Collection Noire

La fille de Berlin 2012 Eau de Parfum

La fille de Berlin (Eau de Parfum) von Serge Lutens
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7.4 / 10 466 Bewertungen
Ein Parfum von Serge Lutens für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2012. Der Duft ist blumig-würzig. Es wird von Shiseido Group / Beauté Prestige International vermarktet. Der Name bedeutet „Das Mädchen aus Berlin”.
Aussprache
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Duftrichtung

Blumig
Würzig
Süß
Fruchtig
Frisch

Duftnoten

RoseRose PfefferPfeffer

Parfümeure

Videos
Bewertungen
Duft
7.4466 Bewertungen
Haltbarkeit
7.5354 Bewertungen
Sillage
6.9359 Bewertungen
Flakon
7.9352 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.387 Bewertungen
Eingetragen von Freeestyler, letzte Aktualisierung am 22.04.2024.
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion „Collection Noire”.

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Rezensionen

29 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Duft
Naaase

109 Rezensionen
Naaase
Naaase
Top Rezension 27  
Ich bin ein Berliner
"Ich bin ein Berliner"

... ist nicht etwa der morgendliche Lockruf in der Bäckerei meines Vertrauens seitens eines gleichnamigen (kalorienintensiven) Gebäcks sondern ein Zitat aus der Rede John F. Kennedys am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin. Nachdem Kennedy in seinem ersten Amtsjahr als US-Präsident 1961 den Mauerbau hingenommen hatte, sollten sein Besuch anlässlich des 15. Jahrestages der Berliner Luftbrücke und seine Rede klarstellen, dass die Vereinigten Staaten West-Berlin keinesfalls dem sowjetischen Kommunismus überlassen würden.

Doch heute haben wir es schließlich nicht mit einem Mann aus Berlin, erst recht nicht mit einem Amerikanischen Präsidenten zu tun. Sondern -wie uns der Name dieses Duftes bereits verrät- um eine Frau. Genauer gesagt, um ein Mädchen aus Berlin. Bevor jetzt die ersten weiblichen Leser sich angesprochen fühlen und unisono einstimmen "Berlin, Berlin, wir kommen aus Berlin" möchte ich nur schnell noch erzählen, dass dieser Duft (aus dem Jahr 2012) von Serge Lutens kreiert wurde. Serge Lutens gilt als der "Exzentriker der Düfte" und ist einer der berühmtesten Parfumeure weltweit. Seine Lebensgeschichte liest sich wie die eines großen Missverständnisses: Einerseits gehört er zu den anerkanntesten Parfumeuren weltweit, was andererseits jedoch nie sein Ziel war Im Gegenteil: Seine Düfte sind sperrig und komplex. Zu viel Kunst, zu wenig Kommerz. Stets antikonform, fernab des Geschmacks der Zeit. Und gerade deshalb prägend. Serge Lutens, in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, wollte sich nur von dem leiten lassen, was ihn antreibt: Seiner Kreativität eine Gestalt zu geben. Mit 14 begann er eine Ausbildung zum Friseur. Lutens schnitt seinen Kundinnen extravagante Kurzhaarfrisuren mit ausrasiertem Nacken. Nicht unbedingt dem Zeitgeist entsprechend. Doch war es diese Unerschrockenheit, die ihn über eine Anstellung als Hair/Make-up-Artist der französischen "Vogue" hin zum japanischen Kosmetik-Konzern "Shiseido" führte. Anfang der 90er-Jahre entwickelte Autodidakt Serge Lutens seine ersten Düfte, ohne je eine Ausbildung abgeschlossen zu haben. Mittlerweile leitet er ein eigenes Label. Lutens setzt Trends, obwohl er selbst, im schwarzen Maßanzug mit weißem Hemd und Manschettenknöpfen gekleidet, eher wie ein Relikt aus den 20er-Jahren wirkt. In einem Interview mit der "Welt Online" hat er sich mal wie folgt geäußert: "Ich teste verschiedene Kompositionen, aber ich trage sie nicht. Dem Parfum-Tick würde ich mich nie verschreiben. Es ist eine Kunst, das Besondere hervorzuheben und nicht in einen gewohnten Trott zu fallen. Welche Düfte ich bevorzuge, das hängt vom Thema ab. Wenn ich mit Holz arbeite, ist es Holz; bei einer Blume ist es eine Blume. Grundsätzlich bergen natürliche Grundsubstanzen für mich größere Überraschungen.
Die Schaffung von "L'Eau de Serge Lutens", einem "Antiparfum" war eine Reaktion auf unsere überparfümierte Welt: Duftkerzen und Geruchsneutralisatoren schaffen ein Negativbild des Parfums. Man muss benennen können, was man riecht, aber in dieser Welt riecht alles, und doch duftet nichts mehr. Das Antiparfum ist eine Art dies auszudrücken: Es ist ein blütenweißes Hemd, ein gebügelter Kopfkissenbezug, eine Form des Friedens außerhalb der Aggressivität der verschiedenen Geruchseinflüsse. Das Parfum ist das i-Tüpfelchen, kein Muss. Der Lohn für die Mühe, wenn Sie so wollen. Meine Inspirationsquelle kann olfaktorisch oder literarisch sein, sogar eine komplexe Gedächtnisaufgabe. Sie verzweigt sich, verschlingt sich ineinander. Ich entwirre sie."
Weiter wurde er gefragt, ob er sich mit der Romanfigur Jean-Baptiste Grenouille aus "Das Parfum" identifizieren könne. Hierauf antwortete Lutens: "Ich will nicht verbergen, dass diese Frage immer wieder gestellt wird. Grenouille hat keinen Geruch, aber er riecht alles. Deshalb, um einen Geruch zu erlangen, wählt er jenen, den er am meisten mag – und dieser verleugnet seltsamerweise sein eigenes Alter und Geschlecht: Es ist der Geruch von jungen, geschlechtsreifen, rothaarigen Mädchen. Er will den Geruch erlangen, deshalb mordet er. Ich vermute, dass sich Grenouille seines Mangels bewusst ist, dass der fehlende Duft seiner fehlenden Seele entspricht. Mir mangelt es daran nicht. Der perfekte Roman oder Film hat immer sein Publikum. Dieses 'Perfekt' ist eine Kupplung in allen Bereichen – Parfum inbegriffen. Bei dem Wort 'perfekt' – wenn ich realistisch bin – wäre es aber eher angebracht, davon zu sprechen, es überhaupt zu einem Ergebnis zu bringen. Es zum Besten und zum Schlechtesten meiner selbst zu führen, in jedem Fall aber zum Äußersten." Und angesprochen auf die Gerüche seiner Kindheit in Lille: "Alle Gerüche sind mit der Kindheit verbunden, vorausgesetzt, dass man sie in diesem Moment auf eine heftige, intensive Art wahrnimmt. Dabei wird alles aufgezeichnet und erlebt, das heißt, in diesem Moment, der erfreulich oder unerfreulich war, wird festgelegt, ob wir diesen Geruch mögen oder nicht mögen werden. Den Duft der Gegenwart würde ich gerne so benennen: Sich vom Parfum zu befreien, der flächendeckenden Odorierung entfliehen. Die Sauce weglassen, um den Geschmack des Salats wiederzuentdecken." Serge Lutens war früher Fotograf bei Christian Dior, bevor er sich in den Orient verliebte und Parfums entwarf; er lebt derzeit in Marrakesch: "Die Erweckung der Sinne ist in Afrika viel stärker ausgeprägt. Vielleicht ist es dieses Manko in Europa, was uns einen Hauch Orient kaufen lässt." "Der Zeit online" sagte er hierzu: "Man kann eine Kultur nicht allein mit dem Geist erfassen. Man trägt sie in sich, einen Geschmack, ein Empfinden. Als ich anfing, Parfums zu machen, war ich sehr stark von Marokko angezogen. Warum? Als Kind in Lille musste ich jeden Tag die Rue Tournai überqueren, um in die Stadt zu kommen. Das war eine arabische Straße, viele Algerier haben dort gelebt. Die Gerüche, die Stimmung, das Geheimnisvolle dieser Straße haben mich umfangen. Ich habe das alles aufgesogen. Das war wohl meine erste Begegnung mit dem Orient. Es ist eine Frage der Ernährung, des Klimas und der Alltagskultur. Völker, die Fisch essen, mögen keine warmen Parfums. Menschen, die Fleisch essen, mögen warme Parfums. Ich mag reichhaltige Parfums, aber offen müssen sie sein. Japan , Schweden , Norwegen und andere Länder des Nordens sind Länder der Sauberkeit. Dort mag man meine Parfums nicht. Man liebt das Wasser, das Bad, aber nicht Parfums. Frankreich hat keine Tradition der Sauberkeit, Baden war immer eine schlimme Pflicht und Parfum eher dazu dar, um den Körpergeruch zu überdecken. Die Menschen im Orient hingegen sind sehr sauber. Zum Beispiel werden die Neugeborenen und Verstorbenen mit Orangenblüten abgerieben. Parfum ist dort überall im Leben."
Weiter räumte er gegenüber der "Welt online" ein: "Ich bin auf eine generelle Art von Düften besessen, aber nicht auf Gerüche im Speziellen. Besessenheit ist die Grundlage allen Schaffens. Ohne sie würde weder etwas entstehen, noch zu Ende gebracht werden. Es ist eine Art, sich etwas vor Augen zu führen.
Die Sauberkeit ist der Beginn des Luxus. Das Parfum ist eine bewusst gewählte Identität. Was stinkt, stinkt auch weiterhin – mit oder ohne Parfum. Was ich mache, ist etwas vollkommen Individuelles und soll sich nicht einer elitären Sache verschreiben. Diese modernen 'Star-Parfums' verbergen eine Misere. So weit ich weiß, haben weder Jeanne Moreau, noch Glenda Jackson oder Marlene Dietrich ihre eigenen Parfums kreiert. Wie ich schon vorhin sagte: Die Sauce weglassen, aber in diesem Fall, na ja, bin ich nicht sicher, ob man Salat findet." Und weiter gegenüber der "Zeit online: "In Europa gibt es fast überall eine Hysterie, die ganze Welt mit Parfumprodukten zu kolonisieren. Ich glaube, dass es nicht wünschenswert ist, solchen Einfluss auszuüben. Seit der Nachkriegszeit ist unsere sinnliche Wahrnehmung ziemlich zensiert worden. Das amerikanische Marketing kam und schickte sich an, den Konsum zu vereinfachen, den es im 19. Jahrhundert gegeben hatte. Man kann ernsthaft fragen, ob man sowas nach männlich und weiblich unterteilen kann. Es gibt keine Männerrestaurants oder Frauenrestaurants, keine Männer- oder Frauenmusik. Es geht doch um die Sinnlichkeit. Ich habe in England sehr elegante Herren gesehen, die Rosendüfte trugen. In puncto Parfum sollten wir die Adams und Evas des amerikanischen Marketings hinter uns lassen. Da sind Männer und Frauen getrennt wie die Scheißhaustüren im Bahnhof. Wir sollten eher nach dem suchen, was Geschlechter verbindet, als nach den Unterschieden. Auf gewisse Art habe ich mich immer eher in eine Frau hineinversetzt. Die sensible, sinnliche Welt ist die weibliche. Ich kenne inzwischen den orientalischen Mann gut, weil er den weiblichen Anteil viel stärker auslebt. In den westlichen Gesellschaften ist das nicht so sehr akzeptiert. Schönheit lässt sich nicht durch ein Produkt definieren. Sie ist der Ausdruck eines Gefühls, nicht das Ergebnis von Chemie. Schönheit ist der Moment, in dem man erhobenen Hauptes seinen eigenen Schmerz durchschreitet, sein eigenes Leiden, seine eigenen Ruinen durchquert, um wieder zurückzukehren ins Leben. Sicherlich hat jeder eine andere Vision von Schönheit. Noch nie waren die Menschen weiter entfernt von ihrer jeweiligen Identität als heute. Parfum wird häufig genutzt, um lediglich das Bild eines anderen zu tragen. Die wenigsten nutzen es, um sich selbst zu finden oder zu definieren. Ein Parfum hilft einem, seine eigene Erinnerung, seine Identität gespiegelt zu sehen. Man legt es an und nach zwei, drei Minuten vergisst man es. Aber man weiß, es ist da. Es gibt einem Selbstvertrauen. Ich weiß aber nicht, ob man diese Parfums für den Massenmarkt wirklich alle Parfums nennen kann. Sie sind wie Fahrstuhlmusik, genauso effizient in der Anwendung."

In dem Duft "La Fille de Berlin" geht es um eine Rose. Hierzu ist zu lesen: "Diese Rose ist reine Erfindung. Sie ist sehr dornig, wild und würzig. Sehr pudrig, ein wenig pfeffrig und lang anhaltend. Es ist ein komplexer Duft, der nichts Eindimensionales aufweist. Es ist eine üppige Blume, entstanden aus Blut, Nacht, Schnee, Angst und Ehre. Es ist eine atemberaubende Rose. Ihre Gewalt ist ihre Schönheit. Berlin ist hip, Berlin ist Kult ! Vor allem aber: Berlin ist eine vibrierende Künstler-Metropole, die Kreative aller Genres anzieht und fasziniert. Kein Wunder, dass auch für ein so kreatives Multi-Talent wie Serge Lutens Berlin ein Thema ist – und das sogar gleich mehrfach: Zeitgleich mit der Veröffentlichung seiner Fotografien-Sammlung „Berlin á Paris“ hebt Serge Lutens seine neueste Duftkreation 'La Fille de Berlin' aus der Taufe. Das blumig-orientalische Parfum mit delikaten Noten von Rose und Pfeffer ist der erste Duft von Serge Lutens überhaupt, der eine Stadt im Namen führt. Eine echte Premiere unter den (sonst ja farblich eher dezenten) Serge Lutens-Düften ist auch die blutrote Farbe, mit der 'La Fille de Berlin' dem Betrachter entgegen schimmert – wie ein Symbol für das pralle Leben, das in ihren Adern pulsiert."

Und diese Rose ist auch sogleich in der Kopfnote präsent. Und wie ! Eine stolze Rose. Nicht androgyn-zurückhaltend wie jene aus Francis Kukdjian's "Lumière Noire". Eine rote langstielige Rose in einer schlichten hohen Vase. Eine einzelne rote Rose. Ihrer Wirkung stets bewusst. Eine dornige Rose, die da selbstbewusst und geradezu selbstverständlich vor uns thront. Ein Hauptdarsteller in einem abgedunkelten Raum. Jedoch trotzdem für jeden stets wahrnehmbar. Kraftvoll und zart zugleich. Wer sie liebt und wer sich auf sie einlässt, dem entfaltet sie ihren betörenden Duft. Wer sich ihr widersetzt, der soll ihre unnachgiebigen Dornen zu spüren bekommen. Blumig und zugleich würzig. Würzig unterlegt durch Pfeffer. Durch einen milden Pfeffer, der nicht brennt. Der lediglich dazu dient, den Auftritt unserer Rose zu unterstreichen. Ein Pfeffer, der unserer Rose Tiefe verleiht. Ja, sie fast schon ein wenig "cremig" erscheinen lässt. Unsere Rose entstammt keiner bunten Blumenwiese. Schon gar nicht einer in Berlin-Schöneberg. Sie hat einen langen Weg zurückgelegt. Ist von weither angereist. Auf einem fliegenden Teppich geflogen. Es ist nämlich eine rote orientalische Rose. Doch bei "La Fille de Berlin" kommt diese fremdländische Nuance nicht von den verwendeten Zutaten, die unsere stachelige Hauptdarstellerin begleiten. Nein, der Orient strahlt aus ihr selbst. Sie selbst ist es, die ihre Herkunft preis gibt. Aus sich heraus wirkt sie selbst wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Wie ein stolzer Stammesfürst blickt sie ihrem Träger selbstbewusst ins Antlitz. Ihrer Wirkung stets bewusst: Wissend, woher sie kommt. Wo sie hin will. Und was sie erreicht hat.
Ich meine, dass gerade dieser Aspekt es ist, der treffend das Berlin der Nachkriegszeit widerspiegelt: Die (Trümmer-) Frauen, die einzig mit der Kraft ihrer zarten Hände verzweifelt versuchten, Stein auf Stein wieder zu setzen. Ihre Heimat wieder aufzubauen. In der Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Zukunft. In Kenntnis vieler in diesem abscheulichen Krieg gefallener Männer. Ihrer Männer. Wissend, dass es nunmehr auf sie ankommt. Auf ihren Fleiß. Auf ihre Kraft. Auf ihre Stärke. Aber auch in gleichem Maße -hervorgerufen durch die "fremdländische" Facette unserer stolzen Rose- ein Brückenschlag zu dem heutigen Berlin. Ein Berlin verschiedener Nationen. Ein Berlin verschiedener Kulturen. Verschiedener Kulturen, die aufgerufen sind, friedlich und respektvoll miteinander (und nicht nur nebeneinander) zu leben, um die eigene und auch die anderen Kulturen zu verstehen und zu bereichern.

Und so überlasse ich Friedrich Hölderlin gerne auch mein Schlusswort:
"Ewig trägt im Mutterschoße,
Süße Königin der Flur!
Dich und mich die stille, große,
Allbelebende Natur;
Röschen ! Unser Schmuck veraltet,
Stürm' entblättern Dich und mich,
Doch der ewge Keim entfaltet
Bald zu neuer Blüte sich."
8 Antworten
7.5
Flakon
7.5
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Gaukeleya

109 Rezensionen
Gaukeleya
Gaukeleya
Top Rezension 36  
Der Sog, der Sog, der zog und zog...
... mich in die Tiefe. Tja, so ist´s mir passiert mit dem Berliner Mädel, welches hier offenbar sehr polarsiert: die einen sind enttäuscht von diesem Lutens, die anderen begeistert. Ich bin eine von den Begeisterten. Was mich selbst erstaunt. Denn ausgerechnet Rose --- ein schwieriges Duftthema für mich!

Entweder ist die Rose zu frisch und säuerlich. Oder sie ist zu opulent, schwülstig, dumpf. Oder sie ist zu harmlos, zu gefällig. Gästetoilettentrockenblütenrose, Kleiderschrankerfrischer, Bravmädchenrose, sich lüstern aufblätternde, ölige Schwülstrose, momentan hippe Rose-Oud-Kombi --- all diese Rosen kenne ich und fühle mich not attracted.

Überraschend also, dass ich mich überhaupt an diesen Lutens wagte zum Testen, und noch mehr überraschte es mich, welche Wirkung er auf mich hatte schon gleich beim ersten Tragen. Offenbar kenne ich mich selbst noch nicht gut genug, aber ich bin lernwillig *g*.

Als ich den rotgefärbten Tropfen auf mein winterweisses Handgelenk gebe, erfasst mich bereits eine kleine Welle. Etwas lässt mich aufmerken. Da ist etwas Neues, etwas Fremdes, etwas... Reizvolles. Ist es reizvoll, weil es neu und fremd ist? Oder ist es reizvoll, weil es tatsächlich etwas Besonderes, nachgerade per sé Reizvolles ist?
Während ich noch darüber nachgrübele, entfaltet sich auf meiner Haut aus einem wenige Sekunden lang andauernden frisch-fröhlichen Rosenwölkchen eine herb-freche und gleichzeitig düster-abgründige Interpretation von Rose.
Frech, lässig, sexy, selbstbewusst, das ist mein Eindruck, und das verblüfft mich: so eine Rose kenne ich noch nicht. Liegt es an der ordentlichen Dosis Pfeffer? Ich schwöre, dass ich auch eine herbe Gewürznelke herausriechen kann, insbesondere in dem Moment, wo das Lässige, Selbstbewusste anfängt leicht zu kippen. Und mich taumelnd mitreisst.

Ich spüre den Sog. Einen Sog, dem man nur ganz am Anfang entrinnen kann, wenn er noch nicht so stark an einem zieht. Aber ich will mich hingeben und schauen, wohin die Reise führt... Und lasse mich mitziehen... Verführen... Wider besseren Wissens....Doch wohin? Das ist noch ungewiss, und genau das ist der Reiz.

Der Duft wird in der Tat tiefer. Dunkler. Undurchdringlicher. Dichter. Aber auch wärmer und schmusiger. Dunkle Vollfruchtigkeit umhüllt die Rose und mich, vielleicht Pflaume, aber auch die immer leicht aasig-süsse Bitterkeit von Cassis nehme ich wahr.
Mir ist, als würden mich nun die Dornen stechen, als Strafe dafür, dass ich mich hingebe, oder ist es ein Test, um zu sehen, wie weit ich gehen mag...? An dieser Stelle hat La Fille de Berlin etwas Metallisch-Blutiges, was den Abgrundcharakter vollendet. Blutige Rose, das ist von morbider Romantik, und ja, das ist es, was dieser Duft auch für mich ausstrahlt hinter seiner frechen, selbstbewussten Lässigkeit.

Dennoch: trotz seiner guten Sillage und Haltbarkeit - hier ist er ganz Lutens - hat La Fille de Berlin auch etwas Tänzelndes, Herbes, Trockenes. Die begleitenden Holznoten sind an mir recht prominent, was ein Abgleiten in die Schwülstigkeit verhindert, Sog und Abgrund hin oder her. Er behält etwas seltsam Leichtes und Verspieltes bei, selbst in seiner warmen Basis, die etwas leicht Benzoehaftes ausstrahlt - eine bitterscharfe Süsse, die hervorragend zum trotzig-lieblichen Davor passt.

Ja, ich sage: so lasse ich mich gern in den Sog hineinfallen und verführen zum knisternden Spiel.

Habe ich eine andere Wahl? Jetzt nicht mehr, denn nun ist er mein ;-)
Alea iacta est.
23 Antworten
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
9
Duft
Parma

260 Rezensionen
Parma
Parma
Top Rezension 36  
Stella
Mit dem Duft fühle ich mich schöner. Auf nicht aufgesetzte Art. Elegant, geheimnisvoll, besonders. In einer seltenen Konzentration. Kein Beiwerk. Keine Übertreibungen. Keine Effekte.

Er ist ein schlichter, tiefer Rosen-Soliflor, der sich absetzt von allen Rosendüften, die ich kenne.

Die Protagonistin ist eher dunkel. Mehr Damaszener- als Mairose. Satt, aber nicht fleischig. Sie hat einen deutlichen Fruchteinschlag (wahrscheinlich durch Ketone; keine Blumenfruchtigkeit), der herb und erwachsen wirkt und mit einem weinartigen Unterton versetzt ist. Leicht frisch und fast prickelnd durch einen ordentlichen Anteil Geraniol (zitrisch-säuerlich-grün). Ob die grünen Nuancen, die der Duft aufweist, nur daher stammen oder auch von Bestandteilen wie Zitronengras (kommt hin) und Moos (erkenne ich nicht) - die in anderen Quellen genannt werden - kann ich nicht beurteilen. Eventuell ist diese Balance zwischen Tiefe und Frische auch auf einen etwa ähnlich hohen Anteil von Rosenessenz (pfeffrig, lebendig) und Rosenabsolue (blumig, fruchtig, gedämpft) zurückzuführen.

Das prägnante und mich so anziehende Charakteristikum des Dufts ist die Kombination aus Säuerlichkeit, Fruchteindruck und Alkoholeinschlag, die mich an den Geruch von Glühweinbonbons erinnert. Sie macht diese fast lineare Rose in meinen Augen so besonders. Zudem wirkt sie - trotz aller „Naturnoten“ - clean und glatt. Man kann hier durchaus von einer artifiziellen Rose sprechen, ohne dass sie künstlich erscheint. Von einer stilisierten. Einer modernen Interpretation. Im Verlauf des Drydowns gewinnt sie noch ein wenig mehr an Dichte und Süße und erhält einen leicht balsamischen Einschlag. In dieser Phase ist sie mir immer eine Spur zu intensiv, zu drängend, weshalb ich sie nur in Abständen tragen kann.

Diese Eindrücke bestärken mich in der Annahme, dass mehr Bestandteile duftbestimmend verbaut sind als hier in der Notenlistung angegeben. Andere Stellen weisen z.B. neben Geranie, Zitronengras und Moos noch Amber, Moschus und Patchouli aus. Diese Verwirrtaktik bzw. die stark verkürzte und teilweise irreführende Angabe von Duftnoten ist bei Lutens wohl Methode, wie mir Mitparfumo Intersport versicherte. Wobei die Verkürzung auf Rose und Pfeffer hier schon am meisten Sinn macht. Eingeordnet wird sie denn auch oft als ‚Spiced Rose‘. Das kann ich deshalb zum Teil nachvollziehen, weil sie einen leicht pfeffrigen Anteil hat, der allerdings nicht besonders deutlich hervorsticht. Ich würde sie mindestens genauso als ‚Fruity Rose‘ bezeichnen bzw. mehr noch zwischen diesen beiden Kategorien ansiedeln. Mit Tendenz zu lezterer. Von daher scheint mir die Synthese aus Rosenessenz (pfeffrig) und -absolue (blumig-fruchtig) die naheliegendste zu sein. Dabei vermeidet sie durch den oben beschriebenen weinartigen Frucht-Charakter und die leichte Würzigkeit ganz klar die Schublade einer generischen fruity-floral-Rose.

Apropos Duftnoten bzw. Pyramide: Seine Stärke, der klare Duftcharakter, ist für mich gleichzeitig auch seine Schwäche. Durch die Linearität nutzt sich der Reiz auf Dauer etwas ab. Ich hätte mir da z.B. einen stärker vernehmbaren grünen Aspekt (z.B. durch Moos oder Patchouli) im Drydown gewünscht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Neben dem Duft an sich gefällt mir auch der Name sehr. Er setzt viele Assoziationen frei. Vor allem zeitgeschichtliche. La Fille de Berlin würde dufttechnisch in alle Epochen passen. Aber am ehesten denke ich an das pulsierende Berlin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Weil er etwas Unkonventionelles, Offenes, Verwegenes an sich hat. Eine Mischung aus gesetzter und frecher Eleganz. Mit einer Spur Melancholie. Ein Duft für den Sonntagsspaziergang unter den Linden. Für den Besuch der Staatsoper. Aber auch für die Spannung der Nacht. Für diffus beleuchtete Orte. Das Ungewisse. Ein Duft mit innerer, leicht erotischer Spannung.

Eine ideale Trägerin wäre für mich Takis Würgers ‚Stella‘. Die Stella, bevor man von ihrem Schicksal erfährt. Diese wunderbar lebendige, unkonventionelle, optimistische, geheimnisvoll wirkende junge Frau, die das (Nacht-)Leben und die Menschen liebt. Bei der man aber immer wieder durch leichte Risse in dieser Fassade spürt, dass dahinter etwas nicht mehr heil ist.

Für mich einer der ansprechendsten, weil ungewöhnlichsten und spannendsten Rosen-Soliflore.
26 Antworten
7.5
Flakon
7
Sillage
7.5
Haltbarkeit
9
Duft
Lilienfeld

48 Rezensionen
Lilienfeld
Lilienfeld
Top Rezension 36  
Ich hab es gut,
tu mir leicht;)

taufe das Mädchen einfach um, von Berlin, ins Diandl aus Wien!

Da ich mir nicht viel erwartet hab, ist die Überraschung groß, da kommt ja Etwas :D
So sind wir Österreicher;D ! Und ja,
ich steh auf das Roserl, wir werden bei Lutens die Adoption beantragen.
Kein typischer Lutens, hm...
nein? Ich kenne die "majsetätische Rose", auch die "Rosen Nacht", hab vor seinen Rosendüften
keine Angst, weiß was mich erwartet und für mich sind sie typisch Lutens;).
Typisch Serge Lutens ist auch das Marketing-Konzept, besser man liest nicht nach,
so a Haufen Bledsinn;).
Aber man kann sich immerhin aussuchen, ob Serge von seiner Mutter, die ja keine Berlinerin war,
von Marlene Dietrich, Trümmerfrauen, Richard Wagner, den goldenen Zwanzigern, oder weiß der Kuckuck, welchem Klischee
inspiriert wurde.
Ich hab mir frei nach Konzept "die Sünderin"(Hildegard Knef), für mein Berlin erkoren,
den Duft ausgiebig getestet, vor und nach dem Lesen irgendwelcher Gschichteln und Berlin hat sich
für mich, auch durch diese Überinformation an Unnötigem nicht ins Negative entwickelt.
Herr Lutens hat Erwartung geweckt, ala blutrünstig -
tragischer Angstrose, ehrfurchtvoll, erhaben, diese Richtung bekommt man sicher nicht zu riechen. Man hat auf den ersten Sprüh eine Rose, ala Annick Goutal(Rose Splendide).
Ein säuerliches, sehr fruchtig erst an Birne erinnerndes frisches Mairoserl, Geranie mit Sicherheit
und sehr viele Hesperiden kugeln herum ! Leicht stachelig in der Nase(meinetwegen auch pfeffrig;)
sehr rascher Dufverlauf fällt mir auf, die Berlinerin ist jung, sie hat es eilig!
Es ist etwas grün-grasiges Richtung Herznote unterwegs, die Rose trocknet ein wenig auf,
das pfeffrige(sehr leicht), lässt nach.
Jetzt wird es gourmandig, saftige Zitrone, gut Staubzucker. In Berlin duftet es jetzt eindeutig nach Lokum :D und sehr brombeerig :D
ist aber mit Sicherheit Cassie:-)--> der rote Gummibär wird demnächst Mode hab ich gelesen;)
Berlin wird ab der Herznote voller, schwerer, ein bisschen
mollig und viel weicher, weißer Moschus übernimmt die Hauptrolle. Berlin ist vielleicht auf der ersten Strecke ein Duft wie viele Rosendüfte,
aber die Entwicklung vom Rosen zum Moschusduft über dieses schön Gourmandige ist schon anders.
Was ich an dem Duft sehr liebe, wo ich ihn für mich so besonders empfinde, ist die Strecke von der Herznote,
bis zum Mittel der Basis. Diese Stück das Duftes wird begleitet von einem wundervoll metallischem Ton,
welcher in der Tat ein wenig an Blut erinnert und den ich beinah schmecken kann, sehr WOW.

Mondän, elegant, freundlich... aber nicht zu, jung aber nicht kindlich,
hübsch, sehr hübsch, beinah schön. Eigenwillig, sehr sexy und doch auf Distanz.
Tragbar rund um die Uhr, passt sich an und zu jeder Gelegenheit.
Die Haltbarkeit ist sehr, seeeehr ordentlich!!

Ich finde diesen Lutens mit Sicherheit männertauglich, für Rosen und Gourmandliebhaber einfach perfekt!
Die Farbe des Duftes, dieses überzeichnete Rot ist Pink, sehr genial ,vom Schweiß/Blut, zu überdreht;)
ich hab den Duft für mich kapiert und endlich auch einen Lutens den ich begehre.

Ich setzt mir jetzt die pinke Brille auf und schau nach vorne:)

Hut ab vor der Berlinerin!

Hab ich erwähnt, wie sexy der Duft ist?!
Nein? Seeeeeehr!!!!
23 Antworten
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Sweetsmell75

210 Rezensionen
Sweetsmell75
Sweetsmell75
Top Rezension 23  
Blutrote Rose mit Dornen ... wild und "quer"
"Sie ist eine Rose mit Dornen, leg dich nicht mit ihr an!
Sie ist eine Frau, die zu Extremen neigt.
Sie kann in einem Moment sanftmütig sein - wenn sie will ... !
Doch schon im nächsten Augenblick präsentiert sie ihre wilde, schockierende Seite."
-Serge Lutens- (Quelle: ALzD)
... na dann schauen wir mal ob Serge Lutens damit recht behält;)
Auf der Suche nach dem Rosenduft für mich hat mich La fille de Berlin vom ersten Sprüh weg überzeugt. Ich danke der lieben Parfuma die mir ein Pröbchen von dem schönen Duft in eine Duftpost mitdazugepackt hat :) ... ich hätte ihn sonst wohl nie getestet auch wenn sich die Statements echt gut gelesen haben.
Pfeffer und Rose und nichts mehr dazu ... hört sich ja fast schon nach einer insuffizienten Duftpyramide an ;) ... weit gefehlt ... diese beiden Noten könnten nicht besser miteinander harmonieren. Was sonst noch in diesem Lutens versteckt ist bleibt wohl ein Geheimnis.
Zum Duft:
Fruchtig-prickelnd ist der Auftakt. Und dann kommt sie auch schon die Rose... metallisch... blutrot! Kühl und distanziert. Diese Rose ist faszinierend und mein Eindruck beläuft sich auf "wow- ganz schön quer". Ob es die Kombi von Pfeffer und Rose ist mag ich nicht zu beurteilen.
Im Verlauf wird der Duft gerade zu "süffig" denn es schleicht sich neben einer würzigen Note noch eine süß-fruchtige dazu. Nicht zu süß... ich tippe auf rote Beeren.
Die Berliner Göre wird nach ca. 1 Stunde leicht pudrig, fast schon anschmiegsam und schmeichelt mir sehr da der Duft das metallisch-kühle gegen ein bisschen Wärme tauscht.
Zur Basis hin meine ich es schleicht sich ein feiner, holziger Ton mit ein und ein bisschen Moschus ist auch noch dezent mit von der Partie. Die Rose ist aber bis zum Schluß die Hauptdarstellerin.
La fille de Berlin ist ein pudrig-würziger Rosenduft, wild und "quer" ... extrem interessant und niemals langweilig!
Das was Serge Lutens mit diesem Duft ausdrücken wollte ist ihm hervorragend gelungen ...eine Rose mit Dornen ... perfekt umgesetzt.
Ich hatte beim ersten Test das Gefühl dieser Lutens hält nicht lange auf der Haut durch. Aber da hab ich mich geirrt.
Die Haltbarkeit liegt bei knapp 8 Stunden ... die Sillage ist eher im mittleren Bereich und könnte gern etwas üppiger ausfallen. Eine feine Duftaura umgibt mich.
Tragbar ist La fille de Berlin das ganze Jahr über und passt zu vielen Gelegenheiten.
Unisex? ich weiss nicht so recht aber Männer die Rosendüfte mögen sollten den unbedingt mal testen.
Der Flakon ... schlicht und schön.
Fazit:
Die Rose kommt etwas "quer" daher ... metallisch und interessant :) Wird später süß-fruchtig... die Berliner Göre hat es in sich!
Pssst ... Testenswert! ... ein wundervoller Rosenduft den ich sehr gerne in meiner Sammlung habe :)
19 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

89 kurze Meinungen zum Parfum
Eggi37Eggi37 vor 1 Jahr
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Schöne Berlinerin
Lippen sind dunkelrot wie eine metallische Rose
Trinkt trockenen Rotwein
Pfeffer ist Brennstoff für die Flamme der Liebe
39 Antworten
MarieposaMarieposa vor 1 Jahr
10
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Lass und Brombeeren pflücken gehen,
Wo die wilden Rosen blühen.

Herz und Schmerz, die sind verwandt.
Die Rose stach die fremde Hand...
33 Antworten
SetaSeta vor 3 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Erst rosig fruchtig-frisch, dann fruchtig-süß... zu süß! Und zunehmend eine synthetisch-stechende Note. Bei mir leider Kopfschmerzgefahr.
14 Antworten
SalvaSalva vor 1 Jahr
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Das Berliner Mädel
Jung&Hübsch
Trägt dunkle Rosen
In ihrem brünetten Haar
Hüpft durch die Alleen
Summt Serge‘s Zeilen
Von Liebe
23 Antworten
ViolettViolett vor 2 Jahren
8
Duft
Zwischen metallgrauen Häuserschluchten
Blüht eine stolze Schönheit
Unter'm rauh-kühlen
Pfeffer-Schwarz-Gewand
fließt tiefes Bordeaux-Rot.
25 Antworten
Weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.
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Diskussionen

Themen zum Parfum im Forum
JuneJune vor 11 Jahren
Parfum allgemein
"La fille de Berlin" SL
Linda:Wieso Berlin? Das wird mich interesieren :)Weil die Mutter von Serge Lutens aus Berlin stammt. :wink: Ich habe übrigens in der Rubrik "Parfumo-Treffen"...
FLUidENTITYFLUidENTITY vor 11 Jahren
Parfum allgemein
Auf welche Düfte freut Ihr Euch 2013?
ich bin schon so gespannt auf "Hermessence Épice Marine"...

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