27.11.2025 - 16:22 Uhr

Parfmarie
24 Rezensionen

Parfmarie
1
Die alte Dame – Ode an eine vergangene Eleganz
Vorab: Ich möchte mit meiner Rezension niemandem zu nahe treten. Es handelt sich um meinen persönlichen Eindruck, nicht wertend gegenüber den Personen, die den Duft gerne tragen. Der Duft mag für viele eine Schatztruhe sein – für mich war er zu viel des Guten.
Er ist eine Hommage an die reife Weiblichkeit, an Puderquasten, Stille, Weisheit und den Glanz vergangener Tage. Es ist ein Duft mit Charakter – allerdings ist er kompromisslos, altmodisch, komplex.
Für mich persönlich zu viel. Zu laut, zu blumig, zu seifig. Ein Parfüm, das in mir nicht mitschwingt, sondern mich überstimmt. Doch ich erkenne seine Größe an – so wie man einer alten Dame den Platz am Fenster überlässt, auch wenn man selbst gerne hinausschaut, um das Geschehen zu beobachten.
Die alte Dame sitzt dort, inmitten der Massen. Die Menschen um sie herum sind gestresst. Auf dem Weg zur Arbeit, verabredet mit Freunden… keiner ist wirklich anwesend.
Der Wagon der S-Bahn hat seine besten Jahre bereits gesehen, aber sie, sie glitzert noch immer. Ihre Hände sind schmal, ihre Fingergelenke leicht gekrümmt vom Leben – aber ihre Aura ist stark, beherrscht, würdevoll.
Blumen umkreisen sie wie Erinnerungen: Ylang-Ylang, Gardenie, Rose – in voller Blüte, nicht schüchtern, sondern satt.
Die Bergamotte versucht, das Ganze aufzufrischen, fast wie der leicht zitronige Duft der Kernseife, mit der sie jeden Morgen beginnt. Sauberkeit ist Pflicht.
Ihr Parfüm bleibt, auch wenn sie die Bahn verlässt.
Es ist kein flüchtiger Hauch – es ist ein Statement. Ein Zeichen dafür, dass sie noch da ist. Vollständig.
Und so wird sie gehen – in ihrem pudrigen Mantel aus Blüten, Holz und Weisheit – doch ihr Duft bleibt, wie ein letzter Blick zurück: erhaben, opulent und unvergessen.
Er ist eine Hommage an die reife Weiblichkeit, an Puderquasten, Stille, Weisheit und den Glanz vergangener Tage. Es ist ein Duft mit Charakter – allerdings ist er kompromisslos, altmodisch, komplex.
Für mich persönlich zu viel. Zu laut, zu blumig, zu seifig. Ein Parfüm, das in mir nicht mitschwingt, sondern mich überstimmt. Doch ich erkenne seine Größe an – so wie man einer alten Dame den Platz am Fenster überlässt, auch wenn man selbst gerne hinausschaut, um das Geschehen zu beobachten.
Die alte Dame sitzt dort, inmitten der Massen. Die Menschen um sie herum sind gestresst. Auf dem Weg zur Arbeit, verabredet mit Freunden… keiner ist wirklich anwesend.
Der Wagon der S-Bahn hat seine besten Jahre bereits gesehen, aber sie, sie glitzert noch immer. Ihre Hände sind schmal, ihre Fingergelenke leicht gekrümmt vom Leben – aber ihre Aura ist stark, beherrscht, würdevoll.
Blumen umkreisen sie wie Erinnerungen: Ylang-Ylang, Gardenie, Rose – in voller Blüte, nicht schüchtern, sondern satt.
Die Bergamotte versucht, das Ganze aufzufrischen, fast wie der leicht zitronige Duft der Kernseife, mit der sie jeden Morgen beginnt. Sauberkeit ist Pflicht.
Ihr Parfüm bleibt, auch wenn sie die Bahn verlässt.
Es ist kein flüchtiger Hauch – es ist ein Statement. Ein Zeichen dafür, dass sie noch da ist. Vollständig.
Und so wird sie gehen – in ihrem pudrigen Mantel aus Blüten, Holz und Weisheit – doch ihr Duft bleibt, wie ein letzter Blick zurück: erhaben, opulent und unvergessen.



Kopfnote
Ylang-Ylang
Flieder
Kamelie
Alpenveilchen
Bergamotte
Jasmin
Rose
Gardenie
Herznote
Gartennelke
Veilchenblatt
weißer Pfirsich
Iris
Rosengeranie
Gewürznelke
Basisnote
Eichenmoos
Tolubalsam
Ambra
Zedernholz
Patchouli
Sandelholz
Vanille




Susan
Rieke2021
Irini
Michelangela
Freebird1968

































