Cédrat Enivrant 2014

Cédrat Enivrant von Atelier Cologne
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7.6 / 10 270 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Atelier Cologne für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2014. Der Duft ist zitrisch-frisch. Es wird von L'Oréal vermarktet. Der Name bedeutet „berauschende Zitronatzitrone”.
Aussprache
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Duftrichtung

Zitrus
Frisch
Grün
Fruchtig
Würzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
marokkanische Zitronatzitronemarokkanische Zitronatzitrone Echte LimetteEchte Limette kalabrische Bergamottekalabrische Bergamotte
Herznote Herznote
ägyptisches Basilikumägyptisches Basilikum Japanische MinzeJapanische Minze mazedonische Wacholderbeeremazedonische Wacholderbeere
Basisnote Basisnote
haitianisches Vetiverhaitianisches Vetiver brasilianische Tonkabohnebrasilianische Tonkabohne philippinisches Elemiharzphilippinisches Elemiharz

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.6270 Bewertungen
Haltbarkeit
6.7215 Bewertungen
Sillage
5.8219 Bewertungen
Flakon
7.2202 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.034 Bewertungen
Eingetragen von AmyAmy, letzte Aktualisierung am 17.04.2024.

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Rezensionen

9 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
10
Duft
Fittleworth

89 Rezensionen
Fittleworth
Fittleworth
Top Rezension 32  
Muito bom!
Begonnen hatte alles mit einer Idee …

Wie wäre es, eine Schiffsreise von Kap zu Kap zu unternehmen?
Vom Kap der Guten Hoffnung zum Kap Hoorn?

Für einen Parfumo stellt sich da natürlich sofort die Frage, welcher Duft einer solchen Reise angemessen wäre.
Es mußte, so entschied ich, ein frischer Duft sein, ein Duft, der elegant, langanhaltend und kräftig ist.
Frisch, weil die Temperaturen während eines großen Teils dieser Reise bei etwa 30° liegen würden, und langanhaltend, weil das Gepäck einem Höchstgewicht unterworfen wäre – folglich würde ich mit einem einzigen Duft auskommen müssen.
Kräftig mußte er außerdem sein, denn zarte Noten würden im Seewind innerhalb weniger Minuten verfliegen …
Elegant sollte er sein, denn er mußte zum hellen Panamahut und Leinenhosen passen ...

Ich entschied mich für “Cedrat Enivrant”, und habe diese Entscheidung keine Sekunde bereut.

“Cedrat Enivrant” hat sich als ein zwar körpernaher, aber äußerst haltbarer Duft erwiesen, dessen maskuline, durchaus kräftige Kopfnote, die sich als "Thema in Variantionen" durch den gesamten Duftverlauf zieht, mir sehr zusagt.
Kräftig genug, um auch nach stundenlanger holpriger Fahrt im Geländewagen durch die staubige Namib noch deutlich auf dem Handrücken wahrgenommen zu werden.
Kräftig genug, um am Abend in Kapstadt als treuer Begleiter zu fungieren ...

Frisch genug, um im kochenden Hexenkessel von Rio de Janeiro, am Strand von Ipanema in glühender Hitze und sogar auf dem Corcovado “bella figura” zu machen.
“Muito bom!”

Überhaupt ist die zitrische Frische dieses Duftes, die ich vor allem auf die zartbittere Limette zurückführe, eine wahre Wohltat an heißen Tagen. Ein Schutzschild gegen die lauten, ja geradezu grellen Gerüche großer Städte wie Buenos Aires, Santos und Montevideo …

Die ausdauernde Haltbarkeit, die ich in der Namib und in der Karoo sehr zu schätzen lernte, hat ihren Ursprung wohl in der kräftigen Minze, die eine wunderbare Symbiose mit dem Basilikum und den Zitrusnoten eingeht.
Wacholder macht diesen Duft herb, verhindert ganz sanft ein Abdriften ins Süße, ins Beliebige, und läßt eine rundum gelungene Komposition kühl und elegant ausklingen, wobei diese Eleganz eine natürliche, schlichte und unaufdringliche ist und wohl gerade deshalb so angenehm auffällt.

In kälteren Gefilden ist es haitianischer Vetiver, der sich deutlicher bemerkbar macht, der eine zurückhaltende, wärmere, dezente grüne Note anklingen läßt, ohne die erfrischende Kühle zu überlagern.
Ich hätte mir auch in Patagonien, im “Land des Windes”, keinen angenehmeren, schöneren, passenderen Duft vorstellen können als “Cedrat Enivrant”.
15 Antworten
3
Duft
Knickzimt

102 Rezensionen
Knickzimt
Knickzimt
Top Rezension 15  
Echte Enttäuschung statt echter Limette
Es ist nicht schön, einen Duft nicht zu mögen, den man fest zum mögen eingeplant hat. Man kommt sich ein bisschen verlassen vor und ein bisschen verprügelt. Verprügelt von Freunden. Naja, es war so: Ich war mir einfach sicher, dass Atelier Cologne das schon gut machen wird. "Orange Sanguine" fand ich im Abgang schon immer etwas bitter und unrund, aber die Natürlichkeit hat mir an dem Duft gefallen. Den bitteren Abgang habe ich immer auf meine Hautchemie geschoben. Gibt es Hautchemie jetzt eigentlich oder nicht? Jedenfalls wusste ich nicht, was die vielgerühmten Frischespezis dieser Firma mit einem klassischen Zitronenwasser groß falsch machen konnten. Aber irgendwie ist dieser bittere, schale Ton schon wieder da. Und die saftigen Zitronen sind bei mir saftiges Spüli für 59 Cent. Ich weiß nicht, ob ich irgendetwas, das eigentlich authentisch und natürlich ist, mit Synthetik verwechsele, aber ich finde diesen Duft leider nicht sonnig, belebend und kraftbringend. Ich finde ihn miesepetrig und abgestanden. Und das verwirrt mich über die Maßen! So teuer ist doch ätherisches Zitronenöl gar nicht. Kann man das da nicht einfach statt dieses stichigen Substituts verwenden, das da jetzt drin ist? Sehr schön ist der warme grüne Hintergrund, der sich nach einer Weile moosig einschleicht, aber wie schon bei "Orange Sanguine" wird mir alles von einer bitteren, grantigen Eintrübung verhagelt, die sich auch bis zum Schluss nicht zurückzieht. Es ist seltsam mit dieser Firma und mir. Aber ich werde nicht aufgeben und bald mal "Grand Neroli" ausprobieren.
6 Antworten
8
Flakon
4
Sillage
6
Haltbarkeit
9.5
Duft
CD1810

30 Rezensionen
CD1810
CD1810
Top Rezension 14  
LECKER!
Wie ich ja schon in meinem Kommentar zu Aqva Amara geschrieben habe, liebe ich es, Düfte in einem Urlaub neu und ausschließlich zu benutzen. Der Effekt ist eine Duft- Prägung, die mich dann, nach Hause gekommen, immer wieder an den Urlaubsort zurück bringt.

Bei Cedrat Enivrant funktionierte die Prägung vorzüglich in meinem diesjährigen Sommerurlaub. Wenn ich, wie heute, Cedrat Enivrant auflege, bin ich wieder in Hanoi oder auf Nikoi Island, Indonesien, wo übrigens mein Profilfoto entstanden ist. Ein herrlicher Effekt.

Und ein Duft, der für hohe und sehr hohe Temperaturen geradezu prädestiniert ist: Über allem stehen Zitrone und Limette, die einen in eine zitrische Frische eintauchen, die bei 35 Grad und mehr eine physische Wohltat darstellt. Und deshalb auch mein vielleicht etwas irritierende Titel: Cedrat Enivrant ist schlicht so "lecker", dass ich ihn am liebsten nicht nur riechen, sondern auch schmecken möchte. Verursacht wird dieses Begehren durch die wunderbare Komposition der Aromen, die die Zitrusfrische eben nicht nur scharf und frisch, sondern auch leicht süßlich und somit ungemein rund und warm erscheinen lässt. Ich vermute, dass dies durch Basilikum und Tonkabohne geschieht, beide kann ich jedenfalls trotz der zitrischen Dominanz gut wahrnehmen.

Einziger Wehrmutstropfen ist die Performance: Cedrat Enivrant ist nach einer knappen Stunde nur noch recht körpernah wahrzunehmen, die Haltbarkeit ist aber, besonders im Haar und auf Textilien, überraschend gut.

Also, da hilft nur eins: 200ml Flasche kaufen, oft und reichlich nachlegen und sommerlich genießen- LECKER!
4 Antworten
10
Flakon
5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
10
Duft
Zerostar

20 Rezensionen
Zerostar
Zerostar
Top Rezension 14  
Die Zitrus-Frische-Explosion deluxe!
Mit diesem neuen Cologne-Absolue haben Atelier Cologne schon wieder ein kleines Meisterwerk in ihrer noch jungen Historie als Parfum-Label hinbekommen. Nach Orange Sanguine und dem sagenhaften Ambre Nue ist Cédrat Enivrant direkt auf Platz 3 meiner persönlichen AC-Hitliste gestürmt.

Der Auftakt ist geradezu bombastisch. Eine natürliche und daher zugleich wahnsinnig leckere Fruchtigkeit von frisch aufgeschnittenen, saftigen Zitronen und Limetten umgibt mich nach dem Aufsprühen wie eine grün-gelb glänzende und strahlende Aura. ich möchte am liebste in einen meditativen Zustand verfallen um diese herrlichen Gerüche so intensiv wie nur möglich zu erleben.

Von der Herznote tut sich als erstes die Minze hervor, die den Duft jedoch keine neue Richtung gibt, sondern die bisher angeklungenen Noten einfach nur dezent und doch gerade im perfekten Maße unterstreicht. Das gibt der anfänglichen Frische nochmal einen extra Kick und dem Träger des Duftes geradezu einen vitalisierenden Boost. Hinzu kommt alsbald eine sanfte grüne Krautigkeit, die ich allerdings so ohne weiteres wohl nie als Basilikum wahrgenommen hätte. Und auch die fruchtig-herb anmutende Wacholderbeere bleibt eher im Hintergrund zu erahnen, als dass man sie als solche wirklich riechen könnte. Insgesamt verleiht die Herznote Cédrat Enivrant einen tieferen Charakter, ohne jedoch das anfängliche olfaktorische Thema großartig zu modifizieren oder gar abzulösen.

Während die dunkelgrüne, kühle Herznote dem Unisex-Duft eine zarte maskuline Schlagseite mitgegeben hat, wird diese nach etwa 45-60 Minuten in der Basis wieder ausgeglichen und Cédrat Enivrant durch helle und lieblich-süßliche Einflüsse perfekt abgerundet. Auch hier fällt es mir nicht leicht, die eindeutigen Bestandteile, wie sie in der Duftpyramide angegeben sind, auszumachen. Besonders der Übergang von Herz- und Basisnote ist sehr fließend. Zwar kann ich kleine Veränderungen der Rahmenverzierung des Geruchs wahrnehmen, vorherrschend ist erst einmal jedenfalls aber noch immmer eine dunklere Note, die eher in Richtung Vetiver gehen könnte. Vielleicht rührt diese auch noch aus der Herznote her, oder hatte womöglich schon vorher dort mit hineingespielt - ich weiß es nicht. Aber selbst wenn es wirklich der Vetiver-Ton ist, bleibt er mehr im Hintergrund als eine andere Note der Basis. Später nämlich, aber im Drydown insgesamt schließlich deutich dominanter, wird die wundervolle Tonkabohne erkennbar und gibt dem ganzen Arrangement so eine herrlich sanfte, leicht süßliche Grundierung, die auch die Zitrusfrische noch lang auf der Haut zu halten vermag.

Insgesamt überzeugt, wie man es von AC kaum anders gewohnt ist, die Qualität der Zutaten und in eindrucksvoller Weise auch wieder einmal die hervorragend stimmige Gesamtkonzeption des Duftes.

Nachtrag: zwei Dinge sind mir heute, als ich den Duft endlich mal ausführlicher, den ganzen Tag lang und in regulären Alltagssituationen, auch "outdoor" getragen habe, im Vergleich zu meinen Tests daheim aufgefallen:
(1.) Die Intensität und Haltbarkeit ist zwar immernoch gut, aber nicht mehr ganz so super, wie ich anfangs den Eindruck hatte. Hautnah hält der Duft zwar locker 6-8 Stunden durch, die Sillage ist aber nach etwa der Hälfte der Zeit wirklich recht eingeschränkt.
(2.) Normale Aktivitäten, wie herumlaufen, unter anderen Menschen sein, Kleidung tragen & wechseln, usw. führen im Vergleich zu einem chilligen Test-Tag auf der Couch, jedenfalls bei mir, zu einer etwas dezenteren Ausprägung der Tonkabohne in der Basis als ich dies oben beschrieben hatte. Vielleicht ist das ja bei weiblichen Testobjekten aber auch nochmal anders - da wird meine Freundin demnächst nochmal herhalten müssen :D
3 Antworten
7.5
Flakon
5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
7
Duft
Taurus

1058 Rezensionen
Taurus
Taurus
Top Rezension 8  
Limoncello zum Aufsprühen
Eins vorweg: in Natura wirkt der Flakon bzw. das Etikett noch lange nicht so signalgelb bzw. giftgrün wie hier auf der Abbildung. Das hätte eventuell doch ein wenig abschreckend wirken können.

Dennoch verströmt die Aura von Cédrat Enivrant eine satte, saftige Zitrone die sich irgendwo zwischen unnatürlich und kunstvoll bewegt – wenn ihr versteht, was ich meine. Der Name ist Programm und wohl nicht zufällig gewählt: Enivrant steht sowohl für betörend als auch berauschend – und letzteres könnte man auch in Bezug auf den italienischen Zitronenlikör Limoncello interpretieren, an dem ich bei diesen Duft unweigerlich denken muss. Überhaupt habe ich noch nie etwas geschnuppert, was an den Geist von Limoncello so sehr herankommt wie Cédrant Enivrant. Und jener beinhaltet gekonnt die Balance zwischen säuerlich und süß sowie erfrischend und berauschend.

Nun, das Hauptthema ist hier jedenfalls definitiv zitrischer Natur, da bleiben alle anderen Ingredienzien nur theoretische Staffage. Mit etwas Glück kann man noch ein wenig Minze und ein bisschen Basilikum heraus schnuppern – bei allem anderen muss ich wohl der Pyramide glauben.

Zudem ist auch die Haltbarkeit mit gut 6 ½ Stunden verdächtig lange, was im Prinzip eher gegen natürliche Inhalte sprechen würde.

Egal – Freunde der Zitrone und vor allem des Limoncellos werden an Cédrant Envirant in ihren Rausch kommen.

Mir persönlich ist Cédrat Enivrant ein wenig zu simpel gestrickt. Aber ordentlich Lust auf ein Schlückchen Zitronenlikör habe ich dennoch verspürt ...
4 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

55 kurze Meinungen zum Parfum
PinseltownPinseltown vor 3 Jahren
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9.5
Duft
Die Sonne umarmt ihren blauen Planeten
pustet natürlich aromatische Zitrone
durch die Fenster der Menschenherzen
verzaubert mit Sommerliebe
32 Antworten
SiebenkäsSiebenkäs vor 7 Jahren
9
Flakon
7
Sillage
6
Haltbarkeit
8
Duft
Schlange.
Vor mir: Nadelstreifen, Protzuhr
Egomane.
Riecht gut. Vetiverzarte Limonen.
Lächelt. "Wollen Sie vor?"
Wunderbar sich zu täuschen.
6 Antworten
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 11 Monaten
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Limoncello im Sprüher
Zuckerkristalle tanzen
um Minzzweige Reigen
die Graswurzeln schauen
cremig zu
22 Antworten
SirLancelotSirLancelot vor 11 Monaten
6
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
5
Duft
Zitronatzitrone mit penetranter Unterstützung der Minze. Später holzig-cremig, wirkt auf meiner Haut allerdings arg artifiziell & furchtbar.
31 Antworten
PollitaPollita vor 4 Jahren
8.5
Duft
Startet unspektakulär und endet in einer wunderbar holzig-frischen Basis. Mag ich sehr, auch wenn er ein wenig an Handseife erinnert.
4 Antworten
Weitere Statements

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