Gorilla Perfume At Lush - Breath of God

(2010)
Gorilla Perfume At Lush - Breath of God von Lush
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7.3 / 10     97 BewertungenBewertungenBewertungen
Gorilla Perfume At Lush - Breath of God ist ein Parfum von Lush für Damen und Herren und erschien im Jahr 2010. Der Duft ist holzig-rauchig. Es wird noch produziert.

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Parfümeur

Simon Constantine

Duftnoten

Neroli, Rose, Sandelholz, Vetiver, Zedernholz, Zitrone, Melone, Jasmin, Amber, Moschus

Bewertungen

Duft

7.3 (97 Bewertungen)

Haltbarkeit

7.9 (59 Bewertungen)

Sillage

7.5 (58 Bewertungen)

Flakon

4.7 (57 Bewertungen)
Eingetragen von LiliaSophia, letzte Aktualisierung am 21.02.2017
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Kommentare

YataganYatagan vor 3 Jahren
Duft 10.0

„Der Atem Gottes: eine Karfreitagserfahrung”


Breath of God trägt einen großen Namen: großspurig vielleicht, verwegen. Ein Sakrileg? Vor einiger Zeit habe ich die Düfte von LUSH...
FvSpeeFvSpee vor 46 Tagen
Duft 3.0

„Odem Gottes oder Höllenhauch?”


Gegenüber diesem Eau de Parfum brachte ich eine erhebliche Bereitschaft mit, es gut zu finden. Interessante Entstehungsgeschichte, ethisches Plus...
Duft 9.0/10
Erstklassiger Kommentar    9 Auszeichnungen
Schatten gerahmt in Licht; Dualismus
Strahlend breitet sich der in Licht gehüllte Schatten in den Raum aus. Das Herz der Finsternis gekleidet in die Sonne. Dieser ist der wahre Dualismus. Als solcher ist er konzipiert und als solcher wird er auch von mir wahrgenommen. Das gesamte Konzept ist hervorragend durchdacht und jede Komponente trefflich platziert.
Für mich ist es kaum möglich, hier tatsächlich einzelne Noten wahrzunehmen, so sehr ich mich auch bemühe, dies zu erreichen. Es wird vielmehr ein Eindruck evoziert, ein Bild. Es ist eben jenes von Licht und Schatten, Tag und Nacht. Das Licht ist dabei strahlend und weit wahrnehmbar, schön und wärmend. Das Dunkle dagegen rauchig und zäh. Ist das schön? Ist das tragbar? Das sind meine ersten Gedanken, während ich wie gebannt dem Duft lausche. Die Kopfnote hat tatsächlich den Charakter eines transzendentalen Wesens. Gleiches habe ich noch nicht unter der Nase gehabt, auch wenn mein Verstand nach Verbindungen, nach Verknüpfungen im Bestand des Vertrauten finden möchte. So stehe ich vor dem Atem Gottes und meine olfaktorische Wahrnehmung vermag es nicht, ihn zu ergründen.

Die Kopfnote dringt durch den Äther und es wird ein weltliches Wesen geboren. Es wird Fleisch. Der Duft ist jetzt fassbarer, verständlicher und ruhiger. Ob das ein Gewinn oder ein Verlust ist, kann und will ich nicht sagen, da ich so fasziniert war vom Auftakt, aber ihn kaum hätte lange ertragen können, da ich meine Augen abwenden musste vom strahlenden Licht.
Das zu Fleisch gewordene Wesen trägt noch immer den schwer zu beschreibenden Dualismus aus Licht und Schatten, doch es ist fassbar, verständlicher. Die Leuchtkraft, welche die Kopfnote besaß, wird im Verlauf gedimmter und auch das Schwarz der Dunkelheit wandelt sich zu einem facettenreichen Grau. Ein grüner Zug gesellt sich dazu.
Und da ist sie, die ‚Lush-DNA‘. Es mischt sich der Geruch von Lush’s Seifen, von Lush-stores darunter. Dieser fällt jedoch nicht negativ auf, sondern wirkt mehr wie eine subtil untergebrachte Signatur.
An diesem Punkt angekommen, ist der Duft vollkommen tragbar geworden, obgleich er weiterhin ungewöhnlich und markant bleibt.

Es fällt auf, dass ich bis jetzt keine einzelnen Noten aus dem Gesamtwerk extrahieren kann. Ich finde das recht ungewöhnlich, da ich sonst zumindest eine Ahnung habe von dem, was dort als Noten angegeben wird. Hier nenne ich Licht und Schatten sowie Farben. Ich empfinde das als selbstredend für den Duft.
Es ist wunderbar erfrischend, dass man auf der Reise durch das Universum der Parfums ab und an auf Kreationen wie Lush’s Breath of God stößt, die so viel mehr als einen Dufteindruck hervorrufen, sondern regelrecht fiktionale Welten entstehen lassen.

Lush mag nicht das Erste sein, an was man denkt, wenn es um Parfumkunst geht. Ich finde es jedoch beruhigend und es macht mir Hoffnung, dass ein Unternehmen, was mit Natürlichkeit, Tierversuchsfreiheit und Handarbeit wirbt, in der Lage ist, genau dies zu bieten!
Ein Hersteller, welcher nicht nur von mir genauer unter die Lupe genommen werden sollte. Ich danke Yatagan, dass er mir diese Erfahrung durch ein Pröbchen möglich gemacht hat.
9 Antworten
Flakon 3.0/10
Sillage 8.0/10
Haltbarkeit 9.0/10
Duft 3.0/10
Sehr hilfreicher Kommentar    10 Auszeichnungen
Odem Gottes oder Höllenhauch?
Gegenüber diesem Eau de Parfum brachte ich eine erhebliche Bereitschaft mit, es gut zu finden. Interessante Entstehungsgeschichte, ethisches Plus (vegetarische Zusammensetzung), reizvolles Nischenprodukt, enthusiastische Kommentare von Parfumo-Mitgliedern, von deren gutem Geschmack und gutem Urteilsvermögen ich überzeugt bin (auch jetzt noch nach der Erfahrung mit Breath of God). Das einzige was mich im Vorfeld ein wenig störte, war der leicht blasphemische, auf jeden Fall großsprecherische Name des Dufts. So was ist mir ein bisschen zu heavy, das schmeckt mir nicht so ganz, so ähnlich wie bei "Egoiste". Aber gut.

Also Besuch in einer Berliner Lush-Filiale um den Jahreswechsel 2016/2017 herum, zusammen mit meiner Frau. Schon vor dem Probieren des Dufts zwei positive Überraschungen und eine negative. Die positiven: Es gibt den Duft überhaupt noch als Flüssigkeit (Lush scheint generell auf nur noch Festparfums umzustellen), und die kleine Flasche (40 oder 50 ml, weiß nicht mehr genau) ist von 80 auf 40 Euro reduziert. Die negative: Der Flakon ist geändert, nicht mehr die schwarze Flasche, die hier auf Parfumo abgebildet ist, sondern eine Glasflasche mit einem grellfarbigen "naiven" Bildmotiv, das in mir die Assoziationen "Schülerzeitung" und "Designer auf LSD" weckte.

Ein Sprühstoß auf mein Handgelenk, Hand Richtung Nase geführt und ... - mir wird schlecht. Meine Frau findet den Duft "schwierig", ich finde ihn grauenerregend. Und das ist die nächsten 8 Stunden auch nicht besser geworden. Meine Assoziationen sind: verbranntes Plastik (oder vielleicht eher Gummi, wie bei einem Kabelbrand), Schimmel, Motoröl, nasse, verrottende organische Substanz.

Für mich subjektiv ist das Ding ein absolutes, großes "NEIN". Bei ganz streng subjektiver Betrachtung müsste ich 1 Stern geben. Auch diejenigen, die den Duft mögen oder lieben (und ich bin überzeugt, dass es für andere "Nasen" gute Gründe geben mag, davon fasziniert oder sogar begeistert zu sein), werden sich gewiss bewusst sein, dass das kein massentaugliches Produkt ist. Auf einem Business-Meeting oder in der Oper wird man sich mit (insbesondere: einer satten Dosis) "Breath of God" hinter den Ohren eher selten Freunde machen.

Eine bekannte Lutschpastillen-Marke hatte mal den Werbespruch: "Sind sie zu stark, bist du zu schwach". Für "Breath of God" und mich gilt: Ich bin dafür zu schwach.
4 Antworten
Flakon 2.0/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 5.0/10
Sehr hilfreicher Kommentar    6 Auszeichnungen
Mufti Eleganti - Der kleine Vampir
Ich liebte ihn, vor ca. zwei Jahren, als ich ihn entdeckte. Es war bitterkalter Winter und der Duft wärmte mich, ohne mich zu erhitzen und war so dermaßen außergewöhnlich, dass ich dachte, das ist er! Bzw. das wird er: mein Winter-Signaturduft. In der kalten Saison habe ich den kompletten Flakon leer gemacht und in der warmen Saison auch nicht vermisst. Das er für den Frühling und Sommer nicht taugt war klar. Ich liebte ihn so sehr, dass ich den leeren Flakon sogar aufgehoben habe um ab und zu mal dran schnüffeln zu können. Im letzten Winter, vor knapp einem Jahr dann, dachte ich nun ganz selbstverständlich: ab zu Lush, wieder Deinen Winterduft kaufen.

Die erste Enttäuschung: Breath of God befand sich nicht mehr in dem schicken schwarzen Flacon, sondern nun in einem gläsernen, mit buntem Aufkleber. Meines Erachtens wirkte er in dem schwarzen deutlich wertiger. Ich weiß nicht, ob die Enttäuschung über den anderen Flacon unbewusst dafür sorgte, dass mir der Duft nicht mehr so recht gefallen wollte. Nach wenigen Versuchen gab ich auf und ließ ihn links liegen. Statt wohliger aber sehr außergewöhnlicher Wärme umfing mich ein beißendes eisiges stechen, eher metallisch kühl als das es wärmen könnte. Erst nach vielen Stunden entwickelte sich etwas gefälligere Wärme, eine minimale Süße, im stechend kalten Untergrund.

Nun, wo es zumindest nachts schon mal etwas kühler ist, habe ich "Breath of God" eine neue Chance geben wollen, aber nein, es geht einfach nicht (mehr).
Ich habe aufgehört zu rauchen und meine olfaktorischen Erlebnisse fühlen sich entsprechend anders an, es kann also auch schlichtweg daran liegen, das wir nicht mehr zusammen passen.

Ich fühle mich nun sehr an mein Lieblungsbuch aus meiner Kindheit erinnert: Der kleine Vampir. Ich weiß nicht mehr, ob es so war, dass der kleine Vampir zu Weihnachten der Mutter seines Menschenfreundes ein Parfum schenkte, oder ob eine vampirische Protagonistin den Duft trug... Es kam jedenfalls ein Parfum darin vor mit dem Namen "Mufti Eleganti" und ich stelle es mir heute genau so vor wie "Breath of God".
Mufti-Extrem-Mottenkugel-Aber irgendwie auch-Eleganti...

Das soll kein Verriss sein, nur weil er mir persönlich nicht mehr gefällt. Schließlich liebte ich ihn zuvor sehr. Es ist definitiv ein sehr außergewöhnlicher Duft und mit der passenden Hautchemie sicher wundervoll. Haltbarkeit und Sillage sind ebenfalls außergewöhnlich intensiv.

Man braucht Mut für diesen Duft, könnte man sagen. Man kann aber auch sagen dass er dazu taugt, sich Mut "anzuduften".
3 Antworten
Flakon 5.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 8.0/10
Sehr hilfreicher Kommentar    5 Auszeichnungen
Der unisex Hauch der Göttin für JederMann und JedeFrau
Im Geschäft bei Lush nur einen oder gar einen bestimmten Duft zu riechen ist,ähm, auf jeden Fall die Mühe wert. Ich habe mich mit einem ordentlich eingedufteten Duftstreifen ausstatten lassen, um in freier Wildbahn schnuppern zu können. Entzückt von vom Hauch der Göttin, den Informationen zum Duft, dessen Enstehen und Geschichte von der freundlichen Bedienung erläutert bekommen zu haben, verlasse ich den Laden.
Parfum (20%): In den vergangenen 6-7 Stunden hat sich der Duft auf dem Probestreifen kaum verändert:
Eine schwere Rauchigkeit mit floralem Tiefgang von schwerer Rose und bitterlich-süßem Ylang-Ylang dabei, eingewoben in einer fruchtig-weichen (aromatische sizil. Zitrone) Note, darunter eine herbholzige (Zeder, Wacholder) und erdige (Vetiver) Grundlage. Ein Hauch von Pfeffer obendrauf für eine markante Frische.Gööttlich.

Eine 80% WErtung für eine ausergewöhnliche und komplexe Komposition. Diese möchte ich weiter erforschen und brauche dafür mehr Zeit.Danke für die tollen Kommentare und Hinweise hier zu diesem Duft. Ohne diese Hinweise hätte ich den Duft nicht gefunden im Duft-o-rama einer Lush Filliale.
Flakon 10.0/10
Sillage 8.0/10
Haltbarkeit 9.0/10
Duft 10.0/10
Erstklassiger Kommentar    59 Auszeichnungen
Der Atem Gottes: eine Karfreitagserfahrung
Breath of God trägt einen großen Namen: großspurig vielleicht, verwegen. Ein Sakrileg?

Vor einiger Zeit habe ich die Düfte von LUSH für mich entdeckt. Nach einer Übersättigung als Resultat 35jährigen Parfumsammelns konnte ich fast alle Mainstreamdüfte nicht mehr riechen (und wenn ich konnte schreibe, dann meine ich konnte), ertrug den Hype um die meisten Nischendüfte nicht mehr (und wenn ich ertrug schreibe, dann meine ich ertrug) und war der meisten Klassiker ein wenig überdrüssig, weil ich sie zwar immer noch liebe, aber nicht immer die gleichen Düfte tragen mag und kann.

Ein Ausweg sind für mich Düfte von Marken und Manufakturen, die Neues wagen, auch um den Preis der scheinbaren Untragbarkeit: da sind mir sogar die jüngsten Düfte von L‘Artisan lieber als vieles Bekannte, die mich zum Teil erschauern lassen, aber doch Neues bieten, den Versuch unternehmen, Duft anders zu definieren.

Dass dabei Großes entstehen kann, zeigen schon seit vielen Jahren die Düfte von Comme des Garcons, die schon vor Jahren das Wagnis eingingen, Düfte nach Garagen, Putzmitteln, Teer, Gottesdiensten (wuchtigem Weihrauch), Blättern, Kunststoff riechen zu lassen - und dabei viel wagen, aber aus meiner Sicht alles gewinnen.

Dass dabei Großes entstehen kann, zeigen auch die Düfte von CB I Hate Perfume, deren Palette von Moor und Moder über Wald bis zu Gras, Holz und Brandgeruch reicht. Das muss man gar nicht alles tragen wollen und können, aber meine Erfahrung mit dieser Marke zeigt, dass fast alle, die sich intensiver mit ihr beschäftigen, „ihren“ Duft finden, der sie dauerhaft fasziniert.

Dass dabei Großes entstehen kann, zeigen auch die Düfte von Etat Libre d‘Orange, die den wütenden Versuch unternehmen, mit Duft zu provozieren, dabei manchmal nur einen Sturm im Wasserglas entfachen, aber immerhin gelegentlich auch Schneisen in die Monokultur der Beliebigkeit großer Marken und Nischenmarken (Rose und Oud: die 100. Auflage) schlagen.

Dass dabei Großes entstehen kann, zeigen auch einige kleinere Manufakturen wie Maria Candida Gentile (u.a. Barry Lyndon), Aesop (u.a. Mystra), Atelier Cologne (u.a. Mistral Patchouli und Grand Neroli), Il Profvmo (u.a. Touaregh, Café Vert, Vetiver de Java) und...

...Gorilla Perfumes at LUSH, auferstanden aus den verstorbenen B Never Too Busy To Be Beautiful des Parfumeurs Simon Constantine.

LUSH hat in den letzten Jahren wohl mehr gewagt als alle anderen innovativen Marken zusammen: mehr als Comme des Garcons, mehr als Etat Libre d‘Orange, vielleicht sogar mehr als CB I Hate Perfume. Muss ich erwähnen, dass Luca Turin sie liebt?

Keiner der LUSH-Düfte der jüngeren Generation ist gefällig, leicht tragbar, angepasst oder nur ansatzweise in der Nähe eines Mainstreamduftes der großen Marken. Beispiele dafür sind Devil‘s Nightcap, Dirty, Exhale und Inhale, Flowers Barrow, Furze (bevor wieder Witze gemacht werden: Engl. für Stechginster, Föörs auszusprechen), Hellstone, Sikkim Girls, The Bug, Karma, Lord of Goathorn und natürlich allen voran: Breath of God. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dabei hat Lush ein durch und durch sympathisches Konzept (vegetarische oder meist vegane Düfte und Kosmetika, die stets ohne Tierversuche oder den Einsatz tierischer Produkte auskommen), ein ebenso sympathisches Ladenkonzept (Selbstbedienung, kompetente Beratung) mit noch sympathischerem Verpackungskonzept (wider den Wahn der Tüten und Wegwerfprodukte) - und zu allem Überfluss ist die Marke noch englisch: ein Fest für alle Anglophilen wie mich. Ein Test vieler Produkte bei Codecheck.info bestätigt zudem, dass die meisten Artikel von LUSH tatsächlich auch verträglicher und weniger mit schädlichen Inhaltsstoffen verschmutzt sind als die meisten Produkte der geliebten Massenindustrie und der verehrten Luxusmarken. Und wem das als Argument nicht reicht: LUSH ist zwar nicht billig, aber preiswert. Kein Argument mehr gegen eine Auseinandersetzung mit Breath of God.

Achtung: das ist keine Werbung, nur Begeisterung!

Breath of God entstand eigentlich aus der Kombination zweier Düfte: Exhale und Inhale, die gegensätzlicher kaum hätten sein können, deren Konzept es geradezu war, sich in ihrer Gegensätzlichkeit zu ergänzen. Simon Constantine, der Parfumeur hinter den LUSH-Duftkonzepten, hatte eines Tages nach einer Tibet-Reise die Idee, gerade diese beiden Düfte, die ja zusammen zu denken, aber nicht zusammen in einer Flasche kombiniert waren, doch noch zu mischen und etwas Neues, Größeres zu schaffen. Und das ist gelungen.

Breath of God - und ich entferne mich nun stark von der o.a. Duftpyramide, lebt vom Gegensatz eines sakral-säkularen Räucherduftes (Schwarzwälder Schinken?) mit einer Vetiverunterlage und einer gewagten animalisch-süß-sauren (klingt unmöglich, geht aber) Frucht- bzw. Blumennote, die mich ein wenig an die animalische Fruchtnote aus verschiedenen hoch dosierten Grapefruitdüften (z.B. Czech & Speakes Citrus Paradisi) erinnert und daher sicherlich von eben dieser Grapefruit hervorgerufen wird, die aber auch ganz offensichtlich starke Blütennoten enthält (angegeben sind Rose und Ylang Ylang), die für eine fast betäubende Grundierung sorgen. Die Basisnote, die wieder ähnlich wie die durchräucherte Kopfnote eine maskuline Komponenten hat, kehrt vor allem zum Vetiver, aber auch zum Holz zurück und erinnert in diesem Stadium ganz entfernt an moderne Vetiverdüfte wie Timbuktu, Encre Noire, Sycomore. So bleibt der Duft in seiner Zerrissenheit, vereinten Gegensätzlichkeit und Spannung zwischen Yin und Yang, zwischen Karfreitag und Ostern, zwischen Mann und Frau - und für beide Geschlechter gleichermaßen tragbar.

Eine Eigenart der LUSH-Düfte ist es, dass die meisten als Parfum (vermutlich eher ein Eau de Parfum), nicht aber als Eau de Toilette angeboten werden. Darum muss zur Haltbarkeit der meisten LUSH-Düfte nur wenig gesagt werden. Ein Auftragen am Abend reicht bis zum nächsten Morgen, ein Auftragen am Morgen muss wohlüberlegt sein, denn man riecht ihn den ganzen Tag: bei Arbeit und Freizeit.

Der Duft ist so innovativ und experimentell, so außergewöhnlich wie seine Beschreibung klingt. Wie schön, dass es auch noch im zweiten Jahrzehnt der 2000er Jahre (konkret 2010) möglich war, neue (und wenn ich neu schreibe, dann meine ich neu) Düfte zu entwickeln. Dabei wissen wir doch, dass wirklich herausragende Düfte nur in großen Abständen von mehreren Jahrzehnten wie ein Spuk auf dem Markt auftauchen und ihn manchmal erobern, wenn sie den Geschmack der Mehrheit treffen (so wie das überragende Green Irish Tweed bzw. sein später geborener, fast gleichwertiger Bruder Cool Water), oder manchmal auch wieder vom Markt verschwinden, von der großen Mehrheit der Duftkäufer nicht verstanden (wie z.B. Ho Hang). Auch das ist zu respektieren.

Noch ein Wort zum Flakon (aller LUSH-Düfte): schwarz, edel, einfach, gut. So wünsche ich mir eine postmoderne Flasche für den Atem Gottes.

Zu welcher Gruppe (Miss- oder Erfolg) LUSH‘s Breath of God zu rechnen sein wird, wird erst die Zeit zeigen. Nicht dass diesem Duft im Sortiment von LUSH noch der ganz große Durchbruch bevorstünde: im LUSH-Sortiment scheint er gut zu laufen und Bestandteil des Programms zu bleiben, außerhalb der LUSH-Fangemeinde dürfte er kaum zur Kenntnis genommen worden sein. Gemessen werden muss ein zukünftiger Erfolg vielmehr an der Frage, ob Breath of God ein Solitär bleibt - oder in seiner inneren Widersprüchlichkeit und Spannung Nachahmer finden wird. Karfreitag und Ostern: Der Atem Gottes weht, wo er will.
35 Antworten
Flakon 2.5/10
Sillage 10.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 8.0/10
Hilfreicher Kommentar    3 Auszeichnungen
Ohne Melone
Durch Leimbachers Kommentar neugierig geworden, sprühte ich mir heute zwei kleine Spritzer auf, als keiner hinsah - es gab dort als Tester nämlich nur einen Stick.

Nun, Sillage und Haltbarkeit sind wunderbar, da kann man nichts sagen. Der Duft ist eigentlich auch recht interessant. Ich lese hier von schillernden Verläufen, das kann ich allerdings nicht bestätigen. Dieser Duft riecht für meine Nase von Anfang bis Ende wie die indische grüne Seife Hamam. Etwas bitter, im Falle von Hamam liegt das am Neem, hier wohl eher am Vetiver, und etwas nach Holzteer. Ja genau, eine heimische Hufsalbe riecht auch ein bisschen so, sie ist auch grün, wenn ich mich recht erinnere.

Schade wegen der Melone, aber süß nehme ich hier leider gar nicht wahr. Insgesamt ist mir der Duft ein wenig zu herb und bitter, vermutlich würde er mich auf Männerhaut aber faszinieren.
1 Antworten
Flakon 5.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 4.0/10
Hilfreicher Kommentar    12 Auszeichnungen
Schickt Zahnbürsten in den Himmel!
Unglaublich, so ein künstlerisch wertvoller Duft, aber so schlecht und unbequem für mich. Noch seltsamer das so ein Duft nicht von einer 200€-Nischenfirma verkauft wird, sondern von Lush, einer Seifenfirma ähnlich dem Bodyshop. Ich bin sprachlos. Ein tiefsinniges und tiefdunkles Gemälde. Moderne Kunst - die ist auch nicht immer angenehm und schön. Noch einmal: Warnung vor diesem Schocker, das ist ein Sucker Punch, der dir den Atem raubt und für mich nahe an der Untragbarkeit tänzelt.

Rauchiger Lachs trifft wässrige Melone. Ein echter perverser Duft. Rauchig, düster, minzig - wie Schwarzkohle. Mutig und mit nichts Anderem auf dem Markt zu vergleichen. Könnte bei öfterem Tragen definitiv noch wachsen - aber das will ich meiner Umwelt nicht antun. Und mir auch nicht. Auch wenn er bestimmt noch ein paar Überraschungen auf Lager hat. Denn kaum ein Duft ändert sich so dermaßen oft und plötzlich. Phasenweise sehe ich sogar ein Licht am Ende des grausigen Dufttunnels. Aber die ersten 10 Minuten sind wirklich unzumutbar. Teeriger Terror! Ganz leicht muffige Rose ist auch dabei.

Ich habe das 30 ml Spray getestet und man sollte aufpassen wo man es hinsprüht und wie oft - Sillage und Haltbarkeit sind heftigst und kleben an dir wie eine Klette.

Für mich trifft der Parfumeur seine Himalaya-Intention von rauchenden Gewürzhütten perfekt - eisig, rauchig, horizonterweiternd und definitiv unisex. Trotzdem ändert dies nichts daran, dass mir der Duft 0 zusagt. Prozente nur für Mut, Wagnis und künstlerischen Anspruch! Und dabei sieht die Duftpyramide so harmlos aus ...
3 Antworten
Erstklassiger Kommentar    30 Auszeichnungen
Thank God
Lush ist vor allem als Hersteller von ethisch möglichst einwandfreien Pflegeprodukten bekannt. Marketing und der vorgegebene Anspruch auf Nachhaltigkeit und allgemeine correctness sind eng miteinander verwoben, der Herstellungsprozess ungewöhnlich transparent (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Helena, sie hat mein BoG nämlich laut Aufkleber "gemacht") und im Lush-Store wird konsequent geduzt. Nicht unsymphatisch, aber vielleicht nicht unbedingt die allererste Adresse, wenn man nach parfumistischen Meisterwerken sucht.

Breath of God wird, wie die meisten Düfte von Lush / Gorilla Perfume, in mehreren Formen angeboten. Als Spray im Flakon zu 30ml, als Penspray mit 10ml und als "solid Perfume", alle drei Varianten haben unterschiedliche Duftstoffanteile. Ich beziehe mich hier auf die solid-Variante, welche mit zehn Prozent den niedrigstens Anteil an Duftstoffen hat (gegenüber 15 bzw. 20% bei den Sprays). Im Falle von BoG bevorzuge ich diese Form; ich kannte diesen Duft zunächst nur als Spray und fand ihn immerhin interessant, aber auch, wenn es schwer zu glauben ist: als solid bewegt sich Breath of God in ganz anderen Höhen.

Wilde Minze, die ein paar Tage in der Räucherkammer gehangen hat, so startet BoG nach dem Auftragen. Dieser nun wirklich nicht auf Gefälligkeit bedachte Auftakt ist ungewöhnlich und dürfte für einige Nasen ein wenig zu leidenschaftlich mit der Idee der Untragbarkeit flirten. Zudem dauert es etwa eine Stunde, bis der Dufteindruck sich entscheidend ändert. Immerhin schweben auch ein paar zitrische und melonige Noten vorbei, trotzdem stellt sich der Atem Gottes zunächst mal ziemlich ungehobelt vor. Gewollt originell oder schrill ist hier aber nichts.

Für mich ist BoG der so ziemlich schillernste Duft, der mir jemals unter die Nase gekommen ist, und die Magie dieses Dufts beginnt nach etwa einer Stunde. Der Eindruck der Räucherkammer mildert sich stark, ziemlich plötzlich dominiert ein ungestümer Neroliakkord das Geschehen und zerrt die Minze mit sich. Rauch stellt sich ein, aber ein anderer Rauch als der in der Eröffnung, tatsächlich eher weihrauchartig, dunkel und schwelend. Erdiger Vetiver erinnert stark an regenfeuchtes, verottendes Laub und Grasbüschel, bisweilen scheinen brennende Ascheflocken an der Nase vorbeizuschweben - das interessanteste jedoch sind die Gegensätze, die sich in erstaunlicher Vielfalt zeigen; Luca Turin beschrieb diesem Duft z.B. als "grape leather" (Traubenleder) und "lemon ham" (Zitronenschinken), ich persönlich erkenne davon nichts wieder, aber der Eindruck der vereinigten Gegensätzlichkeit stellt sich auch bei mir ein: ein cremiger Metallakkord, frischgewaschener Rauch, zu trockenem Puder zertstäubte Melone, ein holziger Wasserfall - es ist sehr inspirierent, derlei Gegenüberstellungen in solch rascher Folge und in derart überzeugender Weise zu erleben.

Mit dieser Phase wird BoG gleichzeitig "einfacher" zu tragen und unterhaltsamer. Naja, besser gesagt: dieser Duft gerät eigentlich außer Kontrolle, denn über die gesamte Tragedauer ändert er permanent seine Richtung, stellt andere Facetten in den Vordergrund, zieht sich zurück um dann wieder aufzudrehen - und ist mit jeder neuen Nuance dennoch wunderschön, angenehm, anregend, wird mit jeder Stunde frischer und weicher, ohne seine Vielfalt einzubüßen. Am ehesten mache ich den großartigen Weihrauchakkord als Konstante aus. Ganz ehrlich: ich bin beeindruckt, dass ein derart nonkonformer Duft so anziehend und harmonisch duftet. Den Auftakt werden einige als Zumutung bezeichnen, ich erlebe ihn, da ich BoG viele Male getragen habe, mittlerweile als sich sammelndes Chaos, welches sich alsbald kreativ über mich ergießen wird.

Dass BoG eine Mischung aus dem weiblichen Inhale und dem männlichen Exhale ist, erweitert den vom Duft selbst geschaffenen Kontext um spirituelle und intellektuelle Parameter. Männliche und weibliche Prinzipien, die zusammen göttliches kreatives Chaos schaffen, darüber lässt es sich prima grübeln. Man kann sich sparen, BoG in Fächer wie "Büroduft" einzuordnen, ich betrachte ihn eher wie einen Film, der mir über den Tag verteilt immer wieder unerwartete Inspirationen liefert - dementsprechend unberechenbar ist Breath of God. Bemerkenswert finde ich zudem, dass ein unisex-Duft nicht unbedingt angleichen und androgynisieren muss; dieser Duft stellt weibliche und männliche Prinzipien auf eine Höhe und lässt ihre Gegensätze wirken und sich ausloten, tragbar ist er für Frauen wie Männer gleichermaßen.

Wie gesagt, all das bezieht sich auf das solid Perfume. Ich habe BoG als Spray oft getestet und finde ihn auch in dieser Form nicht übel, im Vergleich zum festen Parfum fällt das Spray aber auf meiner Haut ab: davon abgesehen, dass es nicht besonders lange hält (vier bis sechs Stunden vs. acht Stunden und mehr beim solid), ist es nicht mal annähernd so facettenreich, tief und inspirierent. Ich weiß nicht, woran das genau liegt und habe das auch kaum erwartet, zumal ich andere solids von Lush als ziemlich flach und allzu zart empfand, dennoch ließ schon der erste Test keinen Zweifel daran, dass die Seele von Breath of God in der festen Variante ruht. Nebenbei: mit 15€ zahlt man gerade mal ein Viertel des Preises des 30ml-Flakons, dessen Inhalt im Vergleich wirklich nur ein Schatten ist.

Kleiner Nachtrag: ich fürchte, die solid-Tester in den Lush-Stores sind wenig hilfreich. Diese stehen den ganzen Tag ohne Kappe herum. Ich vermute, dass sie den größten Teil ihres Duftpotentials recht bald verlieren. Irgendwoher muss der aromatische overkill in den Lush-Stores ja kommen...

Breath of God ist einzigartig und erweitert schon mit seinen ungestümen Wandlungen die Grenzen dessen, was meine Nase bislang als Parfum einzuordnen wusste und das ist nun wirklich nicht das, was ich von einem 15€-Duftstick einer alternativ agierenden Seifenmanufaktur erwartet hätte.

Probiert ihn aus, habt etwas Geduld und lasst Euch mitreißen.
13 Antworten
Flakon 10.0/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 10.0/10
Hilfreicher Kommentar    7 Auszeichnungen
Spätzünder, aber dann...
Ich hatte mich nicht sofort in "Breath of God" verliebt. Anfangs war ich ein klein wenig überwältigt von diesem ungewöhnlichen Duft. "Geräucherte Melone" war mein erster (und daher oberflächlicher) Eindruck. Aber mittlerweile finde ich ihn himmlisch; magisch und gleichzeitig wohltuend, und trotzdem auch sehr gut zum Ausgehen geeignet. Die Kombination von zwei eigenständigen Düften, einem "weiblichen" und einem "männlichen" ist wahrlich sehr gelungen, harmonisch, trotzdem ungewöhnlich und abseits des Mainstreams.

Zuerst nimmt man mehr die frischen, fruchtigen Noten wahr, wie Zitrusfrüchte und Melone, aber auch Ylang Ylang. Die ebenfalls vorhandene Rose nehme ich nicht explizit wahr.

Doch dann kommen irgendwann die tieferen Noten von Hölzern und Vetiver in ihrer ganzen, beeindruckenden Üppigkeit durch. Ich vermute, dass hier das verwendete Cade-Öl (eine bestimmte Wacholderart) die intensive Rauchigkeit beisteuert.
Aber immer noch ist das Ganze unterlegt von den leichteren Noten, was einen schönen Kontrast ergibt.

Ich hatte mir vorerst nur den kleinen, preiswerteren Solid Perfume Stick gekauft, quasi zum Testen und auch, um ihn auf Reisen mitnehmen zu können. Er ist aber tatsächlich erstaunlich langanhaltend, jedoch ohne die Gefahr des Überdosierens. Selbst dieser kleine Stick war bereits für ein Duft-Kompliment von einer wildfremden Person verantwortlich. Mit Sicherheit werde ich mir mal zukünfig eine große Flasche hiervon zulegen!
4 Antworten
Flakon 2.5/10
Sillage 7.5/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 7.0/10
Erstklassiger Kommentar    16 Auszeichnungen
Hallo-Wach-Duft
Manchmal zieht es auch mich in den Laden, der in der Fußgängerzone, der seine Existenz bei meist offenen Türen durch eine gewaltige Sillage demonstriert. Ich decke mich da immer mal wieder mit Badezusätzen oder Seifen ein.

Auf der Homepage von Lush wird beschrieben, dass Simon Constantine durch eine Tibet-Reise zu diesem Parfum inspiriert wurde. Er wollte eigentlich einen Herrenduft kreieren, der die Räucherzeremonien in den Tempeln widerspiegelt und einen Damenduft, der die klare und reine Bergluft des Himalaya zum Thema hat. Im Labor erkannte er, dass der eine Duft vor allem aus Basisnoten und der andere aus Kopf- bzw. Herznoten bestand. Also wurden die beiden vereint und das Ergebnis war Breath of God. Konsequenterweise müsste der Duft nun als Unisex deklariert werden und das könnte er auch durchaus, denn er ist wirklich weder typisch weiblich, noch männlich markant.

Nach meiner Erfahrung mit „Karma“ aus der Gorilla-Serie war ich nun beim Testen von Breath of God sehr vorsichtig. Deshalb hat mich der Duft auch nicht gleich so erschlagen.
Breath of God empfinde ich wieder als einen dieser Muntermacher-Düfte, die energetisierend wirken, die ich gerne rieche, die ich aber vorzugsweise daheim oder sogar als Raum- oder Meditationsduft benutzen wollte. Die herbfrischen Zitrusnoten, die durch eine dezente Rosennote etwas geglättet werden, blasen einem schon mal den Kopf frei und was ich als nächstes wahrnehme ist eine gehörige Portion schwarzer Pfeffer. Frisch aus der Mühle und nicht der abgestandene aus der Plastikdose. Das macht wach und aufmerksam. Kraftvoll geht es auch weiter, denn wenn die Vetiver und Zedernholz die Basis übernehmen, zeigt Breath of God noch einmal richtig Power.

An diesem Duft ist nichts kuschelig, nichts ist elegant und erotisch schon gar nicht. Trotzdem ist das Geruchserlebnis für mich sehr angenehm, aber wie gesagt nicht als Parfum, das ich persönlich tragen möchte.
3 Antworten

Statements

InGENIEur vor 6 Tagen
Gorilla Parfum? Eher King Kongs Mundgeruch. Die weiße Frau wird es bestätigen können! :-/+7
2 Antworten
RiechArt vor 48 Tagen
Kein Alltagsgeruch. Stellt alles auf den Kopf. Verfliegt nicht. Die Nase gewöhnt sich nicht daran, ist unentwegt beschäftigt, über Stunden..+6
Flakon 4.0
Sillage 10.0
Haltbarkeit 9.0
Duft 9.5
2 Antworten
Ragadoodles vor 82 Tagen
Erst mal schwierig, riecht tatsächlich nach Räucherspeck, aber die holzig-cremige Moschusbasis ist dafür richtig schön.+4
Sillage 7.0
Haltbarkeit 8.0
Duft 8.0
Tulabacke64 vor 16 Monaten
Ein Duft mir drei Facetten…männlich herb - melonig - süß holzig.
Der Vielschichtigste unter den Lush Düften.+3
Haltbarkeit 7.5
Duft 8.0
Ekaekto vor 11 Monaten
Faszinierend! Und wirklich kein mainstream crowd pleaser. Erinnert mich, durch seine herbe Rauchigkeit an die Campingurlaube meiner Kindheit.+2
Ergreifend vor 16 Monaten
Der Atem Gottes - stark, vielschichtig und ausdauernd.
Eine würzige Angelegenheit, mit Rauch und weichen Holz.
Warme Erde mit Fruchtwurzeln.+2
Flakon 5.0
Sillage 7.5
Haltbarkeit 7.5
Duft 7.0
Gloaming vor 130 Tagen
Für mich zu rauchig! Ich fühle mich wie am Morgen nach einer Nacht am Lagerfeuer. Die Basis ist dafür schön.+1

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