Amber Kiso von D.S. & Durga
Flakondesign:
Kavi Moltz
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Amber Kiso 2018

7.9 / 10 280 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von D.S. & Durga für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2018. Der Duft ist holzig-ledrig. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Holzig
Ledrig
Rauchig
Harzig
Würzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
WeihrauchWeihrauch Sawara-ScheinzypresseSawara-Scheinzypresse SicheltanneSicheltanne
Herznote Herznote
PatchouliPatchouli IrisIris Japanischer FächerahornJapanischer Fächerahorn
Basisnote Basisnote
LederLeder Hinoki-ScheinzypresseHinoki-Scheinzypresse BaummoosBaummoos

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.9280 Bewertungen
Haltbarkeit
8.9242 Bewertungen
Sillage
8.2247 Bewertungen
Flakon
7.6210 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.1156 Bewertungen
Eingetragen von M3000 · letzte Aktualisierung am 01.01.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

6 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 9Haltbarkeit 7Sillage
Naaitsab

12 Rezensionen
Naaitsab
Naaitsab
Top Rezension 20  
Edles Holz
Holzdüfte haben es mir angetan. Die Familie meines Vaters besitzt einen Holzhandel, vielleicht kommt daher die Mischung aus Vertrautheit, aus Drinnen und Draußen, Leben und Gemütlichkeit, die ich damit assoziiere.

Und, um es gleich vorweg zu nehmen: unter allen Holzdüften, die ich bisher probiert habe, gefällt mir Amber Kiso am besten.

Der Duft nimmt einen wunderschönen Verlauf. Anfangs dominiert für einen kurzen Moment eine ledrige Terpentin-Note. Recht schnell setzt sich jedoch das Kantige am Duft, und er wird runder, weicher, holziger. Dabei sind es eher dunklere Hölzer, die hier im Vordergrund stehen. Nicht so medizinisch oder orientalisch anmitend, wie Oud es oft sein kann, aber auch nicht so hell/harzig/Nadel-holzig, wie es das Hinoki vermuten lassen würde. Das dunkle Holz zieht sich bis in den Drydown als Konstante durch -- wunderbar lecker gepaart mit einer sehr subtilen, nur leicht angedeuteten, trockenen Süße (vielleicht die Iris?).

Ich finde den Duft sehr vielseitig einsetzbar. Er ist zurückhaltend genug, um nicht zu überwältigen, wirkt aber erkennbar distinguiert und doch auch irgendwie ungewöhnlich. Er ist unaufdringlich, ohne jemals zu langweilen. Er strahlt entspannte Souveränität aus, unangestrengt, braucht sich nicht zu beweisen, ist etwas understated, aber mit Substanz. Volumen ohne Lautstärke.

Und weil er so wunderschön ist, ohne sich aufzudrängen, finde ich ihn auch wunderbar tragbar -- zu den verschiedensten Anlässen. Er passt genauso stimmig zur abgewetzten Jeans wie zum Smoking.

Großes Kompliment an D.S & Durga bzw. David Seth Moltz -- danke für dieses Stück Lebensglück.
3 Antworten
8.5Duft 10Haltbarkeit 9Sillage
NiMaJazzEr

14 Rezensionen
NiMaJazzEr
NiMaJazzEr
Hilfreiche Rezension 12  
Geisterodem im Kiso-Wald
Die Abenddämmerung glüht dunkel zwischen den Bäumen und Sträuchern hindurch. Das kräftige Rot des Fächerahorns erfüllt die diesige Luft. Einzelne Nebelschwaden gleiten die schroffen Bergkämme entlang.

Das Konzept von Amber Kiso , ein Ritual im heiligen Kiso-Wald, gelegen in der japanischen Präfektur Nagano, zu beschwören, erfüllt sich für mich in einer fast mystischen Erhabenheit. Ohne, dass etwa der begleitend mitschwingende Weihrauch allzu sakral sein müsste, schält sich sich aus dem Schatten der Bäume ein Schrein heraus, archaisch, aber schlicht, errichtet aus fast schwarzem Holz. Die rauchigen, umherwabernden Dämpfe – der Odem alter Geister und Dämonen, die hier auf ihren Frieden hoffen?

Ewigkeit, Zeit und Wiederkehr als Losung dieses Parfüms. Der Moment des Übergangs von Leben und Tod. Absolute Ruhe, doch nichts steht still. Im Vergehen begriffen, das Entstehen erwartend.

Nicht nur assoziativ, sondern auch ganz formal: Amber Kiso hallt nach, er braucht die Zeit und begleitet unglaublich lange auf der Haut (und noch viel länger auf Stoff), haucht seinen tiefen, bernsteinigen Atem immer wieder entgegen, ohne je zu laut oder gar grell zu werden.

Dieser endlose, warme Nachklang in seiner sanft umarmenden Düsternis ist es, was mich fasziniert und begeistert. Dabei ist der Duft nicht einfach, benötigt für mich eine längere Entwicklungsphase, bevor er seine meditative Schönheit offenbart. Tatsächlich überforderte er mich nach dem Aufsprühen eine Weile mit recht animalischer, voluminöser Harzigkeit. Ich fürchtete schon zu schwach zu sein, bevor ich schwach wurde, mich hingeben musste, doch noch verführen ließ. Eine Phase des Orientierens in diesem dämmrigen, mit Rauch und auch erdiger Feuchtigkeit durchzogenen Geisterwalds zuzulassen, lohnt folglich.

Lektüretipp: Japanische Geistergeschichten
Filmtipp. Die Ballade von Narayama (1958)
5 Antworten
9Duft 10Haltbarkeit 10Sillage
Dan93

53 Rezensionen
Dan93
Dan93
7  
Am Fuße des Mt. Fuji
Das Moos am Boden ist noch feucht vom warmen Sommerregen. Die Luft ist schwül und gerade im Wandel vom warmen Sommertag auf die bevorstehende Nacht.

Der Ahorn blüht voll auf und leuchtet in der Abendsonne.

Meine Hände streifen durch die Tannenwälder, die ihren Duft auf meine Haut übertragen. Das harzig-feuchte Aroma verschmilzt mit der schwülen Luft und dem Waldpanorama.

Plötzlich steht eine alte Holzhütte auf einer Lichtung, die von den letzten orangenen Sonnenstrahlen hervorgehoben wird. Das Regenwasser auf dem Holz verdampft in dem warmen Sonnenlicht.

Ich betrete die Hütte, die nach Weihrauch duftet und sich als alter Tempel herausstellt.

Dieser Duft von den Moltz fasst alles zusammen, was DS&Durga ausmacht. Er ist wunderbar kombiniert, bietet eine Fülle aus olfaktorischen Reizen und kommt in einem unscheinbarem Flakon, der aber im Fall von Amber Kiso ein opulentes Sillagebiest beherbergt.

Amber Kiso ist ein Komposit aus japanischen Hölzern, Leder und Wärme. Wärme? Ja richtig. Der Duft ist warm vom ersten Sprüher an, bleibt er ewig auf Haut und Textil und versprüht dauerhaft Wärme. Tragbar an einem lauen Sommerabend, aber eher Richtung Herbst/Winter.

Der Weihrauch spielt mit dem Leder im Hintergrund und lässt den harzigen Hölzern die große Bühne bespielen.

Einer meiner absoluten Favoriten und ab Ende August in der Rotation!
4 Antworten
8.5Duft 10Haltbarkeit 9Sillage
Lucas209

199 Rezensionen
Lucas209
Lucas209
3  
Brennender Zypressenwald
Schon beim ersten Sprühstoß breitet sich der Duft wie eine Wucht aus, die man nicht ignorieren kann. Sofort steht man bildlich inmitten eines Waldes, in dem die Zypressen lichterloh brennen. Es riecht nach Rauch, nach rußiger Hitze und nach dem dunklen Leder eines alten Sessels, der seit Jahrzehnten Geschichten in sich trägt. Dieses Leder ist nicht glattpoliert oder sanft, sondern roh, schroff, beinahe dreckig – und gerade das macht es so faszinierend.

Zwischen den Flammen taucht Weihrauch auf, und zwar nicht der klare, kirchliche Typ, sondern einer, der nach Natur und Harz riecht. Er legt sich wie eine schwere Wolke über die Komposition und schafft ein Gefühl, als würde man durch dichten Rauch laufen. Begleitet wird er von einer markanten Süßholz-Note, die das Ganze zwar würziger, aber auch ein Stück weit ungezügelt macht. Das Rauleder wirkt dabei fast wie eine weitere Nuance von verbranntem Holz, während Patchouli im Hintergrund für eine erdige, noch dunklere Basis sorgt – als wäre der Boden des Waldes nach dem Feuer noch dampfend und feucht.

Das Bild, das entsteht, ist kompromisslos dunkel. Man spürt Rauchschwaden, Harze, die im Feuer schmelzen, und eine Grundstimmung, die zwischen bedrohlich und faszinierend pendelt. Hier geht es nicht um Harmonie oder gefällige Sanftheit – es ist ein Duft, der seine Geschichte roh und ungefiltert erzählt.

Haltbarkeit und Sillage sind deutlich überdurchschnittlich. Was einmal auf die Haut kommt, bleibt lange präsent und entfaltet sich in Schichten – vom anfänglichen Leder-Rauch-Schock bis hin zur erdig-harzigen Tiefe, die wie ein Nachglühen wirkt. Auch im Raum setzt er ein klares Statement: Wer ihn trägt, hinterlässt Spuren. Vorsichtig Dosieren ist von Nöten!

Unterm Strich ist das kein Duft für jede Gelegenheit und sicher nichts für den Alltag. Er ist wie ein nächtlicher Spaziergang durch einen brennenden Wald – intensiv, dunkel und voller Eindrücke, die man nicht so schnell vergisst.
0 Antworten
8Duft 9Haltbarkeit 9Sillage
SunShine1110

206 Rezensionen
SunShine1110
SunShine1110
3  
Feuerholz, Leder, Patchouli
Amber Kiso habe ich beim letzten Parfumo-Treffen kennengelernt. Dieser Duft fällt direkt mit der Tür ins Haus. Der Start ist extrem rauchig, wie frisch angezündetes, trockenes, knisterndes Feuerholz. Den typischen sakralen Weihrauch nehme ich persönlich nicht wahr. Zusammen mit der Sawara-Scheinzypresse und der Sicheltanne wirkt die Kopfnote insgesamt sehr holzig und auch leicht harzig, auf eine rauchige Art.

Kaum hat sich der Rauch ein wenig gelegt, kommt im Herzen japanischer Fächerahorn, von dem ich bisher gar nicht wusste, wie er duftet, Patchouli und ganz dezent auch Iris dazu. Besonders Patchouli gefällt mir hier richtig gut... schön erdig, dunkel und würzig, fast wie Räucherstäbchen-Patchouli. Die Iris gibt dem Ganzen einen zarten, trockenen Puderhauch, aber wirklich nur ganz dezent.

Was mir persönlich weniger gefällt: Die dunkle, ziemlich strenge Ledernote. Die kommt am Anfang schneller durch, als mir lieb ist, und hält sich dann auch hartnäckig. Leder und Patchouli bilden dann später in der Basis ein sehr angenehmes Duo, das den Duft wirklich ewig trägt. Das Baummoos rundet die Basis ab und gibt dem Duft einen feucht-würzigen Charakter.
Amber Kiso ist unfassbar stark. Der Duft hält sich ewig auf Haut und Kleidung und begleitet einen problemlos durch den ganzen Tag... und oft auch durch den nächsten.

Alles in allem würde ich sagen, der Duft hat definitiv etwas. Charakter, Präsenz und auch Tiefe. Amber Kiso ist kein gewöhnliches Parfum. Tragen würde ich ihn selbst aber eher selten, weil er für meinen Geschmack etwas zu rauchig und ledrig ausfällt. Trotzdem:
Für Liebhaber von holzigen, rauchigen, ledrigen Statement-Düften, ist dieser Duft eine absolute Empfehlung.
Ich bin froh, dass ich ihn mal in Ruhe testen durfte
0 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

73 kurze Meinungen zum Parfum
52
66
Teerdunkler Wald in Japan
Weihrauchzeremonie mit
viel Räucherstäbchen
Bernstein glüht im Lagerfeuer
Erhabene Lederjacke
mit Ölflecken wärmt
66 Antworten
43
74
Samurai schwingen mit
Weih-Katanas in Leder-Rüstung
über Patch-Moos Pfade
durch dunkle Zypressen-Wälder
We dont fear death!
74 Antworten
35
29
Dreckiges Grinsen
Harsches Leder
Schatten Reich
Magma Strom
Ur Instinkt
Holz Kohle
Bernstein Augen
Würziger Atem
Dunkle Fantasie
Lock Ruf
29 Antworten
34
33
Es weht der Fächerahorn
Verteilt würzige Süße
Gibst dir keine Blöße
Durch den Lederumhang
Weihrauch dampft stetig
Zwischen kleinen Zypressen
33 Antworten
32
44
Geflüsterte Amberlügen
aus patchigen Silben.
Dein Lederkleid,
rauchgezeichnet.
Lass mich stillwerdend kreisen
um deinen Schrein
aus Holz.
44 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Bilder

12 Parfumfotos der Community
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