
Netzmelone
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Netzmelone
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Kalligrafie in einen Duft verwandelt
Louis Vuitton hat mit Ink Mark (Journey to China Collection, 2025) einen Duft geschaffen, der sich nicht so sehr wie Parfum anfühlt, sondern eher wie ein Ort. Hier wird das Thema „alte chinesische Kalligrafie“ wirklich olfaktorisch umgesetzt, als kultureller Ansatz.
Der Start wirkt sofort meditativ: Sandelholz legt eine warme, glatte Basis, darüber schwebt ein Gefühl von weißem Räucherwerk, Weihrauch oder Salbei – und dann kommt dieser interessante Ink-Akkord. Trocken, leicht mineralisch, wie Tinte auf einem alten Pergament. Genau dieses Bild beschreibt es: alte Schriftrollen, Tinte, ruhige Tempelluft. Und ja, dass ist nicht für jeden was.
Doch Ink Mark entwickelt sich mit der Zeit. Mit der Zeit wird der Duft weniger kantig und ruhiger fast wie in einer Bibliothek zwischen alten Pergamenten.
Performance: Ungefähr 8–9 Stunden insgesamt. Im Drydown entwickelt er sich zu einer sanften Rose-Amber-Note, schön und ruhig, aber deutlich leiser. Die Projektion wird spürbar dezenter und wird hautnah.
Fazit: Ink Mark ist kein lautstarker Hype-Duft, sondern ein Konzeptduft, der die Idee von Kalligrafie überraschend glaubwürdig einfängt. Wer Räucherholz, Papier-/Tintenassoziationen und eine ruhige, gedankenversunkene Stimmung mag, erhält hier etwas Eigenes. Und wer beim ersten Spritzer zögert, sollte ihm mehr Zeit geben und ihn mehrmals tragen, bevor er urteilt.
Der Start wirkt sofort meditativ: Sandelholz legt eine warme, glatte Basis, darüber schwebt ein Gefühl von weißem Räucherwerk, Weihrauch oder Salbei – und dann kommt dieser interessante Ink-Akkord. Trocken, leicht mineralisch, wie Tinte auf einem alten Pergament. Genau dieses Bild beschreibt es: alte Schriftrollen, Tinte, ruhige Tempelluft. Und ja, dass ist nicht für jeden was.
Doch Ink Mark entwickelt sich mit der Zeit. Mit der Zeit wird der Duft weniger kantig und ruhiger fast wie in einer Bibliothek zwischen alten Pergamenten.
Performance: Ungefähr 8–9 Stunden insgesamt. Im Drydown entwickelt er sich zu einer sanften Rose-Amber-Note, schön und ruhig, aber deutlich leiser. Die Projektion wird spürbar dezenter und wird hautnah.
Fazit: Ink Mark ist kein lautstarker Hype-Duft, sondern ein Konzeptduft, der die Idee von Kalligrafie überraschend glaubwürdig einfängt. Wer Räucherholz, Papier-/Tintenassoziationen und eine ruhige, gedankenversunkene Stimmung mag, erhält hier etwas Eigenes. Und wer beim ersten Spritzer zögert, sollte ihm mehr Zeit geben und ihn mehrmals tragen, bevor er urteilt.



Ambernoten
Rose
Sandelholz
weißer Weihrauch
christine93
Turbobean
Netzmelone




































