
MutterShiki
6 Rezensionen

MutterShiki
4
Das fleischfressende Blütenwesen
Ich habe mich endlich dazu entschieden, eine Rezension zu Sarrasins zu schreiben.
Das ist einer dieser Düfte, bei denen man schon beim ersten Atemzug denkt: „Das ist Kunst.“
Ich liebe die Parfums von Serge Lutens, aber gerade dieser Duft hat einen besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen.
Es ist ein intensiver Jasmin - so, wie ich ihn aus meiner Kindheit kenne: realistisch, mit einem indolischen Untertone. Genau diese indolische Note macht ihn interessant und außergewöhnlich.
Ich nehme deutlich den Moschus wahr, der dem Duft Tiefe, Sinnlichkeit und eine fast animalische Note verleiht. Es ist wirklich eine räuberische Blume, die sich nicht für ihre Natur schämt.
Ich spüre außerdem eine Nuance, die in der offiziellen Duftpyramide gar nicht aufgeführt ist - eine Tinten-Note. Für mich riecht Sarrasins ein wenig nach Geltinte, und ich liebe das! Diese subtile Note verleiht dem Duft eine zusätzliche Tiefe und Dunkelheit.
Die violette Farbe passt perfekt zu ihm. Und wenn Jasminblüten eine Frucht wären, würden sie genau so duften.
Technisch ist der Duft hervorragend - äußerst langanhaltend und mit starkem Sillage. Man sollte ihn jedoch vorsichtig dosieren, denn er kann überwältigend sein.
Wenn A La Nuit der sonnige, fröhliche Jasmin ist - warm, leuchtend und offen, dann ist Sarrasins sein dunkler, nächtlicher Zwilling.
Man möchte ihn abends tragen. Er erinnert an heiße, dunkle, samtige Nächte, in denen der Jasmin die Luft erfüllt und man seinem berauschenden Duft nirgendwo entkommen kann - er durchdringt einfach alles.
Für mich verändert sich der Duft im Verlauf kaum, doch ich habe den Eindruck, dass der Moschus mit der Zeit stärker hervortritt - was mir sehr gefällt.
Ich höre nie auf, die floralen Werke des Maestros zu bewundern und staune immer wieder, wie realistisch er die vielen Facetten einer Blume einfangen kann.
Das ist einer dieser Düfte, bei denen man schon beim ersten Atemzug denkt: „Das ist Kunst.“
Ich liebe die Parfums von Serge Lutens, aber gerade dieser Duft hat einen besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen.
Es ist ein intensiver Jasmin - so, wie ich ihn aus meiner Kindheit kenne: realistisch, mit einem indolischen Untertone. Genau diese indolische Note macht ihn interessant und außergewöhnlich.
Ich nehme deutlich den Moschus wahr, der dem Duft Tiefe, Sinnlichkeit und eine fast animalische Note verleiht. Es ist wirklich eine räuberische Blume, die sich nicht für ihre Natur schämt.
Ich spüre außerdem eine Nuance, die in der offiziellen Duftpyramide gar nicht aufgeführt ist - eine Tinten-Note. Für mich riecht Sarrasins ein wenig nach Geltinte, und ich liebe das! Diese subtile Note verleiht dem Duft eine zusätzliche Tiefe und Dunkelheit.
Die violette Farbe passt perfekt zu ihm. Und wenn Jasminblüten eine Frucht wären, würden sie genau so duften.
Technisch ist der Duft hervorragend - äußerst langanhaltend und mit starkem Sillage. Man sollte ihn jedoch vorsichtig dosieren, denn er kann überwältigend sein.
Wenn A La Nuit der sonnige, fröhliche Jasmin ist - warm, leuchtend und offen, dann ist Sarrasins sein dunkler, nächtlicher Zwilling.
Man möchte ihn abends tragen. Er erinnert an heiße, dunkle, samtige Nächte, in denen der Jasmin die Luft erfüllt und man seinem berauschenden Duft nirgendwo entkommen kann - er durchdringt einfach alles.
Für mich verändert sich der Duft im Verlauf kaum, doch ich habe den Eindruck, dass der Moschus mit der Zeit stärker hervortritt - was mir sehr gefällt.
Ich höre nie auf, die floralen Werke des Maestros zu bewundern und staune immer wieder, wie realistisch er die vielen Facetten einer Blume einfangen kann.
Aktualisiert am 06.11.2025 - 09:57 Uhr
2 Antworten



Kopfnote
Blüten
Herznote
Jasmin
Gartennelke
Basisnote
Moschus






Pollita
Gandix
Yatagan
Duftessa
Violett
































