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All Good Things 2014 Perfume

7.7 / 10 76 Bewertungen
Ein beliebtes limitiertes Parfum von Lush für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2014. Der Duft ist süß-holzig. Es wird noch produziert.
Vergleich Limitiert
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Süß
Holzig
Rauchig
Würzig
Gourmand

Duftnoten

Tonkabohne AbsolueTonkabohne Absolue ZedernholzZedernholz ZedernwacholderZedernwacholder RoseRose

Parfümeure

Bewertungen
Duft
7.776 Bewertungen
Haltbarkeit
7.956 Bewertungen
Sillage
7.159 Bewertungen
Flakon
5.960 Bewertungen
Preis-Leistung
7.113 Bewertungen
Eingetragen von AmyAmy · letzte Aktualisierung am 18.01.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Womit der Duft vergleichbar ist
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Rezensionen

5 ausführliche Duftbeschreibungen
6Duft 7.5Haltbarkeit 5Sillage
Pluto

353 Rezensionen
Pluto
Pluto
Top Rezension 17  
Ich steh mehr auf die älteren Brüder....
Karma und Breath of God kenne ich schon eine Weile, beide Düfte sind eigenwillig, aber gut. Zur Bestellung damals gab es als Zugabe noch ein Stückchen Seife „Honey I washed the kids“. Diese Seife war in Cellophan verpackt und verströmte ihren lieblichen Duft wochenlang auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer. Als Parfüm wäre mir dieser Duft viel zu niedlich und süß gewesen, aber so als Raumbeduftung gefiel er mir, für Karamellliebhaber nur zu empfehlen. Vor kurzem ging mir die Marke Lush wieder durch den Kopf, ich stöberte im Internet und bestellte munter drauf los.

All good things, netter Name (wann gibt es einen Duft nach Stephen Kings‘ Needful things, spannend wie der wohl riechen würde?) wanderte mit anderen Düften in den Warenkorb und heute auf meine Hand. Dieser Duft umwabbert meine Nase wie ein fruchtig-orangiges Mandelkonfekt. Cremig-pudrig, eine schwache Holznote und zitrische Noten verhindern, dass „alle guten Dinge“ sich in ein klebrig-süßes Pralinchen verwandelt, das am Gaumen klebt. Auch wenn dazu, zumindest in der ersten halben Stunde, nur eine Haaresbreite fehlt. Später lässt die Süße nach. Die in der Pyramide angegebene Rose wird meiner Nase unterschlagen, dafür rieche ich Zutaten, die nicht angegeben sind. Eine saftige Orange, Bergamotte und einen gar nicht so zarten Hauch von Patchouli, vielleicht gaukelt mir aber der Wacholder diese Patchoulinote vor. Der Duft hat etwas leicht Altmodisches, versetzt mich in die Hippiezeit, lässt mich an Trödelmärkte mit Räucherstäbchen und Duftlämpchen denken. Ob es am Duft oder am Flakon liegt, ich kann’s nicht sagen.

All good things ist ein fruchtiger Gourmand mit feiner Würze, ist recht gut haltbar und hat für mein Empfinden leider auch eine synthetische Note, als Shampoo oder Seife würde ich den Duft lieber benutzen. Die Sillage liegt im starken bis mittleren Bereich, der Flakon – nun schweigen wir drüber - schön ist anders. Für Kerle, die es gourmandig, fruchtig und etwas süß mögen, ist dieser Duft sicher geeignet. Beste Tragezeit für All good things ist die kühlere Jahreszeit, bei wärmeren Temperaturen könnte er durchaus anecken. 10 ml im Sprühflakon kosten übrigens 33,-- € zzgl. Versand, nicht gerade preiswert. Erwähnen muss ich aber, dass ich bei meiner Bestellung um bestimmte Pröbchen bat, dieser Wunsch wurde netterweise erfüllt, das nenn ich kundenorientiert und ist längst nicht überall selbstverständlich.

All good things wird nicht als langfristiger Mieter in meiner Duft-WG verweilen, ich hatte ihn mir anders vorgestellt, er ist einfach nicht mein Typ, da steh ich mehr auf seine eingangs erwähnten älteren Brüder.
14 Antworten
8Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Vinyldates

19 Rezensionen
Vinyldates
Vinyldates
Top Rezension 10  
Wenn Blockhütten brennen
Die Rauchschwaden fraßen sich durch die engen Baumkronen hindurch und verschleierten den Himmel, der an diesen Tagen von den kühlen Trist des Nebels bedeckt war. Man konnte den rauchigen Geruch schon weit entfernt wahrnehmen und folgte den gefräßigen Ruch bis in die Tiefe des dunklen Zedernwaldes. Man wusste, dass dort eine alte morsche Blockhütte gestanden hatte, jahrzehntelang schon und mit nassen Moos von den Strapazen der Zeit bedeckt, war sie noch immer ehrfürchtig und manifestierte die Aura, die mit diesem dunklen Wald einherging.
Niemand wusste, woher das Feuer stammen könnte, so rätselhaft war sein erscheinen und genauso rätselhaft war die Tatsache, dass es sich nicht auszubreiten schien. Die lodernden Flammen verschlangen einzig, das hölzerne Gebaut und der Duft von verbrennenden Holz und würzigen Wachholder, der an den Seiten der alten Hütte hinaufgewachsen war, sowie der verglimmenden Rosen, die einst um die Hütte bepflanzt worden waren und nun in Fetzen den Himmel empor stiegen, zog einen wie ein Aphrodisiakum an und sorgte dafür, dass jeglicher Wunsch oder Versuch, dieses Feuer bändigen zu wollen, verschwanden.

All Good Things startet mit einem krautigen Auftakt von Wachholder, der so gleich in Rauch aufzugehen scheint, ebenso wie die holzigen Nuancen von Zeder, die ebenfalls Feuer fangen und sich zu einem umwobenen Dufterlebnis vereinen. Das Zusammenspiel von Holz und Rauch ist anfänglich sehr intensiv und kokelt zahm die Nasenhaare an. Mit der Zeit wird der Duft cremiger und anschmiegsamer, wobei die Herbheit des Wachholders immer mal wieder durchblitzt. Rose kommt hier meines Erachtens nur zart durch. Die Basis bildet hier Tonkabohne, die sich ganz wunderbar mit dem verrauchten Holz vermischt, sodass der Duft nicht ins Süße abdriftet, sondern seine moderate Rauigkeit beibehält.
All Good Things projiziert hier moderat und ist gute 6-8h wahrnehmbar, je nach Dosierung.
(Mit Dank an Tute)
Aktualisiert am 26.01.2022 - 07:20 Uhr
12 Antworten
10Duft 10Haltbarkeit 8Sillage
Feli84

5 Rezensionen
Feli84
Feli84
Sehr hilfreiche Rezension 6  
Bittersweet Symphony oder "die Hexe und der Zauberer"
Einer meiner absoluten Lieblingsdüfte!

Ich weiss nicht warum… ich muss dabei immer ein wenig Disneyklassiker denken. Vielleicht weil es durch die geniale bittersüße Kombination von Zedernholz und Tonka ein irgendwie wohliges, behütetes Gefühl auslöst? (Jedenfalls bei mir tut es das: es weckt schöne Erinnerungen.)
Oder aber vielleicht auch weil es ein klein wenig, wie soll ich sagen, „verhext“, riecht?

Als erstes rieche ich die Rose, die mir aber auch dezent den ganzen Verlauf erhalten bleibt, und nach circa 5-10 Minuten schlägt der bittersüße Mix zu… ich kann mich manchaml gar nicht entscheiden was ich denn nun rieche, es wechselt im Millisekundentakt von schottischem Whiskey über eine Tasse Kakao und dann eine Stippvisite in einer viktorianischen Kirche… und immer die Rose im Hintergrund.

Nach knapp 20 Minuten hat sich die Nase so schön daran gewöhnt, dass es einen dauerhaften Mix all dieser Düfte über viele, viele, viele Stunden ergibt. Es hält echt ohne Probleme den ganzen Tag + an den Kleidern noch viel länger, sodass ich es einen Tag später im Vorbeigehen an meinem getragenen Pullover vom Vortag noch erschnuppern kann - finde ich genial!

Alles in allem ist der Duft wiedermal typisch Lush, typisch englisch + wahrscheinlich etwas speziell (wie eigtl. alles von Lush) und entweder man liebt es oder man hasst es. Am besten in den Laden gehen und dort testschnuppern bevor man noch eine böse Überraschung erlebt ;-)
Aktualisiert am 16.03.2018 - 03:56 Uhr
1 Antwort
10Duft 7.5Haltbarkeit 5Sillage
AuroraIsis

18 Rezensionen
AuroraIsis
AuroraIsis
Hilfreiche Rezension 4  
Caramba!
Wenn ich an Lush denke, dann kommen immer die unterschiedlichsten Gefühle und Gedanken in mir auf. Einerseits total Mainstream und Kleinmädchen-G’schäft’l, sehe ich mir die Preise und die Kundinnen an, dann auch was für ausgewachsene, große Fräuleins. Die Gerüche und Farben hauen einem den FI raus und doch mag ich so manche Produkte der Firma. Ein bissi Hippie, ein bissi altmodisch, dann auch wieder jung und frisch. Irgendwie auch sehr britisch. UND, jedes Mal muss ich mir im Vorhinein eine Einkaufsliste schreiben und die Geldbörse festhalten, denn man gibt immer mehr aus, als man ursprünglich wollte.
Nun aber zur Geschichte. Das Lieblingsshampoo ist aus und muss nachgekauft werden. Vorsichtshalber mal einen Blick auf die Homepage genannter Firma werfen und akkurat eine Einkaufsliste schreiben. Ein bisschen stöbern, was gibt es für neue Parfums? Aha, dass möchte ich probieren, daran will ich schnuppern, von dem wäre eine Probe nicht schlecht. Liste fertig, auf in die City und rein ins Schlaraffenland. Das Shampoo und der Lippenbalsam waren schnell gefunden. Das Fräulein mit Schürze und einem freundlichen Lächeln ist hilfsbereit und fragt nach, ob man noch etwas tun kann. „Oje, Fräulein Schürze, führ mich nicht in Versuchung!“ Doch weil sie so nett lächelt äußere ich den Wunsch an „All good things“ schnuppern zu dürfen und ganz ehrlich, in dem Rausch an Gerüchen ist das gar nicht einfach diesen einen Duft, den man nun am Handgelenk hat, zu orten.
Nach der Beschreibung hätte ich etwas ganz anderes erwartet. Mehr herb und holzig, doch ich rieche etwas zitrisches, pudriges mit einem Hauch von süß und fruchtig. Caramba (na so was), wie man aus der aktuellen, österreichischen Radiowerbung gelernt hat. Mir gefällt was ich rieche, da ist für meine Begriffe kein Wacholder oder Zedernholz. Tonkabohne unaufdringlich, Rose erkenne ich gar nicht. Wo der Zitrusduft herkommt kann ich nicht erklären, doch unterm Strich ist das auch wurscht.
„Gut, Fräulein Schürze, packen Sie mir das Döschen ein.“ Ich entscheide mich für das Solidparfum, da mein Budget ohnehin schon überschritten ist und stelle beim Hinausgehen fest, dass es auch noch hübsch glitzert auf der Haut. Das wird was für den Sommer. Jedoch denke ich da dann eher an sommerliche Abende als bei 40°C im Schatten tagsüber, da ist dann die Tonkabohne doch zu dominant.
Hoffentlich ist der Frühling bald so richtig da!
Meine Lieben, alles Liebe für Euch.
2 Antworten
8Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Cosmoproleta

17 Rezensionen
Cosmoproleta
Cosmoproleta
3  
Der Rosenphoenix in Finnland
In kurz: "Rose Jam (Perfume) | Lush / Cosmetics To Go" macht Winterurlaub in Skandinavien und setzt sich in ne richtig schöne 95°-Sauna, danach gibt's nen Wacholderschnaps.

Fast alle Lush-Düfte machen auf meiner Haut eine wahnsinnige Transformation durch, dieser hier ist keine Ausnahme, im Gegenteil.
Am Anfang steht sacht qualmendes Holz, auf das sich aber auch fix pudrig-süße Asche legt, wirklich doll süß ist er aber im ganzen Verlauf nicht.
Der Plot-Twist kommt eigentlich erst nach 3-4 Stunden, weil dann die Rose so richtig brilliant aus dem Holzscheit-Haufen emporsteigt.
Und zwar die typische Lush-Rose, leicht säuerlich-pieksig, saftig und trotzdem noch leicht pudrig eingehüllt.
Das finde ich recht spannend, weil auch die Projektion, die auch recht spät noch recht stark ist, diesen Wandel durchläuft.
Bei mir kracht der Duft gut rein.
Aktualisiert am 21.12.2022 - 08:10 Uhr
0 Antworten

Statements

20 kurze Meinungen zum Parfum
vor 3 Jahren
21
19
pudrig-würziges Rosen-Räucherstäbchen
angenehme Süße
macht freundliche Stimmung
19 Antworten
18
4
Pfirsich, Rose, Fahrradöl,
Brennnesseln und Piment,
Wacholderheide, Tonkastaub.
Das Öl bleibt vehement.
4 Antworten
15
7
Leicht rauchendes Holz mit Tonkasüße versetzt. Irgendwo soll sich eine Rose versteckt haben. Ich suche sie mal weiter. Nervt sehr schnell.
7 Antworten
14
13
brennende holzhütte
aufsteigende rauchschwaden
aus dem verwunschenen zederwald
wacholder brennt in der glut
bevor tonka das feuer löscht
13 Antworten
13
11
Dampf- und rauchspuckende Lok mit kleinen Zuckerwattewölkchen an den Schornsteinen, fährt am Räucherschinkenschuppen vorbei.
11 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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