
Minigolf
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Minigolf
Top Rezension
14
Kräuterwürziges in Bestform!
Dies ist ein kleiner Zankapfel unter den Duftliebhabern. Sehr konträr bewertet von halbschlecht bis super-gut. Dieser Grünling braucht Geduld. Er entblättert seine guten Eigenschaften so nach und nach. Der erste Eindruck beim frisch Aufsprühen ist der eines würzigen Sammelsuriums von allem, was das Gewürzschränkchen zu bieten hat. Wacholderbeeren minzen den Zitronenlavendel, während zarte Geranienrosen mit Apfelsaft übergossen werden und in der Basis, die noch gar nichts in dieser Phase zu suchen hätte, die Tonkahölzer nach Beachtung gieren. Nur der Vetiver scheint gerade z schmollen.
Aber Achtung!- Das Getümmel verliert sich innerhalb der ersten fünf Minuten. Dann hat jede Zutat ihren Platz gefunden, wo sie "hingehört". So einigermaßen zumindest. Denn der "Raaqi" ist kein Duft für zartbesaitete Nasen. Er haut olfaktorisch auf Kesselpauken, ohne eigentlich zu laut zu sein. Er ist eher "aktiv" wie Sportsleute in Bestform. Er lässt die Gegensätze von Minze und Ingwer langsam zusammenwachsen und es entsteht ein erstaunlicher Twist zwischen "heiß" und "Kalt". Bindeglied sind der Lavendel und die Duftgeranien. Der "Apfel" spielt eine nun untergeordnete Rolle, nur "was feinsäuerlich Fruchtiges" lässt sich erahnen. Dafür reihen sich nun herbwürzige Wacholderbeeren und leicht scharf-grüner Kardamom in den Reigen der recht exotischen Düfte ein. Nun üben sich die Hölzer und der Tonka in wohlgefälliger Geduld. Vetiver ist auf dem Vormarsch. Nicht mehr "beleidigt" wie eine gute Stunde vorher, sondern seines leicht wurzelig-erdig-grünen Süßgras-Daseins voll bewusst. Und wenn dann die beiden "Schlusslichter", das Holz und die leicht süßen Böhnchen, zu Ehren kommen, ist der Duft komplett. Keine "Disharmonie", sondern ein Nebeneinander zwar konträrer, aber gleichwertiger Partner. Ungewöhnlich, beileibe, aber auch irgendwie faszinierend. So wie "Mr. Spock" zu sagen pflegte, wenn ihm bisher Unbekanntes begegnete!---- ;-))
Aber Achtung!- Das Getümmel verliert sich innerhalb der ersten fünf Minuten. Dann hat jede Zutat ihren Platz gefunden, wo sie "hingehört". So einigermaßen zumindest. Denn der "Raaqi" ist kein Duft für zartbesaitete Nasen. Er haut olfaktorisch auf Kesselpauken, ohne eigentlich zu laut zu sein. Er ist eher "aktiv" wie Sportsleute in Bestform. Er lässt die Gegensätze von Minze und Ingwer langsam zusammenwachsen und es entsteht ein erstaunlicher Twist zwischen "heiß" und "Kalt". Bindeglied sind der Lavendel und die Duftgeranien. Der "Apfel" spielt eine nun untergeordnete Rolle, nur "was feinsäuerlich Fruchtiges" lässt sich erahnen. Dafür reihen sich nun herbwürzige Wacholderbeeren und leicht scharf-grüner Kardamom in den Reigen der recht exotischen Düfte ein. Nun üben sich die Hölzer und der Tonka in wohlgefälliger Geduld. Vetiver ist auf dem Vormarsch. Nicht mehr "beleidigt" wie eine gute Stunde vorher, sondern seines leicht wurzelig-erdig-grünen Süßgras-Daseins voll bewusst. Und wenn dann die beiden "Schlusslichter", das Holz und die leicht süßen Böhnchen, zu Ehren kommen, ist der Duft komplett. Keine "Disharmonie", sondern ein Nebeneinander zwar konträrer, aber gleichwertiger Partner. Ungewöhnlich, beileibe, aber auch irgendwie faszinierend. So wie "Mr. Spock" zu sagen pflegte, wenn ihm bisher Unbekanntes begegnete!---- ;-))
3 Antworten



Kopfnote
Ingwer
Zitrone
Lavendel
Minze
Herznote
Apfel
Wacholder
Kardamom
Rosengeranie
Basisnote
Amberholz
Tonkabohne
Vetiver


Dariusch
Minigolf
JJ96




































