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21 Conduit St 2020

7.5 / 10 156 Bewertungen
Ein Parfum von Jovoy für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2020. Der Duft ist zitrisch-grün. Es wird noch produziert.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Zitrus
Grün
Frisch
Holzig
Würzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
RhabarberRhabarber GrapefruitGrapefruit BergamotteBergamotte LavendelLavendel
Herznote Herznote
AmarettoAmaretto TannenbalsamTannenbalsam
Basisnote Basisnote
holzige Notenholzige Noten AmbroxanAmbroxan TonkabohneTonkabohne

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.5156 Bewertungen
Haltbarkeit
7.4122 Bewertungen
Sillage
7.0118 Bewertungen
Flakon
7.6109 Bewertungen
Preis-Leistung
7.182 Bewertungen
Eingetragen von OPomone · letzte Aktualisierung am 31.01.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
21 Conduit Street ist die Adresse von Jovoys Londoner Geschäft.

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Womit der Duft vergleichbar ist
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Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
MrScenter

5 Rezensionen
MrScenter
MrScenter
0  
Der Power-Freshie für den Frühling
Der Duft hat den Frühling meiner Meinung nach direkt in sich. Schon beim ersten Sprühen kommt dieses lebendige, fast freche Prickeln durch, das sofort an frisch aufgespritzte Rhabarberbrause erinnert. Spritzig, fruchtig, ein bisschen süß und gleichzeitig trocken genug, dass es nicht ins Belanglose abdriftet.

Gerade diese Rhabarbernote macht den Duft besonders. Sie zieht sich klar durch, ohne zu dominant zu werden, und wird vom Vetiver perfekt aufgefangen. Dadurch entsteht eine schöne Balance: auf der einen Seite diese jugendlich-frische Leichtigkeit, auf der anderen Seite eine trockene, fast schon elegante Tiefe, die ihn erwachsener wirken lässt. In manchen Momenten hatte ich kurz Assoziationen zu Terre d’Hermès, aber eben mit einer verspielteren, fruchtigeren Ader.

Für mich ist das einer der Freshies, die definitiv nicht nach dem typischen „Duschgel-Aquatic“ riechen. Stattdessen hat er Charakter, bleibt im Gedächtnis und ist dabei unglaublich angenehm zu tragen. Ich hatte bei den ersten Tests sofort das Bild von einem sonnigen Frühlingstag im Kopf – leichte Jacke, frische Luft, ein bisschen Energie in der Luft. Genau dafür ist er wie gemacht.

Haltbarkeit und Sillage sind solide, nicht übertrieben stark, aber absolut passend für die Art Duft. Er bleibt lange genug spürbar, ohne jemals aufdringlich zu werden. Gerade deshalb sehe ich ihn auch als einen Duft, den fast jeder gern riecht – einer, der sofort gute Laune macht und dabei nicht 08/15 wirkt.

Ein besonderer Frühlingsbegleiter, spritzig und elegant zugleich. Für mich der bisher überzeugendste „Power-Freshie“, den ich in letzter Zeit entdeckt habe.
0 Antworten
8.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Aromacloud

47 Rezensionen
Aromacloud
Aromacloud
5  
Das fabelhafte Haus Jovoy - Duftreise mit vielen Wendungen
Pfffft... "Ohhh ha." So fiel die spontane Reaktion aus. Obstfrische, spritzig, ja, definitiv Rhabarber, nicht zitronenzitrisch, wobei die Bergamotte eher eine leichte Teenote bringt. Dann setzt sich alles, wird ruhiger.

Vor einem Wums Amaretto braucht man keine Angst haben, ich merke nur eine sich entwickelnde mandelig-synthetische, aber ganz leichte, Spannung bringende Süße. Der Tannenbalsam ist für mich da deutlicher wahrnehmbar. Er vermittelt vorübergehend eine erdige, maskuline, irgendwie auch seifige After-Shave-Note. Dann wird der Conduit bald insgesamt weniger nadelbalsamisch, sondern allgemein holziger, weicher süßer, auch dieTonkabohne ist nach einigen Stunden klar rauszufiltern. Das Ambroxan hält sich hier bei mir zurück, zum Glück - da habe ich schon andere Kaliber getestet.

Insgesamt sehe ich den Duft als echten Unisex - mal pendelt er ganz leicht in die feminine, dann aber wieder in die maskuline Richtung, aber jeweils nur dezent.

Was ich angenehm finde, es war der zweite Duft, den ich von Jovoy getestet habe, dass wie auch beim Remember Me , die Noten für mich wirklich deutlich identifizierbar sind. Das heißt aber nicht, dass es irgendwie unharmonisches Stückwerk wäre. Im Gegenteil. Es erzeugt eine Spannung, eine gewisse Aufregung und Abwechslung durch die besonderen Partner, die für die Noten jeweils gewählt wurden. (z.B. Mandelsüße und Tannenbalsam) Ich wüsste nicht, was fehlt oder zuviel wäre.

Ich würde es eher mit der französischen Küche vergleichen, die auf die Kraft, das Aroma und den Geschmack der einzelnen Zutaten und Komponenten vertraut, sie jeweils in ihrer Besonderheit erhält und sie nebeneinander wirken lässt, nicht durch starke Verarbeitung "verschmilzt", nicht überwürzt, sondern aus einfachen Einzelzutaten tolle, überraschende Komponenten-Kompositionen zaubert, die sich stützen, aber wo trotzdem jede für sich steht. Und je nachdem, was und wie viel davon man auf die Gabel nimmt, ein immer wieder anderes Geschmackserlebnis entstehen lassen. Nur dass es eben hier ein Geruchserlebnis ist...

Das Schöne daran, hier war es zum zweiten Mal, inzwischen habe ich noch weitere getestet, dass der Duft eine wirkliche Entwicklung bei mir durchmacht (Ausnahme in Sachen Entwicklung: Musc Pallas ), er verändert sich sehr und das auf wunderschöne und stille Weise (doch, doch, die Sillage ist gut, aber unaufdringlich - kein Statementduft).

Erneut ist das Tragen eines Jovoys wie eine wirkliche Duftreise über Stunden, die nicht nur beim ersten Tragen, viele Wendungen, Überraschungen bereithält. Und selbst, wenn mal eine halbe Stunde Strecke zu gehen ist, die einen nicht so richtig verzaubert, besteht Hoffnung, dass es dann bald wieder zu einem "Oh ja"-Moment kommt. Es ist eben genau nicht diese inzwischen oft gemachte Erfahrung, ah ja, die vanilletypische, weiche (schöne, aber sehr häufig irgendwie gleichmutende) Basis. Oder zu Beginn bei fruchtigen Düften die süßige Obstkorblast, die kirschig-ledrige verrucht-niedliche Aufmachung. Der hier riecht für mich unaufgeregt, vornehm französisch und zurüchaltend, na ja, "simpel" anders - gar nicht, wie teils gelesen, an so viele andere DNAs erinnernd. Für mich tut dieser Duft genau das nicht. Er startet fruchtig-spritzig, wandelt sich zwischen dezent süß und ölig nadelholzig hin und her und klingt in einer leicht holzig herben Tonkabasis aus.

Ich bin wirklich gespannt auf weitere Entdeckungen aus diesem Haus - und danke an dieser Stelle der lieben @Skimmia, die mich durch ihre Überraschung, eine Abfüllung von Remember Me , für mich jetzt schon die Entdeckung dieses Jahres, überhaupt erst drauf gebracht hat. Ich war sofort so hin und weg, dass ich auf eine zweite Abfüllung verzichtet habe und gleich der Flakon eingezogen ist. Denn das Preis-Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach top.

Jovoy sagte mir vorher nichts, scheint aber ein unheimlich spannendes Haus zu sein, mit dem ich mich mehr beschäftigen muss. Es sind bislang keine "Beast"-Performer, aber alle in ihrer Art setzen Bewährtes mit einem neuen, anderen, besonderen Twist um. Nische für feine Anfänger-Näschen vielleicht.

Inzwischen habe ich vier Düfte getestet, einer voll ins Schwarze, einer nur knapp am Sofortkauf vorbei, dafür direkt auf der Wunschliste gelandet (Fire at Will), Musc Pallas als 10ml-Abfüllung schon fast aufgebraucht (körpernaher Sauberduft, der beim Umarmen zur Begrüßung wiederholt Komplimente brachte) und der 21 Conduit St immerhin so gut, dass er definitiv eingehender getestet werden muss und auf die "könnte passen Liste" kommt und zu 60:40 auch irgendwann einzieht... Da teste ich ganz gewiss noch einige.

Testen - das ist das, was ich bei den Jovoys nur jedem dringend empfehlen kann!
2 Antworten
8Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Dennis1104

1070 Rezensionen
Dennis1104
Dennis1104
Hilfreiche Rezension 3  
Mhm der ist gut ! Zwar eine durchaus bekannte DNA, aber einfach gut!
Der 21 Conduit St startet schön frisch-zitrisch. Leicht säuerlicher Rhabarber,sowie Grapefruit und Bergamotte geben hier erst mal den Ton an. Ich hatte auch Eindrücke von Ingwer, der ist aber nicht gelistet.

Der Duft wirkt zudem grünlich und würzig. Leicht orientalisch angehaucht. So eine würzig, orientalische Frische.
Das Ganze wird durch Ambroxan aber etwas gepusht.
Man spürt das Ambroxan auch.
Es kann zwar öfter Mal stören, aber dennoch mag ich das hier ganz gerne.

Gegen Ende wird der Duft holziger und dieses frisch-zitrisch Säuerliche verfliegt Stück für Stück.
Der Duft endet für mich auf einer holzigen und immer noch leicht würzigen Ambroxan Wolke.

Die DNA des 21 Conduit St. ist durchaus bekannt.
Man spürt die gewissen Parallelen zu bekannten Düften.
Leute die Düfte, wie den Bvlgari Tygar, Ex Nihilo The Hedonist, Afnan Turathi Blue und co mögen, die werden den hier auch mögen.
Er hat zwar trotzdem irgendwie etwas eigenes an sich, spielt aber dennoch in diesem DNA Universum mit.
0 Antworten

Statements

36 kurze Meinungen zum Parfum
36
32
Ahoi Knister-Zitronat
Amaretto-Aromat
Die Wände gekühlt
Mit Irgendholz besprüht
Ein Laden in Londons Conduit Street
32 Antworten
26
21
Hier wurden an sich schöne Noten sehr unpassend zusammengefügt. Rhabarber, Zitrus und Tanne beißen sich mit der ambroxanlastigen Basis.
21 Antworten
23
15
Interessante Variante der Grapefruit-Rhabarber-Düfte, weil Harz und Ambrox die fleischliche Penetranz mildern und den Duft erden. Ich mag's.
15 Antworten
23
22
Im LilaLavendelLand
fällt saurer Regen
in rhabarbergrün
Ambroxschleier liegt
auf Tannennadeln
cremefarben
Tonkaspuren...
22 Antworten
15
14
Das Konzept will für mich nicht aufgehen. Rhabarber ist für mich per se schwierig, zusammen mit Tannenduft auf Tonka-Ambrox-Grund macht
14 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Bilder

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