
loewenherz
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loewenherz
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Die Erschaffung Adams
ist das wohl bekannteste und häufigst zitierte (und reproduzierte) unter den vielen Wand- und Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle, jener berühmtesten unter den Kapellen im Apostolischen Palast - nicht zuletzt, weil hier Päpste gewählt werden. Von Michelangelo erschaffen (zu dessen Gunsten damals ein Großteil bereits vorhandener Szenen anderer Künstler wieder übermalt wurde) zeigt das Bildnis den liegenden, nackten Adam, dessen Finger den vom Himmel niederschwebenden, von Engeln umgebenen Schöpfergott bzw. dessen ebenfalls ausgestreckten Zeigefinger fast berührt, und damit - neben der benachbart angesiedelten Erschaffung Evas - den Anfang aller Dinge.
'Der Anfang aller Dinge' bzw. etwas Beginnendes und Erwachendes ist das zentrale Motiv von Floris' Honey Oud - einem Duft, der in all seiner vordergründigen Bekannt- und Vertrautheit - dem Akkord aus Oud und Rose - so viel Neues, so viel kindlich Schönes birgt. Jener Akkord scheint tausendmal gerochen, tausendmal durchaus gemocht - und tausendmal wieder vergessen worden zu sein, und es fällt schwer auszumachen, was in Honey Oud den entscheidenden, spürbaren Deut besser ist. Doch Floris - eins der ältesten Parfumhäuser Englands - entlockt ihm eine Reinheit, Schönheit und ein Leuchten, das ihn der unverdrossen anwachsenden Kohorte aus seinesgleichen um ein Merkliches enthebt. Der süße, aber nicht zuckrige Schmelz des (na klar: englischen) Honigs und das trunkenzarte Bett aus Moschus und Labdanum, auf das er sanft herabtaumelt, umfangen das zentrale Oud - in seiner 'Klangfarbe' exakt mittig zwischen Gold und Silber - wie eine Liebkosung und geben diesem fantastisch arrangierten Duft die Wachheit und Präsenz jubelnder Engelchöre. Und in diesem Jauchzen und diesem goldenen Licht liegen ein Versprechen und die Verheißung von etwas Großem, Wunderbarem und vom 'Anfang aller Dinge'.
Wir alle kennen Morgen- (und auch Abend-)himmel, die in ihrer leuchtenden Farbigkeit aus Gelb und Blau und Rosa - manchmal bricht ein einzelner Sonnenstrahl durch tiefhängende Wolken - so dramatisch schön, beinahe surreal sind, dass man sie nur in natura genießen und ertragen kann - zu künstlich überhöht erscheinen sie auf Fotografien oder Gemälden - wenngleich wir wissen, dass es solche Himmel wirklich gibt. Floris' Honey Oud ist von derselben, beinahe surrealen Schönheit - und doch herrlich real - die sich wie leuchtender Sternenstaub auf die Haut legt - oder die Berührung des Schöpfervaters' Zeigefinger.
Fazit: lange, sehr lange schon nicht mehr war der 'Muss ich jetzt sofort haben'-Impuls beim ersten Test so stark wie hier. Allerdings hatte ich an just jenem Tag schon ein - durchaus auch schönes - Parfum gekauft (und noch in der Tüte in der anderen Hand), so dass ich mir sagte: 'Nein, Purzelchen - noch eins kaufst du dir heute nicht!' Fataler Fehler, den es alsbald zu korrigieren gilt...
'Der Anfang aller Dinge' bzw. etwas Beginnendes und Erwachendes ist das zentrale Motiv von Floris' Honey Oud - einem Duft, der in all seiner vordergründigen Bekannt- und Vertrautheit - dem Akkord aus Oud und Rose - so viel Neues, so viel kindlich Schönes birgt. Jener Akkord scheint tausendmal gerochen, tausendmal durchaus gemocht - und tausendmal wieder vergessen worden zu sein, und es fällt schwer auszumachen, was in Honey Oud den entscheidenden, spürbaren Deut besser ist. Doch Floris - eins der ältesten Parfumhäuser Englands - entlockt ihm eine Reinheit, Schönheit und ein Leuchten, das ihn der unverdrossen anwachsenden Kohorte aus seinesgleichen um ein Merkliches enthebt. Der süße, aber nicht zuckrige Schmelz des (na klar: englischen) Honigs und das trunkenzarte Bett aus Moschus und Labdanum, auf das er sanft herabtaumelt, umfangen das zentrale Oud - in seiner 'Klangfarbe' exakt mittig zwischen Gold und Silber - wie eine Liebkosung und geben diesem fantastisch arrangierten Duft die Wachheit und Präsenz jubelnder Engelchöre. Und in diesem Jauchzen und diesem goldenen Licht liegen ein Versprechen und die Verheißung von etwas Großem, Wunderbarem und vom 'Anfang aller Dinge'.
Wir alle kennen Morgen- (und auch Abend-)himmel, die in ihrer leuchtenden Farbigkeit aus Gelb und Blau und Rosa - manchmal bricht ein einzelner Sonnenstrahl durch tiefhängende Wolken - so dramatisch schön, beinahe surreal sind, dass man sie nur in natura genießen und ertragen kann - zu künstlich überhöht erscheinen sie auf Fotografien oder Gemälden - wenngleich wir wissen, dass es solche Himmel wirklich gibt. Floris' Honey Oud ist von derselben, beinahe surrealen Schönheit - und doch herrlich real - die sich wie leuchtender Sternenstaub auf die Haut legt - oder die Berührung des Schöpfervaters' Zeigefinger.
Fazit: lange, sehr lange schon nicht mehr war der 'Muss ich jetzt sofort haben'-Impuls beim ersten Test so stark wie hier. Allerdings hatte ich an just jenem Tag schon ein - durchaus auch schönes - Parfum gekauft (und noch in der Tüte in der anderen Hand), so dass ich mir sagte: 'Nein, Purzelchen - noch eins kaufst du dir heute nicht!' Fataler Fehler, den es alsbald zu korrigieren gilt...
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