
Serenissima
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Serenissima
Hilfreiche Rezension
4
die von mir vergessene reizvolle Dame
Auch ich habe inzwischen eine so umfangreiche Sammlung (auch dank Theresas Großzügigkeit), dass es schon vor Jahren vorkommen konnte, dass ich eine Duftschönheit vergaß, bzw. die vorhandene Konzentration mit einer anderen aus meiner Duftvergangenheit verwechselten.
Hätte ich nicht das Foto vom so herrlich nostalgischen Flacon und der Verpackung von „Madame Rochas“ gemacht und hätte mich Verbena (vielen Dank auch Dir!) nicht darüber aufgeklärt, dass das Eau de Cologne-Foto beim Parfum eingestellt ist, ich hätte es nicht gemerkt!
Aber so zeigte sich: Ich hatte es völlig verschusselt, den Reiz dieser duftenden Damen in der zarteren Version zu würdigen!
Das werde ich hiermit ändern!
„Madame Rochas“ als Parfum begleitete mich, als ich noch ein sehr grüner Teenager war und den Zauber dieser Kreation eigentlich noch gar nicht zu schätzen wusste – s. Beitrag zum Parfum.
Als ich später, noch zu Beginn meiner Mitgliedschaft hier bei Parfumo, das Eau de Cologne in der alten Version ergattern konnte, war ich so stolz, dass ich wohl Scheuklappen trug und dieses Geschöpf der „großen Schwester“ gleichsetzte.
"Aus zwei mach eins!" gehört wohl nicht zum Hexen-Einmaleins, nähert sich diesem aber!
„Madame Rochas“ als Eau de Cologne verfügt tatsächlich über den Charme des Parfums und verbreitet die gesamte Nostalgie seiner Zeit.
Es ist edel, wenn auch transparent und sehr viel leichtfüßiger als das Parfum.
Das Aldehyd-reiche Aroma-Leuchten von Bergamotte, Zitrone und Orangenblüten (wir befinden uns schon jetzt mitten im Garten der Hesperiden) wird von Neroli, Hyazinthe, Geißblatt und sehr viel duftendem Grün umspielt: Welch verschwenderischer Auftakt!
Da muss natürlich auch die Herznote mithalten und präsentiert in voller Pracht blühende Klassiker wie vollmundig duftende Rosen, die drei Weißblüher Maiglöckchen, Jasmin und Tuberose (wie genießen sie das Gefühl auf meiner Haut und breiten sich weiter aus!) und natürlich noch die stolzen Iris, hier mit Narzissen im Schlepptau: Sie halten ihre Köpfe wie immer hoch erhoben: Wie herrlich bietet sich diese Aromafülle dar, bereit, sich weiterzuentwickeln und neue Duftfreude zu schenken.
Gemäß seinem Erscheinungsjahr 1960 treffen wir auch die Basis mit würzigem, fein kratzigem Eichmoos, der animalischen Cremigkeit von Sandelholz, Vetiver gut dosiert und natürlich Moschus und Ambra, warm umfangend, mit den weichen, schmeichelnden Düften der Tonkabohnen und des Zedernholzes kombiniert und zum Höhepunkt geführt.
Welch eine Fülle, welch ein Klang offenbar hier sogar das Eau de Cologne von „Madame Rochas“.
Auch wenn ihm die reiche Tiefe, das gewisse Vibrato der Duftnoten des Parfums, das den Liebhaber so entzückt, fehlt: „Madame Rochas“ in dieser Transparenz, seiner duftvollen, vornehmen Tragbarkeit bringt immer Freude in den Tag und braucht durch seine verhältnismäßige Leichtigkeit auch keinen „Roten Teppich“, keinen großen Anlass, um zu strahlen und uns zu schmücken.
Und dieses herrliche Wesen habe ich inmitten meiner Sammlung vergessen: Ich sollte mich schämen und während ich schreibe, tue ich das auch!
„Madame Rochas“ wird mich in dieser leichten Variante häufiger begleiten, passt sie doch dadurch sogar zu unfreundlichen Sommertagen, von denen wir hoffentlich nicht allzu viele haben werden.
„Enchanté, Madame!“
(Und jetzt kann ich auch mit gutem Gewissen, das Parfum-Foto erneut einreichen.)
Hätte ich nicht das Foto vom so herrlich nostalgischen Flacon und der Verpackung von „Madame Rochas“ gemacht und hätte mich Verbena (vielen Dank auch Dir!) nicht darüber aufgeklärt, dass das Eau de Cologne-Foto beim Parfum eingestellt ist, ich hätte es nicht gemerkt!
Aber so zeigte sich: Ich hatte es völlig verschusselt, den Reiz dieser duftenden Damen in der zarteren Version zu würdigen!
Das werde ich hiermit ändern!
„Madame Rochas“ als Parfum begleitete mich, als ich noch ein sehr grüner Teenager war und den Zauber dieser Kreation eigentlich noch gar nicht zu schätzen wusste – s. Beitrag zum Parfum.
Als ich später, noch zu Beginn meiner Mitgliedschaft hier bei Parfumo, das Eau de Cologne in der alten Version ergattern konnte, war ich so stolz, dass ich wohl Scheuklappen trug und dieses Geschöpf der „großen Schwester“ gleichsetzte.
"Aus zwei mach eins!" gehört wohl nicht zum Hexen-Einmaleins, nähert sich diesem aber!
„Madame Rochas“ als Eau de Cologne verfügt tatsächlich über den Charme des Parfums und verbreitet die gesamte Nostalgie seiner Zeit.
Es ist edel, wenn auch transparent und sehr viel leichtfüßiger als das Parfum.
Das Aldehyd-reiche Aroma-Leuchten von Bergamotte, Zitrone und Orangenblüten (wir befinden uns schon jetzt mitten im Garten der Hesperiden) wird von Neroli, Hyazinthe, Geißblatt und sehr viel duftendem Grün umspielt: Welch verschwenderischer Auftakt!
Da muss natürlich auch die Herznote mithalten und präsentiert in voller Pracht blühende Klassiker wie vollmundig duftende Rosen, die drei Weißblüher Maiglöckchen, Jasmin und Tuberose (wie genießen sie das Gefühl auf meiner Haut und breiten sich weiter aus!) und natürlich noch die stolzen Iris, hier mit Narzissen im Schlepptau: Sie halten ihre Köpfe wie immer hoch erhoben: Wie herrlich bietet sich diese Aromafülle dar, bereit, sich weiterzuentwickeln und neue Duftfreude zu schenken.
Gemäß seinem Erscheinungsjahr 1960 treffen wir auch die Basis mit würzigem, fein kratzigem Eichmoos, der animalischen Cremigkeit von Sandelholz, Vetiver gut dosiert und natürlich Moschus und Ambra, warm umfangend, mit den weichen, schmeichelnden Düften der Tonkabohnen und des Zedernholzes kombiniert und zum Höhepunkt geführt.
Welch eine Fülle, welch ein Klang offenbar hier sogar das Eau de Cologne von „Madame Rochas“.
Auch wenn ihm die reiche Tiefe, das gewisse Vibrato der Duftnoten des Parfums, das den Liebhaber so entzückt, fehlt: „Madame Rochas“ in dieser Transparenz, seiner duftvollen, vornehmen Tragbarkeit bringt immer Freude in den Tag und braucht durch seine verhältnismäßige Leichtigkeit auch keinen „Roten Teppich“, keinen großen Anlass, um zu strahlen und uns zu schmücken.
Und dieses herrliche Wesen habe ich inmitten meiner Sammlung vergessen: Ich sollte mich schämen und während ich schreibe, tue ich das auch!
„Madame Rochas“ wird mich in dieser leichten Variante häufiger begleiten, passt sie doch dadurch sogar zu unfreundlichen Sommertagen, von denen wir hoffentlich nicht allzu viele haben werden.
„Enchanté, Madame!“
(Und jetzt kann ich auch mit gutem Gewissen, das Parfum-Foto erneut einreichen.)
Aktualisiert am 03.06.2026 - 02:08 Uhr
2 Antworten



Iris
Rose
Vetiver
Amber
Benzoe
Jasmin
Weihrauch
Madame Rochas (1960)


Helena1411
Azura
Serenissima
Flakon11e
Lauser93




































