Roadster 2008 Eau de Toilette

Roadster (Eau de Toilette) von Cartier
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7.1 / 10 180 Bewertungen
Ein Parfum von Cartier für Herren, erschienen im Jahr 2008. Der Duft ist frisch-grün. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
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Duftrichtung

Frisch
Grün
Würzig
Holzig
Zitrus

Duftnoten

MinzeMinze PatchouliPatchouli KaschmirholzKaschmirholz VetiverVetiver BergamotteBergamotte LabdanumLabdanum VanilleVanille

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.1180 Bewertungen
Haltbarkeit
7.3133 Bewertungen
Sillage
6.3124 Bewertungen
Flakon
7.5140 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
5.822 Bewertungen
Eingetragen von DonVanVliet, letzte Aktualisierung am 15.05.2024.

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Rezensionen

17 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Flakon
7
Sillage
7.5
Haltbarkeit
8
Duft
Profumo

284 Rezensionen
Profumo
Profumo
Top Rezension 22  
Ein After-Eight gefällig?
Wer viele Düfte sein eigen nennt, kennt das Problem: die Flakons wollen sich einfach nicht leeren, da man immerfort von einem Duft zum anderen wechselt.
So geht es mir nun schon seit Jahren, und die Düfte werden alt und älter.
Nicht so Roadster.
Diesen Duft habe ich mir gleich nach seiner Einführung gekauft und es tatsächlich geschafft, ihn in etwas mehr als zwei Jahren aufzubrauchen – der Flakon (100ml) ist bis auf einen klitzekleinen Rest leer!

Dabei war ich vor drei Jahren, als ich las, dass Cartier die Einführung eines neuen Herren-Duftes plane, dieses ein mineralisches Fougère mit einer prominenten Minze-Note sein solle und auch noch den Namen Roadster trüge, noch nicht so sicher ob er mich überhaupt interessieren würde. Allein die Tatsache aber, dass Mathilde Laurent den Duft kreiert haben würde erweckte in mir große Erwartung.
Als ich ihn schließlich testen konnte, hatte ich wenige Minuten zuvor das neue Guerlain Homme probiert, das mich – gelinde gesagt – eher ratlos zurückließ. Nun hatte ich aber diesen überaus schweren Roadster-Flakon in der Hand, sprühte mit etwas von seinem Inhalt auf den Handrücken und war augenblicklich sehr, sehr angetan. Ich weiß noch wie mein erster Gedanke war: „..diesen Duft hätte Guerlain lancieren sollen, nicht den anderen!“

Tja, zu spät. Wer Mathilde Laurent ziehen lässt, nachdem sie so schöne Werke wie Guet-Apens (Attrape-Coeur), Shalimar légère oder Aqua Allegoria Pamplelune für die eigene Firma kreiert hat, der ist selbst dran schuld...
Stattdessen nun Thierry Wasser. Der ist sicher auch kein schlechter Parfumeur, aber er ist eben nicht Mathilde Laurent, deren Düfte sich irgendwie organisch an das Erbe Guerlains anschlossen, so als habe sie dieses nicht nur genauestens studiert, sondern es auch mit Überzeugung und Freude angenommen (wer ihre Düfte der ‚Heures – Reihe’ für Cartier probiert, kann staunend entdecken wie viel Guerlain in ihnen steckt, und wo das Haus heute stehen könnte, hätte man Mathilde Laurent, dieses riesen Talent, gehalten!)

Nachdem schließlich Cartier schlau genug war sich der Dienste von Mathilde Laurent zu versichern (zum ersten Mal in der Geschichte Cartiers installierte man einen sogenannten In-House-Parfumeur), sollte Roadster ihr erster Massenmarkt-Duft für den neuen Arbeitgeber werden.
Eine firmeneigene Uhrenkollektion stand nicht nur für den Namen Pate, sondern diente zudem als Inspirationsquelle für Duft und Flakon (dieser bildet fast exakt die ovale Lupe über der Datumsanzeige ab, während der Schraubverschluss des Flakons eine detailgetreue Nachbildung der Krone ist!).

Einst als sportliches Vehikel zum puren Fahrvergnügen erdacht, haftet dem Roadster heutiger Tage für mich immer etwas von gediegener Lebensart an – als führe man im einundzwanzigsten Jahrhundert noch immer mit einem uralten MGA, dem berühmten Roadster der British Motor Corporation, durch die sanft hügelige Landschaft Süd-Englands und nasche dabei ein After-Eight ums andere. Die Fahrer dieser Wagen vermitteln mir häufig den Eindruck geradewegs zu einem Picknick aufbrechen zu wollen, ebenso wie ich immer denke sie müssten alle Barbour-Jacken tragen.
Aber passt das nicht alles gut zusammen: ein Sport-Coupé mit offenem Dach, englischer Landadel, ein stilvolles Picknick, Wachsjacken, Dachsjagd und ein After-Eight?! Und genau das ist Roadster: eine ganze Schachtel dieser pfefferminzigen Schokoladen-Täfelchen in einem schicken alten Sportwagen, dessen Armaturen mit edlen Hölzern vertäfelt sind, und Griffe und Lenkrad mit hochwertigem Gummi gepolstert.
Die Minze aber, prominent in Szene gesetzt, ist so eine Sache – eine äußerst assoziationsreiche dazu. Häufig denkt man zunächst einmal an Zahnpasta, noch bevor einem irgendwelche Pastillen, Tees oder eben After-Eight-Täfelchen einfallen. Und wie vielen negativen Kritiken zu entnehmen ist, war es ebenjene Zahnpasta-Assoziation, die heftiges Missfallen auslöste. Seltsamerweise dachte ich nie an Zahnpasta. Stattdessen hatte ich sofort die in kleinen Papiertütchen steckenden After-Eights vor Augen. Das Bild gefiel mir, da es mich ebenso daran erinnerte, dass ich diese Thin-Mints schon als Kind gerne naschte.

Passend zu den gediegenen Konservatismus verströmenden Täfelchen, entschied sich Mathilde Laurent diesen, den Duft so beherrschenden Minze-Akkord in ein klassisches Fougère Umfeld zu integrieren: helle Bergamotte-Noten sorgen für ein frische Brise, harziges Labdanum, weiches Patchouli, pudriges Coumarin sowie leichte moosige Akzenten für den typischen Fougère-Rahmen. Einzig der krautige Lavendel fehlt. Diesen ersetzt auf eigenwillige Art, gleichermaßen kühlend wie wärmend, die aromatische Minze. Eine sehr sanfte Vanille-Note, ihrem eigenen Shalimar-légère entlehnt, hilft die herbe Minze im Herzen und im Fond zu stützen, und beraubt sie der Spitzen und der Schärfen. Flankiert wird diese Minze-Vanille-Achse von einer Gummi-Note, die viele als störend synthetisch beschreiben – ich mag sie. Sie bildet einen sehr schönen Kontrast zum harmonischen Geschehen, ohne dieses allzu sehr aufzumischen, und rundet obendrein das Bild von einem Roadster ab. Wäre diese Note nicht vorhanden, ginge mir dieser Duft vielleicht ein wenig zu sehr in Richtung ‚Gourmand’. So aber bleibt es lediglich bei einem kleinen Flirt mit diesem Genre. Den Schlussakkord bilden schließlich schöne, auf Hochglanz polierte und lang anhaltende holzige Noten, auf denen das Vanille-Minze-Duo langsam zur Ruhe kommt.
Der Duft verfügt über eine angemessene, seine Umwelt nicht irritierende Projektion und bleibt, nachdem er sich auf der Haut des Trägers ‚gesetzt’ hat, diesem eine gute Weile erhalten. (Ich warte noch immer auf eine EdP-Variante oder ein ‚Intense’, denn ich könnte mir die entscheidenden Merkmale dieses Duftes noch ein gutes Stück intensivierter vorstellen!)

Aber, wie gesagt: an Minze (und/oder Gummi) scheiden sich die Geister. Sehr viele mögen den Duft, und ich glaube er ist einigermaßen erfolgreich, aber fast ebenso viele scheinen ihn zu verachten – anders kann man manche, mitunter recht aggressive Kritik nicht deuten.

Mme. Laurent scheut sich nicht im Internet auftauchende Reviews ihrer Düfte ab und an höchstselbst zu kommentieren. So geschehen als beispielsweise jemand behauptet hatte, sie verwende für Roadster scheußlich-billigen, synthetischen Amber, begleitet von der Empfehlung, man möge diesen doch bitte in eine Liste verbotener, toxischer Stoffe aufnehmen. Sie verwahrte sich entschieden dagegen, indem sie erwiderte: er könne sicher sein, dass sie nie mit solchem Amber arbeiten würde, da sie ihn selber nicht ausstehen könne. In Roadster habe sie nur: „...du vrai patchouli, du vrai ciste qui donne la note ambrée, et de très belles notes boisées“ verwendet.

So scheint Roadster ein Duft zu sein, den man entweder nur lieben oder hassen kann, ebenso wie er Unentschiedenheit, oder Gleichgültigkeit offenbar nicht zulassen mag.
Die Empfänger dieses Duftes aber, die ihn an mir riechen sollen, haben sich noch nie über ihn beklagt – ganz im Gegenteil.
Sonst hätte ich doch nie einen ganzen Flakon aufgebraucht – und es wird sicher nicht der letzte gewesen sein!
5 Antworten
7
Flakon
4
Sillage
6
Haltbarkeit
7
Duft
Sisyphos

143 Rezensionen
Sisyphos
Sisyphos
Top Rezension 11  
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
Dieses (verkürzte) Zitat stammt von dem griechischen Philosophen Aristoteles, Schüler von Platon und Lehrer von Alexander dem Großen, Begründer der Logik als Wissenschaft und erster großer Systemdenker. Die Eckdaten und einzelnen Komponenten bei Roadster klingen ganz wunderbar: (Aktivierende) Minze und (feine) Hölzer, (helles) Patchouli, (frisches) Vetiver und (natürlich: liebliche) Vanille. Hört sich nahezu perfekt an. Insbesondere die Kombination von edlen Hölzern und munterer Minze hat mich neugierig gemacht. Doch fügt sich alles zu einem großen Ganzen zusammen, das mehr ist als die bloße Summe seiner Einzelteile? Ist Roadster mehr als ein Aneinanderreihen von Duft-Komponenten? Gibt es eine Duft-Synthese?

Roadster ist zunächst einmal ein recht leiser Duft. Dabei jedoch nicht eindimensional frisch. Die Bergamotte jedenfalls zeigt sich erst gar nicht. Das dunkelbraune, glatt geschliffene Holz hingegen ist von Anfang an gut zu erkennen. Das gefällt. Die Minze ist behutsam inszeniert worden. Das gefällt auch. Man kann sie ausmachen, aber sie ist nicht penetrant. Kein wilder Kräutergarten, keine Zahnpasta. Viele scheinen den Duft als ausgesprochen sommertauglich einzustufen. Gewiss, der geht auch bei warmem Wetter, für meine Begriffe passt Roadster aufgrund seiner präsenten Holz-Thematik jedoch am besten in den Frühling oder Herbst. Im Ganzen betrachtet empfinde ich die Abstrahlung des Dufts als schwach und die Haltbarkeit als mittelmäßig. Hier habe ich mir mehr erhofft. Holz und Minze sind für sich betrachtet wirklich schön und gewinnend. Die Minze scheint sich jedoch nicht so recht behaupten zu können; sie geht aber auch keine Liaison mit dem (Kaschmir-)Holz ein. Und so bleiben beide hier seltsam nebeneinander und unverbunden stehen.

Roadster ist ein weicher Duft. Das ist kein Exot und kein Sonderling, kein Underdog und keine Type. Rodaster ist gefällig und will gefallen. Er gibt nach und passt sich seinem Träger an. Die Duftentfaltung ist schnell vollzogen. Spannende Wendungen sind nicht zu erwarten. Denn nach dem Aufsprühen passiert nicht mehr allzu viel. Gegen Ende bleibt eine grasige Note, die an frisch gemähtes Gras erinnert (Vetiver). Die leichte Süße in Roadster wirkt auf mich aufgesetzt. Nicht billig, nicht pappig, vielleicht halt nur ein wenig synthetisch.

Roadster ist ein Faktotum. Geht immer. Wirklich. Kann man überall tragen. Büro, Baustelle, Kino, Bar, Home-Office, Mondlandung, Spaziergang. Müsste man einen Akzent setzen, würde ich sagen, das ist tendenziell ein Indoor-Duft. Doch wer ihn bei der Gartenarbeit trägt, muss keine Angst haben, dass die Rhododendren das Haupt senken. Das ist eine Stärke. Und eine Schwäche. Tatsächlich ist es so, dass ich kaum einen Duft kenne, der derart universal einsatzfähig ist wie Roadster. Ich wüsste keine Gelegenheit, zu der man dieses Parfum nicht tragen könnte. Das nimmt Roadster halt auch ein gerüttelt Maß an Exklusivität und macht ihn für mich etwas "unspannend".

Roadster ist kein schlechter Duft. Aber eben auch kein richtig guter. Er ist für mich ein anständiger Duft, bei dem die Duftbestandteile letztlich leider nicht zu einem richtigen Zusammenspiel gelangen, oder: Nicht zu einem Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile.
11 Antworten
8
Flakon
6
Sillage
6
Haltbarkeit
5
Duft
Synthie

11 Rezensionen
Synthie
Synthie
Hilfreiche Rezension 5  
Den muss man schon mögen und sich trauen zu tragen.
Kurz und bündig: Das ist der schlechteste Herrenduft von Cartier.

Ich habe den blind erworben, da ich mit den anderen Düften (Santos, Pasha Noir, Declaration) von Cartier nie enttäuscht wurde.
Roadster startet mit einer frischen Minze wenig aufdringlich und sehr angenehm. Doch dieses Patchouli und der Vetiver machen alles kaputt. So als wird die liebliche Minze mit erdigem Dreck / Humus zugeschüttet. Meine Frau mag den gar nicht und beschreibt den Duft im ersten Moment als ranzig und schweißig. Das sind nicht gerade die Eigenschaften, die man erwartet, wenn man ein Eau de Toilette verwendet. Immerhin, mit der Zeit rückt Patchouli in den Hintergrund und Roadster wird für meine Frau erträglich. Man muss sich schon trauen diesen Duft zu tragen. Die Stilage ist oberes Mittelmaß und die Haltbarkeit ist gut.

Dass man es besser machen kann beweist Cartier mit dem Ableger Roadster Sport. Die liebliche Minze wird bei der Sport Version mit Mandarine und Zitrone kombiniert. Das Ergebnis ist 10x besser als beim Roadster. Deshalb meine Empfehlung: Vergesst die Roadster Stinkbombe und nehmt gleich das Roadster Sport, auch dann, wenn er auf Parfumo schlechter bewertet wird. Wer Sportdüfte mag liegt beim Roadster Sport goldrichtig und wird mit einer noblen und frischen Note die lang anhält belohnt.
0 Antworten
7.5
Flakon
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
9
Duft
Leimbacher

2784 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Hilfreiche Rezension 9  
Heute gibt's ne minzige Brise zu feinstem Patchouli - Lernen von den Großen
Da hat Cartier doch verdammt zu den Meistern von Guerlain geschielt und gut kombiniert und teilweise weiterentwickelt. Habe nicht alle Kommis unten gelesen, aber hoffe irgendwem ist schonmal vor mir die stellenweise starke Ähnlichkeit zu den 2 L'Instant de Guerlain PH's aufgefallen. Und das kann nicht nur der Patchouli sein, auch die zitrische Seite und auch die vanillige am Ende könnten Geschwister sein. Bei den Guerlains solls dann haklt eher Kakao als reine Vanille sein. Könnte mir vorstellen das die Christalle-Version der Guerlains noch ähnlicher ist. Nur die Minze, die aber bei mir gar nicht so ausgeprägt ist wie man bei den vielen Überschriften meinen könnte, ist neu im Topf.

Der Duft startet mit der Bergamotte die gut im Saft steht, dann baut sich leichte Minze auf die erfrischt und zum Glück nicht zu sehr nach After Eight riecht. After Eight steht nämlich auf der Süßigkeitenliste weit hinten bei mir. Die Minze erinnert mich an frischen Atem nach dem Zähneputzen, aber viel leichter. Aber insgesamt durch den Vanille/Kakao-Abgang natürlich gar kein schlechter Vergleich. Insgesamt bleibt der Duft top, versprüht aber weniger Frühlingsgefühle im Roadster als gedacht. Er ist viel schwerer als gedacht und fast ganzjährig nutzbar.

Werde auch in Zukunft verhindern zuerst z.B. Sportversionen zu testen. Das war in diesem Fall leider der Fall und das ist auch schon länger her. Aber die Sportversion war viel leichter, ein echtes Leichtgewicht im Vergleich zum Original Roadster der in einer anderen Gewichtsklasse spielt. Aber halt auch nicht ganz im Schwergewicht mit Guerlain. Aber netter Versuch dort anzusetzen.

Der Flakon ist der Hammer und verdammt schwer und doch gut in der Hand liegend. Typisch Cartier, das können sie gut. Die Sillage ist recht stark und nicht mehr sommermäßig, Minze hin oder her. Die Haltbarkeit ist auch top mit 8 Stunden.

Wäre die starke Ähnlichkeit zu 2 meiner Lieblinge nicht so sehr ausgebildet, würde er weit oben auf meiner Wunschliste stehen bleiben. So verschwindet er leider ganz, denn davon habe ich genug. Trotzdem finde ich ihn hier unterbewertet, er hat gerade Übersee doch zu Recht viele Fans. Wird vielleicht keine Legende der Duft, aber sowohl vom Duft als auch vom Flakon her hat er das Recht zu bleiben und Erfolg zu haben!
1 Antwort
7.5
Flakon
5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
9
Duft
Parudol

11 Rezensionen
Parudol
Parudol
Sehr hilfreiche Rezension 9  
Ein Tee bitte!
Letzte Woche kam das Paket mit einem Blindkauf. Es war Roadster von Cartier.

Hastig wird der massive Flakon (der an die Krone der Roadster-Uhr von Cartier angelehnt ist) ausgepackt und betrachtet. Schön schwer, aber keine Schönheit. Erinnert an eine Baby-Nuckelflasche. Nunja, wichtig sind ja die inneren Werte, nech? ;-)

Der erste Sprühstoß und schon steigt ein leicht zitrischer Geruch in die Nase. Das dürfte die Bergamotte sein. Aber genauso schnell wie sie da war, ist sie auch schon wieder verflogen. Nun breitet sich die angenehme und warme Minze aus. Es ist keine Zahnpastaminze und auch der Vergleich mit After-Eight ist meiner Meinung nach eher nicht zutreffend. Wer in Marokko schonmal einen guten Pfefferminztee getrunken hat, wird den Geruch kennen.

Roadster ist (obwohl die Minze es vermuten lässt) eher ein wohlig warmer Duft. Er passt gut in den Herbst, denn er verbreitet Wohlbefinden und Geborgenheit.

Die Haltbarkeit war in Ordnung. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, aber einen Arbeitstag hält er locker durch.

Fazit: Testet diesen unterbewerteten Duft. Er hat es verdient ;-)
4 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

16 kurze Meinungen zum Parfum
FrauKirscheFrauKirsche vor 3 Jahren
6
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
6.5
Duft
Frische Bergaminze
Dunkle Patchkrümel
Sattes Vetigras
Weiches Vanilleholz
Lauer Sommerabend ...
14 Antworten
Zauber600Zauber600 vor 5 Jahren
10
Flakon
6
Sillage
7.5
Haltbarkeit
7
Duft
Grün-minzig-frisch mit reichlich weichen Patchouli auf Vanillevetiver und Balsamholz
Gefälliger Allrounder
Mochte/mag den ganz gerne!
2 Antworten
KarliKarli vor 7 Jahren
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
7
Duft
Wer sagt denn, dass Roadster qualmend & rauchend über die Straßen brüllen müssen? Dieser hier ist frisch, glänzend, dezent - dennoch schick!
1 Antwort
NuiWhakakoreNuiWhakakore vor 4 Jahren
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Großes Durcheinander am Start
schöne Patch-Vetiver-Minz-Frische in der Mitte
Holz/Vanille zum Schluß
Start vermasselt eine bessere Bewertung
4 Antworten
BleudegonseBleudegonse vor 8 Jahren
Light , lean , frisch, überraschend rund und eindeutig vor der Midlifecrisis . Holzamaturenbrett mit Überlandfahrtwind, doch, doch
0 Antworten
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