
Ergoproxy
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Ergoproxy
Top Rezension
27
Die verlorene Klassik wiederentdeckt.
Es dürfte nicht neu sein, dass ich ein Faible für die Marke Commes des Garcons (mein Tablet kann den Haken am C nicht) habe. Es ist die Marke, bei der ich immer am meisten gespannt auf die Neuerscheinungen bin. Gemessen an anderen Marken kommt das ja auch eher seltener vor. Gut, mit Zero und 10 hat die Marke für mich zwei regelrechte Ausfälle auf den Markt geworfen, aber Max Richter hat mich dann wieder gekriegt.
Nun ist man eine weitere Kooperation, zum ersten Mal mit dem Modelabel Vacqera eingegangen und eigentlich hatte ich gedacht, dass es den Duft dann nur in deren Geschäft geben würde. Weit gefehlt, der Duft wird weltweit im CdG-Sortiment angeboten.
Auf die Kleidung von Vacqera gehe ich hier nicht weiter ein. Nur so viel vielleicht, klassich geht es da optisch nicht zu.
Beim Duft Classique Perdu bin ich da eher anderer Meinung, denn ich bilde mir ein hier durchaus eine Klassische Struktur zu erkennen und zwar für mein Empfinden die eines Fougère.
Selbstredend ist das markentypisch kein durchweg natürlicher Duft, was bei den geneigten Testpersonen eine gewisse Offenheit gegenüber der Aromachemie voraussetzt.
Die Pyramide macht, mal abgesehen vom Sandelholz in der Basis, Sinn.
Eröffnet wird der Duft von einem fast schon forderndem Mix aus dem Grün des Tomatenblattes und der Säure der Johannisbeere. Lavendel blitzt kurz im Verlauf auf und eine eine diffus chemisch anmutende Note im Verlauf kann man getrost als Filzstift interpretieren.
Mit der Zeit schält sich der Muskatellersalbei immer mehr raus und der Duft bekommt nun eine gewisse Anmutung von klassischer Herrenparfümerie, aber die floralen Bestandteile verhindern, dass das Ganze zu kerlig wird.
In der Basis dominiert für mich dann der Moosersatzstoff, zusammen mit Harz und einem Hauch Leder. Sandelig wird der Duft beim Tragen für mich zu keiner Zeit.
Die Haltbarkeit empfinde ich als gut und der Duft hat für mich eine mittlere Abstrahlung. Obwohl eher grün und frisch, funktioniert der erstaunlich gut bei kalten Temperaturen, wie z.B. heute.
Der von mir geschätzte Parfumo Intersport hat den Duft mit Cool Water verglichen. Da möchte ich dann nicht mitgehen. Den Klassiker von Davidoff mochte ich nie und ich fand den Duft immer unerträglich und das auch an anderen. Zumal Classique Perdu dann auch die Extraportion Calone fehlt, die charakteristisch war für den Davidoff. Aber das ist dann natürlich wieder subjektiv und am Ende keine Diskussion wert. Am Ende ist der Duft eine Reminiszenz an die Düfte der frühen 90er Jahre für mich.
Ich muss noch etwas zur Umverpackung des Duftes loswerden.
Es gibt guten Trash und Trash und hier hat man sich für mein Empfinden dann für Letzteres entschieden. Ein regelrechte Kunststofforgie umgibt den kleinen Flakon. Vor allem die Styroporchips sind mir da unangenehm aufgestoßen. Das ist mittlerweile wirklich nicht mehr zeitgemäß.
Gemessen an den mittlerweile omnipräsenten Ambroxwasweißichdüften hat man mit Classique Perdu die besagte Klassik gemessen am Namen nicht verloren, sondern eher wiederentdeckt.
Nun ist man eine weitere Kooperation, zum ersten Mal mit dem Modelabel Vacqera eingegangen und eigentlich hatte ich gedacht, dass es den Duft dann nur in deren Geschäft geben würde. Weit gefehlt, der Duft wird weltweit im CdG-Sortiment angeboten.
Auf die Kleidung von Vacqera gehe ich hier nicht weiter ein. Nur so viel vielleicht, klassich geht es da optisch nicht zu.
Beim Duft Classique Perdu bin ich da eher anderer Meinung, denn ich bilde mir ein hier durchaus eine Klassische Struktur zu erkennen und zwar für mein Empfinden die eines Fougère.
Selbstredend ist das markentypisch kein durchweg natürlicher Duft, was bei den geneigten Testpersonen eine gewisse Offenheit gegenüber der Aromachemie voraussetzt.
Die Pyramide macht, mal abgesehen vom Sandelholz in der Basis, Sinn.
Eröffnet wird der Duft von einem fast schon forderndem Mix aus dem Grün des Tomatenblattes und der Säure der Johannisbeere. Lavendel blitzt kurz im Verlauf auf und eine eine diffus chemisch anmutende Note im Verlauf kann man getrost als Filzstift interpretieren.
Mit der Zeit schält sich der Muskatellersalbei immer mehr raus und der Duft bekommt nun eine gewisse Anmutung von klassischer Herrenparfümerie, aber die floralen Bestandteile verhindern, dass das Ganze zu kerlig wird.
In der Basis dominiert für mich dann der Moosersatzstoff, zusammen mit Harz und einem Hauch Leder. Sandelig wird der Duft beim Tragen für mich zu keiner Zeit.
Die Haltbarkeit empfinde ich als gut und der Duft hat für mich eine mittlere Abstrahlung. Obwohl eher grün und frisch, funktioniert der erstaunlich gut bei kalten Temperaturen, wie z.B. heute.
Der von mir geschätzte Parfumo Intersport hat den Duft mit Cool Water verglichen. Da möchte ich dann nicht mitgehen. Den Klassiker von Davidoff mochte ich nie und ich fand den Duft immer unerträglich und das auch an anderen. Zumal Classique Perdu dann auch die Extraportion Calone fehlt, die charakteristisch war für den Davidoff. Aber das ist dann natürlich wieder subjektiv und am Ende keine Diskussion wert. Am Ende ist der Duft eine Reminiszenz an die Düfte der frühen 90er Jahre für mich.
Ich muss noch etwas zur Umverpackung des Duftes loswerden.
Es gibt guten Trash und Trash und hier hat man sich für mein Empfinden dann für Letzteres entschieden. Ein regelrechte Kunststofforgie umgibt den kleinen Flakon. Vor allem die Styroporchips sind mir da unangenehm aufgestoßen. Das ist mittlerweile wirklich nicht mehr zeitgemäß.
Gemessen an den mittlerweile omnipräsenten Ambroxwasweißichdüften hat man mit Classique Perdu die besagte Klassik gemessen am Namen nicht verloren, sondern eher wiederentdeckt.
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Kopfnote
Tomatenblatt
Schwarze Johannisbeere
Filzstift
provenzalischer Lavendel
Herznote
Muskatellersalbei
Rose
Iris
Basisnote
Wildleder
Evernyl
Sandelholz
Styrax
Ergoproxy
Intersport
PET
PepePepper
PNewman































