
Serenissima
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Serenissima
Hilfreiche Rezension
6
im Namen des Königs
Floris, als Duft-Lieferant des britischen Königshauses, steht für mich immer für das bekannte „Understatement“; nur sind wir beide nie so richtig miteinander warm geworden: Ich weiß auch nicht, woran das liegt.
Und doch versuche ich immer wieder Zugang zu den duftenden Kreationen zu finden.
Auch „Platinum 22“ ändert daran leider nicht viel.
Gefühlt weiß-grauer Iris-Puder hüpft mich an, breitet sich auf meiner Haut aus und richtet sich zum Verweilen ein: Wie schön für jemanden, der diesen eigentlich so herrlichen Blumenduft mag!
Mir verklebt er seit einiger Zeit die sehr empfindlichen Atemwege, so dass es sich empfiehlt, hier vorsichtig zu sein.
Aber nun umhüllt mich Iris, die Blume des französischen Königs - „Fleur de Lys“ -, voluminös und sehr dominant.
(Der jetzige englische König Charles III., der Floris sicher, nach seiner Mutter, den langjährigen Titel des Hoflieferanten bestätigt hat, trägt übrigens immer noch „Eau d’Hadrien“ von Annick Goutal: Warum sollte er nach so vielen Jahren auch zu einer Komposition des Hof-Lieferanten wechseln?)
Dieses hier sehr präsente und großartige Aroma der stolzen Schwertlilien mir ihren aparten Blütenköpfen wird aber doch recht bald durchzogen von der fruchtigen Herbheit der Schwarzen Johannisbeeren (ich mag sie sehr!) und angenehmer Limettenfrische, die schon etwas Richtung des würzigen Schwarzem Tees schielen, wobei sie eine leichte Getreidesüße begleitet.
So lichtet sich etwas der Iris-Nebel, der mich umhüllt, wird aber auch bald vom Aroma des Schwarzen Pfeffers durchzogen: Hiermit wird wohl der bekannte matte Platin-Farbton/Duftton erreicht. (Duftnoten erscheinen mir mich nach wie vor farbig!)
Und ich muss mich noch etwas mehr zurückziehen.
Rosige Anklänge, gewürzt mit Muskatellersalbei und Veilchenblatt, vermählen sich mit dem schon in den Auftakt hineinblinzelnden Schwarzen Tee-Duft, der sich aromatisch diesem Arrangement hingibt.
Rauchig, zart Zedern holzig und ein bisschen süß klingt dieses Schmuckstück aus Duft aus, umschwebt in satten Wellen, auch wenn es so gar nicht für mich gemacht ist.
Die duftenden Hürden aus Iris und Pfeffer sind zu hoch und bleiben mir auch bis zum Schluss erhalten; hier wird die durchschnittlich lange Haltbarkeit für mich doch etwas anstrengend.
Ich weiß, dass es immer wieder Kompositionen gibt, die „not for me“ sind, aber ich kann meine neugierige Nase einfach nicht davon abhalten.
Bei „Platinum 22“ war ich vorsichtig genug, um die Schönheit der Kreation zu erkennen, aber ihrer starken pudrigen „Ausstrahlung“ zu entgehen.
Iris-Liebhaber finden hier sicher einen edlen Begleiter, denn schön ist dieses duftende Schmuckstück auf jeden Fall!
Und doch versuche ich immer wieder Zugang zu den duftenden Kreationen zu finden.
Auch „Platinum 22“ ändert daran leider nicht viel.
Gefühlt weiß-grauer Iris-Puder hüpft mich an, breitet sich auf meiner Haut aus und richtet sich zum Verweilen ein: Wie schön für jemanden, der diesen eigentlich so herrlichen Blumenduft mag!
Mir verklebt er seit einiger Zeit die sehr empfindlichen Atemwege, so dass es sich empfiehlt, hier vorsichtig zu sein.
Aber nun umhüllt mich Iris, die Blume des französischen Königs - „Fleur de Lys“ -, voluminös und sehr dominant.
(Der jetzige englische König Charles III., der Floris sicher, nach seiner Mutter, den langjährigen Titel des Hoflieferanten bestätigt hat, trägt übrigens immer noch „Eau d’Hadrien“ von Annick Goutal: Warum sollte er nach so vielen Jahren auch zu einer Komposition des Hof-Lieferanten wechseln?)
Dieses hier sehr präsente und großartige Aroma der stolzen Schwertlilien mir ihren aparten Blütenköpfen wird aber doch recht bald durchzogen von der fruchtigen Herbheit der Schwarzen Johannisbeeren (ich mag sie sehr!) und angenehmer Limettenfrische, die schon etwas Richtung des würzigen Schwarzem Tees schielen, wobei sie eine leichte Getreidesüße begleitet.
So lichtet sich etwas der Iris-Nebel, der mich umhüllt, wird aber auch bald vom Aroma des Schwarzen Pfeffers durchzogen: Hiermit wird wohl der bekannte matte Platin-Farbton/Duftton erreicht. (Duftnoten erscheinen mir mich nach wie vor farbig!)
Und ich muss mich noch etwas mehr zurückziehen.
Rosige Anklänge, gewürzt mit Muskatellersalbei und Veilchenblatt, vermählen sich mit dem schon in den Auftakt hineinblinzelnden Schwarzen Tee-Duft, der sich aromatisch diesem Arrangement hingibt.
Rauchig, zart Zedern holzig und ein bisschen süß klingt dieses Schmuckstück aus Duft aus, umschwebt in satten Wellen, auch wenn es so gar nicht für mich gemacht ist.
Die duftenden Hürden aus Iris und Pfeffer sind zu hoch und bleiben mir auch bis zum Schluss erhalten; hier wird die durchschnittlich lange Haltbarkeit für mich doch etwas anstrengend.
Ich weiß, dass es immer wieder Kompositionen gibt, die „not for me“ sind, aber ich kann meine neugierige Nase einfach nicht davon abhalten.
Bei „Platinum 22“ war ich vorsichtig genug, um die Schönheit der Kreation zu erkennen, aber ihrer starken pudrigen „Ausstrahlung“ zu entgehen.
Iris-Liebhaber finden hier sicher einen edlen Begleiter, denn schön ist dieses duftende Schmuckstück auf jeden Fall!
Aktualisiert am 17.07.2026 - 01:36 Uhr
4 Antworten



Hafer
Iris
Schwarze Johannisbeere
Limette
schwarzer Tee
Rose
Veilchenblatt
Muskatellersalbei
schwarzer Pfeffer
Tonkabohne
Amber
Moschus
Zedernholz




Wisivc
Fischlandmen
Serenissima
Gelis
BriSti

































