Le Galion

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Wenn ein Duftlabel wie „Le Galion“ derart hochherrschaftliche Wurzeln hat, sind Luxus und Eleganz vorprogrammiert. Die Düfte des Unternehmens bewegten sich von Beginn an in... Weiterlesen
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Wissenswertes

Wenn ein Duftlabel wie „Le Galion“ derart hochherrschaftliche Wurzeln hat, sind Luxus und Eleganz vorprogrammiert. Die Düfte des Unternehmens bewegten sich von Beginn an in den obersten Kreisen.

„Le Galion“ geht zurück auf Prinz Murat, der zur Familie des Königs von Neapel und zu Kaiser Napoleon Bonaparte gehörte. Murat gründete 1930 das Parfümhaus und war mit Düften wie „111“, „Indian Summer“ oder „Chypre“ schnell erfolgreich.

Nach fünf Jahren verkaufte Prinz Murat das gesamte Label an Paul Vacher, einen der wichtigsten Parfümeure jener Zeit. Zunächst kreierte Vacher noch für andere
Labels und schuf Düfte wie „Rumeur“ oder auch „Scandal“. Ab 1936 wurde dann für das eigene Unternehmen geforscht, was schließlich in dem Klassiker „Sortilège“ gipfelte. Der Zweite Weltkrieg unterbrach zwar das Duftdesign, aber bereits ab 1947 brachte „Le Galion“ weitere neue Parfüms auf den Markt, von denen viele ein Aushängeschild geworden sind.

Neben Klassikern wie „Special for Gentlemen“ (1947), „Snob“ (1952) oder auch „Whip“ (1953) war Vacher, der inzwischen hohes Ansehen genoss, auch wieder für andere Labels, die er sich jetzt aber aussuchen konnte, tätig. Die Kreationen „Miss Dior“ aus dem Jahr 1946 oder auch „Diorling“ (1963) sind Beispiele dafür.

Der Marke „Le Galion“ gelang dank Paul Vacher in nur 30 Jahren der Aufstieg zu einen der berühmtesten Duft-Häuser weltweit. 1980 wurde das Label an ein US-Konsortium verkauft und rutschte stark in die roten Zahlen. Inzwischen ist „Le Galion“ aber wieder zurück mit all den feinen, sinnlichen und edlen Düften, für die man das Label kennt und schätzt.
Recherchiert und verfasst von ParfumoParfumo