mit gut ausgestattetem Medizinschrank, sucht Gleichgesinnte zum Knete modellieren
20 Antworten
SchatzSucherSchatzSucher vor 1 Jahr
7
Sillage
8
Haltbarkeit
5
Duft
Eine seltsam unangenehme Patchouli-Interpretation. Streng, medizinisch, scharf, dumpf und muffig. Das finde ich fast schon fürchterlich.
20 Antworten
PollitaPollita vor 4 Jahren
7
Sillage
7
Duft
Die Würze dieses Lehmanns mag ich, doch hinzu kommt eine Rasierseifen-Note, die meinen Geschmack eher nicht trifft. Dennoch ordentlich.
12 Antworten
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So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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